EMIKO erschließt im Bereich Agrar neue Absatzwege

Die EMIKO Gruppe in Meckenheim vertreibt ab sofort ihre Produkte über die Plattform Agrando, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und zugleich neue Absatzwege zu erschließen.

Meckenheim, den 18.5.2020. Im Bereich Agrar tut sich sehr viel. Der Markt ist in Bewegung. Zum einen müssen die Landwirte aufgrund aktueller Verordnungen handeln, zum anderen nehmen Zeit- und Kostendruck stark zu. Deshalb suchen die Landwirte nach Anbietern bzw. Portalen, bei denen man auf einen Blick verschiedene Angebote findet und sich auch beraten lassen kann. Agrando ist eine solche Plattform, die als Schnittstelle zwischen Landwirten und Landhändlern fungiert. Über Agrando können die Landwirte ihre täglichen Betriebsmittel zentralisiert und digitalisiert einkaufen, aber auch ihren Kommunikationsbedarf decken.

“Da Agrando aktuell sein Angebot um Produkte aus dem Bereich regenerativer Landwirtschaft und Multimikrobenpräparate erweitert, haben wir uns bei EMIKO entschlossen, unsere Angebote dort einzustellen”, erläutert Philip Riedel, der zuständige Referent Agrar in Meckenheim. EMIKO ist der erste Händler, der EM Produkte über Agrando anbietet. Aktuell erfolgt dies noch händisch, also alle Produkte werden ins Portal eingestellt, ergänzende Informationen und Zertifikate hochgeladen. Geplant ist jedoch eine Schnittstelle, die den EMIKO Shop dann direkt ohne Medienbruch mit der Plattform verbindet. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Aktuell können die Landwirte über Agrando Anfragen direkt an EMIKO richten. Der zuständige Mitarbeiter im Haus erstellt dann über die Plattform ein Angebot und nimmt bei Bedarf Kontakt mit dem Landwirt auf.  Die Abwicklung der Aufträge erfolgt direkt seitens EMIKO mit dem Kunden. Für die angeschlossenen Händler wie auch EMIKO fallen keine Provisionen an.

“Wir sind als Händler immer auf der Suche nach alternativen Absatzwegen in der Landwirtschaft, um näher an unserer Zielgruppe zu sein. Höhere Auflagen, eine verschärfte Gesetzeslage, härtere Klimabedingungen und Druck vonseiten der Öffentlichkeit machen immer mehr den Einsatz regenerativer Präparate erforderlich. Und hier sehen wir die Chance, unsere EM-Produkte den Landwirten näher zu bringen. Und dies ganz einfach über eine Plattform, auf der ihnen eine größere Auswahl und ein umfangreiches Informationsangebot zur Verfügung stehen”, schließt Riedel, der als gelernter Landwirt weiß, wovon er spricht.

Bildunterschrift: Einige Produkte von EMIKO auf Agrando

Homeoffice – ein Erfahrungsbericht

SC Lötters im Homeoffice: Schon mehrere Wochen gehört Homeoffice für uns zum Arbeitsalltag. Ein fester Heimarbeitstag in der Woche war auch zu “normalen” Zeiten bei uns Standard.

 

Das Konzept des Homeoffice ist nun schon seit einigen Wochen nicht mehr nur auf einen Tag beschränkt. Da wir Erfahrung mit dem Arbeiten aus dem Homeoffice haben, läuft eigentlich alles problemlos weiter. Die Kommunikation für unsere Kunden läuft genauso geschmiert wie auch die Kommunikation untereinander. Man möchte meinen, dass es keinen Unterschied macht, ob wir im Büro oder zu Hause am Schreibtisch sitzen.

Doch ist das so?

Nicht unbedingt. Wenn man zu Hause arbeitet, sollte man einige grundlegende Dinge beachten. Hierzu gehören ein geregelter Tagesablauf und ein fester Arbeitsplatz. Diesen kann man “betreten” oder “verlassen”. Diese Rituale dienen dazu, eine feste Struktur, einen Alltag, aufrecht zu halten. Da wir dies einhalten und auf die aktuelle Situation flexibel und schnell reagieren können, können wir immer wieder spontan die Arbeit im Homeoffice um Tage oder Wochen verlängern. Der Austausch und das Arbeiten funktionieren einwandfrei, wobei uns natürlich der tägliche, spontane Austausch im persönlichen Gespräch fehlt.

Denn auch im Büro fühlen wir uns wohl und “zu Hause”. Das liegt nicht nur daran, dass wir uns gut verstehen, sondern auch an der offenen Atmosphäre im Büro. Beispielsweise hatten wir zeitweise den Hund einer Mitarbeiterin als Bürohund bei uns, der oft für Spaß und das eine oder andere Schmunzeln sorgte, ja uns sogar soweit inspirierte, dass er eine eigene Reihe als Verfasser von Blogbeiträgen bekam. Bürohunde sind für das Arbeitsklima im Büro von Vorteil. Dieses oft theoretische Statement konnten wir in der Praxis erleben und es bestätigen.

Oder wir setzen uns im Sommer mit dem Laptop nach draußen in den Garten oder auf die Terrasse (Geht auch im Winter, passiert aber eher seltener).

Bei uns sind die Türen immer offen, man kann sich schnell aushelfen, etwas nachfragen oder auch einfach nur kurz plauschen, um den Kopf freizubekommen. Und manchmal hilft es auch, eine Problemstellung mit Kollegen statt mit sich selbst zu diskutieren, und schon hat man die Antwort, ohne eigentliches Zutun des Gegenübers.

Homeoffice wird bleiben, so wie es bei uns immer schon der Fall war. Die aktuelle Entwicklung bestätigt uns nur darin. Vielleicht werden wir zu einem festen Homeofficetag noch die Option auf weitere Tage am heimischen Schreibtisch einführen. Warten wir ab, ob es sich ergibt. Ganz sicher aber werden wir mit Freude wieder ins Büro zurückkehren und die Kombination aus persönlichem Austausch im Büro und Homeoffice genießen.

Bleiben Sie gesund!

Vier Unternehmen aus der Region erreichen Juryliste beim „Großer Preis des Mittelstandes 2020“ in Zeiten von Corona