Storytelling – gute Geschichten kommen immer an

Die Fakten allein reichen nicht aus, erst die Verpackung, also Art und Weise, wie erzählt wird, macht daraus eine Geschichte.

„Es ist immer eine Frage, wie eine Geschichte erzählt wird. Fakten allein kommen nicht an, die Verpackung entscheidet, das Storytelling eben“, erläutert Dr. Christine Lötters, Inhaberin von SC Lötters, Bonn . Und dies ist unabhängig davon, ob ein Unternehmen bekannt gemacht werden soll oder zum Beispiel die eigenen Erlebnisse beim Bau geschildert werden. Erst wenn die Geschichte spannend ist, man sich stellenweise identifizieren kann, wird man abgeholt und beschäftigt sich mit den Inhalten, also den Fakten dahinter. „Auch wenn wir in Deutschland überwiegend kopfgesteuert sind, müssen Botschaften erst einmal überhaupt wahrgenommen werden“, weiß Lötters.

Baublog-Titelfoto_640x333pxDeshalb ist es wichtig, sich bereits im Vorfeld Gedanken über die Verpackung zu machen, also die Geschichte, die man erzählen will. Und da helfen Personen ungemein. „Hinter jeder Entscheidung stehen Menschen und die lassen sich bekanntlich am besten von Menschen abholen“, fasst Lötters zusammen. Die ist ein Grund, warum die Agentur für strategische Kommunikation aus Bonn Geschichten gerne an Personen fest macht. Und hier ist es unerheblich, ob es sich um die Geschichte eines Produktes oder eines Unternehmens handelt oder es sich, wie in diesem Fall, um persönliche Erlebnisse beim Bau handelt.

Wichtig ist, dass die Richtung stimmt und alle Inhalte sich ergänzen, die über Unternehmen oder Erlebnisse verbreitet werden. Auch sollten möglichst viele Kommunikationswege genutzt werden, die sich ergänzen und zu einer persönlichen Ansprache beitragen. Gemeint sind regelmäßig erstellte und versendete Pressenotizen, Beiträge in Print- und Online-Medien, Interviews, Pflege von Facebook und Co sowie Bloggen. Die Story muss stimmen und immer wieder kommuniziert werden, um nachhaltig die Zielgruppe zu erreichen und das auf allen Kanälen.

„Ich habe mich daher auch bewusst entschieden, meine Bauerlebnisse in Form einer persönlichen Geschichte – meiner Geschichte – zu erzählen. Und diese mache ich auf den gleichen Wegen bekannt, wie die Geschichten meiner Kunden. Wir haben einen Blog geschaffen, ich gebe Interviews, nutze meine Kontakte, um über das Erlebte zu berichten“, erläutert Lötters.

Und die Resonanz gibt ihr Recht. So hat der Blog bereits nach einer kurzen Lebensdauer über 100 Follower und allein an einem Tag auf einem Blogeintrag über 270 Klicks. Nicht viel im Vergleich zu Blogs von Popstars, aber im Vergleich zu anderen Blogs, die mit einem großen Budget starten, doch eine ganze Menge.

„Außerdem bin ich bereits von einigen Kunden und Entscheidern aus Wirtschaft und Verbänden angesprochen worden, die sich nach den Hintergründen erkundigt haben und mir ihre persönliche Unterstützung zugesagt haben“, schließt Lötters.
Storytelling funktioniert, wenn die Verpackung stimmt, kommt der Inhalt an.