Hochkarätige Experten diskutieren auf der CeBIT 2016 über passende Datensicherheitskonzepte für den Mittelstand rund um Industrie 4.0 und dem Internet of Things (IoT)

Die Unternehmenslandschaft wird sich verändern, das Internet der Dinge (IoT) sowie Industrie 4.0 bestimmen in Zukunft die Kommunikation in den Unternehmen, unabhängig davon, ob diese fertigen oder Dienstleister sind. Aktuell wissen die meisten Unternehmen gar nicht, was sie erwartet und noch viel weniger, wie sie mit den anstehenden Veränderungen umgehen sollen. Die Zeit drängt, konsequentes Handeln ist gefragt. Und hier setzt das Expertengespräch am 14.3.2016 auf der CeBIT 2016 in Halle 5 an. Welche Maßnahmen der Mittelstand ergreifen kann und worauf er achten sollte, darüber sprechen die drei hochkarätigen Experten auf dem ERP-Forum mit Dr. Christine Lötters.

Datensicherheitskonzepte für den Mittelstand lassen sich schrittweise umsetzen, so der Tenor der drei Experten, zu denen Karl M. Tröger,   Head of Product Management/ ERP, PSI Automotive & Industry GmbH, Dr. Günther K. Möckesch Director Technology and Product Management, Asseco Solutions AG sowie Goodarz Mahbobi, Geschäftsführer der axxessio GmbH gehören.

Alle drei wissen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen, wovon sie sprechen. Ihre unterschiedlichen Perspektiven ergänzen sich und versprechen einen spannenden Mehrwert für die Zuhörer. Während Tröger und Mökesch aus der Sicht eines ERP-Lösungsanbieters sprechen, kennt Mahbobi die Anforderungen an ein Beratungshaus, für das er auch in Hannover steht. Allen dreien ist eine aktive Begleitung der Unternehmen ein wichtiges Anliegen. Sich selbststeuernde Systeme, die autark über offene Schnittstellen kommunizieren und so kontinuierlich Daten austauschen, sind das Fernziel, das sicher umgesetzt werden muss, sind sich die drei einig. Wie, hierzu geben die Experten Tipps, denn sicher ist, streng gehütete Geheimnisse, sollen auch zukünftig geheim bleiben.

Welche Alternative beispielsweise Cloud-Lösungen bieten und welche Anforderungen wirklich sichere Clouds erfüllen müssen, darüber berichten die Experten ebenso im Rahmen der für 13.00 – 13.45 Uhr geplanten Diskussion Rede und Antwort.

Die Diskussion findet am Montag, dem 14.3.2016 von 13.00 – 13.45 Uhr auf dem ERP- Forum der Trovarit AG in Halle 5 statt.

Elf Unternehmen wetteifern um den Ludwig 2016

IHK Bonn/Rhein-Sieg und Servicestelle richten Nominierungsveranstaltung aus

Elf Unternehmen gehen für die beiden Mittelstandswettbewerbe „Großer Preis des Mittelstandes“ und „Ludwig“, zu der die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und die regionale Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg SC Lötters wieder einladen, ins Rennen. Sie haben sich bei der heutigen Nominierungsveranstaltung in der IHK Bonn/Rhein-Sieg präsentiert:

  • ACT IT Consulting & Services AG, IT-Beratung aus Niederkassel, (keine Teilnahme am Großen Preis)
  • Bechtle GmbH & Co. KG IT-Systemhaus Bonn/Köln (keine Teilnahme am Großen Preis)
  • FAUST DREI – Das Unternehmenstheater Dörmer, Harz, Mönch GbR, Bonn
  • GILGEN’S Bäckerei & Konditorei GmbH & Co. KG, Hennef
  • Hotel Collegium Leoninum Nova Vita Residenz Bonn GmbH, Hotel und Seniorenresidenzin Bonn
  • kreativrudel GmbH & Co. KG, Werbeagentur aus Bonn
  • LEDxCHANGE Purchasing GmbH, Leuchtmittel und Lichtkonzepte aus Bonn
  • „papoomedia“ Papoo-Media GmbH, Marketing- und Web-Agentur aus Bonn
  • PERIMETRIK®, Webdesign, Grafik und Fotografie aus Bonn
  • Schloss Drachenburg gGmbH, Eventlocation der etwas anderen Art aus Königswinter
  • SCHWIND‘ Agentur für Zukunftskommunikation, Werbeagentur aus Bonn

Während der „Große Preis des Mittelstandes“ in das 22. Jahr geht und sich zu einem der bedeutendsten deutschen Wirtschaftspreise entwickelt hat, wird der „Ludwig“ in Bonn/Rhein-Sieg zum 4. Mal vergeben. Beide Preise stehen nebeneinander, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Während der „Ludwig“ rein auf die Region bezogen ist und von der IHK ausgelobt wird, wird der „Große Preis des Mittestandes“ von der Oskar-Patzelt-Stiftung bundesweit in den einzelnen Bundesländern vergeben. Für die Unternehmen selbst sind bereits die Teilnahme an den beiden Wettbewerben, die Erreichung der Juryliste und möglicherweise der Gewinn eines Preises starke Alleinstellungsmerkmale mit vielfältigen Vermarktungsmöglichkeiten.

Die Bewertung erfolgt in beiden Wettbewerben in fünf Wettbewerbskriterien: 1. Gesamtentwicklung des Unternehmens, 2. Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, 3. Innovation und Modernisierung, 4. Engagement in der Region, 5. Service und Kundennähe (Marketing). Grundsätzlich gefordert sind herausragende Leistungen in allen fünf Kategorien.

Erfreulich ist das über die Jahre gestiegene Interesse an den beiden Wettbewerben, die sich in der Region inzwischen fest etabliert haben und zu einer Erfolgsgeschichte geworden sind. Der „Ludwig“ selber wird dann Mitte Juni 2016 im Rahmen einer großen Veranstaltung übergeben. „Wir können immer wieder nur betonen, nutzen Sie die Chancen, die Ihnen diese beiden Wettbewerbe bieten. Machen Sie sich bekannt, lernen Sie andere Unternehmen kennen, vernetzen Sie sich und profitieren Sie von einer Teilnahme“, ergänzen Michael Pieck für die IHK und Dr. Christine Lötters für die regionale Servicestelle.

Alaaf und Helau – Karneval ist in aller Munde – Unternehmen lernen vom bekannten Vorbild!

Was haben Unternehmen und Karneval gemeinsam? „Gute Geschichten und die sollen erzählt werden“, betont Dr. Christine Lötters, Inhaberin von SC Lötters, Bonn. „Sie als Unternehmer können eine ganze Menge von der Erfolgsgeschichte Karneval lernen“, startet die Kommunikationsexpertin ihren Vortrag in Monheim. Zu Gast war Lötters bei den Monheimer Mittagsgesprächen, die regelmäßig von der Monheimer Wirtschaftsförderung organisiert werden. Eingeladen hatte – wie immer – der Bürgermeister der Stadt, gekommen waren rund 45 Unternehmer und dies nur, weil der Raum nicht für mehr Gäste Platz bot.

Das Motto des Monheimer Karnevals

Das Motto des Monheimer Karnevals

Alle Unternehmer beschäftigte die gleiche Frage: “Was haben Karneval und strategische Unternehmenskommunikation gemein?“ Eine ganze Menge, war ihnen am Ende der kurzweiligen 40 Minuten klar. Der Karneval erzählt immer wieder die Geschichte des Brauchtums, immer wieder mit anderen Inhalten. So wird das Thema kontinuierlich erinnert, ohne langweilig zu werden. Und dies können Unternehmen auch. Sie haben viele interessante Dinge, über die es sich zu berichten lohnt. Und jede dieser Kleinigkeit trägt am Ende zu einem Gesamtbild bei und macht das Unternehmen als Ganzes interessant! Sei es, dass man Ausbildungsplätze schafft, Praktikumsplätze anbietet, neue Maschine anschafft, neue Büroräume mietet, Messen besucht, sich ehrenamtlich engagiert oder sogar im Karnevalszug mit geht. „Die Liste ließe sich beliebig verlängern“, schmunzelt Lötters. In den Unternehmen ist eine Menge Potential vorhanden, es muss nur genutzt werden.

Pressearbeit ist ein wichtiger und auch kostengünstiger Weg

Doch immer noch nutzen viel zu wenig Mittelständler das Instrument Pressearbeit, dabei bietet eben gerade regelmäßige Pressearbeit tolle Möglichkeiten, bekannt zu werden und Interessenten von sich zu begeistern. Der Karneval macht es vor. Beginnend mit der Auswahl des Prinzenpaares, deren persönliche Geschichte, die Proklamation, Berichte über verschiedene Sitzungen, der Kinderkarneval bis zum Höhepunkt – dem Straßenkarneval. Immer wieder werden verschiedene Facetten erwähnt, Fotos ins Netz gestellt und die regionalen Medien berichten.

Die verschieden Facetten sprechen verschiedene Zielgruppen / Leser an und genau das will man auch erreichen, wenn man über verschiedene Geschehnisse in den Unternehmen berichtet. Immer wieder und immer wieder auch andere Leute erreichen, so das Ziel, um am Ende eben möglichst viele Interessenten, Kunden, Marktpartner etc. erreicht zu haben.

Und dies lässt sich eben gut vom bekannten Vorbild Karneval lernen. Gesagt getan, diskutierten viele der Gäste bereits beim anschließenden Imbiss mögliche Umsetzungsideen zur Strategischen Kommunikation. Wieder andere reflektierten ihre Ideen vor diesem Hintergrund.

„Strategische Kommunikation bedeutet regelmäßig an sich zu erinnern, immer wieder mit anderen Facetten“, schließt Lötters.

(Bildquelle: GROMOKA – Große Monheimer Karnevalsgesellschaft 1902 e.V.)

Wie präsentiere ich mich richtig? – Ludwig Teilnehmer trainieren für den Wettbewerb

Persönlich überzeugen – Teilnehmer im Rennen um den diesjährigen „Ludwig“ und den „Großen Preis des Mittelstandes“ der Region Bonn/Rhein-Sieg übten um die Wette

Erneut hatten sich die Veranstalter der beiden Mittelstandspreise „Ludwig“ und „Großer Preis des Mittelstandes“ in der Region Bonn/Rhein-Sieg etwas Besonderes für „Ihre“ Teilnehmer ausgedacht. In Vorbereitung zur großen Nominierungsveranstaltung am 17.2.2016 fand bereits in der vergangenen Woche unter Leitung von Sylvia Oltmanns ein Kurzworkshop statt. Sylvia Oltmanns, Inhaberin von Regie und Ritual, Bonn, gestaltete diesen kurzweiligen Abend mit dem Arbeitstitel „Frei sprechen und sich dabei entspannt fühlen“ interaktiv zum Mitmachen.

In kurzweiligen zwei Stunden ließ Oltmanns die Teilnehmer ausprobieren, was es heißt, sich und seine Geschichten zu präsentieren. Jeder Teilnehmer musste sich vorstellen und dann Schritt für Schritt, immer mal wieder etwas über sich und andere erzählen. „Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Publikum auf. Bleiben Sie authentisch und spielen Sie keine Rolle, sondern bleiben Sie bei sich“, lautete der Rat der erfahrenen Regisseurin Oltmanns.

Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig, ein mehr als gelungener kurzweiliger Abend. „Ich bin von Mal zu Mal sicherer geworden. Es hat viel Spaß gemacht! – „Ein interessanter, lernreicher und lustiger Abend.“ – so das Feedback aus den Reihen der Teilnehmer im Verlauf der Abschlussrunde.

Was die Teilnehmer umsetzen werden, kann auf der diesjährigen Nominierungsveranstaltung der beiden Wettbewerbe begutachtet werden. Sie findet am Mittwoch, dem 17. Februar, ab 18 Uhr, in der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, statt. Hier stellen sich die teilnehmenden Unternehmen aus der Region vor.

Weitere Informationen zum „Großen Preis des Mittelstands“ finden Sie unter:

http://www.mittelstandspreis.com