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Storytelling mit Beethoven – Die Geschichte hinter der Geschichte

Storytelling ist eine unserer Kernkompetenzen. Daher wurde Christine Lötters auch dazu eingeladen, bei einem Webinar zu genau diesem Thema zu referieren. Storytelling, das ist das Erzählen von Geschichten, die informieren und vor allen Dingen erinnert werden sollen. Ein jedes Unternehmen hat eine Geschichte und SC Lötters unterstützt seit vielen Jahren dabei, diese Geschichten persönlich und aufmerksamkeitswirksam zu erzählen.

Das Beethoven-Erfolgspaket

Ein spezielles Angebot für das Beethovenjahr 2020 zu entwerfen, stand schon länger im Raum. Da wir kreativ sind, entstand aus den Vorbereitungen für das Webinar quasi nebenbei unser „Beethoven-Erfolgspaket“, das man ab sofort buchen kann. Das Paket ist als Einstieg in das Thema Storytelling gedacht und besteht aus drei Bausteinen, die aufeinander aufbauen. Unternehmen erhalten erste Tipps für das eigene Storytelling. Diese können sie im Anschluss ohne oder natürlich auch mit Begleitung der Kommunikationsagentur SC Lötters fortführen.

Der Bezug zu Beethoven ist eindeutig: Gehört werden und so wie der Meister selbst arbeiten. Beethoven hat nämlich jede seiner Noten überprüft und infrage gestellt. Seine Notizbücher sind mittlerweile legendär. Dies entspricht unserer Arbeitsweise. Die Bildsprache kam dann im Brainstorming in unserer Agentur ganz von alleine: Das Beethoven-Erfolgspaket wurde sprichwörtlich umgesetzt, das Motiv wird zum Beethovenjahr 2020 bei SC Lötters in verschiedensten Varianten und auf verschiedensten Wegen zu sehen sein.

Da wir uns auch seit Jahren im Bereich CSR engagieren, lag es auf der Hand, einen Teil des Erlöses des Beethoven-Erfolgspaketes zu spenden. Auch hier schließt sich der Kreis zu Bonn und zu Beethoven: Die Spenden gehen an die Musiktherapien für herzkranken Kinder, die der Stiftung kinderherzen e.V. ins Leben gerufen hat.

Spenden gehen an kinderherzen e.V.

Da wir einmal im „Flow“ waren und Konzept und Bildsprache standen, haben wir auch direkt eine Unterseite für das Beethoven-Erfolgspaket erstellt, über die Sie das Paket direkt buchen kann. Dazu kommen natürlich weitere Schritte der Strategischen Kommunikation wie Pressearbeit und die Nutzung der sozialen Medien. Wir erzählen unsere Geschichte, um mit dem Beethoven-Erfolgspaket gemeinsam Ihre Geschichte zu erzählen.

Einige Ideen haben wir noch im Petto. Doch alles der Reihe nach. Vielleicht können wir mit unserem kreativen Beethoven-Erfolgspaket ja mehr Aufmerksamkeit für das Beethovenjahr 2020 erzeugen. Wir haben jedenfalls unseren Schwerpunkt „Strategische Kommunikation“ auch strategisch kommuniziert.

SC Lötters schnürt „Beethoven-Erfolgspaket“ zum Jubiläumsjahr

Kommunikationsexperten bringen Storytelling dem Mittelstand näher und unterstützen mit ihrem Angebot zum Beethovenjahr gleichzeitig herzkranke Kinder.

11. September 2019. Für einen Dienstleister ist es gar nicht so einfach, ein spezielles Angebot für das anstehende Jubiläumsjahr anlässlich des 250. Geburtstag des weltberühmten Komponisten zu kreieren. Das weiß das Team von SC Lötters, dem Bonner Dienstleister rund um Strategische Kommunikation und Storytelling. Doch als kreative Agentur stellt man sich gerne dieser Herausforderung. Denn als Bonner Unternehmerin betrachtet es Christine Lötters als Pflicht, sich aktiv am Beethovenjahr zu beteiligen. Wir wollen einen Beitrag zu leisten. Wir wollen die enge Verbindung zwischen Beethoven und Bonn auch gerne über die Stadtgrenzen hinaus bekannter zu machen“, erklärt die Kommunikationsexpertin. Den finalen Anstoß zum „Beethoven-Erfolgspaket“ gab schließlich die Einladung zu einem Webinar. Angefragt wurde das Thema Storytelling. „Und das passt, ebenso zur Agentur wie auch zum Thema Beethoven in Bonn“, schmunzelt Lötters.

Das „Beethoven-Erfolgspaket“ ist als Einstieg in das Thema Storytelling für klein- und mittelständische Unternehmen gedacht. „Darüber gesprochen wird sehr viel. Doch die Wenigsten wissen, was konkret damit gemeint ist. Und wie sie Storytelling im Unternehmen richtig einsetzen“, erläutert Lötters. Und genau dieses Wissen, wie Storytelling funktioniert, gepaart mit einem deutlichen Gespür für Themen und Menschen hat Lötters inspiriert, dieses „Beethoven-Erfolgspaket“ zu konzipieren.

Drei Bausteine

Das Paket enthält drei Bausteine, die aufeinander aufbauen und sich ergänzen. Am Ende erhält der Kunde konkrete Tipps und erste Bausteine seiner persönlichen Story. Mit denen kann das Unternehmen direkt loslegen. Und die gerne mit, aber natürlich auch ohne weitere Begleitung durch die Agentur.

Da ein wichtiger Bestandteil einer Story Bilder sind, musste kurzerhand ein Bild zum kreierten Produkt her. „Und so haben wir uns in der Agentur zusammengesetzt. In wenigen Minuten waren wir fertig und das Bild zum „Beethoven-Erfolgspaket“ im Kasten“, schmunzelt Lötters.

Doch damit nicht genug. Da SC Lötters sich seit Jahren im Bereich CSR engagiert, war klar, dass man mit dem Produkt auch etwas Gutes tun wollte. Gesellschaftliches Engagement ist für die Spezialagentur sehr wichtig. U. a. unterstützt das Team seit Längerem verschiedene Organisationen. „So haben wir uns entschlossen, einen Teil des Erlöses des „Beethoven-Erfolgspakets“ an eine wohltätige Organisation zu spenden. Unsere Wahl fiel recht schnell auf die Stiftung kinderherzen Bonn und ihr Musiktherapie-Projekt, das inhaltlich sehr gut zum Jubiläumsjahr passt“, erläutert die Agenturinhaberin.

Und nun ist man gespannt, wie das Angebot von Bonner Unternehmen aus dem Mittelstand, aber natürlich auch über die Grenzen Bonns hinaus, angenommen wird. Gebucht werden kann das „Beethoven-Erfolgspaket“ ab sofort. Der Preis liegt bei 495,- € netto. Hiervon gehen 50,- € direkt an die Stiftung kinderherzen Bonn.

Infos und mehr zum Beethoven-Erfolgspaket gibt es hier.

Bildunterschrift: Dr. Christine Lötters präsentiert unseren Beitrag zum Beethovenjahr (Foto: SC Lötters)

Online-Shopping – Bequem bis vor die Haustür

80% der Deutschen machen es regelmäßig – Online-Shopping. Die Vorteile sind vielseitig, doch wie steht es um die Negativauswirkungen?

Bequem und unkompliziert, so empfinden viele das Online-Shopping. Selbst am Sonntag können wir ganz entspannt von der Couch aus bestellen und dazu gibt es auch noch eine riesige Auswahl an diversen Online-Shops, bei denen wir fleißig Preise vergleichen können. Zack, ein paar Zahlen eingegeben und in zwei Tagen befinden sich die Pakete in unserem Besitz. Soweit so gut, aber mal ehrlich: Irgendwie ist das nicht das gleiche wie eine Shoppingtour mit den Mädels.

Anstatt ein Erlebnis aus dem Einkaufengehen zu machen, klicken wir ein paar Mal mit unserer Maus. Das Glücksgefühl beim richtigen Einkaufen ist doch irgendwie größer. Wir konnten die Kleidung schon mit unseren Sinnen wahrnehmen. Sehen, wie der Pulli sitzt und schnell erkennen, dass das Kleid unschöne Falten wirft. Wir konnten den Stoff berühren und uns vorstellen, das Kleidungsstück bei einem bestimmten Event zu tragen. Oder aber auch merken, dass diese Hose nicht so gut aussieht, wie wir es uns vorgestellt haben. Für manche Leute ist Shopping eine anstrengende Notwendigkeit, für andere ist es ein Anlass zur Freude und manchmal eine gute Gelegenheit sich mit Bekannten zu treffen.

Überall gibt es Vor- und Nachteile

Ich kann aber auch wirklich gut nachvollziehen, warum Online-Shopping sich so großer Beliebtheit erfreut. Die Art des Einkaufens ist stressfrei und simpel. Besonders praktisch empfinde ich vor allem Kundenrezensionen zu verschiedenen Produkten, die einen vor möglichen Fehlkäufen bewahren können.

Im Normalfall weiß ich eigentlich was ich kaufen möchte, die Beratung durch eine Fachkraft im Einzelhandel empfinde ich daher häufig als nicht nötig, aber vielleicht ist das nur bei mir so. Die Rezensionen anderer Kunden beim Online-Shopping hingegen sind für mich äußerst praktisch, da ich meine Bestellung vorher nicht ansehen und anfassen kann. Im stationären Handel ist das kein Problem. Und obwohl der Onlinehandel noch so praktisch ist, wie gut ist denn bitte das Gefühl, nach dem Einkaufen etwas nach Hause zu bringen und nicht erst noch weitere Tage warten zu müssen?

Die Umweltbilanz

Auch die katastrophalen Folgen für die Umwelt bedenken nur wenige. Der Transport zum Kunden (am besten noch via Expresssendung), der Transport zu einer Postfiliale, da keiner Zuhause war (auch nicht bei den Nachbarn), die Retoure, da dem Kunden etwas nicht gefallen hat, oder weil man zwei Paar Schuhe zusätzlich in einer anderen Größe bestellt hat, falls sie doch anders ausfallen als gewohnt. Dann noch der ganze Verpackungsmüll. Ganz ohne ist das nicht. Oder um es ungeschönt zu sagen: Das ist eine ziemlich heftige Belastung für unsere Umwelt. Fairerweise muss man dazu aber anmerken, dass auch im stationären Handel nichts Gutes für die Umwelt getan wird. Klimatisierung der Läden, Anlieferung der Ware und Ein- und Auspacken eben dieser, auch hier findet eine starke Umweltbelastung statt.

Bedingt durch Internethandel kommt es zu immer mehr Leerstand in Geschäften, da der stationäre- vom Onlinehandel abgelöst wird, daraus resultieren weniger Jobs für Personen im Einzelhandel. Das ist eigentlich eine logische Schlussfolgerung aus den Entwicklungen in unserer Gesellschaft. Der Einzelhandel muss versuchen, den Onlinehandel irgendwie für sich zu nutzen, denn von Onlinebestellungen werden wir nicht einfach wieder abspringen.

Was sind die Alternativen?

Es gibt tatsächlich verschiedene Konzepte, bei denen beiden Arten des Shoppings verbunden werden, ein Beispiel hierfür ist Click&Collect, wobei online bestellt und „offline“ im Laden abgeholt wird. Dieses Konzept funktioniert auch in die andere Richtung, dabei wird im Laden bestellt und nach Hause geliefert. Auch das Showroom-Konzept gibt es, wobei der Laden als eine Art Präsentations- und Beratungsfläche dient, die Ware aber online bestellt und bezahlt wird.

Was können wir tun?

Dieses Thema ist mal wieder ein zweischneidiges Schwert und jeder hat seine Shopping-Vorlieben, was auch wirklich okay ist. Vielleicht sollten wir uns nur einfach weniger oft zu verrückten Spontankäufen hinreißen lassen und stattdessen das kaufen, was wir wirklich brauchen und wirklich wollen. Auf diese Weise tun wir etwas für unser Portemonnaie, unseren Kleiderschrank (und weitere Stauflächen Zuhause) und für unsere Umwelt.

Anna Röttger, Praktikantin

Ich würde Ihnen gerne eine Geschichte erzählen – Storytelling

Warum Storytelling eine wirkungsvolle Marketingstrategie ist und wieso man es unbedingt für sich nutzen sollte.

Wir alle kennen Märchen und Geschichten. Wir hören, lesen und erzählen sie, wobei manche interessanter sind als andere. Was viele Menschen jedoch nicht aktiv wahrnehmen, ist, dass Geschichten auch genutzt werden, um Unternehmen in der Öffentlichkeit beliebter zu machen.

Fakten sind wichtig. In unserer heutigen Zeit dreht sich so vieles um Zahlen, Daten und Fakten. Alles scheint irgendwie weniger persönlich zu sein und auch weniger Persönlichkeit zu haben. Eben weil unsere Gesselschaft solche Züge annimmt, ist es wichtiger denn je, dass wir wieder mehr Nähe zueinander suchen. Auch Unternehmen nutzen dieses Denken für sich. Die Kunden mit der hauseigenen Firmengeschichte beeindrucken und dafür sorgen, dass sie sich mit dem Unternehmen identifizieren können, das sind die Ziele des Storytellings.

Wir kaufen Geschichten

Geschichten prägen sich ein. Wer eine Geschichte erzählt, weckt die Empathie, was essenziell für diese Art des Marketings ist. Erfolgreich ist man, wenn man beim Kunden ein Kopfkino erzeugt, das direkt in den Zusammenhang mit dem Unternehmen gebracht wird. Ein Beispiel hierfür ist die Marlboro-Werbung. Auch wenn sie heute nicht mehr sichtbar ist, so hängt das Bild des Cowboys und dieses unbestimmte Gefühl der Freiheit und Unabhängigkeit noch immer in den Köpfen der Menschen fest.

Effektiv ist die Werbung, da sie die Kunden von dem Produkt überzeugt und eine Story liefert, die nicht mehr zu vergessen ist. Marlboro hat damit erfolgreich Zigaretten vermarktet. Dadurch dass die Geschichte hinter der Firma von guten Gefühlen und interessanten Ideen gespickt war, wurden die Leute angesprochen. Bestünde die Werbung aus dem Leben eines Menschen mit Lungenkrebs und dem Leiden seiner Familie, wären die Gefühle der Kunden gegenüber der Marke wohl ganz andere.

So auch Appel. Verbänden wir Apple nicht so stark mit Steve Jobs, der Innovation und dem Symbol, für das Apple in der Gesellschaft steht, würden sich deutlich weniger Menschen regelmäßig neue Appleprodukte zulegen. Durch das intelligente Marketing wird nachhaltiges Storytelling betrieben, das die Kunden anspricht. Wir kaufen keine Produkte, wir kaufen Gefühle und eben auch: Geschichten.

Storytelling – Eine Investition wert

Die Lage am Markt macht es für alle Unternehmen notwendig, Storytelling zu betreiben. Dies gilt aber vor allem für Mittelständler, die sich durchsetzen müssen. Besonders sinnvoll ist, hierfür tatsächlich Profis einzuspannen, damit die Wirkung des Storytelling so ausfällt wie erwünscht. Hinter Storytelling stecken viele schlaue Köpfe, die durch diverse Strategien das bestmögliche Ergebnis erlangen möchten.

Anna Röttger, Praktikantin

Digitalisierung und Umweltschutz?

Klimaschutz als eins der aktuellsten Themen beschäftigt auch uns bei SC Lötters. Heute möchte ich Digitalisierung im Zusammenhang mit Klimaschutz einmal genauer unter die Lupe nehmen. Wie hängen die Themen zusammen, oder eben auch nicht?

Eigentlich scheint es doch genial: wir machen jetzt alles über unsere Smartphones und Laptops. Dadurch sparen wir doch eine Menge Papier. Anstelle des gedruckten Tickets haben wir Online-Tickets, Bücher lesen wir auf dem eReader oder Handy, also brauchen wir auch diese nicht mit in gedruckter Form. Und anstelle von Briefen gibt es heute immer mehr E-Mails. Das sind nur einige wenige Beispiele von dem, was jetzt digital und nicht mehr analog läuft.

Bessere Umweltbilanz?

Hört sich doch echt gut an? Dachte ich auch, aber tatsächlich ist die Umweltbilanz eines eBooks gar nicht so grandios. Angeblich ist die Bilanz erst nach dem Lesen von 30 eBooks besser, als die auf Papier gedruckte Variante. Für Leute, die gerne Lesen ist das also auf jeden Fall eine Überlegung wert. Weitere Vorteile sind natürlich die niedrigeren Preise der eBooks und das leichte Gewicht eines eReaders. Auch die Bildschirmbeleuchtung ist praktisch, vor allem für Nachteulen, aber natürlich wird das Gefühl beim Lesen eines eReaders niemals das gleiche sein wie bei einem echten Buch.

Alles Online zu erledigen kostet eine Menge an Energie und je mehr Digitalgeräte es gibt, desto mehr Rechenzentren müssen gebaut werden. Die Energie ist in vielen Fällen noch nicht mal grün. Und wir verbrauchen eine ganze Menge davon.

Auch die Produktion der Hardware, die immer schneller neugekauft wird, kostet Energie. Außerdem werden für Computer und Smartphones zum Beispiel seltene Metalle benötigt. Diese Ressourcen sind begrenzt, weshalb das Recycling alter Endgeräte wichtig ist. Leider landet immer weniger Elektroschrott auf dem Wertstoffhof, sondern im Hausmüll.

Big Player wie Apple versuchen immer grüner zu werden, so recyceln sie immer mehr und auch Google setzt auf erneuerbare Energie, um die Umweltbilanz zu verbessern.

Das Internet und die Digitalisierung geben uns viele Möglichkeiten, aber nicht immer ist das so gut für unsere Umwelt. Zum Beispiel treibt das praktische Onlineshopping viele dazu, aus Langeweile zu shoppen. Transport zum Kunden ist auch nicht gerade umweltschonend, auch wenn man schon deutlich mehr Postautos im Elektromodus sieht. Was an Retouren anfällt, muss zurücktransportiert werden und wird dann ziemlich häufig vernichtet. Von Nachhaltigkeit kann da keine Rede sein.

KI für eine grüne Zukunft

Ein Hoffnungsträger für den Umweltschutz ist KI. Dieses kontrovers diskutierte Thema spielt auch für die Klimarettung eine Rolle, zumindest für die Zukunft. KI kann zum Beispiel die Lebensmittelverschwendung reduzieren, indem sie Vorhersagen zum Kaufverhalten der Kunden trifft. Obwohl KI im Umweltschutz in vielen Aspekten noch in den Kinderschuhen steckt, besteht doch die Möglichkeit, dass in einigen Jahren möglichst umweltschonend die Meere vom Plastik befreit werden können, dank Künstlicher Intelligenz. Ein weiteres Beispiel, für eine grüne Idee im Zusammenhang mit der Digitalisierung, ist die Suchmaschine „Ecosia“. Für ungefähr 45 Suchanfragen pflanzt Ecosia einen Baum. Also mal ganz nebenbei was für unseren ökologischen Fußabdruck tun.

Es ist eben nicht alles schwarz oder weiß, wichtig ist aber, dass wir alle versuchen mehr für den Klimaschutz zu tun. Und wenn sich eine ökologisch sinnvolle Alternative zu bestimmten Dienstleistern und Produkten anbietet, sollten wir möglichst darauf zurückzugreifen. Diese beiden Thematiken sind mehrschichtig und wirklich vielseitig, was es zu beachten gilt. Als kleine Aufforderung kann ich nur mitgeben: Versucht alle ein bisschen unsere Welt zu retten. Falls Ihr euch damit noch nicht so gut auskennt, gibt es (dank der Digitalisierung) eine Fülle an Inhalten und Informationen dazu im Internet. Viele  Leuten haben sich intensiv mit verschiedenen Aspekten des Umweltschutzes beschäftigt und wir sind in der Lage, durch wenige Klicks einiges dazu zulernen.

Anna Röttger, Praktikantin

Algorithmen und KI – Wie intelligent sind MES?

Ein spannender Titel, der möglichen Inhalten viel Raum gibt, ist sich Dr. Christine Lötters sicher, die erneut die Podiumsdiskussion der 12. Internationalen MES-Tagung am 23. April 2020 auf der HANNOVER MESSE gestalten und moderieren wird.

20. August 2019 Zum wiederholten Mal werden erfahrene Experten auf der Bühne stehen, um über aktuelle Themen rund um MES zu diskutieren. 2020 wird es um Algorithmen und KI innerhalb von MES gehen. Manufacturing Execution System (MES) sind eine feste Größe in der Produktion. Sie gelten als zentrale Informations- und Datendrehscheibe für die Fertigung. Doch auf welcher Basis arbeiten sie heute oder werden sie morgen arbeiten, da herrscht große Unsicherheit vor allen Dingen im Mittelstand.

Und aus diesem Grund wurde die Podiumsdiskussion zur 12. Internationalen MES Tagung am 23.4.2020 im Rahmen der HANNOVER MESSE 2020 (20. bis 24. April) so gestaltet, dass diese Themen angerissen werden. Dr. Christine Lötters, Inhaberin von SC Lötters, Bonn, diskutiert bereits zum 5. Mal mit handverlesenen Gästen aus Praxis und Wissenschaft auf dem Podium. „Wir haben uns bewusst für dieses Thema entschieden, um den teilnehmenden Unternehmen einen Einblick in den aktuellen Stand der Entwicklung zu bieten und ihnen die Angst zu nehmen, den Anschluss zu verlieren“, erläutert Lötters.

Podiumsdiskussion der 12. Internationalen MES-Tagung am 23. April 2020 auf der HANNOVER MESSE

Gerade im Mittelstand ist die Verunsicherung sehr groß, was den aktuellen Stand von KI innerhalb der Fertigung betrifft. Viele Unternehmen befürchten, der Entwicklung nicht mehr standhalten zu können. Und genau hier setzt die Diskussionsrunde an. Man will Impulse geben und Ängste nehmen. Klar ist, dass auch MES an KI nicht vorbeikommen werden. In welchem Umfang dies jedoch sein wird und wie schnell eine solche Entwicklung möglicherweise gehen wird und welche möglichen Folgen dies für den Mittelstand haben könnte, darüber soll in Hannover diskutiert werden.

„Und natürlich vergessen wir den wichtigen Faktor Mensch nicht“, ergänzt Lötters. „Wir versuchen, den Bogen zur Aus- und Weiterbildung zu schlagen, um auch hier Impulse zu setzen, welche Anreize die Unternehmen geben können und wie sich junge Menschen heute aufstellen können, um sich für eine berufliche Zukunft in der Fertigung zu rüsten.“

Mitdiskutanten werden aktuell noch gesucht. Hier ist man seitens Veranstalter offen für Vorschläge und Namen. Klar ist jedoch, dass es keine reine Softwareanbieterrunde geben wird. „Wir brauchen Impulse aus den Hochschulen, der Wissenschaft und Experten aus dem MES Umfeld, um im Rahmen einer solchen Diskussion überzeugen zu können. Und dass hier ein Softwareanbieter dabei sein kann, ist denkbar, aber eben nicht mehr, schließlich wollen wir uns nicht um uns selber drehen“ endet Lötters.

Interessenten können sich gerne direkt an SC Lötters wenden.

Mein Praktikum bei SC Lötters: Eine Rückschau

Meine Praktikumszeit bei SC Lötters ist nun vorbei. Acht Wochen durfte ich Erfahrungen in der PR-Branche sammeln und nun ist Zeit für eine kleine Evaluation.

Rückblickend sind die acht Wochen, die ich bei SCL verbringen durfte, recht schnell vorübergegangen. Ich konnte neue Einblicke in einen Beruf gewinnen, wofür ich wirklich dankbar bin. Praktika bieten uns immer eine Möglichkeit uns weiterzubilden und unseren Horizont zu erweitern. Es ist auf immer gut, etwas Neues auszuprobieren – wenn auch nur um herauszufinden, dass es nicht das Richtige für einen ist.  Besonders Schülern und frischen Abiturienten kann ich nur wärmstens ans Herz legen, so viel praktische Erfahrung wie möglich zu sammeln, bevor man sich entscheidet, wie die Zukunft aussehen soll. Die wenigsten haben schon früh konkrete Zukunftspläne und wenn doch, dann sollte man vorher trotzdem mal in den Beruf schnuppern (sicher ist sicher). Glaubt mir, Praktika sehen nicht nur auf dem Lebenslauf gut aus, sondern bringen euch persönliche Vorteile.

Was hat mir das Praktikum gebracht?

Das Praktikum hat mir geholfen klarer zu sehen, wo ich in Zukunft hinmöchte. Ich freue mich, dass ich jetzt die Möglichkeit habe Medienwissenschaften zu studieren.

Ich konnte neben der Arbeit im Büro auch von zu Hause aus arbeiten (das nennt sich Homeoffice), was sehr angenehm und neu für mich war. Unter anderem habe ich Pressereporte zusammengestellt und an unsere Kunden geschickt und auch die eine oder andere Pressemeldung versenden (natürlich unter Aufsicht). Obwohl das alles wirklich interessant ist, hat mir doch am meisten das Erstellen von Blogbeiträgen gefallen, wobei ich mich ab und zu mit mir relativ unbekannten Themen auseinandersetzten musste. Weiterbildung also!  Ich durfte an der Neugestaltung der Homepage mitwirken, habe viele Texte überarbeitet, E-Mails geschrieben und eigentlich überall mit reingeguckt.

Auch mal raus aus dem Büro

Zwei externe Veranstaltungen gehörten ebenfalls zum Praktikum und haben mir viel Freude bereitet. Zum einen der IHK-Branchentreff im Juni, die zweite Veranstaltung war unserer Betriebsweihnachtsfeier – im Sommer. Das IHK-Treffen fand ich wahnsinnig spannend und wirklich inspirierend! Es ging unter anderem um Kreativität, mehr dazu könnt ihr eigentlich auch in meinem Blogbeitrag lesen. Zum Grillen, also zur Betriebsfeier, war das gesamte Team eingeladen und es war ein wirklich entspannter Abend in netter Gesellschaft.

Alles in allem war dieses Praktikum eine Bereicherung. Ich sehe den Weg, der vor mir liegt, klarer und weiß besser in welche Richtung ich mich orientieren möchte. Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich sammeln durfte. Weiterhin bleibt mir nur die Ermutigung derer, die Angst vor einem Praktikum haben. Wenn ihr euch selbst besser kennenlernen möchtet, ist das eine großartige Chance.

Nun freue ich mich aber auch auf meinen Urlaub. Ich wünsche einen schönen Sommer!

Anna Röttger, Praktikantin

36 Grad und es wird noch heißer – Arbeiten bei Hitze

Die letzte Woche über bekamen wir regelmäßig Anrufe und Mails mit ironischen Anspielungen auf die Hitze und Grüßen aus der Sonne. Es ist offensichtlich: Der Sommer ist da.

Natürlich mache ich mein Praktikum während die Sonne draußen so ausgiebig scheint. Beim Gedanken an die schwüle Hitze des Tages, kommt ein mancher schon morgens ins Schwitzen.  Aber ehrlich gesagt, ist das gar nicht so eine Katastrophe für mich. Ich bin ehrlich: Ab und zu schaue auch ich etwas wehmütig aus dem Fenster und bin in Gedanken im Freibad oder schon im Urlaub. Aber es könnte schlimmer sein. Zum Glück ist das Büro gut isoliert, so dass die Luft noch angenehm kühl ist, wenn wir uns morgens an den Schreibtisch setzen und für den Fall der Fälle haben wir einen Ventilator, der uns eine erfrischende Brise zufächelt.

Vielen anderen geht es in der Hinsicht deutlich schlechter. Wer unter dem Dach arbeitet oder wem die Sonne morgens durchs Fenster scheint, sitzt den Tag über in der Sauna. Da kann ich schon verstehen, wenn die Produktivität mal etwas abnimmt.

Doch ganz will wahrscheinlich keiner auf die Sonne verzichten! Meine Lösung besteht darin, ein paar Stunden des Homeoffice auf der Terrasse zu verbringen und im Sonnenschein die Aufgaben zu erledigen, die anstehen. Dazu ein Glas Eistee und voilá, die Arbeit fühlt sich sehr angenehm an. Da bleibt mir nur ein müdes Lächeln, wenn jemand seiner Mail den Gruß „fröhliches Schwitzen“ anhängt, denn vom Schwitzen sind wir weit entfernt.

Anna Röttger, Praktikantin

Die Zukunft der MINT-Berufe – Frauen gesucht!

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Bedeutung hinter MINT.

In Deutschland sind Frauen in technischen Berufen noch immer eine Minderheit und das, obwohl MINT-Berufe als attraktiv und sicher gelten. Zur Zeit gibt es mehr als 30.000 unbesetzten Stellen. Zudem gibt massenhaft Förderprogramme, die Frauen näher an die naturwissenschaftlichen  und technischen Berufe heranführen. Warum also dominieren Männer diese Berufen so stark?

Sind es die Klischees?

Mädchen spielen mit Puppen und Blau ist eine Jungenfarbe: Klischees, die wir langsam, aber sicher hinter uns lassen müssen. Heute kann und darf jeder alles sein, warum also keine Informatikerin oder Ingenieurin? Vielleicht hängt es doch noch mit den Vorurteilen der „Männerberufe“ zusammen?

Im Vergleich zu deutschen Frauen, versuchen Frauen, die aus Entwicklungs- und Schwellenländern kommen, häufiger Karriere im Bereich „MINT“ zu machen. Dies begründet sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Armut, in der sie oftmals leben. Durch Arbeit in technischen Berufen ist eine Flucht aus den prekären Lebensverhältnissen möglich, hier bieten sich eben einfach die besten Chancen.

Wir haben die Wahl – zum Glück!

Wahrscheinlich spielen für Frauen und Mädchen aus Deutschland mehrere Faktoren zusammen, wie beispielsweise Ansprüche und Vorstellungen der Familie und Gesellschaft, ebenso wie unsere Kindheitsklischees. Außerdem die Angst vor Diskriminierung am Arbeitsplatz und schlechtere Aussichten auf Aufstiegschancen in der Männerdomäne. Des Weiteren hat sich herausgestellt, dass Frauen, die begabt in MINT-Fächern sind, trotzdem häufiger Jobs mit einer sozialen Komponente bevorzugen. So ist zum Beispiel die Zahl der Medizinstudentinnen bei weitem höher, als die der Informatikstudentinnen.

Es steht fest, die Chancengleichheit für Männer und Frauen spielt eine wichtige Rolle und Mädchen und Frauen sollten auch weiterhin motiviert werden, sich im MINT-Bereich zu beweisen, doch sollte sich keiner gezwungen fühlen einen Berufsweg einzuschlagen, nur weil es sich die so Gesellschaft wünscht.

Alles in allem können wir froh sein, dass in Deutschland die Möglichkeit gegeben ist frei zu wählen, wer und was man sein möchte. Dann ist es auch okay, wenn Mädchen eben keine Wissenschaftlerinnen werden möchten.

Anna Röttger, Praktikantin

Bild gekauft und bearbeitet durch gbo datacomp.

Liest du noch oder lernst du schon? – YouTube-Videos lösen Schulbücher ab

Dass das Schulsystem überholt ist, kann Ihnen jeder Schüler bestätigen. Doch wie sieht die Zukunft aus? Vor allem für die Generation Z hat sich mit YouTube das Verhältnis zum Lernen verändert.

Immer häufiger setzen Schülerinnen und Schüler beim Lernen voller Vertrauen auf die Plattform YouTube. Auch Lehrer verwenden ab und an YouTube-Videos, um Unterrichtsinhalte zu erklären oder das Gelernte durch die visuelle Untermalung zu unterstützen. Warum aber ist dem so?

Leichter lernen dank YouTube?

Ich bin ganz ehrlich, auch ich bilde keine Ausnahme. Während der Oberstufe habe ich die Plattform häufig genutzt, um Unterrichtsinhalte besser zu verinnerlichen. Sei es Mathe, Biologie oder Geschichte, für jedes Thema und jedes Fach gab es ein Video. Wir Schüler haben uns gegenseitig Empfehlungen gegeben, welche Videos was taugen und häufig haben wir nach dem Ansehen der Videos diskutiert. So ist das natürlich wünschenswert, denn so kommt die zwischenmenschliche Kommunikation nicht zu kurz. Manchen von uns haben diese Videos echt die Noten gerettet.

In meiner Schule wurden im Regelfall häufiger Videos mit naturwissenschaftlichen Inhalten angeschaut. Für mich war es immer deutlich leichter Biologie mit Hilfe eines Videos zu lernen. Ohne eine passende visuelle Untermalung ist es eben schwieriger sich vorzustellen, wie ein Ribosom an der mRNA entlangwandert und Proteine synthetisiert. Indem wir sehen, fällt es uns leichter zu verstehen, die Themen wirken nicht mehr so abstrakt und sind leichter zu greifen. Oftmals hat es Vorteile, wenn die Erklärungen in den Videos auf einem anderen Niveau erfolgen als im Unterricht. Viele Schüler können sich durch die etwas anderen Methoden bessere Eselsbrücken bauen und so die Inhalte verinnerlichen.

Die Kehrseite

Bei genauerer Betrachtung dieser Thematik, sehen wir aber auch den Januskopf. Denn obwohl YouTube uns die Möglichkeiten gibt, das Lernen neu anzugehen, darf man die kritischen Aspekte nicht aus den Augen lassen

Während die Lehrerin oder der Lehrer im Unterricht auf gezielte Fragen eingehen kann und Unklarheiten schnell aus dem Weg schafft, bietet YouTube diese Möglichkeit der Interaktion nicht. Fehlerhafte Inhalte werden meist nicht durch die Lernenden erkannt und so übernehmen sie das falsche Wissen. Daher ist es wichtig, dass man sich nicht blind auf die Tutorials verlässt, sondern kritisch hinterfragt und möglichst nicht nur aus einer Quelle lernt. Wer dies beherzigt, beschäftigt sich deutlich intensiver mit den Unterrichtsinhalten, tauscht sich mit Mitschülern aus und versteht meist mehr als der, der auswendig lernt und akzeptiert.

Nicht nur die Schüler setzen immer mehr auf YouTube, sondern auch Lehrerinnen und Lehrer. Sie drehen eigene Videos oder bedienen sich an dem bereits vorhandenen Angebot. Entweder werden die Videos im Unterricht gezeigt oder sind Teil der Hausaufgaben. Wird der Unterricht so vielleicht revolutioniert?

Flipped Classroom

Eine neue Unterrichtsmethode, die sich immer weiter zu etablieren scheint, ist das Prinzip des „Flipped Classroom“. Hierbei schauen sich die Schüler zu Hause Videos an und bereiten sich so auf den Unterricht vor, in der Schule werden dann Anwendungsaufgaben gemacht, damit das Gelernte gefestigt werden kann.

Meine persönlichen Erfahrungen sprechen gegen diese Art des Unterrichts. Man kann sich zum einen nicht auf die Schüler verlassen. Wenn sie in diesem System ihre Aufgaben für Zuhause vernachlässigen, kommen sie völlig unvorbereitet in den Unterricht. Dies ist keine Seltenheit! Zum anderen kann man keine direkten Fragen an den Lehrer stellen, die sich beim Schauen eines solchen Videos stellen. Zudem wird das Gelernte nicht unverzüglich angewendet, was sich negativ auf den Lernprozess selbst auswirkt. Als letzter Punkt muss noch angeführt werden, dass die mündliche Beteiligung sinkt. Dies liegt begründet in der unzureichenden Vorbereitung auf den Unterricht und der Bearbeitung von Übungsaufgaben auf Papier und nicht mündlich im Plenum.

Ganz ausgereift ist dieses Konzept also offensichtlich noch nicht. Lieber sollten die Lehrer den richtigen Umgang mit dem Medium YouTube vermitteln, denn viele Schüler wissen nicht, wie sie ein seriöses Lernvideo erkennen.

Fazit

Abschließend lässt sich also festhalten, dass YouTube-Videos eine große Hilfe im Schulalltag bieten können und ein sinnvolles Lernmedium sind, jedoch muss das kritische Hinterfragen der Lernquellen eine Priorität sein. Lehrer hingegen, die ihren Unterricht auf diesen Videos basieren, sollten dies noch einmal überdenken. Hierbei handhabt es sich ähnlich wie mit einer PowerPoint-Präsentationen, die für ein Referat erstellt wird: die Präsentation soll durch die Folien gestützt werden und nicht auf der PowerPoint basieren

 

Anna Röttger, Praktikantin

IHK Branchentreff Kreativwirtschaft

Kreativität. Etwas, dessen Wichtigkeit mir am Donnerstag (27. Juni) noch einmal richtig klar geworden ist.

Selbst das Ambiente passt. Mein Kollege Philipp Röttgers und ich sitzen im BaseCamp in Bonn. Er kennt die Location bereits, mir fallen fasst die Augen aus dem Kopf. So was habe ich noch nicht gesehen! Das BaseCamp, unweit der Haltestelle Ollenhauerstraße, fasziniert mich. Eigentlich ist es ein indoor Campingplatz. Hier stehen vor der Verschrottung gerettete Wohnwagen, Eisenbahnwaggons und Busse, alle neu und wohnlich ein- oder zumindest dekorativ hergerichtet. Also ja, dieses Flair ist besonders und passt zu dem, was wir eine halbe Stunde nach unserer Ankunft zu hören bekommen.

Kreativität als höchstes Gut

Besonders unter den Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit und Innovation wird hier viel erklärt, gefragt und diskutiert. Ich finde das nicht nur fachlich, sondern auch aus persönlichem Interesse, hoch spannend. Für Stephan Grabmeier, Chief Innovation Officer bei der Kienbaum Consultants International GmbH Köln und Experte für New Work und Innovation, steht fest, dass diese als zwei der wichtigsten Faktoren unserer Zeit, Hand in Hand gehen müssen, um erfolgreich zu sein. Kreativität ist für ihn das höchste und wichtigste Gut, das uns weiterbringt. Das geschehe stets durch geniale Einzelpersonen.

Auch die Themen New Work und die Wandlung des Silicon Valley werden thematisiert. Vor allem beim Thema „Silicon Valley“ wird klar, wie Branchen, die durch kreative Individuen große Innovation zu uns gebracht haben, ihr Mindset von „innovativ“ zu „gierig und machtbesessen“ verändert haben. Grabmeier sieht hier schon einen gewissen „Kriegsgedanken“.

Diskussionen an den Kreativinseln

Nach dem spannenden Input, den er liefert, teilen wir Anwesenden uns in vier Gruppen auf. Die vier „Kreativinseln“ auf die wir uns verteilen, beschäftigen sich mit den Themen „KI gestalten“, „Nachhaltigkeit leben“, „Innovativ sein“ und „Gastro entdecken“. Experten stellen hier Branchen vor, die sich mit diesen Themen beschäftigen und gemeinsam mit diesen Experten, diskutieren wir im Anschluss. Dieser Austausch, den ich als unglaublich wertvoll erachte, lässt die Teilnehmer einen neuen Blickwinkel auf verschiedene Thematiken entwickeln und animiert zum Hinterfragen.

Besonders bei der Kreativinsel zum Thema „Nachhaltigkeit“ fühle ich mich wohl. Dieses aktuelle Thema beschäftigt mich im hohen Maße. Es ist interessant zu sehen, auf welche Art sich die Unternehmen engagieren und mit welchen kreativen Ideen sie ihre Ideen durchsetzen. Besonders die Formulierung „Nachhaltigkeit liegt beim Produzenten“, hat mir aus der Seele gesprochen, denn genau dort muss Umweltschutz und Nachhaltigkeit meiner Meinung nach beginnen.

Mein Fazit

Diese neue Erfahrung, die ich ohne mein Praktikum nicht hätte machen können, empfinde ich als äußerst bereichernd. Networking, neuer Input und eine verrückte Location, die das Thema „Kreativität“ so passend unterstreicht, genau hier sammelt man Inspiration. Diese Veranstaltung ist weitentfernt von Langeweile! Die smarte Verknüpfung des verrückten Veranstaltungsortes, der eloquenten Experten und der interessanten Inhalte, hat dieses Branchentreffen zu einer unglaublich bereichernden Erfahrung gemacht. Mein einziger Kritikpunkt ist die (meines Erachtens nach) knapp bemessene Zeit zum Austauschen mit Experten und anderen Teilnehmern. In so manchem Moment hätte ich gerne mehr gehört und mehr gesagt.

 

Anna Röttger, Praktikantin

EMIKO steigert Umsatz bei Produkten zur Gewässersanierung um 37 %

Hohe Temperaturen lassen Gewässer umkippen – Mikroorganismen sorgen für stabiles Gleichgewicht und wirken kurzfristig.

Meckenheim 02.07.2019 Die hohen Temperaturen im letzten Jahr haben viele Verantwortliche in den Kommunen, aber auch in Vereinen und im privaten Bereich aufgeschreckt und handeln lassen. So die Erklärung des Meckenheimer Biotechnologie-Unternehmens für den Anstieg der Bestellungen (Umsatzanstieg um 37 % gegenüber dem Vorjahr ) allein in den letzten Monaten.

„Bei unseren Produkten im Bereich der Gewässersanierung verzeichnen wir seit einigen Woche eine deutlich stärkere Nachfrage“, beginnt Christoph Timmerarens, Geschäftsführer der EMIKO Gruppe in Meckenheim. Gerade der Bereich der Gewässersanierung liegt dem Meckenheimer Biotechnologie Unternehmen am Herzen.

„Lassen sich hier durch die Einbringung unserer Mikroorganismen bereits sehr kurzfristig Erfolge erzielen, ohne dass man die Gewässer ausbaggern und so das Mikroklima nachhaltig schädigen muss“, so Timmerarens weiter. Und so erwartet man in Meckenheim weitere Bestellungen, wenn die Temperaturen weiterhin hoch bleiben.

Gekauft werden vor allen Dingen sog. Dangos (auch Mud Balls genannt), die man ins die Gewässer wirft. Die Anwendung ist einfach und verursacht keinen großen Aufwand. „Auch eine Überdosierung ist kaum möglich“ schmunzelt Timmerarens. „Je mehr Mikroorganismen in einem See vorhanden sind, desto schneller sind Erfolge sichtbar. So einfach die Erfolgsformel.“ Dennoch geben die Gewässerexperten bei EMIKO natürlich eine passgenaue Dosierempfehlung.

Die Mudballs lösen sich im Sediment auf und die Mikroorganismen können dort ihre Wirkung entfalten. Zudem bietet EMIKO ergänzende Produkte zur Gewässersanierung und zur Teichpflege (Teichpflege Plus auf der Basis von Fotosynthesebakterien) an. Diese werden in der Regel ins Sediment eingebracht, um dort unmittelbar ihre Wirkung zu entfalten. „Im privaten Bereich reicht es in der Regel aus, diese dem Teichwasser beizumischen“, so der Geschäftsführer.

Lebende Mikroorganismen in hoher Konzentration sorgen für ein mikrobiologisches Gleichgewicht in Garten-, Schwimm- und Fischteichen. Die Wasserqualität verbessert sich spürbar, was zur Regeneration von Pflanzen und Lebewesen beiträgt und die Vitalität erhält. Insgesamt verbessert sich so das mikrobiologische Gleichgewicht des Gewässers. Die krankheitserregenden Mikroorganismen werden unterdrückt und die Neubildung von Faulschlamm im Bodensediment verhindert.

„Wir sind gespannt, wann wir unsere Produkte im Rheinausee einbringen dürfen, um so einen notwendigen Beitrag zur Sanierung zu leisten“, schmunzelt Timmerarens, der seit über einem Jahr Gespräche mit den Verantwortlichen in Bonn führt.

Bildunterschrift: Dangos werden im Luisenpark in Mannheim in den See geworfen

Bereits mehr als 20.000 Bilder auf auskunft.de

Im Februar 2019 gestartet, kann die App auskunft.de bereits sichtbare Erfolge vorweisen und Suchern aussagekräftige Informationen zur Verfügung stellen, die helfen, den richtigen Anbieter zu finden.

Bonn, 27.06.2019 Daten gegen Geld, der Ansatz der regionalen Suchmaschine auskunft.de begeisterte seit Februar 2019 sehr viele Nutzer, sodass inzwischen mehr als 20.000 Bilder und Bewertungen in der auskunft.de App hochgeladen wurden, die Suchenden dabei helfen, den jeweils passenden Anbieter zu finden. „Wir waren von Anfang an von unserer Geschäftsidee und der App begeistert und der Erfolg gibt uns recht“, beginnt Fabian Brüssel, Geschäftsführer der Alpha9 Marketing GmbH.

Bilder und echte Bewertungen sind das Herzstück der Suchmaschine für regionale Anbieter. Im Zeitalter von Fake News und gekauften Bewertungen setzt die deutsche Suchmaschine bewusst auf echte Kunden und Nutzer, die wissen, wovon sie sprechen. „Jeder Nutzer bekommt bei uns ein eigenes Nutzerprofil mit seinen Daten und gibt sich so anderen Nutzern gegenüber zu erkennen. Jedes Foto und jede Bewertung sind einer realen Person zuordenbar. Alle können sehen, wer die Bewertungen abgegeben hat. Raus aus der Anonymität, das ist uns wichtig“, so Brüssel weiter.

Und genau dafür behohnt auskunft.de die Nutzer. Für jedes Foto, jede Bewertung, jede Nutzung und jede Standortfreigabe, zahlt auskunft.de. Alle Daten erhebt die Suchmaschine auch erst auf Nachfrage und ausdrückliche Zustimmung. „Für uns ist es wichtig, dass wir gegenüber den Nutzern transparent und ehrlich handeln. Wir fragen jede Datennutzung an und belohnen diese im Nachgang durch Kleinstbeträge, die wir dem Nutzer in seiner App-Geldbörse gutschreiben“, erläutert Digital Native Brüssel das Geschäftsmodell. Und dass sich das Sammeln von Daten in der auskunft.de App durchaus lohnen kann, ist keine Frage, hat ein Nutzer bislang bereits 300,- € durch seine Aktivitäten verdient.

Ausgezahlt wird das Dankeschön in Form von Stellar Lumen, einer Kryptowährung. Diese landet automatisch in der zum Profil gehörenden Geldbörse und kann ab sofort auch zum Einkauf in Partnergeschäften genutzt werden. Getestet wurde dies auf der Gewerbeschau in Bonn-Duisdorf. Hier startete die Kooperation mit dem Kondi-Cafe Penkert. Erstmals konnte ein Produkt – in diesem Fall ein Erdbeer-Döner gegen Kryptowährung – erworben werden. Der Bezahlvorgang läuft ähnlich der Zahlung mit EC- oder Kreditkarten ab, also ganz einfach. Das Geld wird automatisch aus der Geldbörse auf das Konto des Anbieters überwiesen.

Nach erfolgreichem Start will man nun die Kooperationen mit weiteren Geschäften des Einzelhandels ausrollen. Der benachbarte Florist in Bonn-Duisdorf hat bereits sein Interesse angemeldet. Dort können die Kunden schon seit Längerem mit Kryptowährung zahlen, was aktuell noch sehr zögerlich angenommen wird. „Aber vielleicht ändert sich dies jetzt, da Facebook eine eigene Kryptowährung aufgelegt hat“, schmunzelt Brüssel, der an den Erfolg von auskunft.de glaubt.

Bildunterschrift: Stefan Boeing kauft bei Stefanie Brandt vom Kondi-Cafe Penkert mit seinem Guthaben in der auskunft.de App ein

Ethik für Künstliche Intelligenz

Roboter, die uns kontrollieren und steuern? Hört sich an wie Science-Fiction, ist aber tatsächlich nicht so weit von der Realität entfernt wie einige glauben. In einer Zeit, in der so ziemlich alles mit Hilfe eines Algorithmus entschieden wird, muss feststehen, inwiefern KI uns steuern darf.

Ob menschenähnliche Roboter, die Mimik und Gestik kopieren, oder Alexa und Siri, die als technische Hilfsassistenten dienen. Wir alle kommen mit Künstlicher Intelligenz in Berührung und das jeden Tag. Jedoch steht fest, das KI nur ein Segen sein kann, wenn es feste Maßstäbe gibt, an denen sie sich orientiert.

Wie oben bereits angesprochen, sollen die Roboter das Denken und Handeln der Menschen kopieren, was durchaus schwierig sein kann, da sie es nicht verstehen können. Maschinen treffen, im Gegensatz zu Menschen, logische Entscheidungen, denn die Emotionen, die uns ausmachen, können sie nicht einfach kopieren. Dies kann Folgen haben. Unsere Emotionen ermöglichen und zwischen „gut“ und „böse“, „richtig“ und „falsch“ zu entscheiden.

Ethik ist wichtig – Schutz unserer Rechte

Es ist wichtig, dass sich KI an ethische Standards hält, damit ihr Einsatz mehr Segen als Fluch ist. Sind wir ehrlich mit uns, wäre es doch eigentlich nicht schwer, ein paar Roboter zu programmieren, die dann all unsere Entscheidungen treffen. Und sind wir wirklich ehrlich mit uns, dann ist schnell klar, dass das bereits irgendwie passiert ist. Algorithmen entscheiden welche Werbung uns angezeigt wird, wer kreditwürdig ist und wer nicht, welche Suchergebnisse uns mit als erstes angezeigt werden. Auch wer bei einer Werbung in einem Unternehmen nicht ins Profil passt. Das kann das Leben enorm erleichtern, doch kann ohne ethische Richtlinien aus Marktforschung via Alexa zu Überwachung und Kontrolle werden. Ohne eine klare Ordnung und Reglung des Umgangs mit diesen „Tools“, kann es zum Missbrauch kommen und im schlimmsten Fall entwickelt sich dieses Zeichen der fortgeschrittenen Entwicklung zu einer Waffe.

Die EU-Kommission fordert daher, dass KI die menschliche Autonomie respektieren, gesellschaftlichen Schaden vermeiden und fair agieren soll. Es dürfe nicht vorkommen, dass die Technik Menschen diskriminiert.

Handhabung der Regeln

Die aktuelle Fassung des Regelwerks für Künstliche Intelligenz, durch die EU-Kommission ausgearbeitet, ist 40 Seiten lang. Hierbei gibt es jedoch einige Kritikpunkte. Einige Paragrafen lassen relativ viel Interpretationsraum zu und nicht genau genug festlegen, wie genau der Rahmen für KI aussieht.

Inwiefern wird KI die Anforderungen erfüllen und was ist, wenn dagegen verstoßen wird? Wie wird sich die Künstliche Intelligenz auf unser zwischenmenschliches Miteinander auswirken und wie selbstbestimmt können wir dann noch leben? All das sind Fragen, die wir jetzt noch nicht mit Sicherheit beantworten können.

 

Anna Röttger

20 Dollar für deine Daten

Warum macht es auf einmal so einen Unterschied, ob ich für das Sammeln meiner sensiblen Daten bezahlt werde oder nicht?

 

Es ist ein öffentliches Ärgernis, Facebook sammelt persönliche Daten der User. Und bezahlt dafür rund 20 Dollar pro Monat an die Nutzer, die zustimmen. Von überall kommen empörte Ausrufe, was sich Facebook bloß dabei denke, uns so dreist auszuspionieren.

Woher kommt die starke Ablehnung?

Das Sammeln von Daten ist doch eigentlich kein unbekanntes Phänomen.

„Ich habe eh nichts zu verstecken.“ oder auch „Ach was, und wenn schon!“ sind häufige Reaktionen, die ich in der Vergangenheit mitbekommen habe. Solange nicht offiziell gefragt wird, ob das Sammeln, Speichern, Auswerten und Verkaufen persönlicher Daten in Ordnung sei, scheint keiner der Realität ins Auge sehen zu wollen. Auch ohne Zustimmung und Nachfrage, werden Browserverläufe, E-Mails und aktuelle Standorte ausgewertet. Privates ist doch gar nicht so privat.

Um sich als Unternehmen an die Wünsche und Vorstellungen seiner (potenziellen) Kunden anpassen zu können, ist Marktforschung wichtig. Auch bei Facebook ist dies der Fall. Ist es also nicht eigentlich eine gute Idee, die Nutzer für das Sammeln der Daten zu bezahlen?

Ein Problem besteht darin, dass Facebook das gesamte Onlineverhalten der Nutzer analysiert. So hat Zuckerbergs Unternehmen wahrscheinlich auf mehr Daten Zugriff, als für die Verbesserungen des Angebotes unbedingt notwendig wäre. Das Verhalten des genannten Konzerns stellt diese Art der Datengewinnung in ein schlechtes Licht, obwohl dies eigentlich eine nutzerfreundliche Alternative in der Marktforschung ist.

Und das Fazit?

Diese Daten sind unser Eigentum und sollten nicht ohne Einverständnis gesammelt und verkauft werden. Natürlich ist das freiwillige Verkaufen von Informationen derzeit mehr Illusion als Wahrheit, doch gefällt den Usern die Idee der freien Wahl besser als der unfreiwilligen Spionage.

Eine Vergütung für das Bereitstellen von privaten Informationen ist daher generell eine gute Idee, doch sollte man die Wahl zwischen dem Verkauf der Daten und seiner Privatsphäre haben. Ein Beispiel hierfür ist die Suchmaschine „auskunft.de“, die aus der Region kommt und verantwortungsvoll mit den Daten der Nutzer umgeht und diese nur bei eindeutiger Einverständnis trackt – sogar gegen Bezahlung.

Anna Röttger, Praktikantin

Neue Erfahrungen sammeln: Meine erste Woche bei SC Lötters

Ein achtwöchiges Praktikum ist, vorbereitend für meinen Wunschstudiengang, Pflicht. Doch abgesehen davon ist praktische Erfahrung etwas, das nie schaden kann.

 

Es ist der 12. März, ich schicke meine Bewerbung an SC Lötters raus, hoffentlich wird das was. Für den Studiengang Medienwissenschaften, welchen ich beabsichtige im Wintersemester 2019/2020 zu beginnen, ist diese Praktikum unerlässlich. Am nächsten Morgen schon erhalte ich eine Antwort mit Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Ich bin begeistert, so eine schnelle Antwort hatte ich nicht erwartet, denn manchmal kommt es auch vor, dass man gar keine Antwort auf diese Art Anfrage erhält. In der Woche darauf treffe ich Frau Dr. Lötters und Philipp Röttgers, ihren Mitarbeiter, in Lengsdorf.

 

Heute sitze ich im Büro und lerne unter anderem, wie man eine Pressemeldung rausbringt, Online-Clippings zusammenträgt und einen Pressereport an verschiedene Unternehmen schickt. Ich gewinne neue, äußerst Interessante Eindrücke. Ein Praktikum dient der Orientierung und Vorbereitung und mir wird klar, dass es einige Aufgaben gibt, die mir noch besser gefallen als andere. Für mich steht fest, dass das Verfassen von Blogeinträgen eines der Highlights ist. Ich denke, das sollte ich nicht aus den Augen verlieren!

 

Hier lerne ich viele neue Dinge, mit denen ich vorher herzlich wenig zu tun hatte und ich bin wirklich froh, dass ich diese Möglichkeit bekomme! Ich bin mir sicher, dass ich das Gelernte im weiteren Verlauf meines Lebens anwenden kann, hierbei beziehe ich mich sowohl auf meinen persönlichen wie auch akademischen Werdegang.

 

Praktikum – mehr als Kaffeekochen und Kopieren

 

Vor allem freut mich, dass ich bei SC Lötters nicht „nur eine Praktikantin“ mit typischen „Praktikantenaufgaben“ bin, sondern richtig mitarbeiten darf. Ich kann jederzeit nach Hilfe fragen und kriege keine ungeduldigen Antworten und böse Blicke. Das Arbeitsklima gefällt mir gut, wir sind offen, aber auch direkt miteinander, was wenig Raum für Missverständnisse lässt.

 

Nach einer Woche kann ich sagen, dass ein Job in dieser Branche nicht ohne ist. Man trägt viel Verantwortung seinen Kunden gegenüber und gewissenhaftes Arbeiten ist ein Muss. Ich bin neugierig, was die nächsten sieben Wochen bringen, was ich noch lernen werde und wie ich mich schlagen werde. Ich werde Sie gerne auf dem Laufenden halten und freue mich schon auf meinen nächsten Blogbeitrag!

 

Anna Röttger (19), Praktikantin bei SC Lötters

Zehn Unternehmen aus der Region schaffen Sprung in die Juryliste beim „Großer Preis des Mittelstandes 2019“

IHK Bonn/Rhein-Sieg und Regionale Servicestelle Bonn/ Rhein-Sieg der Oskar-Patzelt-Stiftung zeichnen diese aus

06.06.2019 Für den 25. Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes 2019“ wurden in den 16 Bundesländern insgesamt 5.399 kleine und mittelständische Unternehmen nominiert. In NRW waren dies 479, gut 50 Unternehmen mehr als im vergangenen Jahr. Nach Einsendeschluss der Juryunterlagen und einer ersten Sichtung haben bundesweit 758 Unternehmen die vorletzte Wettbewerbsstufe – die sog. „Juryliste“ – erreicht. In Nordrhein-Westfalen sind dies 103 Unternehmen, 12 mehr als im Jahr zuvor, zehn davon stammen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg.

„Wir freuen uns, dass wieder so viele Kandidaten aus unserer Region stammen, die in Nordrhein-Westfalen noch im Rennen sind, und so übergeben wir auch in diesem Jahr die Urkunden persönlich in einer kleinen Feierstunde“, erläutert Dr. Christine Lötters, die die Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung in Bonn leitet. Seit Jahren ist dieser Wirtschaftswettbewerb in Deutschland so erfolgreich, wie kein zweiter. Die Resonanz auf den seit 1994 von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung ausgelobten „Große Preis des Mittelstandes“ bleibt sehr groß. Bis Ende Juni 2019 werden nun die zwölf Regionaljurys über Preisträger und Finalisten ihrer Regionen befinden. Die Auszeichnung wird dann am 28. September in Düsseldorf übergeben.

Beim „Ludwig 2019“, dem regionalen Zusatzpreis, der ausschließlich in der Region Bonn/Rhein-Sieg von der IHK und SC Lötters ausgelobt wird, sind die Würfel bereits gefallen; Gesamtsieger ist Getränke-Service Vendel aus Bonn.

Beide Preise werden parallel vergeben und sind nicht dotiert. Es geht für die Unternehmen um Ehre, öffentliche Anerkennung und Bestätigung ihrer Leistungen – ohne finanzielle Anreize.

Zur Bewertung der Unternehmen orientieren sich die Juroren bei beiden Wettbewerben an folgenden fünf Kriterien:

  1. Gesamtentwicklung des Unternehmens
  2. Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
  3. Modernisierung und Innovation
  4. Engagement in der Region
  5. Service und Kundennähe, Marketing

 

Die Juryliste beim Großen Preis des Mittelstandes haben erreicht:

 

PHYSIO CKI GbR, Windeck

Yellotools Ltd., Windeck

Stuck-Belz, Bonn

Cintellic GmbH, Bonn

Tanzhaus Bonn GmbH, Bonn

Care Concept®  AG, Bonn

Pies Martinet & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbH, Bornheim

EMIKO Handelsgesellschaft mbH, Meckenheim

PROJEKTSERVICE Schwan GmbH, Meckenheim

dipa GmbH, Lohmar

 

Bildvorschau:   Philipp Mielcarek, PROJEKTSERVICE Schwan GmbH, Michael Christmann, Stuck Belz, Dr. Christine Lötters, Marcus Vanselow, Martinet & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB, Michael Pieck (von links nach rechts)

Bildunterschrift: Unternehmen der Juryliste – Großer Preis des Mittelstandes 2019 aus der Region Bonn-Rhein-Sieg

Reich und berühmt – Der Weg zum Influencer

Viele kennen und nutzen die Online-Plattform Instagram. Viele stellen Selfies von sich, mit Freunden oder Prominenten, auf ihre Seite oder laden Videos hoch, woraufhin viele Follower antworten und auch ihre eigenen Meinungen posten.

Alles schön und gut. Jedoch gibt es auch noch das Gegenteil der „gewöhnlichen Instagrammer“. Die sogenannten Influencer sind schon seit geraumer Zeit im großen Stil im Kommen.

So auch die junge, 18 Jahre alte Arii, die mehr als zwei Millionen Abonnenten hat. Mit ihrer selbst kreierten Modelinie namens „Era“, die regulär in Produktion gehen sollte, musste sie rund 36 T-Shirts verkaufen. So lautete der Deal. Dieser scheierte kläglich und Arii stand nun da mit nichts, außer mit ihren Followern. Unter ihnen waren keine Interessenten aufzufinden, die in ihr T-Shirt-Projekt investieren wollten.

Aber das Verkaufen von Produkten kann auch funktionieren. Ein Beispiel ist der Instagram-Account von Bibis Beauty Palace. Ihre Influencer-Karriere begann 2012. Sie lud Videos mit den Themen Lifestyle, Kosmetik und Mode auf ihrem YouTube-Account hoch. Im Jahr 2015 brachte „Bibi“ dann die ersten Produkte ihrer Pflegeserie auf den Markt, mit Erfolg.

Erfolgreich Produkte an den Follower bringen?

Was man grundsätzlich bedenken sollte, ist, dass „Follower“ nicht auch automatisch Kunden sind, die die angebotenen Produkte der Instagrammer kaufen. Wenn man in seinem Instagram-Account verschiedenste Produkte zum Verkauf anbietet, muss klar sein, welche Zielgruppe man explizit ansprechen möchte. Dementsprechend muss man seine Produkte vermarkten und anbieten. Genau so dachte es sich auch Arii. Jedoch ging ihr Versuch, reich und berühmt zu werden, nicht in Erfüllung. Ariis eigene Modekollektion schien nicht zum Stil ihres Feeds und ihrer Fotos zu passen. Allem Anschein nach hatte sie zu wenig Kreativität und Sorgfalt in ihre Produkte gesteckt und auch eine völlig andere Ästhetik dargestellt.

Kleidung verkaufen und vermarkten will gelernt sein. Aber jeder Mensch lernt aus seinen Fehlern, so denkt auch Arii. Sie versteht, dass sie mehr Arbeit in ihre Projekte stecken müsse, aufgeben käme für sie nicht in Frage, postete Arii auf Twitter.

Nach den Reaktionen auf die Einstellung ihrer Modelinie „Era“, postete Arii eine Erläuterung. Es waren nicht insgesamt 36 Shirts gewesen, die sie hätte verkaufen sollen, sondern von jedem Produkt 36 Exemplare. Unter dem Strich wären das 252 einzelne Stücke gewesen.

Arii ist 18. Sie ist noch unerfahren im Werbe- und Verkaufsgeschäft und wurde anscheinend schlecht beraten. Nur ein Influencer zu sein, reicht offensichtlich nicht ganz aus, um erfolgreich (die eigenen) Produkte zu verkaufen.

Günstige Werbefläche auf Instagram?

Gerade viele Unternehmen treten aber immer häufiger mit Influencern in Kontakt. Sie wollen durch sie ihre eigenen Produkte vermarkten und zum Verkauf anbieten. Influencer als Werbemedien kosten Firmen deutlich weniger als Werbung im traditionellen Sinn: Eine Symbiose, die positive Auswirkungen auf beide Partein hat, da die Inluencer meist gut an den Kooperationen verdienen. Denn schließlich liken und kaufen Follower die Produkte der Influencer. So zumindest die weitläufige Meinung. Influencer sind für viele Menschen, besonders Jugendliche, Vorbilder und wirken häufig beeinflussend. Mit der richtigen Strategie verkaufen die Idole ein kleines bisschen Himmel, so zumindest die Illusion. Kooperationen sind sogesehen ein relativ sicherer Weg zur finanziellen Sicherheit für Personen des öffentlichen Lebens.

Diese Art der Werbung ist angepasst an die Globalisierung in der heutigen Mediengesellschaft und trifft gezielt bestimmte Zielgruppen. Macht ein Instagram-Make-Up-Guru Werbung für einen neuen Lippenstift, stellt diesen in einem Make-Up-Tutorial vor und eröffnet auch noch die Möglichkeit auf Prozente via Rabattcode, dann wird die „Community“ auf das neue Produkt aufmerksam gemacht. Und je mehr Instagrammer das Produkt in ihren Beiträgen platzieren, desto mehr Interesse wird bei den Followern geweckt.

Strategie und Marketing will gekonnt sein

Trotzdem sollte man den Hype – wie generell jeden Hype – erst einmal kritisch hinterfragen, anstatt mitzumachen und sich daran bereichern zu wollen. „Es ist nicht alles Gold was glänzt.“  Das sieht man am Beispiel von Arii, deren Marketingstrategie bei weitem noch nicht elaboriert genug war. Die Welt in den sozialen Medien ist eben doch nicht das echte Leben. Daher sollte man als Unternehmen nicht jeden Trend mitmachen: Nachhaltige Vermarktung geht anders!

Der Weg zum berühmten, (erfolg)reichen Influencer ist sehr hart. Was man als Allererstes gut durchdenken sollte, ist, was man genau verkaufen will und wie man seine Produkteam am besten vermarktet. Im besten Fall so, dass auch noch nach Monaten die Nachfrage da ist und man nicht alleine auf weiter Flur steht und von Niemandem unterstützt wird. Als Influencer muss man auch Marketing beherrschen, um erfolgreich zu sein.

Meine Praktikumszeit bei SC Lötters – Neue Eindrücke und Erlebnisse

Die Möglichkeit, ein Praktikum bei der Medienagentur SC Lötters zu absolvieren, ergab sich durch meinen Bruder Philipp (mit mir auf dem Bild). An meinem ersten Arbeitstag hatte ich noch keine wirkliche Vorstellung von dem, was mich alles an interessanten und neuen Aufgaben erwarten würde. Allein das Beobachten von Arbeitsschritten gehört ja auch zum Lernen dazu. Doch schon von Anfang an konnte ich bereits verschiedenste Aufgaben erledigen und bekam stets neuen Input. Dabei war ich zum Teil selbst erstaunt, wie viele verschiedene Dinge das waren. Zum einen das Erstellen von Presseclippings (das Sammeln von Pressebelegen für Kunden) und das anschließende Versenden des Pressereports an den Kunden. Zum anderen die gezielte Recherche für verschiedenste Unternehmen, Produkte und Pressemeldungen.

Anfang Mai nahm ich an einem Workshop mit einem Kunden teil und durfte dort auch direkt Protokoll führen. Im Vorfeld hatte ich für den Workshop bereits eine Agenda erstellt. Und natürlich erstellte ich hinterher ein Ergebnisprotokoll.

Eine weitere, anspruchsvolle Aufgabe, die ich bekam, war eine Recherche über unterschiedliche Marktbegleiter des Kunden anzustellen, diese gegliedert aufzuarbeiten mit einem abschließenden Fazit zu versehen.

Verfassen von Blogbeiträgen

Eine Tätigkeit gefiel mir ganz besonders gut: das Schreiben von Blogbeiträgen (wie Sie hier lesen können). Das Dokumentieren unterschiedlicher Themen oder eigener Erfahrungen ist eine sehr umfassende, interessante und auch komplexe Sache. 

Dabei mochte ich die Vielfältigkeit bei der Auswahl der Themen, über die man schreiben kann.

Die Preisverleihung des „Ludwig“ – Eine neue, interessante Erfahrung

Am 23.05.2019 wurden mittelständische Unternehmen aus der Region in verschiedenen Kategorien mit dem „Ludwig“ ausgezeichnet. Und ich durfte ebenfalls daran teilnehmen! Von viertel nach vier bis viertel nach zehn haben wir in der Rhein-Sieg Halle auf und vor der Bühne mitgeholfen und organisiert. Anschließend nahm ich bei Getränken und Buffet am Networking teil, was auch wieder eine ganz neue Erfahrung war.

Bei der Verleihung des Mittelstandspreises mitzuwirken, hat mir erneut andere Einblicke gegeben, die ich vorher in dieser Form nicht kannte. Wann sonst lernt man schon so interessante, innovative Unternehmen kennen wie bei so einer Veranstaltung und bekommt gleichzeitig einen Blick hinter die Kulissen?     

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir meine Praktikumszeit bei SC Lötters sehr gut gefallen hat und ich viele, neue Erfahrungen während dieser Zeit sammeln konnte.

Katharina Röttgers, Praktikantin

Ludwig 2019 geht an Getränke-Service Vendel

#GemeinsamUnternehmen Beste Mittelständler ausgezeichnet

24.05.2019  Der Ludwig 2019 für das beste mittelständische Unternehmen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg geht an Getränke-Service Vendel e. K. aus Bonn. Ausgerichtet wurde der regionale Wettbewerb von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und der regionalen Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung (OPS), SC Lötters aus Bonn. „Werner Vendel behauptet sich mit seinem Unternehmen seit mehr als 35 Jahren erfolgreich in einem schwierigen Marktumfeld.  Er hat die Jury in allen Kategorien Gesamtentwicklung, Schaffung / Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung und Innovation, Service / Kundennähe / Marketing sowie regionales Engagement überzeugt“, sagte IHK-Vizepräsidentin und Schirmherrin Sabine Baumann-Duvenbeck bei der Preisverleihung in der Rhein-Sieg-Halle in Siegburg.

„Die Leidenschaft für seinen Beruf, die vielen Ideen, aus denen Werner Vendel immer wieder neue Produkte entwickelt sowie das umfangreiche regionale Engagement zeichnen den Sieger mit über 30 Beschäftigten aller Altersgruppen aus“, erläuterte Dr. Christine Lötters für die Jury: „Getränke-Service Vendel setzt auf eine sehr hohe Serviceorientierung, ist extrem dicht an den Kunden und versucht, nahezu alles möglich zu machen und das 24/7.“ Als Jahresumsatz für 2019 werden rund vier Millionen Euro angestrebt. Die gelungene Mischung aus erfahrenen Mitarbeitern, die junge Menschen mit auf die Reise nehmen, sei ein leuchtendes Vorbild. Das eigene Spendenwasser „Saint Marcel“ ist zu einem dauerhaften CSR-Projekt geworden; je Kiste werden 20 Cent gespendet.

Weitere Gewinner des Ludwig 2019 sind:

Kategorie besondere unternehmerische Leistung: Die Yellotools Ltd. (Windeck) überzeugte durch starke zuwächse bei Mitarbeitern, Umsatz und Produkten in den Bereichen CNC, Spritzguss, holzverarbeitung und Drucktechnik – „use your brain, not your wallet“ lautet ein Leitspruch des Unternehmens.

Kategorie Marketing: Die Facts 4 Emotion GmbH & Co. KG (Bonn) ist federführend seit 2008 an Projekten zu den Olympischen Spielen beteiligt und verbindet diese mit eigenen CSR-Projekten etwa im Bereich des paralympischen Sports und Events – in Bonn, der Region und auf allen Kontinenten.

Kategorie Nachhaltigkeit: Der Obsthof Rönn (Meckenheim) übernimmt soziale und ökologische Verantwortung für die Region durch eine nachhaltige Produktion, eine eigene Marktschwärmerei und das Modell einer solidarisches Landwirtschaft

Kategorie Wachstum: Das Karosserie und Lackier Centrum Vögeli e. K. (Bonn) ist von acht auf heute 60 Mitarbeiter gewachsen und hat einen neuen Standort mit Arbeits- und Produktionsflächen eröffnet – unter anderem als einziger regionaler Dienstleister für den Partner Tesla.

In der zum zweiten Mal ausgelobten Kategorie um die beste Unternehmensnachfolge setzte sich Autohaus Wiemer GmbH aus Troisdorf durch.  „Hier handelt es sich um eine klassische familieninterne Übernahme, die aus unserer Sicht vorbildlich vollzogen wurde – gerne mehr davon“, betonte IHK-Geschäftsführer Bernhard Mensing.

Die diesjährigen Finalisten sind:

auskunft.de / Alpha9 Marketing GmbH & Co. KG, Bonn

Bernards Akademie für berufliche Weiterbildung, Bonn

Bestattungshaus Busse-Kümpel e. K., Hennef

Martin Cuvenhaus e.K., Bonn

GIS GmbH, Troisdorf

PMPG Pies, Martinet & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB, Bornheim

Rheinwunder GmbH, Bonn

Rhenac GreenTec AG, Hennef

Tondl Energietechnik GmbH, Neunkirchen-Seelscheid

„Der siebte Wettbewerb hat uns erneut hochwertige Bewerbungen beschert. Inzwischen kommen zahlreiche Unternehmen initiativ auf uns zu, interessieren sich für den Ludwig. Ein Großteil der Bewerber geht jedoch ganz klar auf das Konto der Kreissparkasse Köln, die ein sehr aktiver Partner des Wettbewerbs ist“, so IHK-Pressesprecher Michael Pieck. Neben ihm waren in der Jury Dr. Christine Lötters (regionale Servicestelle der OPS), Ruth Maria van den Elzen (Hoteldirektorin Collegium Leoninum, Bonn), Manuela und Franz-Josef Gilgen (Gilgen´s Bäckerei und Konditorei, Hennef), Sabine Baumann-Duvenbeck (Viktor Baumann Schwertransporte aus Bornheim, Vizepräsidentin der IHK und Schirmherrin des Ludwig), Dagmar Mayer (BVMW), Klaus Werner (Werner´s Metzgerei, Bad Honnef) Timo Müller (Tanzhaus Bonn), Kunibert Stefer (Medienpartner maz und media), Franz-Dieter Wirtz (Firmenkundendirektor der Kreissparkasse Köln) sowie Regina Rosenstock (Bereichsleiterin Unternehmensförderung der IHK) und Bernhard Mensing (Geschäftsführer der IHK) vertreten.

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille fasste die Bedeutung des Preises zusammen und lud bereits zum Mitmachen fürs nächste Jahr ein; einer Wettbewerbsrunde, die ganz im Zeichen des Beethovenjahres stehen wird.

Bildunterschrift: Werner Vendel (m.) und Christian Schneider (2. v. r.) nehmen den Preis freudig an (Foto: Jo Hempel)
V.l.n.r.: Timo Müller (Moderator), Michael Pieck (Pressesprecher IHK Bonn/Rhein-Sieg), Dr. Christine Lötters (Inhaberin SC Lötters, regionale Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung), Werner Vendel (Inhaber Getränke-Service Vendel e.K.), Christian Schneider (Leiter Tagesgeschäft Getränke-Service Vendel e.K.), Dr. Hubertus Hille (Hauptgeschäftsführer IHK Bonn/Rhein-Sieg)

Digitalisierte Klassenarbeiten – Die digitale Entwicklung in Schulen

Kinder lernen heute immer mehr, ihre Klassenarbeiten und Hausaufgaben in digitaler Form anstatt mit Bleistift und Füller zu bearbeiten. Dadurch verlernen sie schnell das Schreiben mit der Hand – ein wichtiger Aspekt, der den Kindern im späteren Leben fehlen wird. „Wie notiert man sich Sachen noch mal mit der Hand?“ „Wie zeichnet man eine Tabelle?“ „Ich weiß nicht, wie man einen Füller bedient.“ So sehen es einige Menschen, die für die neuen, technologischen Entwicklungen in unserer heutigen Zeit nicht offen sind.

Für die einen ist der digitale Schulunterricht durchgehend ein Vorteil, da man sich auf ganz neuen Ebenen Fächern und Inhalten widmen kann.

Für die anderen ist es durchweg negativ behaftet, da man Angst hat, abhängig zu werden oder unkonzentriert und unfokussiert zu arbeiten.

Smartphones im Schulunterricht – Torges positives Statement

Der Lehrer Bernd Stinsmeier hat der Schülerin Laura und dem Schüler Torge des Gymnasiums Altona in Hamburg die Möglichkeit gegeben, über die Frage „Sollen Handys in der Schule generell erlaubt werden?“ zu debattieren.

Mit Pro Argumenten spricht der Schüler Torge gegen die aufkommende Angst vor Smartphones und die Suchtgefahr, die daraus entsteht. Er weist darauf hin, dass man ganz aktiv diese Suchtgefahren ansprechen und den Kindern gezielt beibringen sollte, wie sie richtig mit den Smartphones umgehen. Ein Leben ohne Smartphone wäre für Torge realitätsfremd und den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht. Organisation im Arbeitsleben über das Smartphone und ständige Erreichbarkeit zählen für ihn beispielsweise zu wichtigen Aspekten. Ein respektvoller Umgang mit den „Schulhandys“ im Unterricht stellen für Torge keine Gefahren dar und er betont, dass generell der angelernte Umgang mit Smartphones ein wichtiger Bestandteil des Lebens wäre.

Die „Digital Natives“ und Projektwochen für Smartphonebedienung

Die Schülerin Laura ist der Ansicht, dass man auf der einen Seite den Kindern den Umgang mit den Smartphones, dem Internet und den digitalen Medien gut erklären sollte. Aber sie ist auch der Auffassung, dass für das Erlernen eines technischen Gerätes eine Projektwoche völlig ausreichend wäre. Die „Digital Natives“ müssen die Bedienung eines Smartphones nicht mehr erlernen. Sollten die Smartphones tatsächlich in den Unterricht eingeführt werden, könnten aber noch ganz andere Gefahren auf die Kinder zukommen. Die Konzentration, sobald ein Handy auf dem Tisch liegt, sinkt erheblich. Das besagen auch Studien, sagt Laura.

Wenn man sich das Szenario einmal bildlich vorstellt, hat jeder Schüler in Zukunft sein „Schulhandy“, wo seine Unterrichtsunterlagen gespeichert sind und er hat sein privates Handy, mit den eigenen Daten, Fotos etc. Über die geplante Trennung der privaten Handys und „Schulhandys“ ist Laura eher geteilter Meinung. Auf die selbstgestellte Frage „Warum sind Handys an Schulen momentan verboten?“ hat Laura eine klare Antwort: Die Ängste vor existierenden Datenschutzproblemen und Cybermobbing unter Schülern.

Zusammenfassend kann man sagen, dass niemand genau wissen wird, wohin uns der digitalisierte Schulunterricht führt. Die einen empfinden digitalen Unterricht als gut, die anderen heißen ihn weniger willkommen. Geteilte Meinungen gibt es immer und überall.

Dennoch sollte man nicht grundsätzlich allen neuen, technologischen Entwicklungen verschlossen gegenüberstehen.

Katharina Röttgers (24, Praktikantin bei SC Lötters)

Parship, Tinder, Dating Apps – Verlieben per Mausklick

Der Arbeitstag war chaotisch, abends liegt man auf dem Sofa und hängt am Smartphone oder Laptop. Praktischerweise kann man dort auch direkt den Traumpartner finden und muss dafür nicht rausgehen. Schließlich kann man in sozialen Netzwerken und auf Datingportalen auf höchstem Niveau flirten – oder? Auf einen Bildschirm starren und sich mit einem Profilbild auf Facebook oder Instagram eine hoffentlich baldige Zukunft vorstellen, ist manchmal sehr realitätsfremd. Denn eigentlich kennt man diese Person ja nicht. Und das ist, was die meisten heutzutage schnell missverstehen können. So viele, poetische Sprüche, so viele Komplimente und man denkt sich: „Wow! Diese Person kennt mich so gut.“ Ihr seid quasi Seelenverwandte.

Aber dann kommt der Tag der wahren Persönlichkeit. Abends – natürlich hat sich die 14-Jährige aus dem Haus ihrer Eltern geschlichen – trifft sie sich mit dem überaus attraktiven Jungen, der natürlich zufälligerweise genauso alt ist wie sie. Und sie stellt fest: Der Typ ist 27 Jahre alt. Fazit: Zu Anfang wird happy gechattet, nach einiger Zeit trifft man sich und dann ist man entweder enttäuscht oder überrascht. Online Dating Portale können Schattenseiten haben.

Deswegen sollte man es sich sehr gut überlegen, ob man nicht doch lieber auf die „klassische“ Art datet. Und nicht nur, um Enttäuschungen aus dem Weg zu gehen. Immer wieder hört man leider auch von Verbrechen an Minderjährigen. Manchmal sollten Eltern schon ein Auge auf die Online-Dating-Aktivitäten ihrer Kinder werfen. Denn gerade für junge, unreife Mädchen können diese Dating Portale Gift sein.

Über Parship und Tinder chatten

Der Werbespruch „Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über Parship“, lässt alle Nutzer hoffen, endlich einen Traumpartner zu finden. Dass das nur ein intelligenter Werbeslogan und keine Statistik ist, ist mittlerweile klar, aber er spricht für die Funktionsweise dieser Portale: Denn auch wenn es länger als elf Minuten dauert, verlieben sich Menschen in die Chatpartner, weil sie glauben, sie zu kennen. Sie verlieben sich in sie, weil sie deren „angebliche“ Eigenschaften wie Hobbys, Klugheit etc. so beeindruckend finden. Oft vergisst die Mehrheit beim Chatten wichtige Merkmale, wie die Stimme. Es gibt nichts Schlimmeres, als sich die ganze Zeit vorzustellen, dass ein durchtrainierter Hercules eigentlich nur eine männliche, markante Stimme haben kann. Und kaum trifft man sich und der Typ klingt wie ein Schlumpf.  

Aber viele Leute sehen Dating Portale auch durchgehend positiv. Zum einen lassen sie sich leicht bedienen, man findet schnell Kontakte und man kann quasi die Eigenschaften in Kategorien einteilen. Anschließend sieht man, welche Übereinstimmungen zu den anderen Personen passen und voila! Schon hat man das wahre Glück gefunden.

Eine wichtige Erkenntnis über Dating Portale

Nicht alle Beziehungen halten für immer. Aber man sollte erwachsen genug sein, um zu erkennen, dass Dating Profile nie ganz der Wahrheit entsprechen. Auf der einen Seite sehen sich die „Dating Partner“ nicht wirklich, hören deren Stimmen nicht. Zum anderen lesen sich poetische Sprüche oder Komplimente auf dem Bildschirm grundsätzlich nie so schön, als wenn man sie von dem Menschen, den man mag, gesagt bekommt.

Also Leute, seid vorsichtig mit Dating Apps und geht aufmerksam mit Dating Portalen um. Das Ganze kann Spaß machen, aber seid euch bewusst: Ihr glaubt schnell, einen Menschen zu kennen, der sich real dann doch ganz anders präsentiert, als ihr es euch vielleicht vorgestellt habt.

Verliebt euch nicht in Profilbilder, macht euch ein reales Bild von der Person, die ihr mögt.

Katharina Röttgers, Praktikantin

Alpha9 Marketing startet Pilotprojekt auf 35. Duisdorfer Gewerbeschau

Fotos machen, Geld verdienen und damit bezahlen

Die regionale Suchmaschine auskunft.de und die Wirtschafts- und Gewerbegemeinschaft Hardtberg e.V. lassen in diesem einmaligen Gemeinschaftsprojekt die Besucher der 35. Duisdorfer Gewerbeschau Fotos und Eindrücke sammeln, für die sie bei Hinterlegung auf auskunft.de mit Kryptowährung bezahlt werden und am Tag selber auf der Gewerbeschau einkaufen können.

Bonn, 07.05.2019 Daten sammeln gegen Geld, der Ansatz der regionalen Suchmaschine auskunft.de. Nutzer laden auf einer der führenden Suchmaschine für regionale Anbieter Fotos hoch, geben Bewertungen ab oder loggen sich ein. Für jede Aktivität bekommen sie Geld. Kleinstbeträge in Form von Stellar Lumen (einer Kryptowährung wie BitCoin und andere) werden in ihrer Geldbörse gutgeschrieben. Dies ist seit Einführung der auskunft.de App im Februar tägliche Praxis, die stärker angenommen wird. „Natürlich haben wir noch nicht von allen Anbietern in Deutschland Fotos oder Bewertungen“, beginnt Fabian Brüssel, Geschäftsführer der Alpha9 Marketing GmbH. „Und um bekannter zu werden und mehr Nutzer mit unseren Leistungen vertraut zu machen, suchen wir nach Partnern, wie in diesem Fall.“

Bislang war es in Deutschland nicht möglich, mit den auf auskunft.de gesammelten Beträgen in Geschäften zu bezahlen. Rechtliche Hürden standen hier im Weg. Nun hat auskunft.de einen Weg gefunden, wie es gehen kann. In der Wirtschafts- und Gewerbegemeinschaft Hardtberg e.V. hat auskunft.de einen aufgeschlossenen Kooperationspartner gefunden, um dies in der Praxis zu testen. „Deutschland ist das Land des Bargelds. Hier wird immer noch in den meisten Fällen bar bezahlt. Da ist Kryptowährung weit weg, was die Akzeptanz angeht“, erläutert Brüssel. Für ihn ist Kryptowährung die Zukunft.


Am 16.6.2019 ist es soweit. Die 35. Gewerbeschau in Bonn-Duisdorf öffnet ihre Türen. Erstmalig wird man dort mit Kryptowährung zahlen können. Die einzelnen Anbieter werden im Vorfeld von auskunft.de ausgerüstet. So können sich die Besucher an jedem Stand einloggen, Fotos hochladen und den Anbieter bewerten. Dies ist in der auskunft.de App der Fall. „Wir bilden hier eine Innenstadt nach, in der zahlreiche Anbieter zu finden sind und man sich als Kunde bei jedem einzelnen einchecken kann“, erläutert Digital Native Brüssel. Erstmalig kann der Kunde während der Gewerbeschau bei einem Anbieter die verdiente Kryptowährung zum Bezahlen nutzen. „Das ist neu, wir schließen so den Wertschöpfungskreislauf und schaffen für den Kunden einen deutlichen Mehrwert vergleichbar zu Payback. Hier zahlt man mit seinen Punkten“, erläutert Gisbert Weber, Vorsitzender der Wirtschafts- und Gewerbegemeinschaft Hardtberg e.V.


Um das Interesse der Besucher an dieser einmaligen Aktion am 16.6.2019 noch zu steigen, werden die beiden Partner zusätzlich einen Wettbewerb ausrufen. Dort werden sie diejenigen Besucher belohnen, die die meisten Fotos gemacht und hochgeladen haben. Außerdem werden sie sowie diejenigen Aussteller auszeichnen, die ihre Kunden am besten motiviert haben, sich zu beteiligen. Details arbeiten die beiden Partner noch aus.


Ob die Zahlung über ein entsprechendes Terminal, das in Österreich bereits auf dem Markt ist, für Deutschland aber noch vor der Markteinführung steht oder per Handy erfolgen wird, ist aktuell noch offen. Sicher ist, auskunft.de ist auf dem diesjährigen Stadtbezirksfest am 15./ 16. Juni 2019 als aktiver Partner dabei. Und die Besucher werden erstmals in Deutschland auf einer Gewerbeschau mit Kryptowährung zahlen können.

Bildunterschrift: Auskunft.de Suchmaschine für Bonn (Screenshot: Alpha9 Marketing GmbH & Co. KG)

Mein Praktikum bei SC Lötters: Meine erste Arbeitswoche

Voller Neugier und Interesse auf neue Aufgaben, die mir bisher nicht in dieser Form begegnet waren, ging ich zu meiner neuen Praktikumsstelle. Schon zu Beginn wurde ich in sehr abwechslungsreiche Arbeiten mit verschiedensten Programmen eingebunden. Da man am Anfang immer eine Menge an Informationen bekommt, ging es mir erst einmal darum, allem folgen zu können und zu hoffen, dass alles in eigener Umsetzung auch funktionieren würde. Aber wie sagt man: „Noch ist kein Meister vom Himmel gefallen.“ Oder: „Übung macht den Meister.“

Langer Rede, kurzer Sinn: Nach der umfangreichen Erklärung der einzelnen, zum Teil digitalen Arbeitsschritte, bekam ich von Frau Dr. Lötters direkt einen sehr interessanten Auftrag, der den einen oder anderen höchstwahrscheinlich in seine Kindheit zurückversetzt. Ich sollte das Unternehmen Emiko für den Türöffner-Tag der „Sendung mit der Maus“ anmelden, bei dem Kinder einen ganzen Tag Tüftler bei der Arbeit beobachten dürfen. Im Falle von Emiko geht es dabei z.B. darum, wie Bakterien entstehen und wofür diese nützlich sind und vieles mehr. Zu meiner Aufgabe gehörte es, den Anmeldebogen auszufüllen. Außerdem sollte ich direkt einen kreativen Slogan für den Anmeldetext finden, der sowohl die verantwortlichen Redakteurinnen und Redakteure als auch Kinder ansprechen sollte. Nach einigen Formatierungsarbeiten war es dann soweit: Ich durfte meinen ersten, eigenen Blogeintrag für die SC Lötters Homepage beginnen. Aufregung pur, Spaß auf jeden Fall.

Erste Eindrücke

Direkt am ersten Tag erkannte ich, dass die Welt des Storytellings und der Strategischen Kommunikation eine Menge an vielseitiger Arbeit in vielen verschiedenen Bereichen bietet. Repräsentativ für die unterschiedlichen, breit aufgestellten Themengebiete sind unsere Kunden gbo datacomp und Emiko. Ein Klick auf unsere Links genügt und schon habe ich eine Fülle an Informationen zu den Unternehmen. Aber jetzt möchte ich noch von meiner ersten Arbeitswoche zu Ende berichten, um nicht völlig den roten Faden der Berichterstattung zu verlieren.

Am zweiten Arbeitstag bekam ich direkt weitere neue Einblicke in abwechslungsreiche, kreative Prozesse. Wir versendeten Pressemeldungen an Redaktionen. Bei der zweiten Meldung durfte ich das auch direkt selber machen. Zu Pressemeldungen gehören auch die sogenannten Clippings: Artikel unseres Kunden alpha9 Marketing (auskunft.de) aus verschiedenen Magazinen scannte ich und legte sie digital sowie analog ab.

Pressemitteilungen und PowerPoint Präsentationen

Pressemeldungen stellen wir auch online in Nachrichtenportale sowie in manchen Fällen auf Homepages der Kunden. Wir stellten den Blogbeitrag unseres Bürohundes Hunter auf unsere Seite und bereiteten ihn SEO-optimiert auf. Ich verfasste eine Anleitung zum Scannen und Weiterleiten von Presseartikeln. Danach hörte ich noch mehrmals in die Jingles der Gewerbeschau Duisdorf von 2011 rein, da wir zum Abschluss des Tages noch ein Gespräch mit Regina Rosenstock vom Gewerbeverein Hardtberg führten, bei dem ich direkt dabei sein durfte. Den Kopf voller neuer Eindrücke, ging ich nach Hause und dachte noch im Nachhinein über diese kleine Konferenz nach.

Am dritten Arbeitstag drehte sich alles um meine erste PowerPoint Präsentation für einen Kunden, die ich mithilfe von Vorlagen erstellte. Dabei muss man auf mehr achten als gedacht, denn bei SC Lötters verwenden wir unsere festen Schriftgrößen und Farben. Die Präsentation wurde dann auch gleich als PDF-Datei an den Kunden weitergeleitet. An meinem vierten Arbeitstag ging es in die Mediaplanung: Ich musste von verschiedenen Unternehmen die Pressemeldungen der letzten vier Monate vergleichen und für einen Kunden, der sich in dem Bereich neu aufstellen will, in Tabellenform aufbereiten. In dieses Projekt werde ich auch die nächste Zeit involviert sein.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir meine erste Woche bei SC Lötters gut gefallen hat und ich hoffe, dass auch weitere gute Wochen folgen werden.

Katharina Röttgers (24, Praktikantin bei SC Lötters)