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EMIKO Akademie präsentiert Jahresprogramm 2021

Webinare und Präsenztermine übers Jahr verteilt bestimmen das Seminarangebot 2021 der EMIKO Akademie. Ergänzt durch Tipps in den sozialen Medien und Blogbeiträgen hat sich die EMIKO Gruppe wieder viel vorgenommen, um für den richtigen Umgang mit den hauseigenen Produkten zu begeistern.

Meckenheim 13.01.2021 „Nicht erst durch die verordnete Soziale Distanz werden unsere Webinare immer stärker nachgefragt“, erläutert Silvia Schöneseiffen, Leiterin der EMIKO Akademie, das aktuell vorgestellte Programm der Akademie für 2021. Einen Schwerpunkt legt die leidenschaftliche EM-Expertin auf die Webinare „Zertifizierter EM-Berater/In“ sowie das Basis Webinar „Was ist EM“, die seit 2019 erfolgreich das Seminarprogramm ergänzen.

Natürlich bietet EMIKO 2021 auch wieder Wochenendseminare zum „Zertifizierten EM-Berater/In“ an. Diese Seminare erstrecken sich über drei Tage und schließen eine Betriebsbesichtigung sowie ein ergänzendes Rahmenprogramm ein. „Natürlich haben wir die jeweiligen Rahmenbedingungen im Blick und führen die Seminare nur durch, wenn dies sicher möglich ist“, betont Schöneseiffen. Sollte dies nicht möglich sein, kann sich Schöneseifen vorstellen, zur Kompensation weitere Webinare anzubieten.

Den Vorteil der Webinare, die aufgezeichnet werden, sieht die Akademieleiterin nicht nur daran, dass einzelne Module angeboten werden, die sich auf mehrere Termine verteilen. „So lässt sich leicht ein verpasstes Modul nachholen, wann immer man dies möchte, sollte man mal einen Termin verpassen“, erläutert Schöneseiffen den Erfolg des neuen Formats.

Eine wachsende Fangemeinde im Blick, will EMIKO weiter die Vorteile von EM deutlich machen. Effektive Mikroorganismen sind für zahlreiche Einsatzfelder geeignet. Sie wirken nach dem Dominanzprinzip und sorgen überall dort, wo sie eingesetzt werden dafür, dass aus einem negativen Milieu ein positives wird. „Sie ziehen ganz einfach neutrale Mikroorganismen auf ihre Seite“, vereinfacht Schöneseiffen das Wirkprinzip.

Insgesamt kann das Team der EMIKO Akademie trotz Corona auf eine recht erfreuliche Bilanz 2020 zurückblicken: Immerhin wurden über Webinare und Webinar-Aufzeichnungen mehr als 500 EM-Interessierte erreicht. Bei Workshops in Meckenheim waren es rund 30 Teilnehmer, die geschult werden konnten. Die meisten Veranstaltungen mussten jedoch abgesagt werden.

„An die Erfolgsbilanz des letzten Jahres möchten wir unbedingt anknüpfen, denn 2020 hat eines klar gezeigt, das EM im Trend liegt. Effektive Mikroorganismen arbeiten nachhaltig und 100 % ökologisch, sie leisten einen Beitrag zur Gesunderhaltung von Menschen, Tieren und der Natur“, schließt die EM-Expertin, die sich seit mehr als zehn Jahren mit EM beschäftigt.

Ergänzt werden soll das Angebot durch Workshops für Kinder. Hier arbeitet man seit zwei Jahren mit dem Deutschen Museum Bonn zusammen. Sobald die Kinder wieder ins Museum dürfen, starten dort auch wieder die Matsch-Ball-Workshops. Ob man sich am „Maustag 2021“ beteiligen wird, steht noch nicht fest. Aktuell sind solche Formate schlichtweg noch fraglich in der Umsetzung.

Weitere Informationen zur EMIKO Akademie finden Sie hier.

Bildunterschrift: Die EMIKO Akademie Homepage (Screenshot)

EMIKO erweitert Produktion

Während der letzten Monate hatte man bei der EMIKO-Gruppe in Meckenheim ordentlich zu tun, sodass sich der Umbau der neuen Fertigungshalle sowie der Umzug verzögerten. Nun fand letzte Woche der Baubeginn in der neuen Halle statt, die Produktion wird sich nach Abschluss der Arbeiten vervielfachen.

Meckenheim 01.12.2020 Nicht erst seit der aktuellen Pandemie sind die Produkte der EMIKO-Gruppe in Meckenheim gefragt. Nachhaltigkeit und ökologische Lebensweise halten immer mehr Einzug in alle Lebensbereiche. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass die Produktion der Meckenheimer Biotechnologie Unternehmensgruppe EMIKO aus allen Nähten platzte. Man benötigte dringend Platz für den Ausbau der Fertigungs- und Lagerkapazitäten der zahlreichen Produkte, die allesamt auf Basis von Mikroorganismen in Meckenheim hergestellt werden.

Um gezielt wachsen zu können, kaufte man die Nachbarhalle. EMIKO hatte diese zuvor als Lagerhalle angemietet. Nun wird sie zu einer modernen Fertigungshalle umgebaut. Künftig stehen in Meckenheim rund 1.000 qm mehr für die Herstellung der EM-basierten Produkte zur Verfügung. Zusätzliche Fermenter kommen im Dezember und Februar, die Lieferung der neuen Abfüllanlage ist für März 2021 zugesagt. Die ehemalige Fertigungshalle dient nun fast ausschließlich als Lager, für die Kommissionierung sowie den Versand der täglich bis zu 300 Pakete, die EMIKO verlassen.

Doch nicht nur Privatkunden haben in den letzten Jahren immer mehr EMIKO-Produkte bestellt. Durch zahlreiche Verordnungen und ein sich änderndes Bewusstsein, stellen immer mehr Landwirte auf eine ökologische Bewirtschaftung um. Deshalb war der Schritt in Meckenheim absolut überfällig. „Bestellungen aus der Landwirtschaft erfolgen in ganz anderen Mengen als dies bei Privatpersonen der Fall ist“, erläutert Mark Beenen, Geschäftsführer der EMIKO Gruppe in Meckenheim.

„Um hierauf reagieren zu können, benötigten wird dringend Platz“, betont der Mikrobiologe Beenen, „von der Herstellung bis zum Verkauf benötigen unsere Produkte zwischen 10 Tagen und 6 Wochen. Je mehr Platz wir haben, desto besser können wir planen und eben auch kurzfristig reagieren, wenn die Nachfrage weiter steigt, wie es in den letzten Monaten der Fall war.“

Das Prinzip der EM-Produkte ist denkbar einfach. EM (Effektive Mikroorganismen) arbeiten nach dem „Dominanzprinzip“, sprich sie sorgen dafür, dass negative Mikroorganismen zurückgedrängt werden, positive Mikroorganismen zahlen- und wirkungsmäßig dominieren. Dies stößt positive biologische Prozesse an und sorgt dafür, dass gestörte Kreisläufe sich wieder schließen lassen, alles auf natürliche Weise. Dieses Prinzip ist gleich, egal ob EM im Garten, auf dem Feld, bei Tieren oder beim Menschen zum Einsatz kommen. Der Unterschied besteht vor allen Dingen in der Zusammensetzung der Multimikroben-Präparate, die je nach Einsatzbereich variieren.

Ein Tag der offenen Tür nach Fertigstellung ist fest eingeplant.

Bildunterschrift: Links hinten im Bild befindet sich die neue Fertigungshalle der EMIKO-Gruppe in Meckenheim

EMIKO setzt auf Mikroorganismen als wirksames Mittel gegen Trockenstresssymptome in Gärten und auf kommunalen Flächen

Der Klimawandel ist in vollem Gange. Private Gartenbesitzer stöhnen ebenso wie Kommunen und Landwirte. Kommunen diskutieren, andere Baumarten zu pflanzen, die besser mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen. Alternativ bietet sich die Verbesserung der Bodenbeschaffenheit durch die Zugabe von Mikroorganismen an.

Meckenheim, den 9.6.2020. Vielen Böden fehlt eine ausreichende Mikrobiologie, um die organischen Substanzen im Boden für den Humusaufbau und eine bessere Wasserversorgung nutzen zu können. In Folge dessen baut sich Humus nur schleppend auf oder das organische Material beginnt zu faulen, statt aufbauend zu rotten. „Stimmt der Anteil organischer Substanz im Boden, fehlt es häufig nur an ausreichend mikrobieller Aktivität, um den Humusaufbau und somit die Struktur des Bodens zu erhöhen“, erläutert Philip Riedel, Projektleitung Agrar der EMIKO Gruppe in Meckenheim.

Mikroorganismen können über verschiedene Präparate dem Boden zugeführt werden. Hierzu gehören der BodenAktivator, der direkt auf den Boden ausgebracht werden kann. Er sorgt für ein verbessertes Mikroklima im Boden und einen geförderten Humusaufbau, der das Wachstum der Pflanzen unterstützt. Er lässt sich ganz einfach zusammen mit dem Gießwasser ausbringen.

Mikroorganismen als wirksames Mittel für den Humusaufbau

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Wurzelbildung, insbesondere die der Feinwurzeln, durch EM deutlich verbessert wird“, betont Riedel. Die Pflanzen wurzeln tiefer und bilden ein intensiveres Feinwurzelwerk aus. Allein diese Tatsache spricht für die bessere Wasserversorgung in Trockenperioden. „Grundsätzlich sollten zum Schutz vor Trockenstress einige Faktoren vermieden werden. Hierzu gehört vor allen Dingen die weitere Verdichtung der Böden. Aber auch der Verzicht auf humuszehrende Dünger, wie sie sowohl in Kommunen als auch in privaten Gärten vielfach zum Einsatz kommen“, betont Riedel.

Durch den Einsatz von EM-Produkten lässt sich bereits im ersten Anwendungsjahr ein deutlicher Unterschied zu nicht behandelten Flächen feststellen. Ausreichende Organik im Boden und eine ergänzende wie stabilisierende Mikrobiologie durch EM erzeugen ein reiches Bodenleben für einen beschleunigten Humusaufbau. Entsprechend entwickelt sich die für die Landwirtschaft wichtige nFK (nutzbare Flächenkapazität) zunehmend positiv. Ein Maß für eine bessere Pflanzenverfügbarkeit, was sich vor allem in Trockenperioden und -jahren positiv auswirkt.

Bildunterschrift: EMIKO setzt auf Mikroorganismen als wirksames Mittel gegen Trockenstresssymptome in Gärten und auf kommunalen Flächen (Foto: the-holy-lake-3623028_1920, Bild von Kerstin Riemer auf Pixabay)

EMIKO-Produkte stark nachgefragt

Die Corona Pandemie treibt die Menschen zu Eigenverantwortung und Selbstvorsorge – hiervon profitiert EMIKO in besonderem Maße.

Meckenheim 15.04.2020. Während zahlreiche Unternehmen ihre Produktion zurückfahren oder einstellen, ist die Situation beim Meckenheimer Biotechnologieunternehmen EMIKO völlig anders. „Wir sind bereits mit zwei Rekordmonaten ins Jahr 2020 gestartet. Seit März arbeiten wir am Limit und haben mit fast dreistelligen Steigerungsraten zu kämpfen,“ freut sich Mark Beenen, Geschäftsführer der EMIKO Gruppe in Meckenheim.

Der Wunsch, das eigene und/oder das Immunsystem in der Familie zu stärken, ist die logische Konsequenz für diejenigen, die sich nicht mit der Zuschauerrolle abfinden möchten. Hinzu kommt, dass die Kontaktsperre die normalerweise 8 bis 10 Wochen laufende Gartensaison auf 2 bis 3 Wochen verkürzt.

Für den Garten werden aktuell in Meckenheim vor allen Dingen der Bodenaktivator sowie Pflanzenfit zur Stärkung des Pflanzenwachstums bestellt und verschickt. „Die Menschen haben notgedrungen Zeit und verbringen diese im Garten“, erklärt der Geschäftsführer. Noch deutlicher lassen sich die Pandemie-Auswirkungen auf die Bestellungen im Bereich der Nahrungsergänzung ablesen. „Diese werden traditionell in den Herbst- und Wintermonaten zur Stärkung der Abwehrkräfte bestellt“, bringt es Beenen auf den Punkt.

Aktuell ist EMIKOSAN in jedem 2. Paket, das das Haus verlässt, zu finden. „Allein im März konnten wir unseren Umsatz im Bereich Gesundheit um rund 70 % steigern. Der April sieht noch besser aus. Es war ein Glücksgriff, Produkte herzustellen, die für Hamsterkäufe völlig ungeeignet sind. Nehmen Sie die armen Produzenten von Toilettenpapier. Diese arbeiten zurzeit in drei Schichten, doch sobald der Bedarf gedeckt ist, gehen die Bestellungen unter das Normalniveau zurück. Hier handelt es sich sehr wahrscheinlichlich um vorweggenommenes Geschäft,“ schließt der Mikrobiologe.

Das Prinzip der EM-Produkte ist denkbar einfach. EM (Effektive Mikroorganismen) arbeiten nach dem „Dominanzprinzip“. Sie sorgen dafür, dass negative Mikroorganismen zurückgedrängt werden, positive Mikroorganismen zahlen- und wirkungsmäßig dominieren. Hierdurch werden positive biologische Prozesse möglich und gestörte Kreisläufe lassen sich wieder schließen, alles auf natürliche Weise. Dieses Prinzip ist gleich, egal ob EM im Garten oder beim Menschen zum Einsatz kommen. Der Unterschied besteht vor allen Dingen in der Zusammensetzung der Multimikroben-Präparate, die je nach Einsatzbereich variieren.

„Wir würden uns freuen, wenn das Bewusstsein für die Wirkung von EM auch nach der Krise bestehend bleibt, wir dauerhaft Kunden von unseren Produkten überzeugen können“, schließt Beenen.

Bildunterschrift: EMIKO in Meckenheim (Foto: EMIKO)

EMIKO produziert ab sofort Serie zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes im eigenen Haus

Die OSIBA-Serie mit dem Produkt „Hulup“ ist schon lange ein fester Bestandteil der EM-Produktpalette. Nun wurde OSIBA vollständig durch EMIKO übernommen, künftig werden sämtliche Produkte in Meckenheim produziert.

Meckenheim 20.11.2019. „Für uns als erfahrenen Hersteller von Mikroorganismen gehört zu dieser Übernahme, dass wir die schon lange bewährten Rezepturen der einzelnen Produkte nur punktuell modifizieren“, beginnt Mark Beenen, Mikrobiologe und Geschäftsführer der EMIKO Gesellschaft für Umwelttechnologie mbH. Daher hat man in Meckenheim auch Optimierung der kompletten Serie. im Blick So werden im ersten Schritt auch die Flaschen von Plastik- auf Glasflaschen umgestellt.

Während viele EMIKO-Produkte sich mit Garten, Boden und Tieren beschäftigen, konzentriert sich die OSIBA-Serie auf die Bereiche Wellness und Gesundheitsprävention für den Menschen. Das Besondere aus Sicht von EMIKO ist, dass die Serie aufeinander abgestimmt ist und die Stärkung des Organismus im Fokus hat. Angefangen vom gesunden Trinkverhalten, um den Körper ausreichend mit Wasser zu versorgen, bis hin zum Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts mit Produkten, die mit der EM-Technologie optimiert werden. „In diesem Bereich ist die Serie nahezu einzigartig“, betont Beenen.

Das Produkt „Hulup“ steht im Mittelpunkt der OSiBA-Serie

Im Mittelpunkt der Serie steht das Produkt „Hulup“ mit mehr als 30 natürlichen Inhaltsstoffen. Diese werden in einem sehr aufwendigen, mehrstufigen Verfahren fermentiert und stellen so für das Darm-Mikrobiom eine wichtige Unterstützung dar. Der Name „Hulup“ ist auf Humulus lupulus – Hopfen – zurückzuführen, der als Heilpflanze des Jahres 2008 ausführlich erforscht wurde und dessen positive Wirkung auf den Menschen dokumentiert wurde. Neben Hopfen ist auch Inulin in „Hulup“ enthalten, der ebenso die im Darm nützlichen Mikroben unterstützt und Darmfäulnis eindämmt.

Die OSIBA-Produkte sind so aufeinander abgestimmt, dass sie – in Kombination genutzt – die sogenannte „Grundprävention“ des Körpers aufbauen. Darunter versteht man die Fähigkeit des Körpers, grundsätzlich gegen möglichst viele Umwelteinflüsse geschützt zu sein. Aber natürlich sind die Produkte auch so konzipiert, dass sie auch einzeln ihre Wirkung entfalten, macht der Mikrobiologe deutlich.

Wie kaum ein anderer Hersteller hat EMIKO Erfahrung mit Fermentationstechniken. Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sich der Meckenheimer Hersteller ausschließlich mit diesem und ähnlichen Themen.

Die Produkte im Einzelnen:

eUrinanalyse – Feststellen der Ausgangssituation des Körpers

OSIBA Wasser-Ionisator – Filterung und Aufbereitung des Leitungswassers in basisches Trinkwasser

OSIBA Basenkolloid, OSIBA Memisil und OSIBA Basenbad – Mineralien und Spurenelemente zur Optimierung des Säure-Basenhaushalts

OSIBA Hulup und OSIBA Bomito – Probiotikum und feine Tonerde zur Darmunterstützung

Bildunterschrift: Das Produkt „Hulup“ aus der Serie (Foto: EMIKO)

Reich und berühmt – Der Weg zum Influencer

Viele kennen und nutzen die Online-Plattform Instagram. Viele stellen Selfies von sich, mit Freunden oder Prominenten, auf ihre Seite oder laden Videos hoch, woraufhin viele Follower antworten und auch ihre eigenen Meinungen posten.

Alles schön und gut. Jedoch gibt es auch noch das Gegenteil der „gewöhnlichen Instagrammer“. Die sogenannten Influencer sind schon seit geraumer Zeit im großen Stil im Kommen.

So auch die junge, 18 Jahre alte Arii, die mehr als zwei Millionen Abonnenten hat. Mit ihrer selbst kreierten Modelinie namens „Era“, die regulär in Produktion gehen sollte, musste sie rund 36 T-Shirts verkaufen. So lautete der Deal. Dieser scheierte kläglich und Arii stand nun da mit nichts, außer mit ihren Followern. Unter ihnen waren keine Interessenten aufzufinden, die in ihr T-Shirt-Projekt investieren wollten.

Aber das Verkaufen von Produkten kann auch funktionieren. Ein Beispiel ist der Instagram-Account von Bibis Beauty Palace. Ihre Influencer-Karriere begann 2012. Sie lud Videos mit den Themen Lifestyle, Kosmetik und Mode auf ihrem YouTube-Account hoch. Im Jahr 2015 brachte „Bibi“ dann die ersten Produkte ihrer Pflegeserie auf den Markt, mit Erfolg.

Erfolgreich Produkte an den Follower bringen?

Was man grundsätzlich bedenken sollte, ist, dass „Follower“ nicht auch automatisch Kunden sind, die die angebotenen Produkte der Instagrammer kaufen. Wenn man in seinem Instagram-Account verschiedenste Produkte zum Verkauf anbietet, muss klar sein, welche Zielgruppe man explizit ansprechen möchte. Dementsprechend muss man seine Produkte vermarkten und anbieten. Genau so dachte es sich auch Arii. Jedoch ging ihr Versuch, reich und berühmt zu werden, nicht in Erfüllung. Ariis eigene Modekollektion schien nicht zum Stil ihres Feeds und ihrer Fotos zu passen. Allem Anschein nach hatte sie zu wenig Kreativität und Sorgfalt in ihre Produkte gesteckt und auch eine völlig andere Ästhetik dargestellt.

Kleidung verkaufen und vermarkten will gelernt sein. Aber jeder Mensch lernt aus seinen Fehlern, so denkt auch Arii. Sie versteht, dass sie mehr Arbeit in ihre Projekte stecken müsse, aufgeben käme für sie nicht in Frage, postete Arii auf Twitter.

Nach den Reaktionen auf die Einstellung ihrer Modelinie „Era“, postete Arii eine Erläuterung. Es waren nicht insgesamt 36 Shirts gewesen, die sie hätte verkaufen sollen, sondern von jedem Produkt 36 Exemplare. Unter dem Strich wären das 252 einzelne Stücke gewesen.

Arii ist 18. Sie ist noch unerfahren im Werbe- und Verkaufsgeschäft und wurde anscheinend schlecht beraten. Nur ein Influencer zu sein, reicht offensichtlich nicht ganz aus, um erfolgreich (die eigenen) Produkte zu verkaufen.

Günstige Werbefläche auf Instagram?

Gerade viele Unternehmen treten aber immer häufiger mit Influencern in Kontakt. Sie wollen durch sie ihre eigenen Produkte vermarkten und zum Verkauf anbieten. Influencer als Werbemedien kosten Firmen deutlich weniger als Werbung im traditionellen Sinn: Eine Symbiose, die positive Auswirkungen auf beide Partein hat, da die Inluencer meist gut an den Kooperationen verdienen. Denn schließlich liken und kaufen Follower die Produkte der Influencer. So zumindest die weitläufige Meinung. Influencer sind für viele Menschen, besonders Jugendliche, Vorbilder und wirken häufig beeinflussend. Mit der richtigen Strategie verkaufen die Idole ein kleines bisschen Himmel, so zumindest die Illusion. Kooperationen sind sogesehen ein relativ sicherer Weg zur finanziellen Sicherheit für Personen des öffentlichen Lebens.

Diese Art der Werbung ist angepasst an die Globalisierung in der heutigen Mediengesellschaft und trifft gezielt bestimmte Zielgruppen. Macht ein Instagram-Make-Up-Guru Werbung für einen neuen Lippenstift, stellt diesen in einem Make-Up-Tutorial vor und eröffnet auch noch die Möglichkeit auf Prozente via Rabattcode, dann wird die „Community“ auf das neue Produkt aufmerksam gemacht. Und je mehr Instagrammer das Produkt in ihren Beiträgen platzieren, desto mehr Interesse wird bei den Followern geweckt.

Strategie und Marketing will gekonnt sein

Trotzdem sollte man den Hype – wie generell jeden Hype – erst einmal kritisch hinterfragen, anstatt mitzumachen und sich daran bereichern zu wollen. „Es ist nicht alles Gold was glänzt.“  Das sieht man am Beispiel von Arii, deren Marketingstrategie bei weitem noch nicht elaboriert genug war. Die Welt in den sozialen Medien ist eben doch nicht das echte Leben. Daher sollte man als Unternehmen nicht jeden Trend mitmachen: Nachhaltige Vermarktung geht anders!

Der Weg zum berühmten, (erfolg)reichen Influencer ist sehr hart. Was man als Allererstes gut durchdenken sollte, ist, was man genau verkaufen will und wie man seine Produkteam am besten vermarktet. Im besten Fall so, dass auch noch nach Monaten die Nachfrage da ist und man nicht alleine auf weiter Flur steht und von Niemandem unterstützt wird. Als Influencer muss man auch Marketing beherrschen, um erfolgreich zu sein.