Den Markt erreichen – mit Marketing gezielt eigene Stärken nutzen

Kompaktworkshop B2B-Marketing für klein und mittelständische Unternehmen am 28.10.2014 in Zusammenarbeit mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg geht in die 5. Runde

Wie finde ich heraus, wer meine Kunden sind und wie diese ticken? Wie kann ich meine Kunden von mir und meinen Leistungen überzeugen? Wie binde ich meine Kunden an mich? Wie mache ich auf mich aufmerksam? Diese und andere Fragen werden bereits zum 5. Mal im Kompaktworkshop B2B-Marketing am 28.10.2014, um 18.00 Uhr im Hause der IHK Bonn / Rhein-Sieg intensiv diskutiert und individuelle Lösungsansätze aufgezeigt.
Immer noch machen sich viel zu wenige Unternehmer/Innen Gedanken über das, was sie tatsächlich wollen und auch können. Dabei ist es unerlässlich, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Es ist nicht erstrebenswert, alles zu können, so die Botschaft des B2B-Marketing-Workshops, der inzwischen bereits zum 5. Mal im Hause der IHK im Bonner Talweg 17 stattfindet. „Und das Interesse reißt nicht ab“, bringt es Marketingexpertin Dr. Christine Lötters zusammen, die den Workshop durchführt.

Auf den Marketing-Mix kommt es an
Marketing kann immer nur begleiten. Wichtig ist, dass man als Unternehmer/In erkennt, wo genau die eigenen Stärken und Schwächen liegen und vor allem welche Märkte und Kunden man ansprechen möchte. Wenn man dies weiß und sich immer wieder darauf konzentriert, kann man aus den umfangreichen Instrumenten des Marketings das richtige Werkzeug auswählen, loslegen und erfolgreich sein.
Anhand konkreter Fragestellungen, die die teilnehmenden Unternehmer/Innen beschäftigen, wird diskutiert und motiviert. „Die Aufgabe eines solchen Workshops ist es, anzuregen, oftmals reicht es aus, die Initialzündung zu geben, Fragen zu stellen und zum Nachdenken anzuregen“, erläutert Expertin Lötters .

Workshop weißt Weg zur Zielgruppe
Der erste Schritt in Richtung Marketing ist eine Beschreibung der Zielgruppe und die Suche nach den Motiven des Handelns, um die Kunden besser zu verstehen. „Dies ist die Grundlage, um mit Kunden ins Gespräch zu kommen“, weiß Lötters. Unternehmer/Innen müssen wissen, welche Zielgruppe sie ansprechen. Das anonyme in den Markt hineinrufen „Ich kann alles – kauf mich – egal wer!“ reicht einfach nicht aus. „Oder drehen Sie sich auf der Straße herum, wenn jemand „Hallo“ brüllt, statt Ihren Namen zu rufen?“ fragt Lötters in die Runde und schon wird klar, was gemeint ist. Allerdings darf die Zielgruppe auch nicht zu eng definiert sein, um erfolgreich zu sein, um keine Ressourcen zu verschwenden. Der Weg liegt in der Mitte und da kann die Einbindung eines Experten, der von außen drauf schaut hilfreich sein.

Aktive Pressearbeit ist ein kostengünstiger Weg
Dass vor allem Pressearbeit ein kostengünstiges und wirksames Instrument ist, weiß man im Mittelstand noch viel zu wenig. Hier setzt die Workshopleiterin an, denn in vielen Unternehmen scheitert Pressearbeit an mangelnder Erfahrung. „Wichtig ist, dass der Köder dem Fisch schmecken muss, man seine Texte aus Sicht des Lesers schreiben muss. Aufhänger und Inhalt müssen interessant sein“, erläutert Lötters. Gute Erfahrung hat sie gemacht, wenn es darum geht klein- und mittelständische bei den ersten Schritten in Sachen Pressearbeit zu begleiten. Denn Bereits kleine Pressemeldungen und bewusst platzierte Texte zu ausgesuchten Themen, reichen im ersten Schritt aus, um sich bekannter zu machen.
Der Workshop am 28. Oktober 2014 legt hier den Finger in die Wunde und versucht, Ansatzpunkte aufzuzeigen und klare Hilfestellungen zu geben.

 

NACHTRAG: der Termin musste aus organisatorischen Gründen abgesagt werden – ein neuer Termin wird in Kürze bekannt gegeben!

IT ist nicht sexy, erst die Menschen machen den Unterschied

Eine tolle IT-Lösung ist sicherlich eine Geschichte wert, aber noch lange kein erfolgreiches Storytelling. Emotionen entscheiden darüber, ob wir uns mit der Geschichte dahinter beschäftigten. Geschichten von Menschen und über Menschen sind ein wichti

Was bewegt uns? Was treibt uns an? Nackte Fakten und reine Daten sind es nicht. Andere Menschen treiben uns an, deren Gefühle und Geschichten lösen bei uns Gefühle aus, erkannte bereits der Hirnforschers Manfred Spitzer. Allerdings wird dieser Ansatz im IT Umfeld immer noch viel zu selten gelebt. „Zum Leidwesen aller“, betont Kommunikationsexpertin Dr. Christine Lötters, Strategy Communication Lötters , Bonn.
Wie wichtig jedoch diese emotionale Ansprache im Bereich IT ist, um Fakten und Daten transportieren zu können, stellt die Inhaberin der Agentur für Strategische Kommunikation immer wieder fest. „Reine Datenfriedhöfe und Sachthemen sprechen niemanden auf den ersten Blick an. Erst die emotionale Aufbereitung – der sog. Aufhänger und gute Bilder – sorgt für eine Wahrnehmung und führt letztendlich dazu, dass die Zielgruppe sich mit den nachgelagerten Fakten beschäftigt“, erläutert Lötters.
Gerade im Bereich IT, wo es in erster Linie um Vertrauen geht, dass die Lösung auch das hält, was sie verspricht, entscheiden Emotionen. Hinter den Marktpartnern stehen auf beiden Seiten Menschen. Diese Menschen sind – wie wir alle – aus Fleisch und Blut, haben Gefühle und diese machen den Unterschied. „Mit den Gefühlen anderer können wir uns identifizieren und dies sollten wir uns zu Nutze machen“, betont Lötters.
IT Lösungen sind heute derart ausgereift, dass sie nahezu gleichwertig nebeneinander stehen. Der Kunde hat die Qual der Wahl und er entscheidet sich für eine Lösung, der er vertraut. Hier kommen die Emotionen, das Gefühl ins Spiel. Vertrauen wird durch Gefühle verstärkt. Die Unternehmen können diese gezielt positiv beeinflussen, in dem sie aktiv Pressearbeit betreiben. Und den Markt und potentielle Interessenten davon konsequent überzeugen , das erforderliche Know-how und entsprechende Erfahrungen zu haben.
Doch eine Geschichte, ein Text löst noch keine nennenswerten und vor allem nachhaltigen Gefühle aus. Erst kontinuierliche Berichterstattungen in verschiedenen Medien, regelmäßige Pressearbeit bewirken, dass die Inhalte auch bei der Zielgruppe ankommen und dort die gewünschten Gefühle auslösen.
„Pressearbeit ist nur dann sinnvoll, wenn sie kontinuierlich betrieben wird, denn Gefühle müssen immer wieder bestätigt werden, sonst geraten sie in Vergessenheit oder werden angezweifelt“, schließt Lötters.

Fachforum MES, Zeit und Zutritt auf der IT & Business 2014 punktet mit aktuellen und spannungsgeladenen Themen

Fachliche Inhalte der Business und Direkt Foren finden großen Anklang bei den Ausstellern

„Die Aussteller nehmen die neuen Forengestaltung gut an. Beide Formate sind bereits zu 50 Prozent ausgebucht bzw. mit interessanten Gästen besetzt“, erläutert Dr. Christine Lötters, die diese Themenforen seit Jahren organisiert.
Gerade die Themen MES, Zeit und Zutritt bieten ein interessantes Spektrum, das auf dem Business Forum mit seinen unterschiedlichen Facetten diskutiert wird. Gleich die erste Podiumsdiskussion ist ein starker Aufschlag. „Die Produktionssteuerung der Zukunft braucht nur noch ein ERP und kein MES!“ Hier kommen neben namhaften MES Ausstellern wie PSI, Berlin, auch OXAION, als ERP-Hersteller zu Wort und der Vorstand des Softwareverbandes des VDMA zu Wort. Dieses Thema verspricht eine kontroverse Diskussion, in deren Verlauf Zuhörer gerne Fragen stellen können. Darüber hinaus wird es auch um die Bedeutung von Industrie 4.0 für den Mittelstand gehen. Hintergrund dieser Diskussion sind Fragen, ob Industrie 4.0 für den Mittelstand wirklich ein konkretes Thema ist und überhaupt umgesetzt werden kann. Sind die Voraussetzungen bereits geschaffen?
Im Themenfeld Zeitwirtschaft knüpft das Forum an die aktuelle Themen Burn Out und demografische Entwicklung als Damoklesschwert an. Lässt sich Burn Out durch Personaleinsatzplanung vermeiden, lautet die Frage, die Franz Langecker mit seinen Gästen, Guido Zander, Scherf, Schütt und Zander, Gerd Rücker, becos GmbH, Rolf Bock, Psychologe und IT-Unternehmer aus dem Rheinland kontrovers diskutiert.
Last but not least wird es am Donnerstag um die Sicherheit gehen. „Grüne Wiese – die Integration umfassender Sicherheitslösungen für den Mittelstand“. Hier kommen Aussteller aus dem Bereich Zutritt zu Wort und schildern unter Moderation eines Fachjournalisten ihre Erfahrungen und geben Tipps.
„Was genau auf den Direkt Foren zu sehen und hören sein wird, wissen wir nicht, denn hier haben die Aussteller freie Hand“, bringt es Lötters auf den Punkt. Nur so viel ist sicher, es sind am Mittwoch, dem 8.10.2014 nur noch drei Slots buchbar und Voranfragen dazu laufen bereits.

Flexible Personaleinsatzplanung kann Burn Out und hohe Krankenstände vermeiden

Podiumsdiskussion unter Moderation von Franz Langecker, Chefredakteur HR Performance, auf der IT & Business am 09.10.2014 in Halle 4 auf dem Business Forum soll zum Nachdenken anregen.

Burn out und hohe Krankenstände sind aktuelle Themen. Während sie in Großunternehmen zu Lücken in der Personaldecke führen, können sie im Mittelstand durchaus die gesamte Existenz eines Betriebs gefährden. Daher sind viele Unternehmen auf der Suche nach Wegen, die Gefahr von Ausbrennen und dauerhaften Erkrankungen durch Arbeitsüberlastungen spürbar zu reduzieren und an den Wurzeln zu bekämpfen.
Eine Möglichkeit bietet eine intelligente Personaleinsatzplanung. Flexible Arbeitszeitmodelle, die sich in ausgereiften Softwarelösungen abbilden lassen, sind ein Weg, die Bedürfnisse der Mitarbeiter mit den Anforderungen des Arbeitgebers in Einklang zu bringen. Starre Zeitmodelle müssen der Vergangenheit angehören, sie werden keinem gerecht. Flexible Arbeitszeitmodelle, die sicherstellen, dass die anfallenden Aufgaben erledigt werden und zugleich die Belange der Mitarbeiter berücksichtigen, können ein Weg sein, Krankenstände dauerhaft zu reduzieren, sind sich die Beteiligten der Podiumsdiskussion sicher.
Eine Software allein ist jedoch keine Lösung. Wichtig sind die Prozesse in den Unternehmen. „Hier müssen wir zunächst ansetzen. In vielen Fällen sind die Abläufe neu zu gestalten, um dann eine flexible Software zu implementieren. Nicht jede Lösung ist für jede Anforderung geeignet“, weiß Guido Zander, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Scherf, Schütt & Zander GmbH, Feldkirchen bei München.
„Umdenken beginnt im Kopf“, betont Rolf Bock, Psychologe und IT-Unternehmer aus dem Rheinland, der versucht, hinter die Stirn der Mitarbeiter und Unternehmer zu schauen. „Nur wenn die Planung stimmt, kann Flexibilität auch gelebt werden“, weiß auch Gerd Rücker, Leitung Vertrieb der becos GmbH, der ebenso mit diskutiert.
Wer mehr zu diesem spannenden Thema wissen und vielleicht sogar mit diskutieren möchte, ist herzlich eingeladen, dies zu tun. Am 09.10.2014 in Halle 4 in der Zeit von 14.50 – 15.30 Uhr auf der IT & Business 2014, Fachforum MES, Zeit und Zutritt.
„Wir wollen die Besucher der IT & Business einmal mehr für dieses Thema sensibilisieren. Gerade für die Geschäfts- und Betriebsleitung, die Zielgruppe der Messe, sind derartige Anregungen unschätzbar“, erläutert Christine Lötters, SC Lötters , die von der Messe mit der Organisation des Forums betraut wurde.

Ludwig 2014 geht an true fruits GmbH

IHK Bonn/Rhein-Sieg und SC Lötters zeichnen beste Mittelständler aus

Die true fruits GmbH aus Bonn hat den Ludwig 2014 als bestes mittelständisches Unternehmen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg erhalten. Der „Saftladen der ganz besonderen Art“ erhielt die Auszeichnung, die zum zweiten Mal von der IHK und der regionalen Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung (OPS), SC Lötters Bonn, vergeben wurde, aus den Händen von IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille bei einer Feier in der Rhein-Sieg-Halle Siegburg. „Die true fruits GmbH hat die Jury in den Bewertungskategorien Gesamtentwicklung, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung / Innovation, Service/Kundennähe/Marketing sowie regionales Engagement überzeugt und ist Gesamtsieger im Wettbewerb 2013/2014“, so Hille. „Wir wollen Bonn als Standort für hochwertige Lebensmittel in alle Munde bringen. Denn true fruits macht Säfte und Smoothies ohne Tricks. Außerdem wollen wir als junges Unternehmen aus der Region den Gründergeist vorantreiben und Gründern Mut zur Selbstständigkeit machen“, sagt Nicolas Lecloux, einer der drei Gründer und Geschäftsführer von true fruits.

Weitere Gewinner sind Teamwork – Die Büttgen GmbH aus Lohmar in der Kategorie Service / Kundennähe, Christoph Kappes Die Erlebnisgastronomie GmbH aus Lohmar in der Kategorie Regionales Engagement, STILQUELLE – Interior & Home Staging, Andrea H.Heppe aus Bonn in der Kategorie Innovation sowie die 2B Advice GmbH aus Bonn in der Kategorie Gesellschaftliche Relevanz. Als Finalisten wurden ausgezeichnet die 7×7 Unternehmensgruppe aus Bonn, das Forum-M Institut für Medizin, Mediation und Mehr… aus Alfter, die Kraft Gruppe aus Bonn, die Meavision Media GmbH Bonn, das Privatbüro Plus aus Bonn, die RANK Media Group Verwaltungs GmbH sowie Sordo von Avalon –Beratungssozietät aus Bonn.

„Der zweite Wettbewerb hat uns eine Vielzahl von hochwertigen Bewerbungen beschert, so dass wir neben dem Gesamtsieger auch noch weitere Gewinner in den Unterkategorien ausgezeichnet haben“, so IHK-Pressesprecher Michael Pieck. Neben ihm waren in der Jury Dr. Christine Lötters (regionale Servicestelle der OPS), Vorjahressieger Olaf van Meegen (Forest Finance Group GmbH aus Bonn), Frank Baake vom Veranstalter Rhein-Sieg-Halle Siegburg, Kunibert Stefer vom Medienpartner center.tv, Moderator Stefan Unkelbach sowie Patrick Panahandeh (Klassenzimmer aus Bad Godesberg) vertreten. „Der Mittelstand hat trotz krisenhafter welt- und volkswirtschaftlicher Entwicklungen in den vergangenen Jahren zahlreiche neue und zusätzliche Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Vielfach verkaufen sich diese Unternehmen aber unter Wert“, erläutert Dr. Christine Lötters: „Diese Leistungen sollen mit dem Ludwig stärker in die Öffentlichkeit getragen werden. Für die Nominierten ist bereits die Teilnahme am kostenfreien Wettbewerb ein starkes Alleinstellungsmerkmal mit vielfältigen Vermarktungsmöglichkeiten. Alle 12 Unternehmen sind heute Sieger!“