Ehrenamt ist Ehrensache – und soll es auch bleiben – in der Region für die Region

In den vergangenen fünf Jahren durfte ich im Ehrenamt als Mitglied der Vollversammlung der IHK Bonn/Rhein Sieg an Entscheidungen für die Unternehmen der Region mitwirken. Für das Vertrauen, das die wählenden Unternehmer und Unternehmerinnen mir gegenüber ausgesprochen haben, sage ich danke. Es hat mir sehr viel Freude gemacht, die Interessen der klein- und mittelständischen Unternehmen und Kreativen zu vertreten.

Was ist die Vollversammlung?

Die Vollversammlung wird auch „Parlament der Wirtschaft“ genannt. Sie ist das wichtigste Gremium der IHK, das von den Mitgliedsunternehmen der Region in freier, gleicher, geheimer und direkter Wahl alle fünf Jahre gewählt wird. Sie spiegelt die Wirtschaftsstruktur des IHK-Bezirks wider.

Was macht die Vollversammlung?

Die Vollversammlung bestimmt die Richtlinien der IHK-Arbeit. Sie beschließt über alle Angelegenheiten, die für die kammerzugehörigen Unternehmen oder die Arbeit der IHK von grundsätzlicher Bedeutung sind. Die Vollversammlung diskutiert und erarbeitet Leitlinien für Projekte in der Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsförderung in der Region und vor allen Dingen für die Region. Die Arbeit erfolgt ehrenamtlich.

Worauf es ankommt!

Ein solches Ehrenamt ist Ehrensache und mit einem zeitlichen Engagement verbunden, wenn man sein Mandat ernst nimmt. Es reicht nicht aus, gewählt zu werden, man muss das Amt auch ausfüllen. Dazu gehören Abende im Dienste der Vollversammlung, ergänzende Treffen, um zu wissen, worauf es den Unternehmen ankommt und nicht zuletzt die Vorbereitung der Versammlung sowie weiterer Treffen.

Die Arbeit in der Vollversammlung

Im Rahmen der Vollversammlung wird über Vorlagen diskutiert, Entscheidungen abgewogen, um diese zu beschließen oder auch nicht. Also müssen vorbereitend Unterlagen durchgearbeitet und Fragen gestellt werden. Meinungsbildung gemeinsam mit Kollegen im Sinne der Unternehmen der Region, nicht zu vergessen. Hier kommt es nicht selten auf Details an. Fingerspitzengefühl und Durchsetzungsstärke sind gefragt.

Was man bewirken kann.

Durch aktive Diskussionen lassen sich in der Vollversammlung, Entscheidungen im Sinne der Unternehmen (mein Fokus: klein- und mittelständische Unternehmen) beleuchten und durchaus auch zu korrigieren. Nicht lassen sich die Interessen der klein- und mittelständischen Unternehmen durchsetzen. Das ist so in einer Demokratie, wie der Vollversammlung. Doch gemeinsam können die aktiven Mitglieder der Vollversammlung dafür sorgen, dass Fragen diskutiert und Einwände gehört werden.

All dies habe ich mit Engagement und Freude getan. Und ich würde die Wirtschaft der Region in der nächsten Wahlperiode gerne erneut aktiv vertreten. Dafür brauche ich Ihre Stimme!

Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen.

Dr. Christine Lötters