Fachforum Planung, Produktion & Personal überzeugte erneut auf der IT & Business 2015

SC Lötters stellte für das Fachforum wieder ein interessantes Programm mit aktuellen und zukunftsorientierten Themen zusammen. Die Formate – Diskussionen, Speed-Check und Interviews – überzeugten die Besucher in Stuttgart

„Themen werden immer wichtiger, wenn es um Zuhörer geht. Industrie 4.0 und Datensicherheit standen zum wiederholten Male im Zentrum des Interesses“, erläutert Dr. Christine Lötters, die wie auch in den letzten Jahren das Forum Planung, Produktion & Personal organisierte und koordinierte. Die Kommunikationsstrategin aus Bonn setze wieder auf die bewährten Formate Interview und Podiumsdiskussionen. Neu hinzugekommen ist der Speed-Check, der kurz und knapp Arbeitgebern die Möglichkeit bot, sich vorzustellen.

Publikum Fachforum ITB2015

Interessiertes Publikum beim Fachforum auf der IT&Business 2015

Die Moderation der Diskussionen übernahm neben Lötters selbst auch Reiner Straub, Herausgeber des Personalmagazins. Um die Aussteller abzuholen und gleichzeitig den Zuhörern etwas zu bieten, war die Riege der Diskutanten bewusst breit gefächert. Die Aussteller hatten ihre Geschäftsführer geschickt, andere Teilnehmer waren eigens angereist. Einig war man sich, dass auf den Foren Themen angerissen wurden, die dann in intensiveren Gesprächen am Stand fortgesetzt wurden, also eine ideale Ergänzung zum Messeauftritt.

ERP / MES als Voraussetzung für Industrie 4.0 stand neben der Möglichkeit des flexiblen Personaleinsatzes unter Industrie 4.0 im Fokus der Besucher. „Personalthemen sind immer noch eher die Ausnahme auf der IT & Business, obwohl gerade die Menschen in den Unternehmen mitgenommen werden müssen, soll Industrie 4.0 in den Betrieben umgesetzt werden. Dies kann die Personalabteilung alleine nicht bewältigen, hier sind Geschäftsführer, IT-leiter sowie Betriebsleitung gefragt, als die Zielgruppe der Messe“, betont Lötters. Deshalb hält Sie auch zukünftig daran fest, Personalthemen auf der Messe zu präsentieren.

Dem Forum ist erneut gelungen, den Themenbereichen MES, Personal und Sicherheit Aufmerksamkeit zu verschaffen. Einige Aussteller haben diese Chance erkannt und genutzt, indem sie sich in die Diskussion eingebracht und aktiv zum Messebesuch eingeladen haben. Diese Aktivitäten sind insofern wichtig, um auch das Potential einer solchen Veranstaltung auszuschöpfen. Ein derartiges Forum ist niemals Selbstzweck, sondern immer nur Mittel zum Zweck, sich ins Gedächtnis der Interessenten zu bringen. „Das Forum soll neugierig und Lust auf Mehr machen, zu weiteren Gespräche auf dem Stand der Aussteller anregen. Dies ist uns wieder einmal gelungen“, so Lötters abschließend. Doch Stillstand wäre Rückschritt und daher wird in Abstimmung mit den Ausstellern und den Teilnehmern das Konzept für 2016 weiter verfeinert werden, um sich noch stärker auf den Anwender und seine konkreten Fragestellungen zu konzentrieren.

Wettbewerbe Großer Preis des Mittelstandes und Ludwig 2016 starten in die nächste Runde

IHK Bonn/Rhein-Sieg und Servicestelle beginnen ab sofort mit der Suche nach Mittelständlern der Region zur Wettbewerbsrunde Ludwig 2016 – Infoveranstaltung am 03.11.15 um 18 Uhr

„Nachdem wir im letzten Jahr 16 Bewerber hatte, so viele Unternehmen wie nie, sehen wir uns in unserer Arbeit bestätigt. Diese Entwicklung hat uns motiviert, noch mehr Unternehmen in der Region von der Idee zu begeistern. Und so starten wir ab sofort mit der aktiven Suche nach Mittelständlern, die in der Region durch ihre Leistung und ihr Engagement auffallen. Unser Ziel: 20 Unternehmen möchten wir dabei haben“, beginnt Michael Pieck, Pressesprecher der IHK Bonn/Rhein-Sieg.

Wettbewerbsrunde2016Um den Unternehmen weitere Informationen zu den Wettbewerben an die Hand zu geben, findet eine Informationsveranstaltung am Dienstag, dem 3.11.2015, um 18.00 Uhr im Hause der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17 statt.

Während der „Große Preis des Mittelstandes“ in das 22. Jahr geht und sich inzwischen zum bedeutendsten deutschen Wirtschaftspreis entwickelt hat, wird der „Ludwig 2016“ in Bonn zum 4. Mal vergeben. Beide Preise stehen nebeneinander, setzen sie jeweils unterschiedliche Schwerpunkte. Während der Ludwig rein auf die Region bezogen ist, wird der „Große Preis des Mittestandes“ von der Oskar-Patzelt-Stiftung bundesweit in den einzelnen Bundes-ländern vergeben.

Der von der im Jahr 2008 mit dem „Bundesverdienstkreuz“ ausgezeichneten Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung ausgelobte bundesweite Wettbewerb trägt maßgeblich zur öffentlichen Würdigung des Mittelstandes als Hoffnungsträger und Wirtschaftsfaktor bei. Er befördert die Netzwerkbildung im Mittelstand und popularisiert bundesweite Erfolgsbeispiele.

Beide Preise fördern die Bildung von Netzwerken, deshalb setzt sich die IHK Bonn/Rhein-Sieg gemeinsam mit der regionalen Servicestelle – SC Lötters – aktiv für eine Teilnahme an den Wettbewerben ein.

Für die Unternehmen selbst sind bereits die Teilnahme an den beiden Wettbewerben, die Erreichung der Juryliste und möglicherweise der Gewinn eines Preises starke Alleinstellungsmerkmale mit vielfältigen Vermarktungsmöglichkeiten.

Der erste Schritt in beiden Wettbewerben ist die Nominierung und dafür werden nun Mittelständler aus der Region Bonn/Rhein-Sieg gesucht. „In unserer Region finden sich zahlreiche Unternehmen, die einen solchen Preis verdient haben. Dies sehen wir von Jahr zu Jahr. Diese rufen wir auf, sich mit uns in Verbindung zu setzen, denn nominieren kann man sich nicht selber. In Zusammenarbeit mit der IHK prüfen wir, welche Unternehmen wir tatsächlich nominieren. Nicht jedes Unternehmen, das gerne mitmachen möchte, wird dann auch nominiert. Hier raten wir durchaus von einer Teilnahme ab oder ggf. noch 1-2 Jahre zu warten“, erläutert Dr. Christine Lötters, die die Servicestelle leitet.

Die Bewertung erfolgt in beiden Wettbewerben in fünf Wettbewerbskriterien:

  1. Gesamtentwicklung des Unternehmens
  2. Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
  3. Innovation und Modernisierung
  4. Engagement in der Region
  5. Service und Kundennähe (Marketing).

Grundsätzlich gefordert sind herausragende Leistungen in allen fünf Kriterien. Welche Chancen die Unternehmen haben, welche Bedingungen zu erfüllen sind und wie man sich als Unternehmen zukünftig zum Wettbewerb qualifizieren kann, erfahren die Interessierten in Gesprächen mit der Servicestelle.