5,5 % der Unternehmen, die die Juryliste für NRW beim „Großer Preis des Mittelstandes 2020“ in Zeiten von Corona erreicht haben, stammen aus der Region Bonn / Rhein-Sieg.

 

06.05.2020. „Natürlich steht auch der 26. Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes 2020″ unter dem Einfluss der weltweiten Covid-19 Pandemie. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns umso mehr, dass wir vier der Unternehmen stellen, die es auf die Juryliste des Mittelstandswettbewerbs geschafft haben“, sagen Dr. Christine Lötters (SC Lötters, Bonn) und Michael Pieck (Pressesprecher der IHK Bonn/Rhein-Sieg), die den bekannten Mittelstandswettbewerb in der Region begleiten.

Beim diesjährigen Wettbewerb wurden in den 16 Bundesländern insgesamt 4.970 (2019: 5.399) kleine und mittelständische Unternehmen nominiert. In NRW waren dies mit 419 Unternehmen 60 weniger als im vergangenen Jahr. Nach Einsendeschluss der umfangreichen Juryunterlagen, der mitten in die Zeit des Lockdown der Coronakrise fiel, haben bundesweit 553 (2019: 758) Unternehmen die vorletzte Wettbewerbsstufe – die sog. „Juryliste“ – erreicht. In Nordrhein-Westfalen sind dies 74 Unternehmen, 29 weniger als im Jahr zuvor, vier davon stammen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg. Seit Jahren ist dieser Wirtschaftswettbewerb in Deutschland so erfolgreich wie kein zweiter. Die Resonanz auf den seit 1994 von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung ausgelobten „Großen Preis des Mittelstandes“ bleibt sehr groß und das auch in Krisenzeiten.

Die rückläufigen Zahlen müssen vor dem Hintergrund der allgemeinen Entwicklung gesehen werden. Insgesamt haben gut 25 Prozent weniger Unternehmen die Juryliste erreicht als in den vergangenen Jahren. „Wir sind stolz, dass sich die vier Unternehmen unter den aktuellen Bedingungen durchsetzen konnten“, erläutert Dr. Christine Lötters. Nominiert hatten SCL und IHK für die Region 28 Unternehmen. Aus aktuellem Anlass wollen Pieck und Lötters auf die traditionell stattfindende persönliche Übergabe der Urkunden verzichten und den Postweg wählen.

Anders sieht die Entwicklung beim regionalen Mittelstandswettbewerb „Ludwig 2020“ aus. Hier konnten die Organisatoren eine Rekordzahl von 36 nominierten Unternehmen melden. Als absehbar war, dass Einsendeschluss und Preisverleihung ganz im Bann der Pandemie stehen würden, haben die Organisatoren bewusst beide Termine auf den Herbst verlegt. „Auch wenn der Mittelstand immer wieder gezeigt hat, dass er krisenfest ist, so haben wir uns dennoch bewusst für eine Verschiebung entschlossen, da es zur Zeit dringlichere Dinge gibt“, erläutert Michael Pieck.

Und so kommt es, dass es erstmals zu deutlichen Unterschieden zwischen den beiden Wettbewerben kommt, die ansonsten parallel vergeben werden. Was bleibt, für die Unternehmen geht es bei beiden Wettbewerben um Ehre, öffentliche Anerkennung und Bestätigung ihrer Leistungen – ohne finanzielle Anreize.

 

 

Die Juryliste beim Großen Preis des Mittelstandes haben erreicht:
Axxessio GmbH, Bonn

EMIKO Handelsgesellschaft mbH, Meckenheim

R.B. Bau GmbH, Siegburg

Helm Design by Daniel Helm – Helm Einrichtung GmbH, Troisdorf

Bildvorschau: Dr. Christine Lötters und Michael Pieck moderieren den Ludwig-Nominierungsabend am 11.02.2020 in der IHK Bonn/Rhein-Sieg (Foto: Jo Hempel)