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Unsere Praktikantin berichtet von der Pressekonferenz am Rheinauensee

Vor meiner ersten Pressekonferenz war ich sehr aufgeregt. Nach all den Tagen vor dem Bildschirm im Homeoffice, war das eine willkommene Abwechslung, auf die ich mich sehr gefreut habe. Ich wusste nicht, was ich mir unter einer Pressekonferenz vorstellen sollte und war deshalb auf den Ablauf gespannt.

 

Das Boot auf dem Rheinauensee

 

Als ich morgens am Rheinauensee ankam, entdeckte ich auf dem See ein kleines, seltsam aussehendes Boot. Ich wunderte mich ein wenig, was daran so besonders sein sollte, dass wir uns dort zu einer Pressekonferenz trafen. Doch schon bald wusste ich mehr und erfuhr, dass mit diesem Boot natürliche Mikroorganismen in die Sedimentschichten auf dem Grund des Sees eingebracht werden. Diese sollen Schadstoffe abbauen, was allerdings einige Wochen in Anspruch nehmen kann. Eine positive Veränderung wird also erst langsam und mit Zeitverzögerung sichtbar. Zudem erschwert Kälte den Prozess. Verantwortlich für das Projekt ist EMIKO aus Meckenheim. Projektleiterin Annette Mannschott und Markus Beiten, Eigentümer und Fahrer des Bootes, der im Auftrag von EMIKO unterwegs ist, lernte ich kennen. Nach einiger Zeit kamen immer mehr Journalisten, um sich das Projekt anzusehen, darunter RTL-West, der General-Anzeiger, Radio Bonn/Rhein-Sieg, der Rhein-Sieg Anzeiger und der WDR – Hörfunk und Fernsehen.

Der Hintergrund des Projektes: Die Wasserqualität des Rheinauensees ist seit Jahren ein Gesprächsthema. Nun wird man bei der Stadt aktiv und setzt im ersten Schritt Mikroorganismen zur Reduzierung des Sediments (Schlammes im See) ein. Immer wieder ist es zu unangenehmen Gerüchen und einem Vogelsterben, insbesondere in heißen Sommermonaten, gekommen.

Hierüber war ich als Studentin, die erst seit kurzer Zeit in Bonn lebt, verwundert, mutete der See aktuell friedlich an. Umso mehr freue ich mich, dass man sich nun darum kümmert, denn mir persönlich liegt der Natur- und Tierschutz sehr am Herzen.

 

Die Pressekonferenz selbst

 

Nach einiger Zeit begann die Pressekonferenz, zu welcher die Stadt Bonn eingeladen hatte. Nun berichteten unter anderem Dieter Fuchs, Leiter des Bonner Amtes für Stadtgrün, Annette Mannschott, und Jan Stiller, vom Amt für Umwelt und Stadtgrün, von dem Projekt und erläuterten die nächsten Schritte. Sie erklären auch, dass der See zurzeit mit Sensoren überwacht wird, die die Wasserwerte analysieren. Der Sauerstoffgehalt war lange Zeit ein großes Problem, nun führen Pumpen, falls nötig, zusätzlichen Sauerstoff in den See. Anschließend durften die Journalisten Fragen stellen. Warum dies wichtig ist? Na klar, um die Wirkweisen der Mikroorganismen und das Vorhaben insgesamt zu erklären. Gerade nach einer Pressekonferenz haben die Journalisten nicht selten Fragen. Diese finden sie in der Pressemappe beantwortet. Deshalb ist es wichtig, dass jeder Journalist eine Mappe mit Informationen von EMIKO erhält. So verteilten wir Mappen und stellten bei fachlichen Fragen den Kontakt zur Projektleiterin, Annette Mannschott, her. Als Expertin kann sie Fragen zum Hintergrund beantworten. Für uns war es wichtig, Kontakte zu knüpfen und mit vielen der Anwesenden zu sprechen. Begehrtes Fotomotiv war Markus Beiten auf seinem Boot. Er fuhr deshalb einige Extrarunden mit seinem Spezialboot für die Kameras.

Und dann war Schluss. Alle Fragen gestellt, alle Fotos im Kasten und ich auf dem Weg nach Hause.

 

Ein interessanter Termin

 

Aus dieser Pressekonferenz habe ich auf jeden Fall so einiges über die Arbeit in einer PR-Agentur und den Ablauf von Pressekonferenzen gelernt. Ich finde das sehr interessant. Mal sehen, was mich morgen erwartet.

Jana Pauels

Ein Praktikum in Zeiten von Corona

Praktikum in Zeiten von Corona? Gar nicht so leicht…

Corona macht allen das Leben schwer, auch als Praktikant/in hat man es da nicht so leicht. Praktika finden zurzeit vor allem im Homeoffice statt, doch kann man dabei dieselben Erfahrungen sammeln wie in einem Unternehmen vor Ort? Das wird sich zeigen. Vielleicht ist es nicht dasselbe, doch ich denke, man lernt auf jeden Fall etwas dazu.

 

Wie alles begann

Vor etwa einem Jahr entschloss ich mich, ein Praktikum bei SC Lötters zu machen, unter anderem, um einen Einblick in das Unternehmen zu gewinnen, aber auch um zu erfahren, ob die Arbeit im Bereich PR für mich interessant sein könnte. Geplant war, ab März das SCL Team zu unterstützen. Damals war ich noch voller Hoffnung, dass 2021 das Leben wieder seinen normalen Gang geht. Doch dann kam alles anders…

 

Der erste Arbeitstag

Der erste Arbeitstag beginnt leider nicht im Büro in Lengsdorf, sondern im Homeoffice, den Anforderungen geschuldet. Ich bin gespannt, was mich erwartet und was noch auf mich zukommen wird. Zunächst habe ich die Arbeitsmaterialien abgeholt. Ich wurde im Büro grob in den Ablauf des Praktikums eingeführt. Was beim Praktikum in Zeiten von Corona besonders zählt, sind Selbstständigkeit und Eigeninitiative. Ich versuche mich an unterschiedlichen Aufgaben und bleibe dabei in engem Kontakt mit meinen Kollegen, die digitalen Medien machen es möglich. Fragen per Telefon, Chat oder E-Mail – alles anders, aber machbar. Und nun gehts endlich los, das Praktikum beginnt, Recherchearbeit wartet auf mich und ich versuche mich an ersten Texten. Es ist eben aktuell alles etwas anders und ich hoffe, dass ich trotz Homeoffice reichlich Erfahrung sammeln werde. Ich denke, da kommt noch so einiges auf mich zu und ich bin gespannt auf die kommenden Wochen.

 

Ach, fast hätte ich es vergessen: Eventuell stehen drei Außentermine an, zu denen ich, wenn es geht, das Team begleiten kann, um zu sehen, wie spannend PR vor Ort sein kann.

Weihnachtspost – alles anders durch Homeoffice!

Liebgewordene Gewohnheiten unter dem Einfluss von Homeoffice – oder wie aus handgeschriebenen Weihnachtskarten dann doch E-Mails werden!

14.12.2020 Wieder nähert sich ein Jahr dem Ende. Die Vorweihnachtszeit hat uns fest im Griff. Wie jedes Jahr stapeln sich die Pakete der Nachbarn bei uns im Flur.

Stapeln sich Pakete bei uns im Flur? Halt, stop! Nein, das tun sie in diesem Jahr nicht. Warum nicht? Ach so, Homeoffice. Unsere Nachbarn arbeiten fast alle von zu Hause – aus dem Homeoffice – und nehmen die bestellten Pakete selbst an. Und das sind nicht wenige, so oft wie allein der gelbe Laster durch unsere Straße fährt.

Gut, so haben wir mehr Zeit, um uns mit uns und unseren Planungen zu beschäftigen. Dazu gehören auch unsere jährlich wiederkehrenden Themen, wie Weihnachts-geschenke an für Kunden und entsprechende Weihnachtsgrüße. Die Kundenadressen sind schon aktualisiert, es kann also losgehen.

Doch halt! Ist es aktuell sinnvoll, handgeschriebene, persönlich formulierte Weihnachtskarten an unsere Ansprechpartner in ihren Büros zu verschicken? Die Frage ist – erreichen die Weihnachtsgrüße überhaupt ihre Empfänger? Wer holt schon vor Weihnachten seine Post aus dem Büro, wenn flächendeckend Homeoffice verordnet wurde? Niemand? Niemand ist wahrscheinlich nicht richtig, doch ganz sicher nicht alle. Was heißt dies also für unsere Weihnachtskarten? Schreiben und darauf hoffen, dass ihre Empfänger sie vor Weihnachten lesen? Oder sollen wir darauf setzen, dass die Karten auch nach Weihnachten noch aktuell sind? Wenn so langsam wieder Leben in den Büros einkehren wird, im März?

Nein! Wir versenden erstmals in unserer Firmengeschichte Weihnachtsgrüße per Mail. Schließlich soll unsere Weihnachtspost ins Homeoffice gelangen. Ein großer Schritt für uns, gehören wir doch zu den Verfechtern der gelebten Nachhaltigkeit. Und nachhaltig bedeutet für uns – Karte aus Papier. Wir möchten langfristig von unseren Kunden erinnert werden. Und dazu gehört für uns auch, dass unser Kunde uns „erspüren“ kann, wenn er seine Karte in Händen hält und von uns liest.

Doch in diesem Jahr ist alles anders, und so gibt es eben auch von uns Weihnachtsmails. Digital und flüchtig, aber wenigsten zeitnah und direkt auf den Tisch!

SC Lötters schafft Wahrnehmung und freut sich darauf, Sie 2021 wieder persönlich zu treffen, mit Ihnen zu sprechen und gemeinsam Events zu erleben, gerne digital und persönlich, sodass jeder die Wahl hat.

Und was die Weihnachtsgeschenke angeht, so spenden wir schon seit mehreren Jahren an unseren Partner „kinderherzen“. Das behalten wir auch in diesem „alles ganz anders Jahr“ bei.

Mit unserer Weihnachtspost ins Homeoffice wünschen wir allen besinnliche Festtage und einen „ruhigen“ Rutsch ins hoffentlich wieder haptische Jahr 2021!

Homeoffice – ein Erfahrungsbericht

SC Lötters im Homeoffice: Schon mehrere Wochen gehört Homeoffice für uns zum Arbeitsalltag. Ein fester Heimarbeitstag in der Woche war auch zu „normalen“ Zeiten bei uns Standard.

 

Das Konzept des Homeoffice ist nun schon seit einigen Wochen nicht mehr nur auf einen Tag beschränkt. Da wir Erfahrung mit dem Arbeiten aus dem Homeoffice haben, läuft eigentlich alles problemlos weiter. Die Kommunikation für unsere Kunden läuft genauso geschmiert wie auch die Kommunikation untereinander. Man möchte meinen, dass es keinen Unterschied macht, ob wir im Büro oder zu Hause am Schreibtisch sitzen.

Doch ist das so?

Nicht unbedingt. Wenn man zu Hause arbeitet, sollte man einige grundlegende Dinge beachten. Hierzu gehören ein geregelter Tagesablauf und ein fester Arbeitsplatz. Diesen kann man „betreten“ oder „verlassen“. Diese Rituale dienen dazu, eine feste Struktur, einen Alltag, aufrecht zu halten. Da wir dies einhalten und auf die aktuelle Situation flexibel und schnell reagieren können, können wir immer wieder spontan die Arbeit im Homeoffice um Tage oder Wochen verlängern. Der Austausch und das Arbeiten funktionieren einwandfrei, wobei uns natürlich der tägliche, spontane Austausch im persönlichen Gespräch fehlt.

Denn auch im Büro fühlen wir uns wohl und „zu Hause“. Das liegt nicht nur daran, dass wir uns gut verstehen, sondern auch an der offenen Atmosphäre im Büro. Beispielsweise hatten wir zeitweise den Hund einer Mitarbeiterin als Bürohund bei uns, der oft für Spaß und das eine oder andere Schmunzeln sorgte, ja uns sogar soweit inspirierte, dass er eine eigene Reihe als Verfasser von Blogbeiträgen bekam. Bürohunde sind für das Arbeitsklima im Büro von Vorteil. Dieses oft theoretische Statement konnten wir in der Praxis erleben und es bestätigen.

Oder wir setzen uns im Sommer mit dem Laptop nach draußen in den Garten oder auf die Terrasse (Geht auch im Winter, passiert aber eher seltener).

Bei uns sind die Türen immer offen, man kann sich schnell aushelfen, etwas nachfragen oder auch einfach nur kurz plauschen, um den Kopf freizubekommen. Und manchmal hilft es auch, eine Problemstellung mit Kollegen statt mit sich selbst zu diskutieren, und schon hat man die Antwort, ohne eigentliches Zutun des Gegenübers.

Homeoffice wird bleiben, so wie es bei uns immer schon der Fall war. Die aktuelle Entwicklung bestätigt uns nur darin. Vielleicht werden wir zu einem festen Homeofficetag noch die Option auf weitere Tage am heimischen Schreibtisch einführen. Warten wir ab, ob es sich ergibt. Ganz sicher aber werden wir mit Freude wieder ins Büro zurückkehren und die Kombination aus persönlichem Austausch im Büro und Homeoffice genießen.

Bleiben Sie gesund!

36 Grad und es wird noch heißer – Arbeiten bei Hitze

Die letzte Woche über bekamen wir regelmäßig Anrufe und Mails mit ironischen Anspielungen auf die Hitze und Grüßen aus der Sonne. Es ist offensichtlich: Der Sommer ist da.

Natürlich mache ich mein Praktikum während die Sonne draußen so ausgiebig scheint. Beim Gedanken an die schwüle Hitze des Tages, kommt ein mancher schon morgens ins Schwitzen.  Aber ehrlich gesagt, ist das gar nicht so eine Katastrophe für mich. Ich bin ehrlich: Ab und zu schaue auch ich etwas wehmütig aus dem Fenster und bin in Gedanken im Freibad oder schon im Urlaub. Aber es könnte schlimmer sein. Zum Glück ist das Büro gut isoliert, so dass die Luft noch angenehm kühl ist, wenn wir uns morgens an den Schreibtisch setzen und für den Fall der Fälle haben wir einen Ventilator, der uns eine erfrischende Brise zufächelt.

Vielen anderen geht es in der Hinsicht deutlich schlechter. Wer unter dem Dach arbeitet oder wem die Sonne morgens durchs Fenster scheint, sitzt den Tag über in der Sauna. Da kann ich schon verstehen, wenn die Produktivität mal etwas abnimmt.

Doch ganz will wahrscheinlich keiner auf die Sonne verzichten! Meine Lösung besteht darin, ein paar Stunden des Homeoffice auf der Terrasse zu verbringen und im Sonnenschein die Aufgaben zu erledigen, die anstehen. Dazu ein Glas Eistee und voilá, die Arbeit fühlt sich sehr angenehm an. Da bleibt mir nur ein müdes Lächeln, wenn jemand seiner Mail den Gruß „fröhliches Schwitzen“ anhängt, denn vom Schwitzen sind wir weit entfernt.

Anna Röttger, Praktikantin

Hunter’s Blog – The Dog-Blog

Hallo, ich bin Hunter und ich finde, wir brauchen mehr Bürohunde in Deutschland.

Lassen Sie mich Ihnen einige Fragen stellen: Wer sagt eigentlich, dass Büros nur für Menschen gedacht sind? Und andersherum: Wer sagt, dass Hunde nur in privaten Haushalten etwas zu suchen haben? Ein Tier im Büro ist stresssenkend und sorgt für mehr Freundlichkeit, wie Ihnen die Bürohund-Lobby, der „Bundesverband Bürohund“ bestätigen wird (ja, den gibt es wirklich!). Wir haben es zunächst mit vielem versucht: Schlangen, Spinnen, Fischen (die sind übriggeblieben), aber am besten klappt es mit mir.

 

Bürohunde verbessern das Arbeitsklima

Ja, ich verbessere das Arbeitsklima. Ich sorge dafür, dass alle gut gelaunt sind – okay, manchmal sähe ich Zwietracht, in dem ich eine Person der anderen vorziehe, aber damit will ich nur die Bürodynamik aufmischen – und bin außerdem einer der besten Schreiber bei SC Lötters. Sie sollten meine Pressetexte lesen! Ich sorge bei den Mitarbeitern für Inspiration und neuen Input, alleine dadurch, dass sie mit mir zwischendurch raus müssen und sich die Birne durchlüften lassen um dann mit frischen Ideen erneut ans Werk zu gehen, während ich es mir unterm Schreibtisch gemütlich mache. So wird bei uns allen der Stress gesenkt. Und das Wichtigste: Zur zwischenzeitlichen Ablenkung brauchen wir keine Katzenvideos.

 

Hunde im Büro sind Alleinstellungsmerkmale für Unternehmen

Ihr seht, bei SC Lötters kennt man sich nicht nur mit IT aus, sondern kann auch wunderbar „betreuen“ – egal, ob Hunde oder Kunden (der Unterschied ist für mich da eh nicht so groß). Wer jetzt noch meint, dass ich nur ein nettes Accessoire am Arbeitsplatz bin, kann mir mal Pfötchen geben. Ich habe zu allerlei Dingen Meinung und sehe Dinge, die meinen zweibeinigen Kollegen verborgen bleiben. Ihr werdet in Zukunft also mehr von mir hören!

Euer Hunter