Mittelstandswettbewerbe GPdM und Ludwig 2016 biegen in die Zielgerade ein

IHK Bonn/Rhein-Sieg und Servicestelle rufen zur Teilnahme auf

Zwölf Unternehmen haben sich für die beiden Mittelstandswettbewerbe „Großer Preis des Mittelstandes“ und „Ludwig“, zu der die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und die regionale Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg SC Lötters einladen, gemeldet. Mittelständische Unternehmen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg können sich noch bis zum 31. Januar 2016 melden.

ludwig_ihkErstaunt sind die beiden Macher hinter den Wettbewerben, IHK-Pressesprecher Michael Pieck und die Servicestellenleiterin der Oskar-Patzelt-Stiftung in Bonn, Dr. Christine Lötters, dass es immer wieder Mittelständler gibt, die die Chance eines solchen Wettbewerbs nicht erkennen. „So ein Preis bringt uns doch nichts, unsere Kunden sitzen im ganzen Bundesgebiet. Wieviel Arbeit kommt auf uns zu? Was kann ich denn überhaupt gewinnen, wie hoch ist das Preisgeld? Ein solch regionaler Preis schadet unserem Image.“ Immer wieder werden die beiden in Gesprächen mit Unternehmen mit solchen Aussagen konfrontiert.

„Wir glauben, dass die Unternehmen immer noch nicht erkannt haben, wie wichtig eine gute Öffentlichkeitsarbeit ist. Viele Mittelständler entwickeln tolle Produkte, bieten einen guten Service, behalten dies aber lieber für sich“, sagt Christine Lötters. Auch sei es eine Fehleinschätzung, dass die Vergabe eines regionalen Preises keine bundesweite Bedeutung habe oder sogar negative Auswirkungen auf das Firmenimage. „Es kommt darauf an, was die Unternehmen daraus machen. Und wenn sie nichts daraus machen, hat der Preis eben auch keine Auswirkungen“, bringt es Michael Pieck auf den Punkt.

Erfreulich sei aber auch das über die Jahre gestiegene Interesse an den beiden Wettbewerben, die sich in der Region inzwischen fest etabliert haben und zu einer Erfolgsgeschichte geworden sind. So blicken beide gespannt auf die Nominierungsveranstaltung am 17. Februar 2016 im Hause der IHK, auf der sich die teilnehmenden Unternehmen präsentieren. Der „Ludwig“ selber wird dann Mitte Juni 2016 im Rahmen einer großen Veranstaltung übergeben. „Wir können immer wieder nur betonen, nutzen Sie die Chancen, die Ihnen diese beiden Wettbewerbe bieten. Machen Sie sich bekannt, lernen Sie andere Unternehmen kennen, vernetzen Sie sich und profitieren Sie von einer Teilnahme“, ergänzen Pieck und Lötters.

SC Lötters setzt 2016 CSR Aktivitäten mit dem Robert-Wetzlar-Berufskolleg und German Angel fort

Nachdem die Partnerschaft im letzten Jahr besiegelt wurde, haben Lötters und die beiden CSR-Partner bereits einige Dinge erfolgreich umgesetzt. Und so wird es 2016 weitergehen. SC Lötters sammelt aktuell fleißig Input für weitere Meldungen des Robert Wetzlar Berufskolleg. Und Themen hat das Berufskolleg genügend. Einladungen zu weiteren Netzwerkveranstaltungen in der Region sind bereits ausgesprochen. Das Ziel: das Robert-Wetzlar-Berufskolleg soll neue Kontakte knüpfen. „Persönliches Netzwerken ist ein ganz wichtiger Punkt, wenn es darum geht, bekannt zu werden“, erläutert Dr. Christine Lötters, Inhaberin von SC Lötters.

Die German Engel sind von Lötters zur CeBIT eingeladen worden, um dort mit weiteren potentiellen Partnern Kontakt aufzunehmen. Gesucht wird beispielsweise ein Planungstool, mit dem die German Angel ihre studentischen Unterstützer besser auf die Schulen und Räume planen können. Und da ist man auf der CeBIT natürlich dicht am Markt. Auch hier geht es um Netzwerken.

Die Agentur für strategische Kommunikation weiß wovon sie spricht. „Wir schaffen Wahrnehmung, so unsere Maxime und dazu gehört eben auch, sich persönlich bekannt zu machen und zahlreiche Kontakte aufzubauen“, betont die Expertin.

 

Kostenloser Friseurbesuch für Flüchtlinge zum Tag der Menschenrechte am Robert-Wetzlar-Berufskolleg 2015

Kostenloser Friseurbesuch für Flüchtlinge zum Tag der Menschenrechte am Robert-Wetzlar-Berufskolleg 2015

Zu den umgesetzten PR Aktivitäten gehörten die Begleitung des Besuchs von Goodarz Mahbobi – Geschäftsführer axxessio GmbH – am Robert Wetzlar Berufskolleg. Mahbobi sprach vor den Integrationsklassen der Schule und berichtete über seinen eigenen Werdegang. Der Firmenchef des IT-Beratungshauses aus Bonn hat 1988 seine Heimat den Iran verlassen, um in Deutschland ohne vorhandene Sprachkenntnisse ein neues Leben zu beginnen. Auch nahm Lötters gerne die Einladung zum Tag der Menschenrechte ans Berufskolleg an, die zahlreichen Ausstellungen und Projekte der Schulklassen zu besuchen. „Eindrucksvoll, welche Aktionen die Schüler auf die Beine gestellt haben. Beispielsweise wurden Flüchtlinge aus den nahegelegenen Unterkünften zum kostenlosen Friseurbesuch eingeladen“, beschreibt die Agenturchefin ihre Erlebnisse. Und auch die Weihnachtspost der Agentur hatte ihre Wurzeln im Bereich CSR. Kinder, die von German Angel betreut werden, malten das Motiv.

„Für uns ist CSR – corporate social responsibility – eine wichtige gesellschaftliche Verantwortung, der wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten stellen“, schließt Lötters.