Das Motto des Monheimer Karnevals

Alaaf und Helau – Karneval ist in aller Munde – Unternehmen lernen vom bekannten Vorbild!

Was haben Unternehmen und Karneval gemeinsam? „Gute Geschichten und die sollen erzählt werden“, betont Dr. Christine Lötters, Inhaberin von SC Lötters, Bonn. „Sie als Unternehmer können eine ganze Menge von der Erfolgsgeschichte Karneval lernen“, startet die Kommunikationsexpertin ihren Vortrag in Monheim. Zu Gast war Lötters bei den Monheimer Mittagsgesprächen, die regelmäßig von der Monheimer Wirtschaftsförderung organisiert werden. Eingeladen hatte – wie immer – der Bürgermeister der Stadt, gekommen waren rund 45 Unternehmer und dies nur, weil der Raum nicht für mehr Gäste Platz bot.

Das Motto des Monheimer Karnevals

Das Motto des Monheimer Karnevals

Alle Unternehmer beschäftigte die gleiche Frage: “Was haben Karneval und strategische Unternehmenskommunikation gemein?“ Eine ganze Menge, war ihnen am Ende der kurzweiligen 40 Minuten klar. Der Karneval erzählt immer wieder die Geschichte des Brauchtums, immer wieder mit anderen Inhalten. So wird das Thema kontinuierlich erinnert, ohne langweilig zu werden. Und dies können Unternehmen auch. Sie haben viele interessante Dinge, über die es sich zu berichten lohnt. Und jede dieser Kleinigkeit trägt am Ende zu einem Gesamtbild bei und macht das Unternehmen als Ganzes interessant! Sei es, dass man Ausbildungsplätze schafft, Praktikumsplätze anbietet, neue Maschine anschafft, neue Büroräume mietet, Messen besucht, sich ehrenamtlich engagiert oder sogar im Karnevalszug mit geht. „Die Liste ließe sich beliebig verlängern“, schmunzelt Lötters. In den Unternehmen ist eine Menge Potential vorhanden, es muss nur genutzt werden.

Pressearbeit ist ein wichtiger und auch kostengünstiger Weg

Doch immer noch nutzen viel zu wenig Mittelständler das Instrument Pressearbeit, dabei bietet eben gerade regelmäßige Pressearbeit tolle Möglichkeiten, bekannt zu werden und Interessenten von sich zu begeistern. Der Karneval macht es vor. Beginnend mit der Auswahl des Prinzenpaares, deren persönliche Geschichte, die Proklamation, Berichte über verschiedene Sitzungen, der Kinderkarneval bis zum Höhepunkt – dem Straßenkarneval. Immer wieder werden verschiedene Facetten erwähnt, Fotos ins Netz gestellt und die regionalen Medien berichten.

Die verschieden Facetten sprechen verschiedene Zielgruppen / Leser an und genau das will man auch erreichen, wenn man über verschiedene Geschehnisse in den Unternehmen berichtet. Immer wieder und immer wieder auch andere Leute erreichen, so das Ziel, um am Ende eben möglichst viele Interessenten, Kunden, Marktpartner etc. erreicht zu haben.

Und dies lässt sich eben gut vom bekannten Vorbild Karneval lernen. Gesagt getan, diskutierten viele der Gäste bereits beim anschließenden Imbiss mögliche Umsetzungsideen zur Strategischen Kommunikation. Wieder andere reflektierten ihre Ideen vor diesem Hintergrund.

„Strategische Kommunikation bedeutet regelmäßig an sich zu erinnern, immer wieder mit anderen Facetten“, schließt Lötters.

(Bildquelle: GROMOKA – Große Monheimer Karnevalsgesellschaft 1902 e.V.)

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