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Christine Lötters moderiert digitale MES-Session zur HANNOVER MESSE 2021

„MES und IIoT – mit Digitalisierung die Fertigung stabilisieren“ lautet das Thema des in diesem Jahr ausschließlich digital stattfindenden Events am 15.4.2021.

24. März 2021 Der Internationale MES-Tag ist ein fester Bestandteil der Hannover Messe. Zu normalen Zeiten trifft man sich ganztätig im Kongresszentrum auf dem Messegelände in Hannover, um über Manufacturing Execution Systems zu sprechen. In diesem Jahr freuen sich Veranstalter und Aussteller, dass es eine digitale Session am Vormittag des 15. April 2021 geben wird.

„Wir freuen uns, dass uns die Messe trotz der aktuellen Situation und der engen Taktung einen digitalen Raum gibt“, beginnt Dr. Christine Lötters als langjährige Partnerin des MES-Tages. „Herzlichen Dank!“

Die digitale Session hält an den wichtigsten Säulen des MES-Tages fest. Die Unterteilung in Prozessfertigung und diskrete Fertigung wird ebenso beibehalten wie die etablierte Mischung aus Fachvorträgen und Podiumsdiskussion. Den Auftakt machen, auch das ist nicht neu, zwei Fachvorträge. Einer aus der Prozessindustrie, der andere aus der diskreten Fertigung. Nach einer kurzen technischen Pause beginnt um 10:00 Uhr die Podiumsdiskussion, die ansonsten das verbindende Element zwischen den Themenblöcken um die Mittagszeit ist.

Auf dem digitalen Podium werden erfahrene MES-Experten unter der bewährten und kompetenten Moderation von Dr. Christine Lötters, SC Lötters, Bonn, diskutieren. Das Thema: „MES und IIoT – mit der Digitalisierung die Fertigung stabilisieren“.

Die Themen des digitalen Formats rund um das Thema MES sind inhaltlich aufeinander abgestimmt. Die Referenten stammen ebenso aus der Praxis wie auch die Teilnehmer der Diskussionsrunde. Und so soll in den zur Verfügung stehenden 90 Minuten mit Abstand pragmatisch über MES als Mittel der Wahl bei instabilen Rahmenbedingungen und sich stetig ändernden Anforderungen berichtet und diskutiert werden.

Neu ist nicht nur das digitale Format, sondern auch, dass Christine Lötters die gesamte kompakte Session moderiert, nicht nur die Podiumsdiskussion. „Uns war es bei der Programmfindung in diesem Jahr besonders wichtig, das aktuelle Spannungsfeld in den Unternehmen aufzugreifen. MES sind etablierte Bestandteile in einer modernen Fertigungslandschaft, sie gelten als zentrale Informations- und Datendrehscheibe für die Fertigung. Deshalb eignen sie sich hervorragend, Unternehmen dabei zu begleiten, die Fertigung in Zeiten zu stabilisieren, in denen Flexibilität und Spontanität Taktgeber sind“, erläutert Moderatorin Lötters den Hintergrund der digitalen MES Session.

Wer genau die Referenten sein werden und wer in der Podiumsdiskussion mit dabei sein wird, steht aktuell noch nicht final fest. Dynamische Zeiten erfordern ein flexibles Vorgehen und dies auch bei der Auswahl der Teilnehmer.

Bildunterschrift: Podiumsdiskussion mit Dr. Christine Lötters auf der Hannover Messe 2018 (Foto: SC Lötters)

SC Lötters wird Mitglied im Förderverein Wissenschaf(f)t Spaß und verstärkt zugleich den Vereinsvorstand

Durch die Mitgliedschaft im Förderverein WISSENschaf(f)t SPASS und zugleich im erweiterten Vorstand des Vereins will Christine Lötters ein Zeichen setzen und sich mit ihrer Erfahrung im Bereich IT-Kommunikation aktiv einbringen.

10. November 2020 „Bislang habe ich den Förderverein bei der Gewinnung neuer Mitgliedsfirmen unterstützt, ohne selbst Mitglied zu sein“, beginnt Dr. Christine Lötters, Inhaberin der Bonner Kommunikationsagentur SC Lötters. Das hat sich nun geändert, rechtzeitig vor den Vorstandswahlen wurde Christine Lötters ordentliches Mitglied im Verein.

Warum? „Ich bin gefragt worden, ob ich im erweiterten Vorstand des Vereins mitarbeiten, mich dort im Bereich Öffentlichkeitsarbeit zur Verstärkung des Turnarounds einbringen möchte. Und so war es für mich selbstverständlich, zunächst einmal ordentliches Mitglied des Vereins zu werden“, erläutert Lötters.

Schon immer hat der Kommunikationsexpertin in Sachen IT das Deutsche Museum Bonn am Herzen gelegen. So hat sie immer wieder Unternehmen aus der Region motiviert, das Museum zu unterstützen, dort Veranstaltungen abzuhalten oder Workshops zu buchen. Zusammen mit einem Kunden hat Lötters sogar ein eigenes Workshop-Konzept konzipiert, das vom Deutschen Museum Bonn mit großem Erfolg – auch zu Zeiten von Corona – angeboten wird.

Und so war der Schritt für die Bonnerin naheliegend, das Bonner Museum und seinen Förderverein Wissenschaf(f)t Spaß noch stärker mit Know-how und Frauenpower zu unterstützen. „Der Erhalt des Deutschen Museums Bonn liegt mir am Herzen. Die Neuausrichtung zum IT-Labor für unseren Nachwuchs ist wichtig und kommt zum richtigen Zeitpunkt. Hier bin ich gerne aktiv dabei, bringe mich ein, steuere Ideen bei“, erläutert Lötters, die mit ihrer Agentur zahlreiche Kunden aus dem IT-Umfeld seit mehr als 20 Jahren in Sachen Kommunikationsstrategie und PR begleitet.

Vorrangiges Ziel des Vereins ist es, das Museum dabei zu begleiten, den Turnaround hin zu einem Digitalmuseum zu schaffen, das Kinder und Jugendliche für IT begeistern soll. Nicht für den Konsum von IT in Form von Social Media oder Gaming, sondern für die Technologie dahinter. „Unser Ziel wird es sein, zu vermitteln, welches Spektrum an Wissen sich hinter dem Begriff IT verbirgt, wir wollen z. B. nahebringen, was KI ist und wie diese unser aller Leben in den kommenden Jahren verändern wird“, schließt Lötters. Und dabei unterstützt die Agenturinhaberin sehr gerne mit Wissen und Ideen, auch wenn dies ein dickeres Brett sein wird.

Bildunterschrift: Dr. Christine Lötters und Andrea Niehaus (Foto: Verena Reuther)

Algorithmen und KI erfordern neue Softwarelandschaften und andere Mitarbeiterkompetenzen

Ist das so? Und was können Mittelständler bereits heute tun, um sich für die Anforderungen der Zukunft zu rüsten? Ein breites Spannungsfeld, mit dem sich die handverlesenen Diskutanten auf der 12. Internationalen MES-Tagung am 23. April 2020 auf der HANNOVER MESSE beschäftigen.

3. Februar 2020. „KI und MES“ so der ursprüngliche Arbeitstitel der Podiumsdiskussion, den man nun gezielt geschärft hat. „Algorithmen und KI dominieren die Medienlandschaft und stellen die Unternehmen vor große Aufgaben. Über genau diese Aufgaben wollen wir in Hannover sprechen. Es geht nicht darum Begriffe zu diskutieren, sondern Inhalte deutlich zu machen und Umsetzungsansätze aufzuzeigen“, erläutert Dr. Christine Lötters, Inhaberin von SC Lötters, Bonn, die die Podiumsdiskussion bereits zum 5. Mal gestaltet und moderiert. Gerade Manufacturing Execution System (MES) sind eine feste Größe in der Produktion und gelten als zentrale Informations- und Datendrehscheibe für die Fertigung. Doch auf welcher Basis arbeiten sie heute oder werden sie morgen arbeiten, da herrscht große Unsicherheit vor allen Dingen im Mittelstand.

Dies gilt auch für die Mitarbeiter, die diese Systeme heute wie morgen bedienen sollen. Wie schaffen sie es, mit den weitgehend noch unbekannten, aber zu erwartenden Anforderungen umzugehen. Und was können die Unternehmen tun, um die richtigen Mitarbeiter einzustellen, die mit den Herausforderungen der KI wachsen? „Geplant ist, den Besuchern konkrete Tipps an die Hand zu geben, um z. B. bei der Suche nach Mitarbeitern auf die richtigen Kriterien zu setzen“, betont Lötters.

Los geht es wie immer um die Mittagszeit von 12.45 Uhr bis 13.30 Uhr im Messe- und Kongresszentrum am 23.4.2020 während der 12. Internationalen MES Tagung. Auf dem Podium dabei sein werden: Prof. Dr. Martin Ruskowski, Leiter des Forschungsbereichs Innovative Fabriksysteme Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Prof. Dr. Christian Langenbach, Prof. für Wirtschaftsinformatik und Studiengangsleiter berufsbegleitender Bachelor Betriebswirtschaft an der TH Nürnberg, Prof. Dr. Günter Bitsch, Geschäftsführer und Gesellschafter becos GmbH, Heike Wilson, Geschäftsführerin DUALIS GmbH IT Solution, und Harald Ackerschott, Diplom Psychologe. Die Moderation übernimmt wie bereits in den Jahren zuvor Kommunikationsexpertin Christine Lötters.

Eine gemischte Runde aus Hochschullehrern, Softwarehersteller, einem führenden Experten im Bereich KI sowie einem Diplompsychologen verspricht interessante Impulse für die Praxis. Ganz sicher bringen die Kenner ihres Faches ein wenig Licht in den Dschungel der KI und dem Umgang mit ihr in den Unternehmen. „Wir sind jedenfalls gespannt. Ganz sicher drehen wir uns mit dieser Besetzung nicht um uns selbst“, schließt Lötters.

Bildunterschrift: Podiumsdiskussion mit Dr. Christine Lötters auf der Hannover Messe (Foto: SC Lötters)

Instagram blendet Like-Zahlen aus: Gefällt mir oder gefällt mir nicht?

Erst einmal die Entwarnung vorneweg: Nein, Instagram stellt die Likes nicht komplett ab. Als User sieht man weiterhin die Anzahl der Likes unter den eigenen Bildern. Allerdings sehen andere User dies nicht mehr. Und genau das sorgt weltweit momentan für Furore.

Die ersten Tests wurden im Frühjahr in Kanada gemacht, danach wurde in weiteren Ländern wie Japan, Brasilien und Australien auf die Like-Zahlen verzichtet. Zuletzt waren die USA an der Reihe und bereits jetzt kann Instagram vermelden, dass die Like-Zahlen in den bisherigen Testländern gesunken sind.

Das Konzept wird von Instagram global umgesetzt werden. Nach ersten Erfahrungsberichten und Feedback aus den Testländern könnte der Schritt jedoch Social-Media-Nutzung generell revolutionieren. Inhalte und sinnvolle Resonanz werden wichtiger, man muss sich mit Posts auseinandersetzen und besserer Content gewinnt an Bedeutung. Das Nutzungserlebnis wird ein anderes, vielleicht ein besseres. Der Trend geht zumindest dahin.

Interessanterweise ist die Veränderung in den Testländern entgegen aller Aufschreie bisher sehr positiv aufgenommen worden. Dabei war für viele Menschen über Jahre hinweg ein Like wie eine Währung. Der Like als Bewertungsmaßstab für die Qualität von Inhalten und Beiträgen? Wohl kaum.

Dabei wird sogar mittlerweile Künstliche Intelligenz in diesem Gebiet eingesetzt. Je mehr Likes, desto besser, so die allgemeine Sichtweise. Dabei spielen Faktoren wie Reichweite und Interaktionen eine viel wichtigere Rolle und werden von Influencern und Profis schon seit Jahren genutzt.

Ein weiterer Vorteil: Man fühlt sich durch Nicht-Likes unter eigenen Beiträgen oder einer hohen Like-Anzahl bei anderen Abonnenten nicht mehr unter Druck gesetzt. Diese Komponente ist vor allem bei jungen Usern nicht zu unterschätzen.

Fokus auf Insta-Stories?

Der Fokus wird – egal, ob Instagram professionell oder privat genutzt wird – wieder auf qualitative Beiträge gerückt. Ob andere Plattformen wie Facebook und Pinterest mitziehen, bleibt abzuwarten, ist aber nicht unwahrscheinlich.

Insgesamt ist die Verschiebung von den rein quantitativ messbaren Like-Erfolgen zu inhaltlich und emotional bewegendem Content zu begrüßen.

Digitalisierung und Umweltschutz?

Klimaschutz als eins der aktuellsten Themen beschäftigt auch uns bei SC Lötters. Heute möchte ich Digitalisierung im Zusammenhang mit Klimaschutz einmal genauer unter die Lupe nehmen. Wie hängen die Themen zusammen, oder eben auch nicht?

Eigentlich scheint es doch genial: wir machen jetzt alles über unsere Smartphones und Laptops. Dadurch sparen wir doch eine Menge Papier. Anstelle des gedruckten Tickets haben wir Online-Tickets, Bücher lesen wir auf dem eReader oder Handy, also brauchen wir auch diese nicht mit in gedruckter Form. Und anstelle von Briefen gibt es heute immer mehr E-Mails. Das sind nur einige wenige Beispiele von dem, was jetzt digital und nicht mehr analog läuft.

Bessere Umweltbilanz?

Hört sich doch echt gut an? Dachte ich auch, aber tatsächlich ist die Umweltbilanz eines eBooks gar nicht so grandios. Angeblich ist die Bilanz erst nach dem Lesen von 30 eBooks besser, als die auf Papier gedruckte Variante. Für Leute, die gerne Lesen ist das also auf jeden Fall eine Überlegung wert. Weitere Vorteile sind natürlich die niedrigeren Preise der eBooks und das leichte Gewicht eines eReaders. Auch die Bildschirmbeleuchtung ist praktisch, vor allem für Nachteulen, aber natürlich wird das Gefühl beim Lesen eines eReaders niemals das gleiche sein wie bei einem echten Buch.

Alles Online zu erledigen kostet eine Menge an Energie und je mehr Digitalgeräte es gibt, desto mehr Rechenzentren müssen gebaut werden. Die Energie ist in vielen Fällen noch nicht mal grün. Und wir verbrauchen eine ganze Menge davon.

Auch die Produktion der Hardware, die immer schneller neugekauft wird, kostet Energie. Außerdem werden für Computer und Smartphones zum Beispiel seltene Metalle benötigt. Diese Ressourcen sind begrenzt, weshalb das Recycling alter Endgeräte wichtig ist. Leider landet immer weniger Elektroschrott auf dem Wertstoffhof, sondern im Hausmüll.

Big Player wie Apple versuchen immer grüner zu werden, so recyceln sie immer mehr und auch Google setzt auf erneuerbare Energie, um die Umweltbilanz zu verbessern.

Das Internet und die Digitalisierung geben uns viele Möglichkeiten, aber nicht immer ist das so gut für unsere Umwelt. Zum Beispiel treibt das praktische Onlineshopping viele dazu, aus Langeweile zu shoppen. Transport zum Kunden ist auch nicht gerade umweltschonend, auch wenn man schon deutlich mehr Postautos im Elektromodus sieht. Was an Retouren anfällt, muss zurücktransportiert werden und wird dann ziemlich häufig vernichtet. Von Nachhaltigkeit kann da keine Rede sein.

KI für eine grüne Zukunft

Ein Hoffnungsträger für den Umweltschutz ist KI. Dieses kontrovers diskutierte Thema spielt auch für die Klimarettung eine Rolle, zumindest für die Zukunft. KI kann zum Beispiel die Lebensmittelverschwendung reduzieren, indem sie Vorhersagen zum Kaufverhalten der Kunden trifft. Obwohl KI im Umweltschutz in vielen Aspekten noch in den Kinderschuhen steckt, besteht doch die Möglichkeit, dass in einigen Jahren möglichst umweltschonend die Meere vom Plastik befreit werden können, dank Künstlicher Intelligenz. Ein weiteres Beispiel, für eine grüne Idee im Zusammenhang mit der Digitalisierung, ist die Suchmaschine „Ecosia“. Für ungefähr 45 Suchanfragen pflanzt Ecosia einen Baum. Also mal ganz nebenbei was für unseren ökologischen Fußabdruck tun.

Es ist eben nicht alles schwarz oder weiß, wichtig ist aber, dass wir alle versuchen mehr für den Klimaschutz zu tun. Und wenn sich eine ökologisch sinnvolle Alternative zu bestimmten Dienstleistern und Produkten anbietet, sollten wir möglichst darauf zurückzugreifen. Diese beiden Thematiken sind mehrschichtig und wirklich vielseitig, was es zu beachten gilt. Als kleine Aufforderung kann ich nur mitgeben: Versucht alle ein bisschen unsere Welt zu retten. Falls Ihr euch damit noch nicht so gut auskennt, gibt es (dank der Digitalisierung) eine Fülle an Inhalten und Informationen dazu im Internet. Viele  Leuten haben sich intensiv mit verschiedenen Aspekten des Umweltschutzes beschäftigt und wir sind in der Lage, durch wenige Klicks einiges dazu zulernen.

Anna Röttger, Praktikantin

Algorithmen und KI – Wie intelligent sind MES?

Ein spannender Titel, der möglichen Inhalten viel Raum gibt, ist sich Dr. Christine Lötters sicher, die erneut die Podiumsdiskussion der 12. Internationalen MES-Tagung am 23. April 2020 auf der HANNOVER MESSE gestalten und moderieren wird.

20. August 2019 Zum wiederholten Mal werden erfahrene Experten auf der Bühne stehen, um über aktuelle Themen rund um MES zu diskutieren. 2020 wird es um Algorithmen und KI innerhalb von MES gehen. Manufacturing Execution System (MES) sind eine feste Größe in der Produktion. Sie gelten als zentrale Informations- und Datendrehscheibe für die Fertigung. Doch auf welcher Basis arbeiten sie heute oder werden sie morgen arbeiten, da herrscht große Unsicherheit vor allen Dingen im Mittelstand.

Und aus diesem Grund wurde die Podiumsdiskussion zur 12. Internationalen MES Tagung am 23.4.2020 im Rahmen der HANNOVER MESSE 2020 (20. bis 24. April) so gestaltet, dass diese Themen angerissen werden. Dr. Christine Lötters, Inhaberin von SC Lötters, Bonn, diskutiert bereits zum 5. Mal mit handverlesenen Gästen aus Praxis und Wissenschaft auf dem Podium. „Wir haben uns bewusst für dieses Thema entschieden, um den teilnehmenden Unternehmen einen Einblick in den aktuellen Stand der Entwicklung zu bieten und ihnen die Angst zu nehmen, den Anschluss zu verlieren“, erläutert Lötters.

Podiumsdiskussion der 12. Internationalen MES-Tagung am 23. April 2020 auf der HANNOVER MESSE

Gerade im Mittelstand ist die Verunsicherung sehr groß, was den aktuellen Stand von KI innerhalb der Fertigung betrifft. Viele Unternehmen befürchten, der Entwicklung nicht mehr standhalten zu können. Und genau hier setzt die Diskussionsrunde an. Man will Impulse geben und Ängste nehmen. Klar ist, dass auch MES an KI nicht vorbeikommen werden. In welchem Umfang dies jedoch sein wird und wie schnell eine solche Entwicklung möglicherweise gehen wird und welche möglichen Folgen dies für den Mittelstand haben könnte, darüber soll in Hannover diskutiert werden.

„Und natürlich vergessen wir den wichtigen Faktor Mensch nicht“, ergänzt Lötters. „Wir versuchen, den Bogen zur Aus- und Weiterbildung zu schlagen, um auch hier Impulse zu setzen, welche Anreize die Unternehmen geben können und wie sich junge Menschen heute aufstellen können, um sich für eine berufliche Zukunft in der Fertigung zu rüsten.“

Mitdiskutanten werden aktuell noch gesucht. Hier ist man seitens Veranstalter offen für Vorschläge und Namen. Klar ist jedoch, dass es keine reine Softwareanbieterrunde geben wird. „Wir brauchen Impulse aus den Hochschulen, der Wissenschaft und Experten aus dem MES Umfeld, um im Rahmen einer solchen Diskussion überzeugen zu können. Und dass hier ein Softwareanbieter dabei sein kann, ist denkbar, aber eben nicht mehr, schließlich wollen wir uns nicht um uns selber drehen“ endet Lötters.

Interessenten können sich gerne direkt an SC Lötters wenden.

Ethik für Künstliche Intelligenz

Roboter, die uns kontrollieren und steuern? Hört sich an wie Science-Fiction, ist aber tatsächlich nicht so weit von der Realität entfernt wie einige glauben. In einer Zeit, in der so ziemlich alles mit Hilfe eines Algorithmus entschieden wird, muss feststehen, inwiefern KI uns steuern darf.

Ob menschenähnliche Roboter, die Mimik und Gestik kopieren, oder Alexa und Siri, die als technische Hilfsassistenten dienen. Wir alle kommen mit Künstlicher Intelligenz in Berührung und das jeden Tag. Jedoch steht fest, das KI nur ein Segen sein kann, wenn es feste Maßstäbe gibt, an denen sie sich orientiert.

Wie oben bereits angesprochen, sollen die Roboter das Denken und Handeln der Menschen kopieren, was durchaus schwierig sein kann, da sie es nicht verstehen können. Maschinen treffen, im Gegensatz zu Menschen, logische Entscheidungen, denn die Emotionen, die uns ausmachen, können sie nicht einfach kopieren. Dies kann Folgen haben. Unsere Emotionen ermöglichen und zwischen „gut“ und „böse“, „richtig“ und „falsch“ zu entscheiden.

Ethik ist wichtig – Schutz unserer Rechte

Es ist wichtig, dass sich KI an ethische Standards hält, damit ihr Einsatz mehr Segen als Fluch ist. Sind wir ehrlich mit uns, wäre es doch eigentlich nicht schwer, ein paar Roboter zu programmieren, die dann all unsere Entscheidungen treffen. Und sind wir wirklich ehrlich mit uns, dann ist schnell klar, dass das bereits irgendwie passiert ist. Algorithmen entscheiden welche Werbung uns angezeigt wird, wer kreditwürdig ist und wer nicht, welche Suchergebnisse uns mit als erstes angezeigt werden. Auch wer bei einer Werbung in einem Unternehmen nicht ins Profil passt. Das kann das Leben enorm erleichtern, doch kann ohne ethische Richtlinien aus Marktforschung via Alexa zu Überwachung und Kontrolle werden. Ohne eine klare Ordnung und Reglung des Umgangs mit diesen „Tools“, kann es zum Missbrauch kommen und im schlimmsten Fall entwickelt sich dieses Zeichen der fortgeschrittenen Entwicklung zu einer Waffe.

Die EU-Kommission fordert daher, dass KI die menschliche Autonomie respektieren, gesellschaftlichen Schaden vermeiden und fair agieren soll. Es dürfe nicht vorkommen, dass die Technik Menschen diskriminiert.

Handhabung der Regeln

Die aktuelle Fassung des Regelwerks für Künstliche Intelligenz, durch die EU-Kommission ausgearbeitet, ist 40 Seiten lang. Hierbei gibt es jedoch einige Kritikpunkte. Einige Paragrafen lassen relativ viel Interpretationsraum zu und nicht genau genug festlegen, wie genau der Rahmen für KI aussieht.

Inwiefern wird KI die Anforderungen erfüllen und was ist, wenn dagegen verstoßen wird? Wie wird sich die Künstliche Intelligenz auf unser zwischenmenschliches Miteinander auswirken und wie selbstbestimmt können wir dann noch leben? All das sind Fragen, die wir jetzt noch nicht mit Sicherheit beantworten können.

 

Anna Röttger

Künstliche Intelligenz Teil 1 – Social Bots und das Vertrauen, das wir ihnen entgegenbringen

„Die Gefahr der Künstlichen Intelligenz liegt nicht darin, dass Maschinen mehr und mehr wie Menschen denken, sondern dass Menschen mehr und mehr wie Maschinen denken“, sagte Joseph Weizenbaum, Erfinder des 1966 entwickelten Chatbots Eliza, einst. Eliza, das ist so etwas wie der Vorläufer – oder die Mutter – von Alexa oder Siri.

Ich bewerbe mich bei einer Maschine

Chatbots basieren auf Algorithmen, die das Leben vereinfachen sollen. Auch Unternehmen nutzen sie für sich und ihre Kunden. Das kann einerseits ein Chatbot sein, der Fragen auf der Unternehmenswebsite beantwortet, das kann aber auch andererseits ein Chatbot sein, der Kandidaten für Bewerbungsgespräche in einer Art Vorrundengespräch filtert.

Die Erstellung eines Persönlichkeitsprofils ist dabei für diese Bots nichts Neues. Man erlebt es täglich in den sozialen Medien: Als User liket man Beiträge oder schaut sich Videos an und schon bekommt man per Algorithmus ähnliche Inhalte gezeigt. Die nächste Stufe sind Social Bots, die wie reale Personen agieren und kommunizieren und so – passend zu Weizenbaums Zitat – Meinungen vorgeben.

Ich fühle, also bin ich (k)eine Maschine

Mittlerweile wird an Emotionsmessung durch Künstliche Intelligenz gearbeitet. Das heißt, das KI (Künstliche Intelligenz) bald Stimmungen und Gefühle heraushören oder aus unserer Mimik ablesen kann. In einem Bewerbungsgespräch könnte das von Nutzen sein, es macht fast einen menschlichen Gesprächspartner seitens des Unternehmens überflüssig. Die Frage nach dem Vertrauen gegenüber KI wird jedoch sehr durchwachsen beantwortet. Bei einer Befragung der Initiative „Snapshot from the chiefs of marketing“ gab die Hälfte der Teilnehmer/innen an, dass der Einfluss von KI auf Marketing kein Problem sei. Kunden würden sich gern von Künstlicher Intelligenz analysieren lassen, wenn sie einen Nutzen davon haben. Ein Drittel dagegen zeigte sich skeptisch, da es gerade bei der Emotionsmessung um sensible Daten geht.

Ich bin kreativ, also keine Maschine

Auf den Medientagen in München reagierte Jung-von-Matt Gründer Jean-Remy von Matt jedoch entspannt auf das Thema KI. Technologie sei einholbar. Selbst wenn alle innovativen Technologien irgendwann Standard wären, würde das wichtige Schlüsselelement „Kreativität“ die entscheidende Rolle spielen. Das sei schon immer so gewesen. Es werde der Punkt kommen, an dem es wieder mehr um Inhalte statt um Technologie geht. Sein Fazit: „Erfinden Sie einzigartige Ideen, die kein Algorithmus generieren kann“.