Industrie 4.0 fordert Arbeitszeit 4.0 – mit welchen Auswirkungen müssen Mitarbeiter und Unternehmen rechnen

Experten diskutieren über die Folgen von Industrie 4.0 auf die Arbeitszeiten der Mitarbeiter in den Unternehmen – Fachforum Produktion & Personal präsentiert ausgesuchte Experten

Industrie 4.0 ist als neues Leitbild der Industrie in Deutschland in aller Munde. Während flächendeckend über neue IT-Systeme und sich selbststeuernde Maschinen diskutiert wird, geraten die Menschen an den Maschinen aus dem Fokus. Was bedeutet die Umsetzung von Industrie 4.0 jedoch konkret für die Mitarbeiter? Werden Mitarbeiter überhaupt noch gebraucht? Und wenn ja, wann und wie viele. Arbeitszeit on demand, jederzeit verfügbar? Geben die Maschinen den Takt vor?

Welche konkreten Auswirkungen die Umsetzung von Industrie 4.0 für die Mitarbeiter hat, darüber diskutieren ausgewiesene Experten am 30.9.2015 ab 13.30 Uhr auf dem Forum MES, Zeit und Sicherheit der IT & Business 2015 in Stuttgart.

„Flexible Personaleinsatzplanung in Zeiten von Industrie 4.0 muss die Mitarbeiter mitnehmen, um erfolgreich zu sein“ – so lautet der Titel der ersten Podiumsdiskussion. Auf dem Podium dabei sein werden neben Dr. Karsten Sontow, Vorstand der Trovarit AG; Aachen, Burkhard Röhrig, geschäftsführender Gesellschafter der GFOS mbH, Essen, Guido Zander, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Scherf Schütt und Zander GmbH, Feldkirchen bei München und Matthias Schwabbauer, Partner bei MFB Resultants GmbH, Wiesbaden. Alle vier wissen aus ihrer täglichen Praxis, worüber sie sprechen.

Im Anschluss geht es um ein weiteres, sehr aktuelles Thema, nämlich die Mitarbeiterbindung und –gewinnung. „Neue Wege der Mitarbeitergewinnung und -bindung sind ein Muss – flexiblere Arbeitszeitgestaltung ist ein möglicher Weg“ so der konkrete Titel. Neben Ansätzen der flexiblen Arbeitszeitgestaltung werden auch Möglichkeiten eines betrieblichen Gesundheitsmanagements als Mitarbeiterbindungsinstrument diskutiert. Die Mitarbeiter werden immer älter und will man ihre Arbeitskraft erhalten, wird man an einer Kombination aus flexibleren Arbeitszeiten und einem umfassenden Gesundheitsmanagement nicht vorbei kommen. Welche Möglichkeiten der Mittelstand hat und wie flexibel er sein muss, dazu mehr auf der IT & Business 2015 in Stuttgart.

Geplant ist auch ein Arbeitgeber-Speed-Check, hier können sich die Unternehmen auf der Messe als potentieller Arbeitgeber präsentieren. Der Titel stellt klar, worum es geht: „Wer ist für mich der richtige Arbeitgeber – IT Häuser stellen sich vor“. „Wo, wenn nicht auf einer IT Messe ist ein entsprechendes Umfeld vorhanden, sich als interessanter Arbeitgeber vorzustellen“, erläutert Dr. Christine Lötters, die dieses Forum inzwischen zum 4. Mal organisiert.

Gerade der Aspekt Personal gewinnt auf der IT & Business an Bedeutung, denn Industrie 4.0 kann schlichtweg nicht ohne Mitarbeiter umsetzt werden.

Um dies bereits im Vorfeld der Messe zu tun, gibt es erstmalig einen Blog zu den Foren. Hier Blog können sich Aussteller und Besucher im Vorfeld intensiv beteiligen, Inhalte einstellen und Informationen posten. Außerdem können im Vorfeld gezielt Fragen eingereicht werden, die dann von den Experten in Stuttgart beantwortet werden.

„Wir haben uns für diesen Blog entschieden, da er neutral ist. Hierauf können alle Interessierten zugreifen, mitdiskutieren und Beiträge schreiben, vor allem auch solche, die nicht Mitglied in den sozialen Netzwerken sind“, betont Kommunikationsexpertin Lötters.

Die aktive Einbindung der sozialen Netzwerke in Verbindung mit dem Blog im Vorfeld soll das Interesse an der IT & Business und den praxisnahen Themenblöcken auf dem Fachforum Produktion & Personal weiter steigern. Zugleich will man so dem sich wandelnden Informations- und Kommunikationsverhalten Rechnung tragen. Durch eine attraktive Kombination inhaltlich spannender Themen, die mit ausgewiesenen Experten diskutiert werden und der Einbindung der Besucher im Vorfeld, wollen IT & Business und Lötters einen sichtbaren Mehrwert bieten.