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Moritz Mühlen ist neuer Geschäftsführer bei EMIKO

Meckenheim 20.05.2021 „Gekommen, um zu bleiben“, so das Motto des neuen Geschäftsführers in Meckenheim. Für Moritz Mühlen ist dies kein Lippenbekenntnis, sondern Ausdruck von Verantwortung und Ambition, das Biotechnologieunternehmen aus Meckenheim in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Mit Mühlen haben sich die Gesellschafter bewusst für einen Fachmann für marktorientierte Unternehmensführung und Transformation mittelständischer Familienunternehmen entschieden. Zugleich ging für den 38-jährigen Familienvater mit der Berufung zum Geschäftsführer der EMIKO Handelsgesellschaft ein persönlicher Wunsch in Erfüllung, eine Führungsposition in einem sinnstiftenden Umfeld zu übernehmen.

Mühlen, der auf eine erfolgreiche Karriere in der Unternehmensberatung zurückblickt, hat sich einiges vorgenommen. Zusammen mit Mark Beenen, Geschäftsführer der EMIKO Umwelttechnologie, will er die EMIKO Gruppe fit für die Zukunft machen. „Wir werden die anstehenden notwendigen Veränderungen bewusst moderieren und Schritt für Schritt angehen, ohne dabei alles auf den Kopf zu stellen. Ich möchte die über die letzten zwei Jahrzehnte gewachsene Kultur und Kompetenz des Unternehmens in den Mittelpunkt stellen und gemeinsam mit dem Team die anstehenden Aufgaben meistern“, erläutert der gebürtige Mönchengladbacher.

Zu diesen Aufgaben gehört, den eingeschlagenen Weg in die Digitalisierung weiter fortzusetzen. „Das wird kein triviales Unterfangen, sprechen wird doch mit unseren Produkten eine sehr heterogene Zielgruppe an“, betont der neue Geschäftsführer. Angefangen bei modernsten landwirtschaftlichen Betrieben, über Kommunen bis hin zu Endkunden, die die Effektiven Mikroorganismen aus Meckenheim seit Jahren kennen und zum Teil sogar noch per Brief bestellen, reicht derzeit das Spektrum des gewachsenen Kundenstamms. „Umso wichtiger ist es, uns stärker an den Bedürfnissen unserer Kunden auszurichten. Und dazu gehört auch, jedem Kunden / jeder Kundin den individuell passenden Kommunikationsweg anzubieten, den er / sie möchte“, macht Mühlen deutlich.

Auch an der Marke EMIKO will der neue Geschäftsführer arbeiten. „Wir kommen aus einer Zeit, in der Effektive Mikroorganismen eher ein Geheimtipp waren. Heutzutage denken und leben ganze Generationen ein neues Selbstverständnis von Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und Verantwortung gegenüber sich selbst und der Umwelt. Diesen Menschen bieten wir mit unseren Produkten die Möglichkeit, ihren Wunsch nach einem verantwortungsvollen Handeln in die Tat umzusetzen. Egal ob Landwirt, Kommune oder privater Endkunde – es wird Zeit, dass alle verstehen, wofür wir als EMIKO eintreten“, erläutert der Marketingfachmann.

„EMIKO ist ein besonderes Unternehmen, das ist mir sehr bewusst. Wir werden den ursprünglichen natürlichen Markenkern erhalten und neu beleben, ohne die Wirtschaftlichkeit außer Acht zu lassen. Schließlich wollen wir die Erfolgsgeschichte der Effektiven Mikroorganismen gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern noch lange fortschreiben. Wenn nicht jetzt, wann dann“, schließt der naturbegeisterte Familienmensch.

Bildunterschrift: Moritz Mühlen (Foto: Katharina von der Kall)

EMIKO bewirbt sich um den Mittelstandspreis „Ludwig 2020/2021“

Die letzten 12 Monate haben gezeigt, dass die Umwelt- und Biotechnologen aus Meckenheim auf dem richtigen Weg und in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Der Wunsch nach einem bewussten Umgang mit sich und der Natur ist in der Pandemie stark angestiegen und diesen nimmt man auch bei EMIKO wahr.

Meckenheim 15.04.2021 Den Entschluss, sich erneut beim regionalen Mittelstandswettbewerb „Ludwig“ zu bewerben, trafen die Verantwortlichen in Meckenheim bereits Ende 2019, als noch niemand in Deutschland an eine Pandemie und die aktuellen Auswirkungen dachte. Sichtbar war zu diesem Zeitpunkt bereits, dass sich das Bewusstsein in der Bevölkerung hin zu einem bewussteren Umgang mit dem eigenen Lebensraum verfestigte. Düngemittel auf Basis von Mikroorganismen aus dem Hause EMIKO finden sich in zahlreichen Gärten, Haushalten und kommen auch in Betrieben der Landwirtschaft zum Einsatz, von ausgesuchten Nahrungsergänzungsmitteln ganz zu schweigen.

Als EMIKO 1996 gegründet wurde, waren die Meckenheimer ein kleiner Nischenanbieter, dessen Produkte teilweise nicht immer ernst genommen wurden. Das hat sich in den letzten Jahren rasant geändert. Und so hatte man sich bereits 2017 entschlossen, am regionalen Mittelstandswettbewerb „Ludwig“ teilzunehmen. Damals ging EMIKO als Sieger in der Kategorie „Gesellschaftliche Relevanz“ vom Platz. „Diese Auszeichnung hat uns bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, den wir bis heute konsequent weiter gegangen sind“, erläutert Moritz Mühlen, der seit Anfang des Jahres die Geschicke in Meckenheim leitet. Und der Erfolg gibt den Verantwortlichen recht, vor, während und sicherlich auch nach der Krise.

Deshalb entschloss man sich, den Hut 2020 erneut in den Ring zu werfen und beim „Ludwig 2020/2021″ zu kandidieren. Aufgrund der Pandemie wurde der Wettbewerbszeitraum verlängert. Und so kam es dazu, dass EMIKO gestern den ausgefüllten Bogen einreichte. „Wir sind zuversichtlich, dass wir mit unserem Geschäftsmodell und unserer Entwicklung in den letzten Jahren auch bei der Jury auf Zustimmung stoßen werden,“ bringt es Mühlen auf den Punkt.

Die Meckenheimer sehen sich vor allen Dingen in den Kategorien Bonner Weltbürger: Kategorie unternehmerische Leistung; Naturfreund: Kategorie Nachhaltigkeit sowie auch bei BTHVN: dem Gesamtsieg, gut aufgestellt.

Die Wirkweise der 100 % biobasierten Produkte ist schnell erklärt. EM (Effektive Mikroorganismen) arbeiten nach dem „Dominanzprinzip“, sprich sie sorgen dafür, dass negative Mikroorganismen zurückgedrängt werden, positive Mikroorganismen zahlen- und wirkungsmäßig dominieren. Hierdurch werden positive biologische Prozesse möglich und gestörte Kreisläufe lassen sich auf natürliche Weise wieder schließen. Dieses Prinzip ist gleich, egal wo EM zum Einsatz kommen. Der Unterschied besteht in erster Linie in der Zusammensetzung der Multimikroben-Präparate, die je nach Einsatzbereich variieren und dabei individuell auf die Bedürfnisse des Anwendungsbereichs abgestimmt werden.

Betrachtet man einmal die Auswirkungen der Pandemie auf die Entwicklung in Meckenheim, lässt sich diese an den Bestellungen über alle Produkte hinweg ablesen. Ganz besonders deutlich steigt die Nachfrage nach Produkten aus dem Bereich Gesundheit, dicht gefolgt von Produkten für den Einsatz im Garten. „Wir freuen uns, dass wir mit unseren Produkten im Bewusstsein der Gesellschaft angekommen sind und immer mehr Menschen für die Wirkung von EM sensibilisieren können“, berichtet der Geschäftsführer.

Und nun freut man sich auf die Preisverleihung des „Ludwig 2020/2021“, die am 22.6.2021 stattfinden wird. Trotz aller Euphorie hat man einen Platz für einen weiteren Ludwig in Meckenheim noch nicht geschaffen. „Alles zu seiner Zeit“, schließt Mühlen.

Bildunterschrift: EMIKO in Meckenheim

EMIKO Gruppe startet mit neuer Leitung im Bereich Agrar ins neue Jahr

Meckenheim 26.01.2021. „Gerade im Bereich Agrar sind wir in den letzten Jahren zunehmend gewachsen. Immer mehr Landwirte wenden sich der ökologisch ausgerichteten Landwirtschaft zu, greifen auf natürliche Düngemittel und Futterzusätze zurück. Deshalb freuen wir uns, dass wir für diesen Bereich mit Anne Nettersheim eine kompetente Unterstützung gefunden haben“, erläutert Geschäftsführer Mark Beenen.

Anne Nettersheim hat in den Niederlanden ihren Bachelorabschluss „cum laude“ im Bereich Tierhaltung, Schwerpunkt Pferdewissenschaften, an der Fachhochschule Van Hall Larenstein in Wageningen absolviert. Dazu gehörten auch ein Auslandssemester an der Universität für Bodenkultur in Wien, sowie ein Praktikum im Referat für Tierschutz beim damaligen Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), wo sie unter anderem in Rechtssetzungsprozesse involviert war. Für ihr Masterstudium zog es sie wieder mehr in die Heimat, an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, um sich dort weiter auf Nutztierwissenschaften zu spezialisieren.

Die Agrarwissenschaftlerin wird bei EMIKO u. a. die Aufgaben von Philip Riedel übernehmen, der sich nun wieder in vollem Umfang seinem Masterstudium widmet. Zudem soll sie den Bereich Agrar weiter ausbauen, die fachliche Kommunikation mit den Landwirten pflegen und das Beratungskonzept überarbeiten. „Wir haben uns bewusst für Anne Nettersheim entschieden, da sie neben ihrem Fachwissen auch konzeptionelle Fähigkeiten und Kompetenzen im Versuchsbereich mitbringt“, macht Beenen deutlich. Und genau das ist EMIKO wichtig. Eine ganzheitliche Sicht auf die Probleme in der Landwirtschaft und valide untermauerte Lösungen mithilfe der Effektiven Mikroorganismen. Anne Nettersheim wird in Zukunft Forschungsprojekte in Kooperation mit landwirtschaftlichen Betrieben durchführen. Interessierte Landwirte, die bereit sind, neue und umweltverbessernde Wege zu gehen, dürfen sich gerne bei ihr melden.

EMIKO verkauft Effektive Mikroorganismen, Kleinst-Lebewesen, die dafür sorgen, dass die natürliche Umgebung von Menschen und Tieren wiederhergestellt wird. Das Wirkprinzip ist denkbar einfach: Die Mikroorganismen beheben auf ganz natürliche Weise die Ursache der Probleme und sorgen so für die Reduzierung zukünftiger Probleme. Ursprünglich auf Okinawa entdeckt, werden EM-Produkte inzwischen weltweit hergestellt und vertrieben. Auf dieser Basis ist EMIKO in Meckenheim einer von vier Herstellern in Europa, der auch vor Ort spezielle Rezepturen für die jeweiligen Einsatzbereiche entwickelt.

Bildunterschrift: Anne Nettersheim

EMIKO erweitert Produktion

Während der letzten Monate hatte man bei der EMIKO-Gruppe in Meckenheim ordentlich zu tun, sodass sich der Umbau der neuen Fertigungshalle sowie der Umzug verzögerten. Nun fand letzte Woche der Baubeginn in der neuen Halle statt, die Produktion wird sich nach Abschluss der Arbeiten vervielfachen.

Meckenheim 01.12.2020 Nicht erst seit der aktuellen Pandemie sind die Produkte der EMIKO-Gruppe in Meckenheim gefragt. Nachhaltigkeit und ökologische Lebensweise halten immer mehr Einzug in alle Lebensbereiche. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass die Produktion der Meckenheimer Biotechnologie Unternehmensgruppe EMIKO aus allen Nähten platzte. Man benötigte dringend Platz für den Ausbau der Fertigungs- und Lagerkapazitäten der zahlreichen Produkte, die allesamt auf Basis von Mikroorganismen in Meckenheim hergestellt werden.

Um gezielt wachsen zu können, kaufte man die Nachbarhalle. EMIKO hatte diese zuvor als Lagerhalle angemietet. Nun wird sie zu einer modernen Fertigungshalle umgebaut. Künftig stehen in Meckenheim rund 1.000 qm mehr für die Herstellung der EM-basierten Produkte zur Verfügung. Zusätzliche Fermenter kommen im Dezember und Februar, die Lieferung der neuen Abfüllanlage ist für März 2021 zugesagt. Die ehemalige Fertigungshalle dient nun fast ausschließlich als Lager, für die Kommissionierung sowie den Versand der täglich bis zu 300 Pakete, die EMIKO verlassen.

Doch nicht nur Privatkunden haben in den letzten Jahren immer mehr EMIKO-Produkte bestellt. Durch zahlreiche Verordnungen und ein sich änderndes Bewusstsein, stellen immer mehr Landwirte auf eine ökologische Bewirtschaftung um. Deshalb war der Schritt in Meckenheim absolut überfällig. „Bestellungen aus der Landwirtschaft erfolgen in ganz anderen Mengen als dies bei Privatpersonen der Fall ist“, erläutert Mark Beenen, Geschäftsführer der EMIKO Gruppe in Meckenheim.

„Um hierauf reagieren zu können, benötigten wird dringend Platz“, betont der Mikrobiologe Beenen, „von der Herstellung bis zum Verkauf benötigen unsere Produkte zwischen 10 Tagen und 6 Wochen. Je mehr Platz wir haben, desto besser können wir planen und eben auch kurzfristig reagieren, wenn die Nachfrage weiter steigt, wie es in den letzten Monaten der Fall war.“

Das Prinzip der EM-Produkte ist denkbar einfach. EM (Effektive Mikroorganismen) arbeiten nach dem „Dominanzprinzip“, sprich sie sorgen dafür, dass negative Mikroorganismen zurückgedrängt werden, positive Mikroorganismen zahlen- und wirkungsmäßig dominieren. Dies stößt positive biologische Prozesse an und sorgt dafür, dass gestörte Kreisläufe sich wieder schließen lassen, alles auf natürliche Weise. Dieses Prinzip ist gleich, egal ob EM im Garten, auf dem Feld, bei Tieren oder beim Menschen zum Einsatz kommen. Der Unterschied besteht vor allen Dingen in der Zusammensetzung der Multimikroben-Präparate, die je nach Einsatzbereich variieren.

Ein Tag der offenen Tür nach Fertigstellung ist fest eingeplant.

Bildunterschrift: Links hinten im Bild befindet sich die neue Fertigungshalle der EMIKO-Gruppe in Meckenheim

Viren haben Hochkonjunktur auch im Deutschen Museum Bonn

Workshop zum aktiven Umweltschutz „Mit Bokashi-Bällen Teiche retten“ der EMIKO Gruppe Meckenheim klärt nebenbei anhand von Plüschmikroben auch über Viren, wie Covid-19, auf. Ziel des Workshops bleibt jedoch, die Kinder für ökologischen Umweltschutz zu begeistern.

Meckenheim 07.10.2020 „Workshops in Zeiten von Corona sind eine ganz besondere Herausforderung. Deshalb freut es uns besonders, dass die Matschworkshops im Deutschen Museum Bonn auch aktuell sehr gut gebucht werden“, beginnt Silvia Schöneseiffen, Akademieleiterin bei EMIKO und verantwortlich für diese Zusammenarbeit.

Insbesondere freut man sich in Meckenheim und Bonn über die Wiederholungstäter wie den Verein „Kultur verbindet“, der regelmäßig mit interessierten Kindern die Workshops bucht. Gerade für Familien mit Migrationshintergrund ist das Matschen der Bokashibälle, das Erleben mit den Händen, etwas Besonderes.  Und zwar nicht nur, weil jedes Kind am Ende einen Dangoknödel mit nach Hause nehmen kann, sondern weil im Laufe des Workshops das Bewusstsein geschaffen wird, wie mit natürlichen Materialien – Mikroorganismen – etwas für die Natur getan werden kann. Außerdem ist es für viele Kinder überraschend, dass man in einem Museum matschen darf und nicht nur Vitrinen bestaunen kann. 

„Ich fand diese Bokashibälle super gut, weil ich gehört hatte, dass man sie in den Teich reinwirft. So, dass die Enten nicht wegen den Menschen sterben müssen oder so. Und sie haben ganz gut gerochen“, schwärmt Lina Yayli, Teilnehmerin eines Workshops in den Sommermonaten. Auch motivieren immer wieder Kinder ihre Familien, sich mit den Themen Natur und Umweltschutz zu beschäftigen, berichtete Frau Dettmann-Nouri, Kulturreferentin des Vereins. So ist unlängst ein Junge mit seiner Familie bei der ‚Aktion-Rheinaue‘ losgezogen, um seinen Dangoknödel im Gewässer zu versenken. 

Die Materialien für den Workshop, der auch für Kindergeburtstage äußerst beliebt ist, stammen jeweils aus Meckenheim. EMIKO füllt verbrauchte Rohmaterialien kostenlos mit großer Freude nach.

Doch der Workshop leistet aktuell noch mehr. Anhand des mitgelieferten Beutels mit Plüschmikroben lässt sich hervorragend über das neue Covid-19 Virus diskutieren, wie es Torsten Münch als Workshopleiter unlängst mit einer Sonderschulklasse aus Köln erleben konnte. „Auch hier hilft der Kurs, ein Verständnis für den Mikrokosmos der Viren und Bakterien zu entwickeln,“ erläutert Löschner. 

Kinder interessieren sich immer mehr für ihre Umwelt, wollen wissen, wie Zusammenhänge in der Natur funktionieren und genau hier setzt der Workshop ein. Er motiviert Kinder – auch aus bildungsferneren Schichten – sich aktiv mit diesem Thema zu beschäftigen. Sie erfahren spielerisch den Unterschied zwischen guten und bösen Mikroorganismen und erleben in kleinen Gruppen, dass schmutzige Hände auch gesund sein können, sind sich die Beteiligten einig.

Informationen zum Workshop sowie zur Anmeldung gibt es auf der Homepage des Deutschen Museums Bonn.

Bildunterschrift: Mit Bokashi-Bällen Teiche retten – ein Workshop zum aktiven Umweltschutz (Foto: Deutsches Museum Bonn)

Trotz Trockenstress nahrhaftes Futtermittel durch rein biologische Zusätze

Trockene Sommer in Folge wirken sich spürbar auf die Qualität der Futtermittel aus. EMIKO setzt auf ökologischen Silierzusatzstoff, um den Nährstoffgehalt der Silagen spürbar zu verbessern.

Meckenheim, den 29.9.2020. Infolge der anhaltenden Trockenheit in den Sommermonaten der letzten Jahre hat die Landwirtschaft zahlreiche Probleme, die Qualität der Silage ist eines davon und sollte nicht unterschätzt werden. Trockene Sommer sorgen für eine schwierige Ausgangslage bei der Silierung von Gras oder Mais.  Die Trockenmasse bei Silomais ist infolgedessen sehr hoch, während der Stärkeanteile relativ niedrig ist und die Kolbenbildung teils ausbleibt. Dies führt zu einer deutlich geringeren Energiekonzentration des Futtermittels. Somit müssen die Milchviehbetriebe ihre Rationensgestaltung deutlich anpassen, damit die Milchleistung der Kühe gehalten werden kann. Für die Betriebe der Milchwirtschaft bedeutet dies höhere Kosten und ggf. muss Futtermittel zugekauft werden. Zudem wirkt sich nährstoffärmeres Futter auf die Qualität der Milch aus.  Je geringer der Energieanteil der Silage ist, desto größer die Auswirkungen auf die Milchleistung der Kühe. Dies führt zu Einbußen bei den Erlösen.

Um trotz hoher Trockensubstanzgehalte einen sicheren Silierverlauf zu gewährleisten, gibt es verschiedene Möglichkeiten.  Eine davon ist die Beigabe von EMIKO Silan, einem gebrauchsfertigen Silierzusatzstoff zur Verbesserung der Qualität und der Haltbarkeit von Silage. EMIKO Silan enthält unter anderem homofermentative und heterofermentative Milchsäurebakterien, die auf die unterschiedlichen Bedingungen im Silo abgestimmt sind. Durch den Einsatz von EMIKO Silan werden ein schneller Fermentationsverlauf und eine hohe aerobe Stabilität erreicht. Die Nacherwärmung wird deutlich reduziert. Das Ergebnis ist ein schmackhaftes und gut verdauliches Futter. Und dies auch, wenn die Qualität des Grasschnittes aufgrund von Trockenheit beeinträchtig oder der Nährstoffgehalt der Gräser verändert wird, beispielsweise bei einem dritten oder vierten Schnitt.

„Natürlich ist unser Produkt für die Bio-Tierhaltung geeignet“, betont, Philip Riedel, Projektleitung Agrar der EMIKO Gruppe in Meckenheim.  EMIKO Silan ist in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau in Deutschland (FiBL) sowie im Betriebsmittelkatalog für die biologische Landwirtschaft in Österreich (infoXgen) gelistet. 

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass durch den Einsatz des Silans die Qualität sowie insbesondere die Haltbarkeit und die aerobe Stabilität der Silage deutlich zunehmen“, betont Riedel.

Bildunterschrift: Maisernte wird gehäckselt und siliert (Foto: Lilou auf Pixabay)

EMIKO setzt auf Mikroorganismen als wirksames Mittel gegen Trockenstresssymptome in Gärten und auf kommunalen Flächen

Der Klimawandel ist in vollem Gange. Private Gartenbesitzer stöhnen ebenso wie Kommunen und Landwirte. Kommunen diskutieren, andere Baumarten zu pflanzen, die besser mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen. Alternativ bietet sich die Verbesserung der Bodenbeschaffenheit durch die Zugabe von Mikroorganismen an.

Meckenheim, den 9.6.2020. Vielen Böden fehlt eine ausreichende Mikrobiologie, um die organischen Substanzen im Boden für den Humusaufbau und eine bessere Wasserversorgung nutzen zu können. In Folge dessen baut sich Humus nur schleppend auf oder das organische Material beginnt zu faulen, statt aufbauend zu rotten. „Stimmt der Anteil organischer Substanz im Boden, fehlt es häufig nur an ausreichend mikrobieller Aktivität, um den Humusaufbau und somit die Struktur des Bodens zu erhöhen“, erläutert Philip Riedel, Projektleitung Agrar der EMIKO Gruppe in Meckenheim.

Mikroorganismen können über verschiedene Präparate dem Boden zugeführt werden. Hierzu gehören der BodenAktivator, der direkt auf den Boden ausgebracht werden kann. Er sorgt für ein verbessertes Mikroklima im Boden und einen geförderten Humusaufbau, der das Wachstum der Pflanzen unterstützt. Er lässt sich ganz einfach zusammen mit dem Gießwasser ausbringen.

Mikroorganismen als wirksames Mittel für den Humusaufbau

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Wurzelbildung, insbesondere die der Feinwurzeln, durch EM deutlich verbessert wird“, betont Riedel. Die Pflanzen wurzeln tiefer und bilden ein intensiveres Feinwurzelwerk aus. Allein diese Tatsache spricht für die bessere Wasserversorgung in Trockenperioden. „Grundsätzlich sollten zum Schutz vor Trockenstress einige Faktoren vermieden werden. Hierzu gehört vor allen Dingen die weitere Verdichtung der Böden. Aber auch der Verzicht auf humuszehrende Dünger, wie sie sowohl in Kommunen als auch in privaten Gärten vielfach zum Einsatz kommen“, betont Riedel.

Durch den Einsatz von EM-Produkten lässt sich bereits im ersten Anwendungsjahr ein deutlicher Unterschied zu nicht behandelten Flächen feststellen. Ausreichende Organik im Boden und eine ergänzende wie stabilisierende Mikrobiologie durch EM erzeugen ein reiches Bodenleben für einen beschleunigten Humusaufbau. Entsprechend entwickelt sich die für die Landwirtschaft wichtige nFK (nutzbare Flächenkapazität) zunehmend positiv. Ein Maß für eine bessere Pflanzenverfügbarkeit, was sich vor allem in Trockenperioden und -jahren positiv auswirkt.

Bildunterschrift: EMIKO setzt auf Mikroorganismen als wirksames Mittel gegen Trockenstresssymptome in Gärten und auf kommunalen Flächen (Foto: the-holy-lake-3623028_1920, Bild von Kerstin Riemer auf Pixabay)

EMIKO erschließt im Bereich Agrar neue Absatzwege

Die EMIKO Gruppe in Meckenheim vertreibt ab sofort ihre Produkte über die Plattform Agrando, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und zugleich neue Absatzwege zu erschließen.

Meckenheim, den 18.5.2020. Im Bereich Agrar tut sich sehr viel. Der Markt ist in Bewegung. Zum einen müssen die Landwirte aufgrund aktueller Verordnungen handeln, zum anderen nehmen Zeit- und Kostendruck stark zu. Deshalb suchen die Landwirte nach Anbietern bzw. Portalen, bei denen man auf einen Blick verschiedene Angebote findet und sich auch beraten lassen kann. Agrando ist eine solche Plattform, die als Schnittstelle zwischen Landwirten und Landhändlern fungiert. Über Agrando können die Landwirte ihre täglichen Betriebsmittel zentralisiert und digitalisiert einkaufen, aber auch ihren Kommunikationsbedarf decken.

„Da Agrando aktuell sein Angebot um Produkte aus dem Bereich regenerativer Landwirtschaft und Multimikrobenpräparate erweitert, haben wir uns bei EMIKO entschlossen, unsere Angebote dort einzustellen“, erläutert Philip Riedel, der zuständige Referent Agrar in Meckenheim. EMIKO ist der erste Händler, der EM Produkte über Agrando anbietet. Aktuell erfolgt dies noch händisch, also alle Produkte werden ins Portal eingestellt, ergänzende Informationen und Zertifikate hochgeladen. Geplant ist jedoch eine Schnittstelle, die den EMIKO Shop dann direkt ohne Medienbruch mit der Plattform verbindet. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Aktuell können die Landwirte über Agrando Anfragen direkt an EMIKO richten. Der zuständige Mitarbeiter im Haus erstellt dann über die Plattform ein Angebot und nimmt bei Bedarf Kontakt mit dem Landwirt auf.  Die Abwicklung der Aufträge erfolgt direkt seitens EMIKO mit dem Kunden. Für die angeschlossenen Händler wie auch EMIKO fallen keine Provisionen an.

„Wir sind als Händler immer auf der Suche nach alternativen Absatzwegen in der Landwirtschaft, um näher an unserer Zielgruppe zu sein. Höhere Auflagen, eine verschärfte Gesetzeslage, härtere Klimabedingungen und Druck vonseiten der Öffentlichkeit machen immer mehr den Einsatz regenerativer Präparate erforderlich. Und hier sehen wir die Chance, unsere EM-Produkte den Landwirten näher zu bringen. Und dies ganz einfach über eine Plattform, auf der ihnen eine größere Auswahl und ein umfangreiches Informationsangebot zur Verfügung stehen“, schließt Riedel, der als gelernter Landwirt weiß, wovon er spricht.

Bildunterschrift: Einige Produkte von EMIKO auf Agrando

EMIKO greift neuer Düngemittelverordnung vor und präsentiert ökologisches Produkt zur Gülle- und Mistaufbereitung als interessante Alternative

Meckenheim 21.01.20. Die Landwirtschaft sieht sich mit immer neuen Verordnungen konfrontiert, die einzelne Landwirte vor besonders große Herausforderungen stellt. So soll im April 2020 die neue Düngeverordnung verabschiedet werden. Diese Verordnung legt den Fokus stärker auf die Vermeidung von zusätzlichen Stickstoff-Emissionen aus der Gülleausbringung. Infolge dessen wird es zukünftig nur möglich sein, die Gülle bodennah auszubringen. Was insgesamt zu einer reduzierten Belastung der Umwelt mit CO2 beiträgt. „Für viele Landwirte bedeutet dies, in neue Gülletechnik zu investieren, die dann durch oftmals hohe Gewichte zu einer stärkeren Bodenverdichtung beiträgt und besonders in Hanglagen für zusätzliche Schwierigkeiten bei der Ausbringung sorgen kann“, weiß Philip Riedel, Referent Agrar im Hause EMIKO, Meckenheim.

„GülleZusatz“ aus dem Hause EMIKO senkt nachweislich die CO2 Emission der Gülle und hilft anstehende Düngeverordnung ohne zusätzliche Investitionen umzusetzen.

Eine interessante Alternative für die Landwirtschaft insgesamt ist der Güllezusatz der EMIKO Gruppe. Dieser verringert generell die Ausgasung in die Umwelt, unabhängig davon, mit welchen Geräten die Gülle ausgebracht wird. Das Produkt „GülleZusatz“ arbeitet auf Basis frei in der Natur vorkommender Mikroorganismen, die die mikrobielle Umsetzung von Gülle und Mist fördern. Signifikant reduziert werden hier vor allen Dingen Ammoniak-, Lachgas- und Geruchsemissionen. Im Ergebnis werden die umwelt- und klimarelevanten Emissionen spürbar gesenkt, so dass der Einsatz des Güllezusatzes für die landwirtschaftlichen Betriebe eine nachweislich positive Wirkung hat. Aufgrund vorhandener Zertifizierungen ist er auch für die Bio-Landwirtschaft geeignet.

Dosierung und Zugabe sind denkbar einfach und sollten in der Regeln 4-6 Wochen vor der Gülleausbringung erfolgen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. „Wir sind sicher, dass dieser Güllezusatz auf Basis von Mikroorganismen für alle Landwirte eine wirksame Unterstützung ist“, erläutert Riedel, der als gelernter Landwirt die Vermarktung des Produktes fachlich begleitet. „Gülle und Mist sind nach der Behandlung mit Mikroorganismen pflanzenverträglicher. Zudem wird der Fäulnisprozesse in der Gülle durch die Mikroorganismen unterbunden“, bringt es Riedel auf den Punkt.

Ganz nebenbei wurde EMIKO aktuell erneut zum Mittelstandswettbewerb „Ludwig 2020“ nominiert. 2017 wurde das Unternehmen bereits mit dem „Ludwig“ in der Kategorie „gesellschaftliche Relevanz“ ausgezeichnet.

Bildunterschrift: Bodennahe Ausbringung von Gülle (pixabay, Wolfgang Ehrecke-4136855_1920)

EMIKO entwickelt neues Produkt zur Oberflächenrottung

Der neue „RotteLenker“ wird ab Februar 2019 in Meckenheim verkauft

Meckenheim 04.02.2019 Die regenerative Landwirtschaft wächst auch in Deutschland kontinuierlich. Die Landwirte haben erkannt, dass sie andere Wege gehen müssen und setzen verstärkt auf alternative Produkte. „Auch wenn die meisten nicht vollständig auf eine ökologische Bewirtschaftung ihrer Höfe umstellen, nutzen Sie zunehmend die Produkte der EMIKO“, beginnt Christoph Timmerarens, Geschäftsführer der EMIKO Gruppe in Meckenheim.  Und so hat sich der Bereich Landwirtschaft der EMIKO-Gruppe entschlossen, einen Rottelenker auf den Markt zu bringen.

Der Rottelenker (ein Kräuterfermentprodukt) bringt durch die Kombination aus Kräutern und EM-Technologie eine breite Bodenbiologie aufs Feld und gewährleistet eine weitreichende Schutzfunktion für die Folgekultur. Die organische Masse wird durch den Rottelenker sofort milchsauer vergoren (Silierprozess). Das dadurch gewonnene Stoffwechselprodukt kann schnell vom Boden und der dort vorhandenen Biologie aufgenommen und der Folgekultur als Wachstumsunterstützung zur Verfügung gestellt werden.

„Die Vorzüge eines Oberflächen Rottelenkers liegen auf der Hand“, beginnt Philip Riedel, der als gelernter Landwirt die Einführung des Produktes fachlich begleitet. „Die enthaltenen Bakterien, Enzyme und Pilzkulturen verbessern die Krümelstruktur des Bodens. So lassen sich Umsetzungsprozesse steuern, man beugt Fäulnis, pathogenen Keimen und einer Bodenoxidation vor“, bringt es Riedel auf den Punkt. Im Ergebnis werden der Humusaufbau und die Bodenfruchtbarkeit gefördert. Die physikalischen Prozesse im Boden werden merklich gesteigert und dies alles auf ökologischer Basis.

Für den Rottelenker setzt man in Meckenheim auf eine abgestimmte Auswahl an Kräutern. Hierzu gehören z.B. Brennnessel, Kamille, Löwenzahn, Schafgarbe und Eichenrinde, die der organischen Masse helfen, sich so zu verändern, dass die gebildeten Enzyme der nachfolgenden Kulturpflanze in optimaler Form zur Verfügung stehen.

Der Rottelenker kann bei Oberflächenrotte, zur Stoppelbearbeitung, zur Einarbeitung von Zwischenfrüchten und Gründüngern sowie strohhaltigem Mist direkt in einem Arbeitsgang aufs Feld aufgebracht werden. „Und somit ist das Produkt nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich“, schließt Timmerarens, der weitere Produkte für die Landwirtschaft plant.

Bildunterschrift: Philip Riedel stellt den neuen „RotteLenker“ vor