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EMIKO bewirbt sich um den Mittelstandspreis „Ludwig 2020/2021“

Die letzten 12 Monate haben gezeigt, dass die Umwelt- und Biotechnologen aus Meckenheim auf dem richtigen Weg und in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Der Wunsch nach einem bewussten Umgang mit sich und der Natur ist in der Pandemie stark angestiegen und diesen nimmt man auch bei EMIKO wahr.

Meckenheim 15.04.2021 Den Entschluss, sich erneut beim regionalen Mittelstandswettbewerb „Ludwig“ zu bewerben, trafen die Verantwortlichen in Meckenheim bereits Ende 2019, als noch niemand in Deutschland an eine Pandemie und die aktuellen Auswirkungen dachte. Sichtbar war zu diesem Zeitpunkt bereits, dass sich das Bewusstsein in der Bevölkerung hin zu einem bewussteren Umgang mit dem eigenen Lebensraum verfestigte. Düngemittel auf Basis von Mikroorganismen aus dem Hause EMIKO finden sich in zahlreichen Gärten, Haushalten und kommen auch in Betrieben der Landwirtschaft zum Einsatz, von ausgesuchten Nahrungsergänzungsmitteln ganz zu schweigen.

Als EMIKO 1996 gegründet wurde, waren die Meckenheimer ein kleiner Nischenanbieter, dessen Produkte teilweise nicht immer ernst genommen wurden. Das hat sich in den letzten Jahren rasant geändert. Und so hatte man sich bereits 2017 entschlossen, am regionalen Mittelstandswettbewerb „Ludwig“ teilzunehmen. Damals ging EMIKO als Sieger in der Kategorie „Gesellschaftliche Relevanz“ vom Platz. „Diese Auszeichnung hat uns bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, den wir bis heute konsequent weiter gegangen sind“, erläutert Moritz Mühlen, der seit Anfang des Jahres die Geschicke in Meckenheim leitet. Und der Erfolg gibt den Verantwortlichen recht, vor, während und sicherlich auch nach der Krise.

Deshalb entschloss man sich, den Hut 2020 erneut in den Ring zu werfen und beim „Ludwig 2020/2021″ zu kandidieren. Aufgrund der Pandemie wurde der Wettbewerbszeitraum verlängert. Und so kam es dazu, dass EMIKO gestern den ausgefüllten Bogen einreichte. „Wir sind zuversichtlich, dass wir mit unserem Geschäftsmodell und unserer Entwicklung in den letzten Jahren auch bei der Jury auf Zustimmung stoßen werden,“ bringt es Mühlen auf den Punkt.

Die Meckenheimer sehen sich vor allen Dingen in den Kategorien Bonner Weltbürger: Kategorie unternehmerische Leistung; Naturfreund: Kategorie Nachhaltigkeit sowie auch bei BTHVN: dem Gesamtsieg, gut aufgestellt.

Die Wirkweise der 100 % biobasierten Produkte ist schnell erklärt. EM (Effektive Mikroorganismen) arbeiten nach dem „Dominanzprinzip“, sprich sie sorgen dafür, dass negative Mikroorganismen zurückgedrängt werden, positive Mikroorganismen zahlen- und wirkungsmäßig dominieren. Hierdurch werden positive biologische Prozesse möglich und gestörte Kreisläufe lassen sich auf natürliche Weise wieder schließen. Dieses Prinzip ist gleich, egal wo EM zum Einsatz kommen. Der Unterschied besteht in erster Linie in der Zusammensetzung der Multimikroben-Präparate, die je nach Einsatzbereich variieren und dabei individuell auf die Bedürfnisse des Anwendungsbereichs abgestimmt werden.

Betrachtet man einmal die Auswirkungen der Pandemie auf die Entwicklung in Meckenheim, lässt sich diese an den Bestellungen über alle Produkte hinweg ablesen. Ganz besonders deutlich steigt die Nachfrage nach Produkten aus dem Bereich Gesundheit, dicht gefolgt von Produkten für den Einsatz im Garten. „Wir freuen uns, dass wir mit unseren Produkten im Bewusstsein der Gesellschaft angekommen sind und immer mehr Menschen für die Wirkung von EM sensibilisieren können“, berichtet der Geschäftsführer.

Und nun freut man sich auf die Preisverleihung des „Ludwig 2020/2021“, die am 22.6.2021 stattfinden wird. Trotz aller Euphorie hat man einen Platz für einen weiteren Ludwig in Meckenheim noch nicht geschaffen. „Alles zu seiner Zeit“, schließt Mühlen.

Bildunterschrift: EMIKO in Meckenheim

SC Lötters vernetzt erfolgreich und legt so Grundstein für erfolgreiche Kooperation

Die Don Bosco Mission Bonn und das Tanzhaus Bonn sind gemeinsam mit dem Projekt „Beethoven-Moves“ zum Beethoven-Jahr auf Erfolgskurs.

Die Don Bosco Mission Bonn begeht ihr 50-jähriges Jubiläum und das Beethovenjahr 2020 mit einem besonderen Projekt: „Beethoven Moves!“. Es handelt sich um ein gemeinsames Kunstprojekt mit dem Beethoven Orchester Bonn nach der Idee und unter der Projektleitung von Rita Baus. Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Dirk Kaftan, die Regie bei Anselm Dalferth.

Gemeinsam mit Jugendlichen aus Kolumbien und aus der Region Bonn/Rhein-Sieg soll Ludwig van Beethovens fünfte Sinfonie in die Gegenwart übersetzt werden. Medellín, einst ein Zentrum des Drogenhandels und der Kriminalität, ist der Ausgangspunkt für eine musikalische Reise. Sie führt wie die Sinfonie „vom Dunkel ins Licht“ und regt zur Auseinandersetzung mit den Erfahrungen von Gewalt, Ausgrenzung und Freiheit an.

Das Tanzhaus Bonn als Partner

Um das von BTHVN2020 anteilig geförderte Projekt in der Region abbilden zu können, suchte man gezielt Partner und Unterstützer. Und genau aus diesem Grund kam man 2018 mit dem Bonner Dienstleister SC Lötters ins Gespräch. Zunächst erarbeitete man gemeinsam eine grundlegende Konzeption in Form eines Workshops. Im Juni 2018 begannen die Partner mit der Umsetzung des Konzeptes. Gemeinsam wurden mittelständische Unternehmen in der Region angesprochen und für eine Partnerschaft gewonnen.

Einer dieser Partner ist das Tanzhaus Bonn. „Neben unseren Kommunikationsideen ist Netzwerken auf Augenhöhe eine unserer Kernkompetenzen“, erklärt Inhaberin Dr. Christine Lötters. „Mir war schnell klar, dass das Tanzhaus Bonn für die Projektumsetzung vor Ort genau der richtige Partner ist.“ Und so sehen es auch die beiden Projektbeteiligten. Für Don Bosco ist diese Partnerschaft „ein echter Glücksfall“ und die ideale Ergänzung für das ungewöhnliche und sehr aufwendige Projekt.

SC Lötters ist im Mittelstand zu Hause

Timo Müller und Sandor Krönert, beide Geschäftsführer der Tanzhaus Bonn GmbH, waren von Beginn an Feuer und Flamme. Sandor Krönert übernahm die interne Koordination für die gemeinsamen Aktionen. Inzwischen laufen alle Aktivitäten, die in Bonn stattfinden, in Kooperation mit dem Tanzhaus. Also der perfekte Partner für dieses internationale Kunstprojekt, in dem Tanz eine wichtige Rolle spielt. Hierzu gehören Kick-offs sowie die Challenge zur Auswahl regionaler Tänzer / Tänzerinnen und die Vorbereitungen für den großen Auftritt im Telekom Forum.

„Um die Sichtbarkeit der international bekannten und tätigen Mission Don Bosco am Standort in Bonn erhöhen, haben wir ganz bewusst den Bonner Dienstleister SC Lötters beauftragt“, erklärt Don Bosco Geschäftsführer Dr. Nelson Penedo. „Frau Dr. Lötters und ihr Team sind in der Region im Mittelstand zu Hause. Sie wissen, wie man die Unternehmer/innen erreicht. Und auch, welches Unternehmen man bei welchen Fragestellungen bzw. Projekten anspricht.“ Neben einem umfangreichen persönlichen Netzwerk hat Lötters individuelle Ideen für eine Projektzusammenarbeit eingebracht.

„Beethoven Moves“ beim Mittelstandspreis „Ludwig“

Um den rund um Bonn ansässigen Mittelstand zusätzlich als langfristigen und tatkräftigen Partner zu gewinnen, hat Lötters die Don Bosco Mission mit „Beethoven Moves“ 2018 und 2019 zum „Ludwig“, dem regionalen Mittelstandspreis, geholt, den sie zusammen mit der IHK jährlich organisiert. Dies erhöhte die Sichtbarkeit von Don Bosco in der Zielgruppe. „Im Bereich Fundraising werden die Mittel knapper. Die Unternehmen schauen genauer hin, welche Organisationen und Projekte gefördert werden“, weiß Thomas Becker, Leiter Fundraising und Marketing der Don Bosco Mission Bonn.

„Da geht es um Vertrauen, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit. Und genau hier hat Don Bosco sehr viel zu bieten, auch oder gerade für Unternehmen des Mittelstandes. Ohne SC Lötters und der Präsenz beim Ludwig hätten wir diese Aufmerksamkeit in der Region nicht bekommen und einige partnerschaftliche Zusammenarbeiten wären so wahrscheinlich nicht zustande gekommen.“ Die Liste der Partner des Projektes „Beethoven Moves“ bestätigt dies.

Mal sehen, was die Bonner erwartet, wenn alle Beteiligten 2021 gemeinsam auf der Bühne im Telekom Dom stehen.

Großes Interesse an regionalem Mittelstandswettbewerb „Ludwig“ im Beethovenjahr

Regionaler Mittelstandswettbewerb „Ludwig“ startet mit BTHVN2020 in die 8. Runde

IHK Bonn/Rhein-Sieg und Servicestelle beginnen gemeinsam mit ihren Partnern die Suche nach Mittelständlern der Region zur „Ludwig“ Wettbewerbsrunde 2020. Diese steht ganz im Zeichen des Beethovenjahres. Informationsveranstaltung am 3. Dezember 2019.

14.10.2019 Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und die regionale Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung SC Lötters läuten eine besondere Wettbewerbsrunde beim regionalen Mittelstandspreis Ludwig ein. Diese steht im Zeichen des anstehenden Jubiläumsjahres in Bonn. „Wir haben die Kategorien zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven angepasst. Schließlich ist er der Namensgeber unseres regionalen Wettbewerbs. Und wir haben eine spezielle Zusatzkategorie geschaffen. Diese stellten wir bewusst auf den großen Sohn der Stadt ab“, sagt Michael Pieck, Pressesprecher der IHK Bonn/Rhein-Sieg, zur neuen Runde. Die Bewertung und Auszeichnung erfolgt in dieser Runde in den Kategorien BTHVN. Durchschnittlich konnten sie bislang jährlich 15 Unternehmen von der Idee der Mittelstandswettbewerbe überzeugen. In diesem Jahr dürfen zusätzlich alle ehemaligen Gewinner noch einmal teilnehmen.

„Ludwig“ im Zeichen des BTHVN2020

Bewusst haben sich die Macher für eine ganz besondere Ludwigrunde im Zeichen BTHVN2020 entschieden. „Zum einen wollen wir den Wettbewerb inhaltlich etwas anders gestalten. Zum anderen möchten wir bewusst ein Zeichen im Jubiläumsjahr setzen, um Beethoven und Mittelstand noch stärker miteinander ins Gespräch zu bringen“, erläutert Dr. Christine Lötters. Sie leitet die Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung in Bonn. Im Blick hat Lötters dabei den Sonderpreis für 2020. Mit dem sollen Unternehmen ausgezeichnet werden, die besondere Produkte, Ideen oder Dienstleistungen rund um Ludwig van Beethoven geprägt haben. Wie bereits in den vergangenen Jahren macht sich auch wieder die Kreissparkasse Köln als aktiver Partner für den „Ludwig“ stark. Gemeinsam suchen die Partner nach Mittelständlern, die in der Region durch ihre Leistung und ihr Engagement auffallen.

Erneute Ausschreibung „Beste Unternehmensnachfolge“

Erneut ausgeschrieben wird die Kategorie „Beste Unternehmensnachfolge“. Die Suche nach geeigneten Unternehmensnachfolgern ist ein wichtiges Thema. Nicht nur im Bezirk der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Dort stehen rund 12.500 Unternehmen in den nächsten fünf Jahren zur Nachfolge an. „Wir wollen mit ausgewählten Beispielen Mut machen und Interesse wecken, den nicht immer ganz einfachen Schritt zu gehen, ein Unternehmen zu übernehmen oder zu übergeben“, erläutert Bernhard Mensing, Geschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Zusammen mit Regina Rosenstock, Gesamtbereichsleiterin Unternehmensförderung der IHK, begleitet er Mitgliedsunternehmen bei Nachfolgeregelungen. Beide haben diesen Zusatzpreis vor zwei Jahren initiiert. Ergänzend dazu sammelt die Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung, SC Lötters, wieder Unternehmen ein, die am Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ teilnehmen möchten. Dieser wird bereits zum 26. Mal ausgelobt. Während der „Ludwig“ rein auf die Region bezogen ist, wird der „Große Preis des Mittelstandes“ von der Oskar-Patzelt-Stiftung bundesweit getrennt nach Bundesländern vergeben.

Informationsveranstaltung am 3. Dezember 2019

Für die Unternehmen selbst ist bereits die Teilnahme an den Mittelstandswettbewerben ein Gewinn. Diese können sie als Alleinstellungsmerkmal für ihre Vermarktung vielfältig nutzen. Dazu kommt in der Region ein stetig wachsendes, starkes, aktives Netzwerk. Dieses unterstützt sich gegenseitig und legt so den Grundstein, miteinander ins Geschäft zu kommen. „Gerade der Aspekt, dass sich die Unternehmen untereinander viel zu wenig kennen, wird immer wieder deutlich. Manche sind nur wenige Meter voneinander entfernt, wissen dies jedoch nicht und suchen nach Partnern in der Ferne“, erläutern Lötters und Pieck.

Um interessierten Unternehmen konkrete Informationen zu den beiden Wettbewerben an die Hand zu geben, findet eine Informationsveranstaltung statt: Am Dienstag, 3. Dezember 2019, 18 Uhr, im Hause der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn.

Bildunterschrift: Regina Rosenstock, Michael Pieck und Dr. Christine Lötters mit „Ludwig“ (v.l.)