36 Grad und es wird noch heißer – Arbeiten bei Hitze

Die letzte Woche über bekamen wir regelmäßig Anrufe und Mails mit ironischen Anspielungen auf die Hitze und Grüßen aus der Sonne. Es ist offensichtlich: Der Sommer ist da.

Natürlich mache ich mein Praktikum während die Sonne draußen so ausgiebig scheint. Beim Gedanken an die schwüle Hitze des Tages, kommt ein mancher schon morgens ins Schwitzen.  Aber ehrlich gesagt, ist das gar nicht so eine Katastrophe für mich. Ich bin ehrlich: Ab und zu schaue auch ich etwas wehmütig aus dem Fenster und bin in Gedanken im Freibad oder schon im Urlaub. Aber es könnte schlimmer sein. Zum Glück ist das Büro gut isoliert, so dass die Luft noch angenehm kühl ist, wenn wir uns morgens an den Schreibtisch setzen und für den Fall der Fälle haben wir einen Ventilator, der uns eine erfrischende Brise zufächelt.

Vielen anderen geht es in der Hinsicht deutlich schlechter. Wer unter dem Dach arbeitet oder wem die Sonne morgens durchs Fenster scheint, sitzt den Tag über in der Sauna. Da kann ich schon verstehen, wenn die Produktivität mal etwas abnimmt.

Doch ganz will wahrscheinlich keiner auf die Sonne verzichten! Meine Lösung besteht darin, ein paar Stunden des Homeoffice auf der Terrasse zu verbringen und im Sonnenschein die Aufgaben zu erledigen, die anstehen. Dazu ein Glas Eistee und voilá, die Arbeit fühlt sich sehr angenehm an. Da bleibt mir nur ein müdes Lächeln, wenn jemand seiner Mail den Gruß „fröhliches Schwitzen“ anhängt, denn vom Schwitzen sind wir weit entfernt.

Anna Röttger, Praktikantin

Die Zukunft der MINT-Berufe – Frauen gesucht!

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Bedeutung hinter MINT.

In Deutschland sind Frauen in technischen Berufen noch immer eine Minderheit und das, obwohl MINT-Berufe als attraktiv und sicher gelten. Zur Zeit gibt es mehr als 30.000 unbesetzten Stellen. Zudem gibt massenhaft Förderprogramme, die Frauen näher an die naturwissenschaftlichen  und technischen Berufe heranführen. Warum also dominieren Männer diese Berufen so stark?

Sind es die Klischees?

Mädchen spielen mit Puppen und Blau ist eine Jungenfarbe: Klischees, die wir langsam, aber sicher hinter uns lassen müssen. Heute kann und darf jeder alles sein, warum also keine Informatikerin oder Ingenieurin? Vielleicht hängt es doch noch mit den Vorurteilen der „Männerberufe“ zusammen?

Im Vergleich zu deutschen Frauen, versuchen Frauen, die aus Entwicklungs- und Schwellenländern kommen, häufiger Karriere im Bereich „MINT“ zu machen. Dies begründet sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Armut, in der sie oftmals leben. Durch Arbeit in technischen Berufen ist eine Flucht aus den prekären Lebensverhältnissen möglich, hier bieten sich eben einfach die besten Chancen.

Wir haben die Wahl – zum Glück!

Wahrscheinlich spielen für Frauen und Mädchen aus Deutschland mehrere Faktoren zusammen, wie beispielsweise Ansprüche und Vorstellungen der Familie und Gesellschaft, ebenso wie unsere Kindheitsklischees. Außerdem die Angst vor Diskriminierung am Arbeitsplatz und schlechtere Aussichten auf Aufstiegschancen in der Männerdomäne. Des Weiteren hat sich herausgestellt, dass Frauen, die begabt in MINT-Fächern sind, trotzdem häufiger Jobs mit einer sozialen Komponente bevorzugen. So ist zum Beispiel die Zahl der Medizinstudentinnen bei weitem höher, als die der Informatikstudentinnen.

Es steht fest, die Chancengleichheit für Männer und Frauen spielt eine wichtige Rolle und Mädchen und Frauen sollten auch weiterhin motiviert werden, sich im MINT-Bereich zu beweisen, doch sollte sich keiner gezwungen fühlen einen Berufsweg einzuschlagen, nur weil es sich die so Gesellschaft wünscht.

Alles in allem können wir froh sein, dass in Deutschland die Möglichkeit gegeben ist frei zu wählen, wer und was man sein möchte. Dann ist es auch okay, wenn Mädchen eben keine Wissenschaftlerinnen werden möchten.

Anna Röttger, Praktikantin

Bild gekauft und bearbeitet durch gbo datacomp.

Liest du noch oder lernst du schon? – YouTube-Videos lösen Schulbücher ab

Dass das Schulsystem überholt ist, kann Ihnen jeder Schüler bestätigen. Doch wie sieht die Zukunft aus? Vor allem für die Generation Z hat sich mit YouTube das Verhältnis zum Lernen verändert.

Immer häufiger setzen Schülerinnen und Schüler beim Lernen voller Vertrauen auf die Plattform YouTube. Auch Lehrer verwenden ab und an YouTube-Videos, um Unterrichtsinhalte zu erklären oder das Gelernte durch die visuelle Untermalung zu unterstützen. Warum aber ist dem so?

Leichter lernen dank YouTube?

Ich bin ganz ehrlich, auch ich bilde keine Ausnahme. Während der Oberstufe habe ich die Plattform häufig genutzt, um Unterrichtsinhalte besser zu verinnerlichen. Sei es Mathe, Biologie oder Geschichte, für jedes Thema und jedes Fach gab es ein Video. Wir Schüler haben uns gegenseitig Empfehlungen gegeben, welche Videos was taugen und häufig haben wir nach dem Ansehen der Videos diskutiert. So ist das natürlich wünschenswert, denn so kommt die zwischenmenschliche Kommunikation nicht zu kurz. Manchen von uns haben diese Videos echt die Noten gerettet.

In meiner Schule wurden im Regelfall häufiger Videos mit naturwissenschaftlichen Inhalten angeschaut. Für mich war es immer deutlich leichter Biologie mit Hilfe eines Videos zu lernen. Ohne eine passende visuelle Untermalung ist es eben schwieriger sich vorzustellen, wie ein Ribosom an der mRNA entlangwandert und Proteine synthetisiert. Indem wir sehen, fällt es uns leichter zu verstehen, die Themen wirken nicht mehr so abstrakt und sind leichter zu greifen. Oftmals hat es Vorteile, wenn die Erklärungen in den Videos auf einem anderen Niveau erfolgen als im Unterricht. Viele Schüler können sich durch die etwas anderen Methoden bessere Eselsbrücken bauen und so die Inhalte verinnerlichen.

Die Kehrseite

Bei genauerer Betrachtung dieser Thematik, sehen wir aber auch den Januskopf. Denn obwohl YouTube uns die Möglichkeiten gibt, das Lernen neu anzugehen, darf man die kritischen Aspekte nicht aus den Augen lassen

Während die Lehrerin oder der Lehrer im Unterricht auf gezielte Fragen eingehen kann und Unklarheiten schnell aus dem Weg schafft, bietet YouTube diese Möglichkeit der Interaktion nicht. Fehlerhafte Inhalte werden meist nicht durch die Lernenden erkannt und so übernehmen sie das falsche Wissen. Daher ist es wichtig, dass man sich nicht blind auf die Tutorials verlässt, sondern kritisch hinterfragt und möglichst nicht nur aus einer Quelle lernt. Wer dies beherzigt, beschäftigt sich deutlich intensiver mit den Unterrichtsinhalten, tauscht sich mit Mitschülern aus und versteht meist mehr als der, der auswendig lernt und akzeptiert.

Nicht nur die Schüler setzen immer mehr auf YouTube, sondern auch Lehrerinnen und Lehrer. Sie drehen eigene Videos oder bedienen sich an dem bereits vorhandenen Angebot. Entweder werden die Videos im Unterricht gezeigt oder sind Teil der Hausaufgaben. Wird der Unterricht so vielleicht revolutioniert?

Flipped Classroom

Eine neue Unterrichtsmethode, die sich immer weiter zu etablieren scheint, ist das Prinzip des „Flipped Classroom“. Hierbei schauen sich die Schüler zu Hause Videos an und bereiten sich so auf den Unterricht vor, in der Schule werden dann Anwendungsaufgaben gemacht, damit das Gelernte gefestigt werden kann.

Meine persönlichen Erfahrungen sprechen gegen diese Art des Unterrichts. Man kann sich zum einen nicht auf die Schüler verlassen. Wenn sie in diesem System ihre Aufgaben für Zuhause vernachlässigen, kommen sie völlig unvorbereitet in den Unterricht. Dies ist keine Seltenheit! Zum anderen kann man keine direkten Fragen an den Lehrer stellen, die sich beim Schauen eines solchen Videos stellen. Zudem wird das Gelernte nicht unverzüglich angewendet, was sich negativ auf den Lernprozess selbst auswirkt. Als letzter Punkt muss noch angeführt werden, dass die mündliche Beteiligung sinkt. Dies liegt begründet in der unzureichenden Vorbereitung auf den Unterricht und der Bearbeitung von Übungsaufgaben auf Papier und nicht mündlich im Plenum.

Ganz ausgereift ist dieses Konzept also offensichtlich noch nicht. Lieber sollten die Lehrer den richtigen Umgang mit dem Medium YouTube vermitteln, denn viele Schüler wissen nicht, wie sie ein seriöses Lernvideo erkennen.

Fazit

Abschließend lässt sich also festhalten, dass YouTube-Videos eine große Hilfe im Schulalltag bieten können und ein sinnvolles Lernmedium sind, jedoch muss das kritische Hinterfragen der Lernquellen eine Priorität sein. Lehrer hingegen, die ihren Unterricht auf diesen Videos basieren, sollten dies noch einmal überdenken. Hierbei handhabt es sich ähnlich wie mit einer PowerPoint-Präsentationen, die für ein Referat erstellt wird: die Präsentation soll durch die Folien gestützt werden und nicht auf der PowerPoint basieren

 

Anna Röttger, Praktikantin

Sprachen lernen via App

Mittlerweile gibt es Lernapps wie Duolingo (mit der ich auch selbst mein Französisch auffrische) oder Babbel, die darauf ausgerichtet sind, dass man eine fremde Sprache lernen und „perfekt sprechen“ kann.

Dabei sind die Unterschiede zu Lehrbüchern gar nicht so groß. Es gibt Lektionen und dazugehörige Vokabeln. Man kann bereits bearbeitete Lektionen einsehen oder wiederholen. Neben Grammatik ist vor allem die Aussprache für eine fremde Sprache nötig. Schließlich sollte man nicht nur Sätze bilden, sondern sich auch verständigen können. Auch da helfen die Apps einem weiter. Immer mehr Vokabel -und Aussprachübungen werden angeboten.   

Vor- und Nachteile einer Lern-App

Ich selbst bin bei der Französisch-Lernapp zwar mit der Art des Lernens zufrieden, jedoch nicht damit, dass es keine Möglichkeit gibt, seine Aussprache von einer Lehrperson kontrollieren zu lassen. Denn gerade in Sprachen wie Französisch, Italienisch, Spanisch muss man die ungewohnte Aussprache erlernen, um wiederum die Sprache richtig zu beherrschen.

Die meisten von uns hatten in der Schule Englischunterricht. Man wurde auf seine Aussprache hin korrigiert oder bekam Tipps zur Betonung. Geht man jedoch von der Schule ab und möchte nach einiger Zeit eine neue Sprache lernen, sollte man es sich gut überlegen, diese ausschließlich mit einer Lernapp zu üben. Die Präsenz einer Lehrkraft, die einem hilft, die Sprache besser zu verstehen und diese im Gespräch richtig anzuwenden, ist meiner Meinung nach ab einem gewissen Punkt ein Muss. Außerdem kann ein Lehrer Übungen einsehen und korrigieren. 

Gerade viele Geschäftsreisende sollten die grundlegenden Dinge einer fremden Sprache beherrschen, um nicht völlig planlos daher zu stammeln. Die Praxis macht es einfach aus. Hat man die grundlegenden, einfachen Dinge einer Sprache gelernt, liegt es an einem selbst, die Sprache beispielsweise durch fremdsprachige Filme oder Musik zu verbessern, um ihr somit den letzten Schliff zu geben. Man muss kein Muttersprachler sein, um über ein einfaches „Hello“ oder „I’m …“ hinaus zu kommunizieren und z.B. an Meetings mit den jeweiligen Landsleuten teilzunehmen.

Lernapps – immer gut zum auffrischen und verbessern

Obwohl es jedem selbst überlassen ist, wie man eine Sprache lernt, empfiehlt sich doch eine Kombination verschiedener Materialien. Ein Buch kann sehr hilfreich sein, wenn es um Ergänzungen, Erklärungen oder Wiederholungen geht und man versteht das eine oder andere vielleicht noch besser. Letzendlich gibt es aber kein Geheimrezept mit einer allgemeingültigen Lösung. Der eine lernt gut über die Apps, der andere braucht einen Lehrer. Manche lernen gut aus Büchern, wieder andere lernen Sprachen am besten beim Sprechen.

Neben den vielen Lehrbüchern, die es zu jeder Sprache gibt, sollte man aber trotzdem nicht auf die Individualität der verschiedenen Sprach-und Lernapps verzichten, dies gilt auch für die bibliophilen Lerner unter uns. Die Apps helfen einem, zum Beispiel durch Sprachtraining, die Aussprache zu verbessern bzw. neu zu erlernen. Gerade um Sprachen aufzufrischen, sind Lern- und Sprachapps hilfreich. Damit man, wenn man das nächste Mal nach Paris oder Madrid reist, sicher kommunizieren kann.    

Katharina Röttgers

IHK Branchentreff Kreativwirtschaft

Kreativität. Etwas, dessen Wichtigkeit mir am Donnerstag (27. Juni) noch einmal richtig klar geworden ist.

Selbst das Ambiente passt. Mein Kollege Philipp Röttgers und ich sitzen im BaseCamp in Bonn. Er kennt die Location bereits, mir fallen fasst die Augen aus dem Kopf. So was habe ich noch nicht gesehen! Das BaseCamp, unweit der Haltestelle Ollenhauerstraße, fasziniert mich. Eigentlich ist es ein indoor Campingplatz. Hier stehen vor der Verschrottung gerettete Wohnwagen, Eisenbahnwaggons und Busse, alle neu und wohnlich ein- oder zumindest dekorativ hergerichtet. Also ja, dieses Flair ist besonders und passt zu dem, was wir eine halbe Stunde nach unserer Ankunft zu hören bekommen.

Kreativität als höchstes Gut

Besonders unter den Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit und Innovation wird hier viel erklärt, gefragt und diskutiert. Ich finde das nicht nur fachlich, sondern auch aus persönlichem Interesse, hoch spannend. Für Stephan Grabmeier, Chief Innovation Officer bei der Kienbaum Consultants International GmbH Köln und Experte für New Work und Innovation, steht fest, dass diese als zwei der wichtigsten Faktoren unserer Zeit, Hand in Hand gehen müssen, um erfolgreich zu sein. Kreativität ist für ihn das höchste und wichtigste Gut, das uns weiterbringt. Das geschehe stets durch geniale Einzelpersonen.

Auch die Themen New Work und die Wandlung des Silicon Valley werden thematisiert. Vor allem beim Thema „Silicon Valley“ wird klar, wie Branchen, die durch kreative Individuen große Innovation zu uns gebracht haben, ihr Mindset von „innovativ“ zu „gierig und machtbesessen“ verändert haben. Grabmeier sieht hier schon einen gewissen „Kriegsgedanken“.

Diskussionen an den Kreativinseln

Nach dem spannenden Input, den er liefert, teilen wir Anwesenden uns in vier Gruppen auf. Die vier „Kreativinseln“ auf die wir uns verteilen, beschäftigen sich mit den Themen „KI gestalten“, „Nachhaltigkeit leben“, „Innovativ sein“ und „Gastro entdecken“. Experten stellen hier Branchen vor, die sich mit diesen Themen beschäftigen und gemeinsam mit diesen Experten, diskutieren wir im Anschluss. Dieser Austausch, den ich als unglaublich wertvoll erachte, lässt die Teilnehmer einen neuen Blickwinkel auf verschiedene Thematiken entwickeln und animiert zum Hinterfragen.

Besonders bei der Kreativinsel zum Thema „Nachhaltigkeit“ fühle ich mich wohl. Dieses aktuelle Thema beschäftigt mich im hohen Maße. Es ist interessant zu sehen, auf welche Art sich die Unternehmen engagieren und mit welchen kreativen Ideen sie ihre Ideen durchsetzen. Besonders die Formulierung „Nachhaltigkeit liegt beim Produzenten“, hat mir aus der Seele gesprochen, denn genau dort muss Umweltschutz und Nachhaltigkeit meiner Meinung nach beginnen.

Mein Fazit

Diese neue Erfahrung, die ich ohne mein Praktikum nicht hätte machen können, empfinde ich als äußerst bereichernd. Networking, neuer Input und eine verrückte Location, die das Thema „Kreativität“ so passend unterstreicht, genau hier sammelt man Inspiration. Diese Veranstaltung ist weitentfernt von Langeweile! Die smarte Verknüpfung des verrückten Veranstaltungsortes, der eloquenten Experten und der interessanten Inhalte, hat dieses Branchentreffen zu einer unglaublich bereichernden Erfahrung gemacht. Mein einziger Kritikpunkt ist die (meines Erachtens nach) knapp bemessene Zeit zum Austauschen mit Experten und anderen Teilnehmern. In so manchem Moment hätte ich gerne mehr gehört und mehr gesagt.

 

Anna Röttger, Praktikantin

EMIKO steigert Umsatz bei Produkten zur Gewässersanierung um 37 %

Hohe Temperaturen lassen Gewässer umkippen – Mikroorganismen sorgen für stabiles Gleichgewicht und wirken kurzfristig.

Meckenheim 02.07.2019 Die hohen Temperaturen im letzten Jahr haben viele Verantwortliche in den Kommunen, aber auch in Vereinen und im privaten Bereich aufgeschreckt und handeln lassen. So die Erklärung des Meckenheimer Biotechnologie-Unternehmens für den Anstieg der Bestellungen (Umsatzanstieg um 37 % gegenüber dem Vorjahr ) allein in den letzten Monaten.

„Bei unseren Produkten im Bereich der Gewässersanierung verzeichnen wir seit einigen Woche eine deutlich stärkere Nachfrage“, beginnt Christoph Timmerarens, Geschäftsführer der EMIKO Gruppe in Meckenheim. Gerade der Bereich der Gewässersanierung liegt dem Meckenheimer Biotechnologie Unternehmen am Herzen.

„Lassen sich hier durch die Einbringung unserer Mikroorganismen bereits sehr kurzfristig Erfolge erzielen, ohne dass man die Gewässer ausbaggern und so das Mikroklima nachhaltig schädigen muss“, so Timmerarens weiter. Und so erwartet man in Meckenheim weitere Bestellungen, wenn die Temperaturen weiterhin hoch bleiben.

Gekauft werden vor allen Dingen sog. Dangos (auch Mud Balls genannt), die man ins die Gewässer wirft. Die Anwendung ist einfach und verursacht keinen großen Aufwand. „Auch eine Überdosierung ist kaum möglich“ schmunzelt Timmerarens. „Je mehr Mikroorganismen in einem See vorhanden sind, desto schneller sind Erfolge sichtbar. So einfach die Erfolgsformel.“ Dennoch geben die Gewässerexperten bei EMIKO natürlich eine passgenaue Dosierempfehlung.

Die Mudballs lösen sich im Sediment auf und die Mikroorganismen können dort ihre Wirkung entfalten. Zudem bietet EMIKO ergänzende Produkte zur Gewässersanierung und zur Teichpflege (Teichpflege Plus auf der Basis von Fotosynthesebakterien) an. Diese werden in der Regel ins Sediment eingebracht, um dort unmittelbar ihre Wirkung zu entfalten. „Im privaten Bereich reicht es in der Regel aus, diese dem Teichwasser beizumischen“, so der Geschäftsführer.

Lebende Mikroorganismen in hoher Konzentration sorgen für ein mikrobiologisches Gleichgewicht in Garten-, Schwimm- und Fischteichen. Die Wasserqualität verbessert sich spürbar, was zur Regeneration von Pflanzen und Lebewesen beiträgt und die Vitalität erhält. Insgesamt verbessert sich so das mikrobiologische Gleichgewicht des Gewässers. Die krankheitserregenden Mikroorganismen werden unterdrückt und die Neubildung von Faulschlamm im Bodensediment verhindert.

„Wir sind gespannt, wann wir unsere Produkte im Rheinausee einbringen dürfen, um so einen notwendigen Beitrag zur Sanierung zu leisten“, schmunzelt Timmerarens, der seit über einem Jahr Gespräche mit den Verantwortlichen in Bonn führt.

Bildunterschrift: Dangos werden im Luisenpark in Mannheim in den See geworfen