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Mein letzter Praktikumstag

Am 02.04. war mein letzter Praktikumstag und ich muss zugeben, dass die Zeit doch sehr schnell verging, selbst im Homeoffice. Dank Corona konnte ich nur bei zwei Außenterminen dabei sein, die ich sehr interessant fand. Einmal eine Pressekonferenz am Rheinauensee zusammen mit unserem Kunden EMIKO. Und dann war es ein Besuch bei der KUHNE Group, hier wurden Videos für die Kunststoff-Initiative gedreht. Über den Termin am Rheinauensee durfte ich dann auch direkt einen Blogbeitrag verfassen. Im Homeoffice kann man nicht dieselben Erfahrungen sammeln wie vor Ort im Büro. Auch wenn wir untereinander durchgehend Kontakt per E-Mail, Telefon und anderen Medien hatten, ist es nun einmal nicht dasselbe. Und so habe ich mir hin und wieder eine Arbeitsatmosphäre zusammen mit dem Team im Büro gewünscht. Nichtsdestotrotz habe ich auch im Homeoffice einiges dazugelernt, was ich sowohl für die Uni als auch für das Berufsleben gut gebrauchen kann.

 

Auch im Homeoffice war ich festes Mitglied im Team

 

So habe ich auch im Praktikum im Homeoffice Teil des Teams sein können. Ich hatte viele verschiedene Aufgaben, zum Beispiel habe ich Informationen zu verschiedenen Themen zusammengetragen und daraus Texte und Dokumente erstellt und auch Texte ins Englische übersetzt. Zudem habe ich bei der Pressearbeit mitgewirkt und durfte auch bei Erstellung einer neuen Homepage helfen. So habe ich direkt das System „hinter einer Homepage“ kennengelernt und war fasziniert davon, wie eine Homepage aufgebaut wird und wie viel Arbeit dahintersteckt. Toll war auch, dass ich in das neue Projekt für die Kunststoff-Initiative mit einbezogen wurde. Dabei habe ich Inhalte zu verschiedenen spannenden und unterschiedlichen Themen zusammengetragen und wichtige Rechercheaufgaben übernommen. Durch dieses Projekt habe ich auf jeden Fall eine Menge über das Thema Kunststoff gelernt.

 

Außerdem habe ich im Bereich SEO (Suchmaschinenoptimierung) unterstützt, wo Recherche und Überprüfungen zu meinen Aufgaben gehörten. Überhaupt habe ich aufgrund der unterschiedlichen Kunden von SCL viele verschiedene Themenbereiche kennengelernt, durfte über das Thema Kunststoff hinaus in die Bereiche Logistik, IT in der Logistik und IT in der Fertigung – ein Kunde ist ein führender MES-Experte – schnuppern.

 

Immer wieder gerne, man lernt nie aus

 

Auch ein Praktikum im Homeoffice eröffnet Horizonte. Ich habe auf jeden Fall einen Einblick in die PR-Arbeit erhalten. Vor dem Praktikum konnte ich mir nicht genau vorstellen, was man dort eigentlich alles macht. Nun weiß ich, es gibt viel mehr zu entdecken als gedacht. Die übernommenen Aufgaben haben meine Herangehensweise an Rechercheaufgaben verbessert. Und auch fühle ich mich beim Verfassen von Texten sicherer. Ich werde bestimmt noch weitere Praktika in verschiedenen Bereichen der PR- und Kommunikationsbranche machen, denn die Arbeit hier hat mich sehr fasziniert.

Jana Pauels

EMIKO lud zu CSR-Frühstück nach Meckenheim ein

Meckenheim 05.09.2019 „Für uns ist gesellschaftliches Engagement sehr wichtig“, begann Christoph Timmerarens, Geschäftsführer der EMIKO Gruppe in Meckenheim. Deshalb war man gerne bereit, zum regelmäßig stattfindenden CSR-Frühstück ins Unternehmen einzuladen.

Im Fokus während des Frühstückes, bei dem sich neben dem wichtigen Aspekt des Netzwerkens traditionell das gastgebende Unternehmen vorstellt, standen neben dem sozialen Engagement vor allen Dingen die Themen nachhaltige Gewässer- und Bodensanierung auf der Agenda. Diese sind aus Sicht der EMIKO besonders auch für die Region interessant.

Die Meckenheimer konnten bislang mit den Mikroorganismen europa- und auch bundesweit Erfolge erzielen. In Bonn und der Region ist man bislang noch eher unbekannt. Und hier arbeiten die Meckenheimer und tun gleichzeitig Gutes. So schloss man auf dem „Marktplatz der guten Geschäfte“ im September 2018 einen Kooperationsvertrag mit dem Bonner SC. Ziel war es, das Grün des Trainingsplatzes an der Kölnstraße zu bearbeiten und dessen Qualität dauerhaft zu verbessern. Zaghaft begonnen hat man zusammen mit den Verantwortlichen der Stadt, der die Pflege des Sportparks obliegt, zum Jahresende 2018. Und nun wartet man gespannt auf erste Ergebnisse.

Ökologische Boden- und Gewässersanierung standen im Fokus

Ebenso hat man mit dem Deutschen Museum Bonn eine Kooperation geschlossen und dem Museum Matsch-Workshops geschenkt. In diesen erfahren die Schüler/Innen etwas über Mikroorganismen und fertigen sog. Matschbälle an, die zur Gewässersanierung eingesetzt werden. Und auch hier blickte Timmerarens auf ein Lieblingsprojekt der Bonner, den Rheinauensee. Hier hätte man die Stadt ebenso gerne bei der Sanierung unterstützt, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Besonders im Bereich der Gewässersanierung kann EMIKO erfolgreiche Projekte vorweisen. U. a. den Luisenpark in Mannheim, der bereits wenige Monate nach einer ersten Behandlung deutlich geringer von Algen befallen war und ein weniger verschlammtes Sediment aufwies. Die zuvor aufgetretenen fauligen Gerüche waren verschwunden. So übrigens auch im nahegelegenen See im Troisdorfer Wald- und Vogelpark und dem Schlossgraben im Schlosspark Lütetsburg, Norden.

Das Thema schien den Nerv der Gäste getroffen zu haben, denn es wurden zahlreiche Fragen gestellt und Interesse an Kooperationen laut. Sodass aus den angesetzten 90 Minuten kurzweilige 120 Minuten wurden, bevor man gemeinsam eine Führung durch die Produktion der Mikroorganismen am Standort in Meckenheim unternahm.

Die Wirkweise der effektiven Mikroorganismen, die die Meckenheimer Hallen verlassen, ist denkbar einfach. Sie werden auf Böden in Gärten und öffentlichen Flächen oder Gewässern ausgebracht und verbessern dort auf natürliche Weise mittel- bis langfristig das Ökosystem. Diese Kleinst-Lebewesen sorgen dafür, dass die natürliche Umgebung von Menschen und Tieren wiederhergestellt wird. Sie beheben jeweils die Ursache der Probleme und sorgen für die Reduzierung zukünftiger Probleme.

Bildunterschrift: Christoph Timmerarens (rechts) als frisch gebackener CSR-Botschafter begrüßt Michael Pieck (links) als Vertreter des CSR Kompetenzcenter (@EMIKO Gruppe).

EMIKO steigert Umsatz bei Produkten zur Gewässersanierung um 37 %

Hohe Temperaturen lassen Gewässer umkippen – Mikroorganismen sorgen für stabiles Gleichgewicht und wirken kurzfristig.

Meckenheim 02.07.2019 Die hohen Temperaturen im letzten Jahr haben viele Verantwortliche in den Kommunen, aber auch in Vereinen und im privaten Bereich aufgeschreckt und handeln lassen. So die Erklärung des Meckenheimer Biotechnologie-Unternehmens für den Anstieg der Bestellungen (Umsatzanstieg um 37 % gegenüber dem Vorjahr ) allein in den letzten Monaten.

„Bei unseren Produkten im Bereich der Gewässersanierung verzeichnen wir seit einigen Woche eine deutlich stärkere Nachfrage“, beginnt Christoph Timmerarens, Geschäftsführer der EMIKO Gruppe in Meckenheim. Gerade der Bereich der Gewässersanierung liegt dem Meckenheimer Biotechnologie Unternehmen am Herzen.

„Lassen sich hier durch die Einbringung unserer Mikroorganismen bereits sehr kurzfristig Erfolge erzielen, ohne dass man die Gewässer ausbaggern und so das Mikroklima nachhaltig schädigen muss“, so Timmerarens weiter. Und so erwartet man in Meckenheim weitere Bestellungen, wenn die Temperaturen weiterhin hoch bleiben.

Gekauft werden vor allen Dingen sog. Dangos (auch Mud Balls genannt), die man ins die Gewässer wirft. Die Anwendung ist einfach und verursacht keinen großen Aufwand. „Auch eine Überdosierung ist kaum möglich“ schmunzelt Timmerarens. „Je mehr Mikroorganismen in einem See vorhanden sind, desto schneller sind Erfolge sichtbar. So einfach die Erfolgsformel.“ Dennoch geben die Gewässerexperten bei EMIKO natürlich eine passgenaue Dosierempfehlung.

Die Mudballs lösen sich im Sediment auf und die Mikroorganismen können dort ihre Wirkung entfalten. Zudem bietet EMIKO ergänzende Produkte zur Gewässersanierung und zur Teichpflege (Teichpflege Plus auf der Basis von Fotosynthesebakterien) an. Diese werden in der Regel ins Sediment eingebracht, um dort unmittelbar ihre Wirkung zu entfalten. „Im privaten Bereich reicht es in der Regel aus, diese dem Teichwasser beizumischen“, so der Geschäftsführer.

Lebende Mikroorganismen in hoher Konzentration sorgen für ein mikrobiologisches Gleichgewicht in Garten-, Schwimm- und Fischteichen. Die Wasserqualität verbessert sich spürbar, was zur Regeneration von Pflanzen und Lebewesen beiträgt und die Vitalität erhält. Insgesamt verbessert sich so das mikrobiologische Gleichgewicht des Gewässers. Die krankheitserregenden Mikroorganismen werden unterdrückt und die Neubildung von Faulschlamm im Bodensediment verhindert.

„Wir sind gespannt, wann wir unsere Produkte im Rheinausee einbringen dürfen, um so einen notwendigen Beitrag zur Sanierung zu leisten“, schmunzelt Timmerarens, der seit über einem Jahr Gespräche mit den Verantwortlichen in Bonn führt.

Bildunterschrift: Dangos werden im Luisenpark in Mannheim in den See geworfen