EMIKO stellt auf umweltverträgliche Verpackungsbox um

Mikroorganismen werden ab sofort in umweltfreundlicher BagInBoxes ausgeliefert

Meckenheim 30.04.2019. „Bislang ließ sich eine umweltverträgliche Verpackung unserer Produkte schlecht realisieren, doch nun haben wir einen Weg gefunden“, stellt Christoph Timmerarens, Geschäftsführer der EMIKO Gruppe in Meckenheim, die neue BagInBox vor. Die umweltfreundliche Kartonverpackung ist speziell nach den Vorgaben der EMIKO Firmengruppe konzipiert und gestaltet worden. Nachdem man im März vier neue Produkte für unterschiedliche Einsatzbereiche vorgestellt hat, legt der Experte im Bereich Mikroorganismen mit seiner neuen Verpackung, der BagInBox, nach.

Dabei ist das innovative Verpackungskonzept nicht ganz unbekannt. Apfelsaft wird beispielsweise häufig bereits so verpackt. „„Bag in Box“ bedeutet „Beutel im Karton““, erklärt Christoph Timmerarens, „und genau das ist es auch! Eine BagInBox ist eine Kartonverpackung, die über den Papiermüll entsorgt werden kann. Im Karton befindet sich ein Plastikbeutel, mit dem unsere Produkte luftdicht verschlossen werden. Beim Zapfen des Inhalts gelangt kein Sauerstoff in den Beutel, die Form passt sich dem Restinhalt an. Der Plastikbeutel wird ganz einfach über die Gelbe Tonne entsorgt und ist im Verhältnis zu einem 10 Liter- oder 5 Liter-Kanister sehr klein.“ Die BagInBox hat zwei weitere wichtige Vorteile. Durch den Ausschluss von Sauerstoff sind die Produkte länger haltbar und es fällt weniger Plastikmüll an.

In der Einführungsphase bietet EMIKO seine Produkte sowohl BagInBox als auch im Kanister, in der entsprechenden Größe an und ist zuversichtlich, dass die Kunden positiv reagieren und vermehrt die BagInBox kaufen, sodass die Kanister kurz- bis mittelfristig ein Auslaufmodell sein werden.

In dieser Umstellungsphase bietet EMIKO seine „Bestseller“ als erste Produkte in BagInBox an. EM1, Garten- und Bodenaktivator, Kompostpflege, die Allzweckreiniger Zitrone und Lavendel, HorseCare Ergänzungsfuttermittel flüssig und HorseCare Stallreiniger können ab jetzt in der neuen Verpackung erworben werden. „Unsere neuen Reiniger, die zum 15. April 2019 eingeführt wurden, haben wir direkt mit Nachfüllpacks in BagInBox geplant“, erklärt Timmerarens.

Die Einführung der nachhaltigen BagInBox zum jetzigen Zeitpunkt ist bewusst gewählt. Nachhaltigkeit gehört für das Unternehmen zu den Schlüsselthemen, doch gerade in den nächsten 12 Monaten hat es eine besondere Priorität. Mit der Teilnahme an der Nachhaltigkeitswoche „European Sustainable Development Week“ vom 30. Mai bis 05. Juni 2019 startet EMIKO verschiedene Projekte, die das Thema bei Mitarbeitern und Kunden in den Fokus rücken sollen. Geplant sind Diskussionen, eine Lagerführung unter dem Gesichtspunkt „Wie geht nachhaltiger und ökologischer Versand?“ und ein Vortrag „EM ist nachhaltig, weil …“.

Die BagInBox reiht sich da perfekt ein. Durch die Einführung der Verpackungen kann EMIKO nun auch erstmalig eine Nachfüllstation für unternehmenseigene Produkte im Laden in Meckenheim anbieten. In der Nachhaltigkeits-Woche wird diese vorgestellt und soll dauerhaft etabliert werden. Um Plastikverpackung einzusparen, können Kunden EM-Produkte in eigene Flaschen abfüllen. Eine Kundenbefragung soll zeigen, welche weiteren Produkte zum Abfüllen gewünscht sind. „Wir sind zuversichtlich, dass wir das System nach und nach erweitern können“, schmunzelt Timmerarens.

Bildunterschrift: Aylin Güvercin stellt die umweltfreundliche BagInBox vor

Spalter: Das Leben am Smartphone

Der erste Spalter im Blog SC Lötters beschäftigt sich mit den Pros und Contras des Lebens am und mit Smartphone.

CONTRA:

Übergewicht, Depression, Isolation – das digitale Zeitalter birgt nicht nur gute Seiten. Es ist kein Land, wo nur Milch und Honig fließt, wo jeder vom Fortschritt profitiert. Mittlerweile kann fast jedes Kind intuitiv mit einem Smartphone umgehen. Es kennt die Gefahren nicht mehr, die andere als Kind noch zu beachten hatten. Damals, als die ersten Handys auch eine Internetfunktion hatten, hatte man panische Angst, wenn man mal aus Versehen auf diesen Button gekommen ist. Denn das mobile Internet war teuer. Es gab noch keine Standard-Internetverträge, noch keine europäischen Regeln und Richtlinien. Scharlatane wollten einen in Abo-Fallen locken. Heutzutage gehört dies zum Glück der Vergangenheit an.

Dafür bergen Smartphones nun neue Gefahren. Sie können alles. Netflix, Facebook, Instagram, YouTube, Snapchat, TikTok, Jodel: Die Möglichkeiten sich zu unterhalten sind grenzenlos. Grenzenlos ist auch die Zeit, die man auf der Couch oder im Bett mit dem Handy verbringt. Zeit, die man eigentlich sinnvoller verbringen könnte. Zeit, in der man Sport machen oder an die frische Luft gehen könnte. In der man Freunde auf ein Bier treffen oder mal wieder ein gutes Buch lesen könnte. Aber nein, man muss immer und überall erreichbar und online sein. Die Resultate der gestohlenen Zeit sind allgegenwärtig. Hypnotisiert vom bläulichen Bildschirmlicht werden wir faul und fett und dumm. Wir können schlechter schlafen, fühlen uns unwohl und menschlicher Kontakt wird vernachlässigt.

Gerade die Jugend scheint davon betroffen zu sein, hat sie doch nie gelernt mit den Gefahren des Fortschritts umzugehen.

PRO:

Smartphones machen glücklich. Es sind kleine Helfer, die unseren Alltag einfacher und erträglicher gestalten können. Wir können kilometerweit weg sein, in einem anderen Land oder auf einem anderen Kontinent – durch soziale Messenger-Dienste, wie WhatsApp oder Skype, sind geliebte Menschen stets nur einen Tastendruck von uns entfernt. Sie können uns trösten oder aufheitern, so als wären sie mit uns im Raum. Wir bleiben länger mit unseren Mitmenschen in Kontakt. Etwa mit der einen Schulfreundin, die man nicht häufig spricht, aber wenn doch, ist es jedes Mal wie früher. Das hat doch etwas Tröstliches.

Pläne lassen sich einfacher vereinbaren. Schluss mit Telefonlisten, man erstellt einfach eine WhatsApp-Gruppe und alle wissen Bescheid. Auch sonst sind Smartphones richtige Stimmungsaufheller. Hunderte lustiger (Katzen-) Videos auf YouTube und verschiedene Seiten voller Memes und Comics, die einem die Tränen in die Augen treiben können. Das Smartphone kann so manches Samstagabendprogramm ersetzen. Auch beim Dating ist es uns behilflich. Ob man sich gerne binden will oder nur auf der Suche nach ein paar heißen Dates ist, das Smartphone hilft. Nie war es so einfach wie heute neue Menschen kennen zu lernen. Hinzu kommen Funktionen wie der Wecker, die Erinnerung an wichtige Termine, Online-Banking, das E-Mail-Programm u.v.m.

Der kleine Allrounder macht unser Leben stressfreier und wir können uns auf die wirklich wichtigen Sachen konzentrieren. (LW)

Mein Praktikum bei SC Lötters: Meine erste Arbeitswoche

Voller Neugier und Interesse auf neue Aufgaben, die mir bisher nicht in dieser Form begegnet waren, ging ich zu meiner neuen Praktikumsstelle. Schon zu Beginn wurde ich in sehr abwechslungsreiche Arbeiten mit verschiedensten Programmen eingebunden. Da man am Anfang immer eine Menge an Informationen bekommt, ging es mir erst einmal darum, allem folgen zu können und zu hoffen, dass alles in eigener Umsetzung auch funktionieren würde. Aber wie sagt man: „Noch ist kein Meister vom Himmel gefallen.“ Oder: „Übung macht den Meister.“

Langer Rede, kurzer Sinn: Nach der umfangreichen Erklärung der einzelnen, zum Teil digitalen Arbeitsschritte, bekam ich von Frau Dr. Lötters direkt einen sehr interessanten Auftrag, der den einen oder anderen höchstwahrscheinlich in seine Kindheit zurückversetzt. Ich sollte das Unternehmen Emiko für den Türöffner-Tag der „Sendung mit der Maus“ anmelden, bei dem Kinder einen ganzen Tag Tüftler bei der Arbeit beobachten dürfen. Im Falle von Emiko geht es dabei z.B. darum, wie Bakterien entstehen und wofür diese nützlich sind und vieles mehr. Zu meiner Aufgabe gehörte es, den Anmeldebogen auszufüllen. Außerdem sollte ich direkt einen kreativen Slogan für den Anmeldetext finden, der sowohl die verantwortlichen Redakteurinnen und Redakteure als auch Kinder ansprechen sollte. Nach einigen Formatierungsarbeiten war es dann soweit: Ich durfte meinen ersten, eigenen Blogeintrag für die SC Lötters Homepage beginnen. Aufregung pur, Spaß auf jeden Fall.

Erste Eindrücke

Direkt am ersten Tag erkannte ich, dass die Welt des Storytellings und der Strategischen Kommunikation eine Menge an vielseitiger Arbeit in vielen verschiedenen Bereichen bietet. Repräsentativ für die unterschiedlichen, breit aufgestellten Themengebiete sind unsere Kunden gbo datacomp und Emiko. Ein Klick auf unsere Links genügt und schon habe ich eine Fülle an Informationen zu den Unternehmen. Aber jetzt möchte ich noch von meiner ersten Arbeitswoche zu Ende berichten, um nicht völlig den roten Faden der Berichterstattung zu verlieren.

Am zweiten Arbeitstag bekam ich direkt weitere neue Einblicke in abwechslungsreiche, kreative Prozesse. Wir versendeten Pressemeldungen an Redaktionen. Bei der zweiten Meldung durfte ich das auch direkt selber machen. Zu Pressemeldungen gehören auch die sogenannten Clippings: Artikel unseres Kunden alpha9 Marketing (auskunft.de) aus verschiedenen Magazinen scannte ich und legte sie digital sowie analog ab.

Pressemitteilungen und PowerPoint Präsentationen

Pressemeldungen stellen wir auch online in Nachrichtenportale sowie in manchen Fällen auf Homepages der Kunden. Wir stellten den Blogbeitrag unseres Bürohundes Hunter auf unsere Seite und bereiteten ihn SEO-optimiert auf. Ich verfasste eine Anleitung zum Scannen und Weiterleiten von Presseartikeln. Danach hörte ich noch mehrmals in die Jingles der Gewerbeschau Duisdorf von 2011 rein, da wir zum Abschluss des Tages noch ein Gespräch mit Regina Rosenstock vom Gewerbeverein Hardtberg führten, bei dem ich direkt dabei sein durfte. Den Kopf voller neuer Eindrücke, ging ich nach Hause und dachte noch im Nachhinein über diese kleine Konferenz nach.

Am dritten Arbeitstag drehte sich alles um meine erste PowerPoint Präsentation für einen Kunden, die ich mithilfe von Vorlagen erstellte. Dabei muss man auf mehr achten als gedacht, denn bei SC Lötters verwenden wir unsere festen Schriftgrößen und Farben. Die Präsentation wurde dann auch gleich als PDF-Datei an den Kunden weitergeleitet. An meinem vierten Arbeitstag ging es in die Mediaplanung: Ich musste von verschiedenen Unternehmen die Pressemeldungen der letzten vier Monate vergleichen und für einen Kunden, der sich in dem Bereich neu aufstellen will, in Tabellenform aufbereiten. In dieses Projekt werde ich auch die nächste Zeit involviert sein.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir meine erste Woche bei SC Lötters gut gefallen hat und ich hoffe, dass auch weitere gute Wochen folgen werden.

Katharina Röttgers (24, Praktikantin bei SC Lötters)

Hunter’s Blog: Frohe Ostern

Hallo liebe Leser. Es schon eine Weile her, dass ich mich gemeldet habe, aber als Bürohund sind die Tage schon mal vollgepackt. Aber nachdem ich Ihnen im Dezember letzten Jahres von meinem Weihnachten berichtet habe, fand ich es nur angemessen, auch mal von meinem Ostern zu erzählen…

Ostara und das Christentum

Die Geschichte von Ostern ist eine Geschichte von verschiedenen Einflüssen auf ein und dieselbe Idee – Neuanfang. In unseren Landen stellt Ostern den wichtigsten christlichen Feiertag dar, an dem die Wiederauferstehung Christi, die Vergebung der Sünden und das ewige Leben gefeiert werden. Dabei ist Ostern ursprünglich ein heidnisches Fest, auch Ostara genannt. Ostara galt als ein Frühlingsfest, an dem zur Tagundnachtgleiche die jeweiligen Fruchtbarkeitsgöttinnen geehrt wurden. Als dann die Heiden (vor wirklich sehr langer Zeit) zum Christentum konvertiert sind, sind aus dem Zusammenspiel der beiden Kulturen auch Traditionen entstanden, ohne die Ostern heute nicht mehr vorstellbar wäre. So werden an Ostern etwa bunte Eier (teilweise vom „Osterhasen“) versteckt und von den Kindern gesucht. Der Hase ist traditionell ein sehr fortpflanzungsreiches Tier, passend zu den Göttinnen der Fruchtbarkeit. Und die Eier, tja die sollen ein Symbol für die Auferstehung Christi sein – von außen kalt und tot, aber im Innern wächst neues Leben. Genauso gut kann man diese aber auch mit Ostara verbinden, an dem das Erwachen neuen Lebens in der Natur zelebriert wird. Ach, wer weiß schon genau, wie das damals alles war. Wer was von wem übernommen hat und welche Deals zu unserem heutigen Fest geführt haben…

Weihnachten versus Ostern

Mein Ostern unterscheidet sich von meinem Weihnachten jedenfalls ganz deutlich! Steht die Weihnachtszeit noch für Ruhe, Gemütlichkeit und Wärme, ist der Drill an Ostern doch ein anderer. Alles ist hell! Die Tage sind wieder länger, mit etwas Glück kann man draußen sitzen. Die Farben haben sich gewandelt von Rot, Gold, Grün zu Gelb, Pink, Orange und Hellgrün. Allein das macht mich schon viel aktiver und wacher. Natürlich bekommen wir Ostern auch wieder jeden Menge Besuch, aber anstelle eines schweren Abendessens mit Soßen und Fleisch und Knödeln kommen jetzt alle zu einem (im Vergleich) leichten Frühstück oder Brunch vorbei. Und dann kommt mein Lieblingsteil: Wir gehen raus!! Früher haben Frauchen und ich immer im Garten Eier gesucht. Ok, Frauchen hat gesucht; ich habe Blumen umgegraben, wenn keiner zugeguckt hat. Aber dafür sind wir jetzt schon zu alt. Jetzt machen wir ganz großartige Spaziergänge. Im Wald, im Feld, um den See. Und wir sind nicht die Einzigen, das macht es noch viel besser! Wir treffen allerlei alte und neue Bekannte an der frischen Luft. Jeder ist übermütig und will spielen und jagen… Wenn ich es mir recht überlege, finde ich Ostern vielleicht sogar noch besser als Weihnachten.

Wie auch immer Sie die Feiertage verbringen, welche Aktivitäten Sie so vorhaben, ich wünsche Ihnen eine gute Zeit. Genießen Sie die frische Luft und das Erwachen der Natur. Vielleicht nehmen Sie sich sogar die Idee hinter dem Feiertag als Vorbild und fangen mit einem Problem noch einmal neu an.  (Hunter)

Facebook und die Daten – eine Leidensgeschichte

Vor einigen Wochen war es wieder so weit.  Es hat bei Facebook einen erneuten Datenskandal gegeben. Die Passwörter von Millionen von Nutzern waren auf internen Servern unverschlüsselt gespeichert. Laut einigen Quellen sollen diese für etwa 20.000 Mitarbeiter des sozialen Netzwerkes zugänglich gewesen sein. Facebook nahm bisher dazu nur in einem Blogbeitrag Stellung: der Fehler sei mittlerweile behoben worden und es gebe keine Anzeichen für missbräuchliche Verwendungen seitens der Mitarbeiter. Nüchtern. Keine Entschuldigung, keine Erklärung, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Dass diese Informationen anscheinend nicht missbraucht wurden und auch kein Externer Zugriff auf die Daten gehabt haben soll, ist, wenn überhaupt, nur ein kleines Trostpflaster.

Lösungsvorschläge

In der Politik werden unterschiedliche Stimmen laut. So sieht Bundesdatenschutzbeauftragter Kelber einen möglichen DSGVO-Verstoß und fordert die Prüfung eines Bußgeldverfahrens. Das könnte das Unternehmen zwar teuer zu stehen kommen, aber wirklich treffen würde es nur ein drastischer Rückgang der Nutzerzahlen. Das ist auch, wozu EU-Justizkommissarin Vera Jourova die Nutzer aufrief. Kein Nutzerkonto – keine gefährdeten Daten. Um sich Facebooks Datenkrake aber komplett zu entziehen, müsste man konsequenterweise auch Instagram und WhatsApp verlassen. Allerdings sind die drei Netzwerke zusammen so mächtig und haben so viele Nutzer, dass dieses Szenario nur schwer vorstellbar ist. Facebook hingegen empfiehlt seinen Nutzern, die Zwei-Faktor-Identifizierung zu nutzen. Bei jeder Anmeldung bekommt man ein Token auf das Handy, um zu verifizieren, dass man auch wirklich derjenige ist, der sich gerade anmeldet. Nett gemeint, dabei wäre es doch Aufgabe des Unternehmens die Zugangsdaten ausreichend zu sichern. Außerdem: möchte man Facebook bei der aktuellen Lage wirklich auch seine Handynummer zu Verfügung stellen?

Handel mit Daten

Fakt ist, es ist nicht Facebooks erster Datenskandal. Man erinnere sich nur an Cambridge Analytica. Die Nutzer aber scheinen nicht zu lernen, denn Facebook ist beliebt. Man kann mit Schulfreunden in Kontakt bleiben, seinem Unternehmen einen weitreichenden Internetauftritt gewährleisten oder sich einfach nur lustige Memes anschauen. Auch wenn mittlerweile einige dem Netzwerk den Rücken zugekehrt haben, werden Instagram und WhatsApp weiter fröhlich benutzt. Politik hin oder her, was jetzt vor allen Dingen passieren muss, ist ein Umdenken in der Bevölkerung. Blind stellen wir im Internet unsere Daten zur Verfügung. Teilen Orte, Vorlieben und Freunde. Dabei sind Daten ein wichtiges Gut, mit dem gehandelt werden kann. Daten gegen Geld etwa. Erste solche Modelle gibt es bereits. Die regionale Suchmaschine „auskunft.de“ ist ein Pionier und gutes Beispiel dafür, dass es auch anders geht und Nutzer sich für Ihre Daten entlohnen lassen können. Ein Konzept, von dem beide Seiten etwas haben.

Trotzdem gilt, wirklich sicher vor Datenklau ist man nur, wenn man erst gar keine Daten hinterlässt und seine Accounts bei Facebook und Co. löscht. Den Mut dazu haben aber wohl nur wenige. (LW)

CSR: Mädels haben dauerhaft ein Herz für Sänger

Was im letzten Jahr mit einer sehr erfolgreichen Guerilla Kampagne begann, setzen SC Lötters und der MGV Seelscheid 1837 e. V. in diesem Jahr fort – eine unentgeltliche Zusammenarbeit im Rahmen geplanter CSR (Corporate Social Responsibility) Aktivitäten der Agentur.

 04. April 2019 Genug gespült, ran an Hammer und Bohrmaschinen, dies wollen die 50 Männer des MGV Seelscheid 1837 e. V. unbedingt, doch bislang fehlen ihnen hierzu Haus und Grundstück.

Und genau hier kommt die Bonner Agentur SC Lötters ins Spiel. Der MGV Seelscheid 1837 e. V. will ein Vereinsheim bauen und dies schon seit längerer Zeit. Bislang verlief die Suche nach einem geeigneten Vereinsheim immer wieder im Sande. Verschiedene Gespräche mit der Gemeinde und anderen Institutionen blieben ohne Ergebnis und die Sänger vor allen Dingen ohne Heim. So landeten die 50 singenden Männer schließlich wieder bei SC Lötters und zwar mit der Bitte, ihrem Begehren nach Heim und oder Grundstück Gehör in der Öffentlichkeit zu verschaffen.

Gesagt, getan, warfen die Bonner Frauen, 70 Prozent der Agentur sind weiblicher Natur, die PR Maschinerie an. Gestartet wurde mit einer Pressemeldung, die dann es dann auch gleich auf Anhieb in die lokalen Medien schaffte.

„Doch das ist nur der Anfang“, erläutert Christine Lötters, Inhaberin der Bonner Agentur. „Wir planen noch mehr, sollte sich in absehbarer Zeit nicht etwas Geeignetes für die Männer finden“. Was genau geplant ist, will man weder in Bonn noch in Neunkirchen-Seelscheid aktuell verraten. Doch ganz sicher kann man nach dem Erfolg der „singenden Männer Kampagne“ gespannt sein.

Bis es so weit ist, macht sich der Verein erst einmal hübsch. Einheitliche Visitenkarten und ein neu gestalteter Briefkopf sind ein Muss, will man sich nicht nur ins Gespräch bringen, sondern dort auch langfristig bleiben, ist man sich in den Reihen des Vorstandes sicher. „Wir möchten in unserer Kommunikation professioneller werden“, betont Jochen Gerhards, Pressesprecher des MGV Seelscheid 1837 e. V. „Einheitliche Vereinskleidung ist seit Jahren ein Muss bei jedem Auftritt, warum wir bisher noch keine Vereinsvisitenkarten haben, kann niemand so richtig erklären.“ Doch damit ist jetzt Schluss. Die Visitenkarten sind bereits beim Drucker und der Briefbogen in der Mache.

Bildunterschrift: Männer wollen bauen, statt spülen