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CSR: Mädels haben dauerhaft ein Herz für Sänger

Was im letzten Jahr mit einer sehr erfolgreichen Guerilla Kampagne begann, setzen SC Lötters und der MGV Seelscheid 1837 e. V. in diesem Jahr fort – eine unentgeltliche Zusammenarbeit im Rahmen geplanter CSR (Corporate Social Responsibility) Aktivitäten der Agentur.

 04. April 2019 Genug gespült, ran an Hammer und Bohrmaschinen, dies wollen die 50 Männer des MGV Seelscheid 1837 e. V. unbedingt, doch bislang fehlen ihnen hierzu Haus und Grundstück.

Und genau hier kommt die Bonner Agentur SC Lötters ins Spiel. Der MGV Seelscheid 1837 e. V. will ein Vereinsheim bauen und dies schon seit längerer Zeit. Bislang verlief die Suche nach einem geeigneten Vereinsheim immer wieder im Sande. Verschiedene Gespräche mit der Gemeinde und anderen Institutionen blieben ohne Ergebnis und die Sänger vor allen Dingen ohne Heim. So landeten die 50 singenden Männer schließlich wieder bei SC Lötters und zwar mit der Bitte, ihrem Begehren nach Heim und oder Grundstück Gehör in der Öffentlichkeit zu verschaffen.

Gesagt, getan, warfen die Bonner Frauen, 70 Prozent der Agentur sind weiblicher Natur, die PR Maschinerie an. Gestartet wurde mit einer Pressemeldung, die dann es dann auch gleich auf Anhieb in die lokalen Medien schaffte.

„Doch das ist nur der Anfang“, erläutert Christine Lötters, Inhaberin der Bonner Agentur. „Wir planen noch mehr, sollte sich in absehbarer Zeit nicht etwas Geeignetes für die Männer finden“. Was genau geplant ist, will man weder in Bonn noch in Neunkirchen-Seelscheid aktuell verraten. Doch ganz sicher kann man nach dem Erfolg der „singenden Männer Kampagne“ gespannt sein.

Bis es so weit ist, macht sich der Verein erst einmal hübsch. Einheitliche Visitenkarten und ein neu gestalteter Briefkopf sind ein Muss, will man sich nicht nur ins Gespräch bringen, sondern dort auch langfristig bleiben, ist man sich in den Reihen des Vorstandes sicher. „Wir möchten in unserer Kommunikation professioneller werden“, betont Jochen Gerhards, Pressesprecher des MGV Seelscheid 1837 e. V. „Einheitliche Vereinskleidung ist seit Jahren ein Muss bei jedem Auftritt, warum wir bisher noch keine Vereinsvisitenkarten haben, kann niemand so richtig erklären.“ Doch damit ist jetzt Schluss. Die Visitenkarten sind bereits beim Drucker und der Briefbogen in der Mache.

Bildunterschrift: Männer wollen bauen, statt spülen

CSR: Mädels machten Männer flott – Erfolgreiche Guerilla-Kampagne spülte fünf neue Sänger in die Reihen des MGV Seelscheid 1837 e. V.

Neue Sänger, ausverkaufte Konzerte und jede Menge Gesprächsstoff. Das ist die Ausbeute der CSR Kampagne „Spülen oder singen“, die für den Männergesangverein Seelscheid 1837 e. V.  von SC. Lötters und Rheinatelier kostenlos entwickelt wurde.

Dezember 2018 Spülst Du noch oder singst Du schon? So die im Sommer 2018 gestellte Frage der Guerilla-Kampagne des MGV Seelscheid 1837 e. V. Etwas unsicher waren die singenden Männer schon, als Christine Lötters und Catherine Eschweiler die Idee der Kampagne und das zentrale Motiv präsentierten. Ob mit ihr tatsächlich weitere Sänger zu gewinnen sein würden? So die Frage der eher konservativen Vereinssänger.

Doch gerade diese ganz andere Art der Werbebotschaft kam an. Und so waren die 45 singenden Männer umso begeisterter, dass sogar fünf neue Sänger gewonnen werden konnten. Diese verstärken seitdem die Reihen aktiv. „Das ist ein Zuwachs von mehr als 10 %“, war das allen schnell klar. Ein überragendes Ergebnis. Damit hatte man nicht gerechnet, bestätigte der Vorstand des MGV.

Erstmals präsentierte der Männergesangverein den Sängerzuwachs stolz auf seinen Weihnachtskonzerten in Seelscheid am 3. Adventswochenende. Doch nicht nur, dass man weitere Sänger mobilisieren konnte, führt man auf die Kampagne zurück. Auch die Tatsache, dass die beiden Konzerte schneller ausverkauft waren, als in den Vorjahren, bringen die Männer in Zusammenhang mit der Guerilla-Kampagne.

„Insgesamt hat der spülende Mann, der in nahezu allen Medien der Region aufgegriffen und abgelichtet wurde, für eine deutlich besser Wahrnehmung gesorgt“, kommentierte Vereinsvorstand Jochen Gerhards.

Das gelungene des Motives war, dass sowohl Männer wie Frauen angesprochen wurden. „Die Kombination von Motiv und Frage sorgte für jede Menge Gesprächsstoff der Geschlechter“, erläuterte Christine Lötters, Inhaberin von SC. Lötters. Männer und Hausarbeit ist grundsätzlich ein dankbares Thema, das immer wieder gerne aufgegriffen wird. Das weiß die Agenturinhaberin. Wichtig war hier jedoch, dass die Diskussion nicht beim Thema selbst hängen bleibt. Sie sollte dazu führen, dass man sich mit dem Männergesangverein auseinandersetzt. Und genau dies scheint, gelungen zu sein, freuen sich Lötters, Eschweiler und der MGV.

Und dass das Motiv ankommt, zeigt die Reaktion anderer Männerchöre der Region. Diese haben die Motivanleihen beim spülenden Mann genommen und zeigen singende Männer in Badewannen, um für Sängernachwuchs zu werben.

 

Singen statt spülen – Guerilla-Kampagne zeigt, was Männer wollen

Entwickelt wurde die Guerilla-Kampagne des MGV Seelscheid 1837 e.V. von den Bonner Agenturen SC Lötters und Rheinatelier und nun sorgt der verzweifelte Mann beim Spülen für Aufmerksamkeit in der Region Bonn / Rhein Sieg.

29. Mai 2018 Das Plakat hängt! Und zwar in der Siegburger Zeithstraße. Erdacht und gestaltet wurde es in Zusammenarbeit von SC Lötters und Rheinatelier als zentrales Element einer Guerilla Kampagne des MGV Seelscheid 1837 e. V. Die Idee für das Motiv kam den beiden kreativen Mädels spontan beim Kaffee. Nachdem von Beginn an feststand, dass der begleitende Spruch mit, „oder singst Du schon“ enden sollte, blieb die Frage, was machen Männer wirklich ungern. „Und so landeten wir schnell beim Spülen“, lachen Dr. Christine Lötters, Inhaberin von SC Lötters, Bonn, und Catherine Eschweiler, Inhaberin von Rheinatelier, Bad Honnef.

Und nun hängt es, das aufmerksamkeitsstarke Motiv mit dem passenden Claim und schafft Wahrnehmung bei Männern wie bei Frauen. „Das Schöne an diesem Motiv ist, dass es der Fantasie freie Lauf lässt. Wir erreichen mit dem spülenden Mann auf eine witzige Art und Weise beide Geschlechter. Die einen schmunzeln, einige sind entrüstet, aber nahezu jeder beschäftigt sich mit dem Motiv und das war die Aufgabe “, macht Catherine Eschweiler deutlich.

„Wir polarisieren mit Motiv und Claim und das bewusst in Form eines Plakats an einer Hauptausfallstraße auf Siegburger Stadtgebiet“, betont Lötters. Genau hier sehen die beiden Macherinnen die Verbindung zum MGV Seelscheid 1837 e.V. Männergesangvereine haben ein angestaubtes Image, man glaubt nicht, dass die Männer eben auch derart über sich lachende können. „Wir beweisen das Gegenteil, denn das präsentierte Motiv stieß beim Vorstand des Vereins sofort auf große Akzeptanz“, erläutert Kommunikationsexpertin Lötters weiter.

Neben dem Plakat, das im Zentrum der erdachten Guerilla Kampagne steht und für vier Wochen an der Zeithstraße hängen wird, wurden Postkarten gedruckt und eine PR-Kampagne ersonnen. Ergänzend wurde ein Facebook-Gewinnspiel geplant. Der MGV Seelscheid scheibt auf seiner Facebookseite einen Wettbewerb aus und bittet um Fotos, die Männern bei der Hausarbeit zeigen. Die besten Motive werden prämiert. Crossmedial, so soll es sein und das alles als CSR-Projekt der beiden Agenturen, der Vorstand des MGV Seelscheid kann es kaum fassen. Aus eigenen Mitteln hätte man die Kampagne niemals bestreiten können.

Gespannt sind die mehr als 45 aktiven nun, wie viele Neu-Sänger der Verein durch diese Guerilla-Kampagne gewinnen kann, denn das ist das eigentliche Ziel der Aktivitäten.