Ehrenamt ist Ehrensache – und soll es auch bleiben – in der Region für die Region

In den vergangenen fünf Jahren durfte ich im Ehrenamt als Mitglied der Vollversammlung der IHK Bonn/Rhein Sieg an Entscheidungen für die Unternehmen der Region mitwirken. Für das Vertrauen, das die wählenden Unternehmer und Unternehmerinnen mir gegenüber ausgesprochen haben, sage ich danke. Es hat mir sehr viel Freude gemacht, die Interessen der klein- und mittelständischen Unternehmen und Kreativen zu vertreten.

Was ist die Vollversammlung?

Die Vollversammlung wird auch „Parlament der Wirtschaft“ genannt. Sie ist das wichtigste Gremium der IHK, das von den Mitgliedsunternehmen der Region in freier, gleicher, geheimer und direkter Wahl alle fünf Jahre gewählt wird. Sie spiegelt die Wirtschaftsstruktur des IHK-Bezirks wider.

Was macht die Vollversammlung?

Die Vollversammlung bestimmt die Richtlinien der IHK-Arbeit. Sie beschließt über alle Angelegenheiten, die für die kammerzugehörigen Unternehmen oder die Arbeit der IHK von grundsätzlicher Bedeutung sind. Die Vollversammlung diskutiert und erarbeitet Leitlinien für Projekte in der Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsförderung in der Region und vor allen Dingen für die Region. Die Arbeit erfolgt ehrenamtlich.

Worauf es ankommt!

Ein solches Ehrenamt ist Ehrensache und mit einem zeitlichen Engagement verbunden, wenn man sein Mandat ernst nimmt. Es reicht nicht aus, gewählt zu werden, man muss das Amt auch ausfüllen. Dazu gehören Abende im Dienste der Vollversammlung, ergänzende Treffen, um zu wissen, worauf es den Unternehmen ankommt und nicht zuletzt die Vorbereitung der Versammlung sowie weiterer Treffen.

Die Arbeit in der Vollversammlung

Im Rahmen der Vollversammlung wird über Vorlagen diskutiert, Entscheidungen abgewogen, um diese zu beschließen oder auch nicht. Also müssen vorbereitend Unterlagen durchgearbeitet und Fragen gestellt werden. Meinungsbildung gemeinsam mit Kollegen im Sinne der Unternehmen der Region, nicht zu vergessen. Hier kommt es nicht selten auf Details an. Fingerspitzengefühl und Durchsetzungsstärke sind gefragt.

Was man bewirken kann.

Durch aktive Diskussionen lassen sich in der Vollversammlung, Entscheidungen im Sinne der Unternehmen (mein Fokus: klein- und mittelständische Unternehmen) beleuchten und durchaus auch zu korrigieren. Nicht lassen sich die Interessen der klein- und mittelständischen Unternehmen durchsetzen. Das ist so in einer Demokratie, wie der Vollversammlung. Doch gemeinsam können die aktiven Mitglieder der Vollversammlung dafür sorgen, dass Fragen diskutiert und Einwände gehört werden.

All dies habe ich mit Engagement und Freude getan. Und ich würde die Wirtschaft der Region in der nächsten Wahlperiode gerne erneut aktiv vertreten. Dafür brauche ich Ihre Stimme!

Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen.

Dr. Christine Lötters

Mein letzter Praktikumstag

Am 02.04. war mein letzter Praktikumstag und ich muss zugeben, dass die Zeit doch sehr schnell verging, selbst im Homeoffice. Dank Corona konnte ich nur bei zwei Außenterminen dabei sein, die ich sehr interessant fand. Einmal eine Pressekonferenz am Rheinauensee zusammen mit unserem Kunden EMIKO. Und dann war es ein Besuch bei der KUHNE Group, hier wurden Videos für die Kunststoff-Initiative gedreht. Über den Termin am Rheinauensee durfte ich dann auch direkt einen Blogbeitrag verfassen. Im Homeoffice kann man nicht dieselben Erfahrungen sammeln wie vor Ort im Büro. Auch wenn wir untereinander durchgehend Kontakt per E-Mail, Telefon und anderen Medien hatten, ist es nun einmal nicht dasselbe. Und so habe ich mir hin und wieder eine Arbeitsatmosphäre zusammen mit dem Team im Büro gewünscht. Nichtsdestotrotz habe ich auch im Homeoffice einiges dazugelernt, was ich sowohl für die Uni als auch für das Berufsleben gut gebrauchen kann.

 

Auch im Homeoffice war ich festes Mitglied im Team

 

So habe ich auch im Praktikum im Homeoffice Teil des Teams sein können. Ich hatte viele verschiedene Aufgaben, zum Beispiel habe ich Informationen zu verschiedenen Themen zusammengetragen und daraus Texte und Dokumente erstellt und auch Texte ins Englische übersetzt. Zudem habe ich bei der Pressearbeit mitgewirkt und durfte auch bei Erstellung einer neuen Homepage helfen. So habe ich direkt das System „hinter einer Homepage“ kennengelernt und war fasziniert davon, wie eine Homepage aufgebaut wird und wie viel Arbeit dahintersteckt. Toll war auch, dass ich in das neue Projekt für die Kunststoff-Initiative mit einbezogen wurde. Dabei habe ich Inhalte zu verschiedenen spannenden und unterschiedlichen Themen zusammengetragen und wichtige Rechercheaufgaben übernommen. Durch dieses Projekt habe ich auf jeden Fall eine Menge über das Thema Kunststoff gelernt.

 

Außerdem habe ich im Bereich SEO (Suchmaschinenoptimierung) unterstützt, wo Recherche und Überprüfungen zu meinen Aufgaben gehörten. Überhaupt habe ich aufgrund der unterschiedlichen Kunden von SCL viele verschiedene Themenbereiche kennengelernt, durfte über das Thema Kunststoff hinaus in die Bereiche Logistik, IT in der Logistik und IT in der Fertigung – ein Kunde ist ein führender MES-Experte – schnuppern.

 

Immer wieder gerne, man lernt nie aus

 

Auch ein Praktikum im Homeoffice eröffnet Horizonte. Ich habe auf jeden Fall einen Einblick in die PR-Arbeit erhalten. Vor dem Praktikum konnte ich mir nicht genau vorstellen, was man dort eigentlich alles macht. Nun weiß ich, es gibt viel mehr zu entdecken als gedacht. Die übernommenen Aufgaben haben meine Herangehensweise an Rechercheaufgaben verbessert. Und auch fühle ich mich beim Verfassen von Texten sicherer. Ich werde bestimmt noch weitere Praktika in verschiedenen Bereichen der PR- und Kommunikationsbranche machen, denn die Arbeit hier hat mich sehr fasziniert.

Jana Pauels

Unsere Praktikantin berichtet von der Pressekonferenz am Rheinauensee

Vor meiner ersten Pressekonferenz war ich sehr aufgeregt. Nach all den Tagen vor dem Bildschirm im Homeoffice, war das eine willkommene Abwechslung, auf die ich mich sehr gefreut habe. Ich wusste nicht, was ich mir unter einer Pressekonferenz vorstellen sollte und war deshalb auf den Ablauf gespannt.

 

Das Boot auf dem Rheinauensee

 

Als ich morgens am Rheinauensee ankam, entdeckte ich auf dem See ein kleines, seltsam aussehendes Boot. Ich wunderte mich ein wenig, was daran so besonders sein sollte, dass wir uns dort zu einer Pressekonferenz trafen. Doch schon bald wusste ich mehr und erfuhr, dass mit diesem Boot natürliche Mikroorganismen in die Sedimentschichten auf dem Grund des Sees eingebracht werden. Diese sollen Schadstoffe abbauen, was allerdings einige Wochen in Anspruch nehmen kann. Eine positive Veränderung wird also erst langsam und mit Zeitverzögerung sichtbar. Zudem erschwert Kälte den Prozess. Verantwortlich für das Projekt ist EMIKO aus Meckenheim. Projektleiterin Annette Mannschott und Markus Beiten, Eigentümer und Fahrer des Bootes, der im Auftrag von EMIKO unterwegs ist, lernte ich kennen. Nach einiger Zeit kamen immer mehr Journalisten, um sich das Projekt anzusehen, darunter RTL-West, der General-Anzeiger, Radio Bonn/Rhein-Sieg, der Rhein-Sieg Anzeiger und der WDR – Hörfunk und Fernsehen.

Der Hintergrund des Projektes: Die Wasserqualität des Rheinauensees ist seit Jahren ein Gesprächsthema. Nun wird man bei der Stadt aktiv und setzt im ersten Schritt Mikroorganismen zur Reduzierung des Sediments (Schlammes im See) ein. Immer wieder ist es zu unangenehmen Gerüchen und einem Vogelsterben, insbesondere in heißen Sommermonaten, gekommen.

Hierüber war ich als Studentin, die erst seit kurzer Zeit in Bonn lebt, verwundert, mutete der See aktuell friedlich an. Umso mehr freue ich mich, dass man sich nun darum kümmert, denn mir persönlich liegt der Natur- und Tierschutz sehr am Herzen.

 

Die Pressekonferenz selbst

 

Nach einiger Zeit begann die Pressekonferenz, zu welcher die Stadt Bonn eingeladen hatte. Nun berichteten unter anderem Dieter Fuchs, Leiter des Bonner Amtes für Stadtgrün, Annette Mannschott, und Jan Stiller, vom Amt für Umwelt und Stadtgrün, von dem Projekt und erläuterten die nächsten Schritte. Sie erklären auch, dass der See zurzeit mit Sensoren überwacht wird, die die Wasserwerte analysieren. Der Sauerstoffgehalt war lange Zeit ein großes Problem, nun führen Pumpen, falls nötig, zusätzlichen Sauerstoff in den See. Anschließend durften die Journalisten Fragen stellen. Warum dies wichtig ist? Na klar, um die Wirkweisen der Mikroorganismen und das Vorhaben insgesamt zu erklären. Gerade nach einer Pressekonferenz haben die Journalisten nicht selten Fragen. Diese finden sie in der Pressemappe beantwortet. Deshalb ist es wichtig, dass jeder Journalist eine Mappe mit Informationen von EMIKO erhält. So verteilten wir Mappen und stellten bei fachlichen Fragen den Kontakt zur Projektleiterin, Annette Mannschott, her. Als Expertin kann sie Fragen zum Hintergrund beantworten. Für uns war es wichtig, Kontakte zu knüpfen und mit vielen der Anwesenden zu sprechen. Begehrtes Fotomotiv war Markus Beiten auf seinem Boot. Er fuhr deshalb einige Extrarunden mit seinem Spezialboot für die Kameras.

Und dann war Schluss. Alle Fragen gestellt, alle Fotos im Kasten und ich auf dem Weg nach Hause.

 

Ein interessanter Termin

 

Aus dieser Pressekonferenz habe ich auf jeden Fall so einiges über die Arbeit in einer PR-Agentur und den Ablauf von Pressekonferenzen gelernt. Ich finde das sehr interessant. Mal sehen, was mich morgen erwartet.

Jana Pauels

Ein Praktikum in Zeiten von Corona

Praktikum in Zeiten von Corona? Gar nicht so leicht…

Corona macht allen das Leben schwer, auch als Praktikant/in hat man es da nicht so leicht. Praktika finden zurzeit vor allem im Homeoffice statt, doch kann man dabei dieselben Erfahrungen sammeln wie in einem Unternehmen vor Ort? Das wird sich zeigen. Vielleicht ist es nicht dasselbe, doch ich denke, man lernt auf jeden Fall etwas dazu.

 

Wie alles begann

Vor etwa einem Jahr entschloss ich mich, ein Praktikum bei SC Lötters zu machen, unter anderem, um einen Einblick in das Unternehmen zu gewinnen, aber auch um zu erfahren, ob die Arbeit im Bereich PR für mich interessant sein könnte. Geplant war, ab März das SCL Team zu unterstützen. Damals war ich noch voller Hoffnung, dass 2021 das Leben wieder seinen normalen Gang geht. Doch dann kam alles anders…

 

Der erste Arbeitstag

Der erste Arbeitstag beginnt leider nicht im Büro in Lengsdorf, sondern im Homeoffice, den Anforderungen geschuldet. Ich bin gespannt, was mich erwartet und was noch auf mich zukommen wird. Zunächst habe ich die Arbeitsmaterialien abgeholt. Ich wurde im Büro grob in den Ablauf des Praktikums eingeführt. Was beim Praktikum in Zeiten von Corona besonders zählt, sind Selbstständigkeit und Eigeninitiative. Ich versuche mich an unterschiedlichen Aufgaben und bleibe dabei in engem Kontakt mit meinen Kollegen, die digitalen Medien machen es möglich. Fragen per Telefon, Chat oder E-Mail – alles anders, aber machbar. Und nun gehts endlich los, das Praktikum beginnt, Recherchearbeit wartet auf mich und ich versuche mich an ersten Texten. Es ist eben aktuell alles etwas anders und ich hoffe, dass ich trotz Homeoffice reichlich Erfahrung sammeln werde. Ich denke, da kommt noch so einiges auf mich zu und ich bin gespannt auf die kommenden Wochen.

 

Ach, fast hätte ich es vergessen: Eventuell stehen drei Außentermine an, zu denen ich, wenn es geht, das Team begleiten kann, um zu sehen, wie spannend PR vor Ort sein kann.

Storytelling ist das Erzählen von guten Geschichten

Storytelling oder das Erzählen von Geschichten, an die man sich gerne erinnert

Einige werden sich gerne an ihre Kindheitstage erinnern, vorlesen gehörte (früher) einfach dazu. Bevor man zu Bett ging, wurde vorgelesen oder einfach nur so, wurden Geschichten erzählt. Später las man selbst, versank in Büchern und las ganze Nächte durch, weil das Buch oder die Geschichte so spannend waren. An manche erinnerte man sich noch lange, andere waren schnell wieder vergessen.

Warum erinnert man sich an einige Geschichten, an andere nicht?

 

Das Geheimnis guter Geschichten

Manche Storys sind emphatisch und schaffen eine enge emotionale Verbindung zum Leser. Sie fesseln ihn, erinnern ihn an Erlebtes und erzeugen Kopfkino.

Und genau das macht den Erfolg einer Story aus. Storytelling ist das Erzählen von guten Geschichten. Und dieses Erfolgsgeheimnis können und sollten sich Unternehmen zunutze machen.

Fakten allein reichen nicht

Zahlen, Daten, Fakten sind wichtig, ohne Frage. Aktuell vergeht kein Tag, an dem es nicht um Zahlen geht. Doch nackte Zahlen allein reichen nicht aus, um Informationen zu vermitteln. Erst, wenn Zahlen in eine Beziehung zu etwas gesetzt, sie mit Emotionen versehen werden, dann erreichen Sie uns. Erst dann beschäftigen wir uns mit ihnen und ihrer Aussage. Das gilt auch, wenn z.B. aus einer namenlosen Menge, einzelne herausgehoben werden, Zahlen und Nummern ein Gesicht bekommen. In einem solchen Fall wird eine emotionale Verbindung hergestellt. Und genau eine solche emotionale Verbindung sorgt dafür, dass sich das Gegenüber mit der Geschichte beschäftigt. Übertragen auf Storytelling im Unternehmen bedeutet dies, dass sich durch diese emotionale Verbindung Ihre Zielgruppe mit Ihrer Geschichte beschäftigt.

Je enger, desto besser bei B2B!

Erzeugen Sie Verbindungen zum persönlichen Umfeld Ihrer Kunden. So schaffen Sie Nähe und Empathie. Verkaufen Sie Gefühle, Erlebnisse und keine Produkte. Auch im B2B Bereich. Lassen Sie die Leser – ihre potenziellen Kunden – wissen, wie professionell sie werden, wenn sie ihre Leistungen / ihre Produkte nutzen. Auch im B2B Bereich überzeugen Gefühl und Nähe. Zahlen helfen, die Gefühle zu begründen. Emotionen sorgen dafür, dass man sich mit den Zahlen auseinandersetzt. Ohne Emotionen bleiben Zahlen ungehört!

Fazit

Storytelling ist eine beliebte Methode im Marketing und der Pressearbeit, um Botschaften und Informationen mithilfe von Geschichten zu vermitteln. Die Eigenschaften einer Geschichte eignen sich hervorragend dazu, um den Empfänger, also Ihre Zielgruppe zu aktivieren, zu emotionalisieren, zu begeistern und zu binden. Auf diese Weise machen Sie es sich leichter, Ihre Zielgruppe zu erreichen und sich mit ihrer Botschaft im Gedächtnis zu verankern.

Storytelling lässt sich in diversen Medien und Formen umsetzen. Gerade das Internet bietet viel Raum zum Erzählen von Geschichten. Geschichten lassen sich mit Videos, Texten, Slideshows, Animationen oder Multimedia-Reportagen immer wieder neue erzählen. Es müssen nicht immer die Märchen aus Kindertagen sein.

Digitale Pressearbeit – alles anders?

Digitale Pressearbeit – alles außer Pressemeldungen?

Pressearbeit ist und bleibt ein wichtiger Teil der PR. Allerdings ist Pressearbeit – digital oder analog – mehr als das Erstellen und Versenden von Pressemeldungen. Was  nicht bedeutet, dass die Pressemeldung als solche, den digitalen Tod gestorben ist. Vielmehr muss eine Pressemeldung noch stärker bestimmte Kriterien erfüllen, um im digitalen Umfeld – der digitalen Pressearbeit – erfolgreich zu sein.

Schneller und mehr!

Das Internet und die digitalen Medien haben das Nutzerverhalten spürbar verändert, auch PR- und Pressearbeit. Im Tsunami der Informationen, die digital auf Knopfdruck schnell und einfach zu versenden sind, ist es noch wichtiger, die Aufmerksamkeit der Redaktionen zu gewinnen.

Der Köder muss dem Fisch schmecken

Wichtig ist und war, vom Empfänger aus zu denken. Sich also Gedanken zu machen, welche Themen für die Redaktion interessant sind. Dies war immer schon so. Der Köder musste immer schon dem Fisch und nicht dem Angler schmecken. Übersetzt heißt dies: Die Botschaft, die die Unternehmen als Pressemeldung verlässt, muss der Redaktion schmecken, sprich ihnen die Arbeit zu erleichtern und sie dabei unterstützen, ihre Leser mit interessanten Inhalten zu erreichen. Die gute Idee macht den Unterschied.

Eigentlich nichts. Neu sind jedoch Geschwindigkeit und Menge. Die Redaktionen werden von Meldungen per Mail geflutet. Deshalb müssen Betreff und Überschrift aus der Flut der Mails herausstechen und die Redaktionen in Millisekunden überzeugen, sonst landet die Meldung unbeachtet im Mail-Papierkorb der Redaktion. Für die digitale Pressearbeiter bedeutet dies, sie müssen sich vom Massenaussendungs- und Reichweitedenken verabschiedet und sich stattdessen auf gezielte und gehaltvolle Meldungen mit wirklichem Mehrwert für das Medium und die Leserschaft konzentrieren. Inhaltlich und handwerklich gut gemachte Pressemeldungen werden von Journalisten auch weiterhin berücksichtigt, um sich zu informieren.

Einmal ist kein Mal

Aussendungen müssen regelmäßig erfolgen, um Aufmerksamkeit beim Medium zu bestimmten Themen zu erzielen. So baut man sich als Absender eine Expertise zu auf. Nicht selten melden sich Journalisten dann deutlich später, wenn etwa ein thematisch passender Beitrag in Planung ist.

Zeitgemäße PR- und Pressearbeit auch mittels Pressemeldungen funktioniert nicht als Eintagsfliege, weder digital noch analog. Sie ist nur dann erfolgreich, wenn sie längerfristig angelegt ist. Nur so lässt sich der richtige Ansprechpartner, die richtige Redaktion erreichen.

Guter Content – kein Problem, oder doch?

Wer schreiben kann, schreibt guten Content – kein Problem!

Geschichten, Blogbeiträge oder Texte für die Homepage schreiben ist einfach, das kann doch jeder. Das schreiben wir selbst, kein Problem. So oder so ähnlich verlaufen immer wieder Gespräche mit unseren Kunden. Doch: Wenn es so einfach wäre, könnte es jeder! Und das ist ganz sicher nicht der Fall, oder?

Nein, keinesfalls: Content wird zu gutem Content, weil er passend gewürzt, also auf die Zielgruppe abgeschmeckt ist. Und genau das, das „richtige“ Würzen ist gar nicht so einfach. Hier hat sicherlich jeder schon eigene Erfahrungen gemacht.

Was ist zu tun?

Zuerst einmal sollten Sie sich Gedanken machen, wen Sie erreichen wollen. Wer ist Ihre Zielgruppe? Und wonach sucht Ihre Zielgruppe, was interessiert sie wirklich.

Warum? Ganz einfach – Zielgruppe und Suchanfragen sind die Grundlage für KeywordsSchlüsselwörter – die Sie für Ihren Content benötigen. Ihr Content sollte die Antwort auf die Suchanfrage erhalten – also relevant in Bezug die Anfrage sein, um bei der Suchanfrage angezeigt zu werden. Und genau darum geht es. Sie sollten möglichst weit vorne – auf den ersten Seiten einer Suchanfrage – angezeigt werden, wenn ihre potenzielle Zielgruppe nach für den relevanten Keywords sucht. Nutzen Sie angebotene Tools, mit deren Hilfe sie besser verstehen können, nach was und wie ein User sucht.

Die Wahl der Keywords ist das A und O – Sie bestimmen entsprechend über Ihren Erfolg. Seien Sie also sorgsam bei der Auswahl und überprüfen Sie diese regelmäßig.

Leicht verständlich – einfach und klar!

Der Content sollte einfach zu konsumieren sein. Vermeiden Sie komplizierte, schwer verdauliche Sätze. Im Internet geht es immer um Geschwindigkeit und dies auch beim Lesen der Texte. Nutzen Sie Bildunterschriften und sorgen Sie für kurze Ladezeiten. Die Bilder sollten eine möglichst geringe Auflösung haben.

Doppelt hält in diesem Fall nicht besser!

Vermeiden Sie unter allen Umständen „Duplicate Content“. Duplicate Content entsteht dann, wenn Sie Inhalte einer Webseite eins zu eins kopieren. Suchmaschinen bewerten diese doppelten Inhalte negativ und stufen Sie in der Relevanz herunter. Dies führt dazu, dass sie entsprechend weiter nach hinten rutschen.

Ergänzende Hilfsmittel

Nutzen Sie immer Hilfsmittel wie Meta-Tags oder die Meta-Description in Ihrem Content-Management-System. Hier können Sie entscheidende Informationen über eine Webseite nennen. Je mehr strukturierte Informationen Sie über Ihre Webseite der Suchmaschine anbieten, desto höher ist die Chance, dass die Inhalte auf der Seite als relevant eingestuft werden. 

quod erat demonstrandum

Soweit einige Stichworte, die Ihnen helfen, sich im SEO-Dschungel zurechtzufinden. Achten Sie auf so Kleinigkeiten wie Überschriften, die in der falschen Reihenfolge aufgebaut sind, Bilder ohne Bildunterschriften oder Links, die ins Leere führen. All diese kleinen Fehler erschweren dem Google-Sucher den digitalen Weg zu Ihnen.

SEO ist keine Hexerei!

Erfolgreiches SEO bedeutet, schnell gefunden zu werden!

SEO stammt aus dem Englischen und steht für „Search Engine Optimization“ zu deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Spricht man mit Kunden oder schaut sich den Markt der Onlineanbieter an, könnte man meinen, SEO ist keine Hexerei!

Was verbirgt sich tatsächlich hinter SEO und wie kann das Potential für den eigenen Erfolg genutzt werden? Diese Fragen lassen sich nicht mit einem Satz beantworten. Und wie immer steckt dahinter eine Menge an Erfahrung.

Das Ziel von SEO

Unter Suchmaschinenoptimierung versteht man alle Prozesse, die einer Webseite helfen, in den Suchmaschinen besser gefunden zu werden. Die Seite selbst wird so gestaltet, dass sie von der Suchmaschine optimal gelesen und indexiert werden kann. Ziel ist es, eine Position unter den ersten zehn Treffern der Suchmaschinen – in der Regel Google – zu erreichen.

Onpage-Optimierung

Bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) werden zwei Bereiche unterschieden: die Onpage-Optimierung und die Offpage-Optimierung. Die Onpage-Optimierung sollte am Anfang einer Optimierung stehen. Hier werden Struktur und Inhalte einer Seite angepasst, um es der Suchmaschine leicht zu machen, die Seite zu finden. Ein wichtiger Teil der Onpage-Optimierung ist die Analyse der Keywords und die Optimierung der Inhalte hinsichtlich der besonders relevanten Keywords.

Offpage-Optimierung

Die Offpage-Optimierung sind Maßnahmen außerhalb der eigenen Webpage. Ein wichtiger Aspekt dabei ist das Management des Linkbildes einer Seite. Es sollten nur solche Seiten auf die eigene Seite zurückverlinken, die eine positive Auswirkungen auf das Ranking der Seite haben. Links von negativ bewerteten Seiten sollten vermieden werden.

Quick and dirty!

Suchmaschinenoptimierung ist stets langfristig und organisch angelegt. Im Zweifelsfall sollte man auf den schnellen Erfolg durch Linkkäufe oder unerlaubte Manipulationen verzichten. Diese können sich sogar negativ auf das Ranking, die Bewertung der Webpage auswirken. SEO ist keine Hexerei!

Ab mit den alten Zöpfen – digitale Inhalte müssen her!

Neuer Wein in alten Schläuchen – oder doch besser Content, der digital gut ankommt?

Die Zeit zwischen den besonderen Tagen eines Jahres ist immer wieder ideal, um sich von ungeliebten Gewohnheiten, Altpapier, Altlasten oder alten Zöpfen zu trennen. Mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Auch wir haben die Zeit genutzt, um unser Büro und unsere Agentur aufzuräumen. Geblieben sind die beiden Fragen: Wo wollen wir hin? Was brauchen wir dazu, um dort hinzukommen? –  die noch beantwortet werden müssen.

Ein nicht gerade triviales Unterfangen, aber eben doch notwendig, gerade 2021. Liegt mit 2020 ein Jahr der tiefgreifender Disruption und weitreichender Verwerfungen hinter uns. Nichts ist mehr so, wie es vor 12 Monaten um diese Zeit war.

 

Europa versus Asien

Ganz sicher nicht in Europa. Während man in Asien in den ersten Januartagen bereits Großlazarette aus dem Boden stampfte, schaute man in Europa ungläubig zu und konstatierte, das würde es bei uns nicht geben. Stimmt!  Kann man heute mit Bestimmheit sagen! Genau das würde es bei uns in Europa – Deutschland – nicht geben. Eine derart strickte Bekämpfung eines Virus auf der Basis gemachter Erfahrungen vergangener Pandemien. Undenkbar! Und dann noch mit dem Ergebnis 12 Monate später als Phönix aus der Asche zu steigen und weltweit den Ton auf den Märkten anzugeben. Das wird es in Europa nicht geben.

 

Hybrides Arbeiten bei SC Lötters

Doch nun zu uns. Bei uns hat sich viel verändert. Wir lernen aus Erfahrungen, lassen diese ins Agenturleben einfließen und stellen uns auf Veränderungen ein. Beibehalten haben wir unsere kundenorientierte Arbeitsweise. Unser Ziel, nah an den Themen unserer Kunden zu sein, dessen Entwicklung zu antizipieren und kommunikativ zu begleiten bzw. steuern. Geändert hat sich die Arbeitsumgebung. Statt aus der heimeligen Agentur heraus, arbeiten die Kollegen immer mehr auch aus dem Homeoffice. Eine Herausforderung für die Kommunikation, die wir mittels moderner Technik bewältigt haben. Regelmäßige Bürotage sorgen für die Nähe, die dann doch fehlt.

 

Content, der ankommt und überzeugt!

Ganz neu ist unsere Ausrichtung nicht, schon immer begleiten wir unserer Kunden mehr dabei, gesehen, gelesen und gehört zu werden. Neu ist jedoch, dass wir noch mehr als zuvor unsere Kunden im Dschungel der digitalen Kommunikation begleiten. Ideen, Inhalte, Themen, die in wenigen Sekunden zum Weiterlesen motivieren, ist unser Tagesgeschäft geworden. Stetige Begleitung sorgt für eine verbesserte Auffindbarkeit im Netz! Content und SEO sind unsere täglichen Begleiter. Sie geben bei uns den Ton an, ihnen widmen wir einen Großteil unserer Arbeitszeit.

Und unsere Haare lassen wir schneiden, wenn es wieder geht!

 

Unsere Wörter des Jahres 2020 – Content und SEO!

 

Unser ganz persönlicher Rückblick!

In der Agentur schauen wir zum Jahresende auf die vergangenen 12 Monate zurück. So auch in diesem besonderen Jahr. Und schnell waren wir uns einig, dass SEO und Content für uns zu Wörtern des Jahres 2020 geworden.

Infolge der Corona Pandemie ist das Internet nochmals deutlicher an Nummer 1 der Informationsgeber gerückt. Und das fast zu 100 %. Hier hat das Unternehmen die Nase vorn, das schnell gefunden wird und interessante Inhalte liefert, beides geht nicht ohne Content. Und genau wenig funktioniert Content-Marketing ohne SEO. Beide Dinge gehören untrennbar zusammen.

Was bedeutet SEO?

SEO steht für search engine optimization. Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. suchen das Internet nach Inhalten ab, die eine sinnvolle Antwort auf eine Suchanfrage darstellen, also relevant sind! Dabei folgen sie bestimmten Regeln, sog. Suchalgorithmen. Die Ergebnisse erscheinen in der Reihenfolge ihrer Relevanz. Dies bedeutet, je relevanter ein Ergebnis ist, desto weiter oben erscheint es in den Suchergebnissen.

Ziel der SEO-Maßnahmen ist es, als besonders relevant zu einem Thema (Suchanfrage) eingestuft zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist unermüdliche Arbeit erforderlich, hier muss man „dran“ bleiben, also regelmäßig an den Inhalten und technik feilen. Grundsätzlich unterteilen sich SEO-Maßnahmen in technische, wie Änderungen an der Website-Struktur und inhaltliche Maßnahmen, wie die Gestaltung von Texten.

Die Optimierung einer Webseite darf nicht  mit SEA (search engine advertising) verwechselt werden. Bei SEA wird das Ranking durch bezahlte Werbung verbessert. Die Platzierung ist also gekauft. Für B2B-Unternehmen nicht unbedingt die erste Wahl. Sie sollten auf Suchmaschinenoptimierung setzen. Denn B2B-Entscheidungen haben in der Regel eine größere Tragweite und werden in komplexeren Verfahren (Abstimmungsprozessen zwischen Abteilungen) getroffen. Deshalb benötigen die Entscheider belastbare und verlässliche Informationen und solche bietet hochwertiger Content.

Wie gehören Content und SEO zusammen?

Egal, ob im klassischen Marketing oder als Teil der Online-Marketing-Strategie: Ohne relevante Inhalte überzeugt im B2B-Bereich heute kein Unternehmen mehr. Gutes Storytelling trägt zur Differenzierung und Wahrnehmung in der Kommunikation bei. Gutes Storytelling ist Teil der Firmenidentität.

Das Internet ist schnelllebig, bereits nach wenigen Sekunden ist der flüchtige Kontakt Geschichte. Deshalb ist es so wichtig, SEO-technisch gut aufgestellt zu sein und über Inhalte zu verfügen, die einen tatsächlichen Mehrwert bieten. SEO und Content gehören untrennbar zusammen.

Weihnachtspost – alles anders durch Homeoffice!

Liebgewordene Gewohnheiten unter dem Einfluss von Homeoffice – oder wie aus handgeschriebenen Weihnachtskarten dann doch E-Mails werden!

14.12.2020 Wieder nähert sich ein Jahr dem Ende. Die Vorweihnachtszeit hat uns fest im Griff. Wie jedes Jahr stapeln sich die Pakete der Nachbarn bei uns im Flur.

Stapeln sich Pakete bei uns im Flur? Halt, stop! Nein, das tun sie in diesem Jahr nicht. Warum nicht? Ach so, Homeoffice. Unsere Nachbarn arbeiten fast alle von zu Hause – aus dem Homeoffice – und nehmen die bestellten Pakete selbst an. Und das sind nicht wenige, so oft wie allein der gelbe Laster durch unsere Straße fährt.

Gut, so haben wir mehr Zeit, um uns mit uns und unseren Planungen zu beschäftigen. Dazu gehören auch unsere jährlich wiederkehrenden Themen, wie Weihnachts-geschenke an für Kunden und entsprechende Weihnachtsgrüße. Die Kundenadressen sind schon aktualisiert, es kann also losgehen.

Doch halt! Ist es aktuell sinnvoll, handgeschriebene, persönlich formulierte Weihnachtskarten an unsere Ansprechpartner in ihren Büros zu verschicken? Die Frage ist – erreichen die Weihnachtsgrüße überhaupt ihre Empfänger? Wer holt schon vor Weihnachten seine Post aus dem Büro, wenn flächendeckend Homeoffice verordnet wurde? Niemand? Niemand ist wahrscheinlich nicht richtig, doch ganz sicher nicht alle. Was heißt dies also für unsere Weihnachtskarten? Schreiben und darauf hoffen, dass ihre Empfänger sie vor Weihnachten lesen? Oder sollen wir darauf setzen, dass die Karten auch nach Weihnachten noch aktuell sind? Wenn so langsam wieder Leben in den Büros einkehren wird, im März?

Nein! Wir versenden erstmals in unserer Firmengeschichte Weihnachtsgrüße per Mail. Schließlich soll unsere Weihnachtspost ins Homeoffice gelangen. Ein großer Schritt für uns, gehören wir doch zu den Verfechtern der gelebten Nachhaltigkeit. Und nachhaltig bedeutet für uns – Karte aus Papier. Wir möchten langfristig von unseren Kunden erinnert werden. Und dazu gehört für uns auch, dass unser Kunde uns „erspüren“ kann, wenn er seine Karte in Händen hält und von uns liest.

Doch in diesem Jahr ist alles anders, und so gibt es eben auch von uns Weihnachtsmails. Digital und flüchtig, aber wenigsten zeitnah und direkt auf den Tisch!

SC Lötters schafft Wahrnehmung und freut sich darauf, Sie 2021 wieder persönlich zu treffen, mit Ihnen zu sprechen und gemeinsam Events zu erleben, gerne digital und persönlich, sodass jeder die Wahl hat.

Und was die Weihnachtsgeschenke angeht, so spenden wir schon seit mehreren Jahren an unseren Partner „kinderherzen“. Das behalten wir auch in diesem „alles ganz anders Jahr“ bei.

Mit unserer Weihnachtspost ins Homeoffice wünschen wir allen besinnliche Festtage und einen „ruhigen“ Rutsch ins hoffentlich wieder haptische Jahr 2021!

Wir haben Ideen und machen unsere Kunden erfolgreich!

Was machen Sie anders als andere Agenturen? Oder: Warum sollen wir mit Ihnen arbeiten? Mit solchen Fragen werden wir immer wieder konfrontiert.

Was machen Sie anders als andere Agenturen?

Die Antworten sind ähnlich, nicht gleich, denn jeder Kunde wird bei uns individuell behandelt und so unterscheiden sich auch unsere Antworten. Gleich ist jedoch der Kern der Aussage, weil wir anders sind, wir entwickeln Ideen, die zu unseren Kunden, der Aufgabenstellungen sowie der aktuellen Zeit passen.

Doch was bedeutet dies aktuell in Zeiten, in denen alles anders ist. Für uns ändert sich an der Herangehensweise nichts. Auch momentan überlegen wir, mit welchen Themen wir unsere Kunden bekannter machen können. Das müssen keine anderen Themen sein als sonst, sie müssen nur auf die aktuellen Gegebenheiten abgestellt sein. Hier ist es unser Blick von außen, der hilfreich und wichtig ist.

Einer unserer Kunden entwickelt und vertreibt Softwarelösungen für produzierende Unternehmen. Natürlich lassen sich die Werker am Band nicht ins Homeoffice verlagern, die aus der Verwaltung und Fertigungssteuerung aber schon. Aber eben nur, wenn die Software orts- und zeitunabhängig nutzbar ist, wie es die Lösung unseres Kunden ist, bzw. schon lange war.

Und so haben wir gemeinsam mit dem Kunden die Story „Fertigen aus dem Homeoffice“ entwickelt. Die Inhalte waren nicht neu, der Aufhänger jedoch ganz klar an die aktuelle Situation und deren Auswirkungen angelehnt. Wir haben schlichtweg geschaut, was die Unternehmen besonders bewegt. Und das war – und ist es immer noch – das Thema Homeoffice.

Wir entwickeln Ideen, die zu unseren Kunden, der Aufgabenstellungen sowie der aktuellen Zeit passen

Die Eckpfeiler der Story sind rasch erzählt. Unternehmen müssen die Produktion nicht unterbrechen, sie können die Steuerung ins Homeoffice verlegen, sind flexibel in der Lage, auf Änderungen kurzfristig zu reagieren. Und dies haben wir immer und immer wieder erfolgreich genutzt. So erfolgreich, dass einer der Marktbegleiter diese Story auch für sich entdeckt hat. Nicht schlecht, wie wir finden.

Herzlichen Glückwunsch: Das Deutsche Museum Bonn wird KI Inkubator!

Wir sind Fans des Deutschen Museums Bonn !

Als solche gratulieren wir zur Weiterentwicklung zum KI Inkubator und freuen uns auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit.  Das Angebot für die Besucher und die Menschen, die es entwickeln und präsentieren, sind einzigartig, die Zusammenarbeit macht riesigen Spaß. Gemeinsam haben wir in den letzten Jahren etwas bewegt, konnten Museum und Unternehmen zum Vorteil für beide Seiten zusammenbringen! Und so wollen wir weitermachen auf dem Weg zum KI Inkubator!

„Wissenschaf(f)t Spaß“

Immer wieder konnten wir Kunden dazu motivieren, Mitglied im Förderverein „Wissenschaf(f)t Spaß“ zu werden, um sich aktiv für den Erhalt des Museums in Bonn einzusetzen. Das finanzielle Engagement ist das eine, das andere ist, die Angebote des Museums aktiv zu nutzen, diese in die Region und die Schulen zu tragen, sie zu erweitern und das Museum auf diese Weise zu fördern.

Das Museum der Möglichkeiten

So konnten wir einen Kunden motivieren, in Zusammenarbeit mit Bonner Gymnasien Roboter programmieren – Grundlagen – mit LEGO® Mindstorms NXT Workshops zu buchen und Schulklassen hierzu einzuladen. Und was soll ich sagen? Die Kurse waren überbucht! Und es gab 15-jährige Schüler / Schülerinnen, die tatsächlich für zwei Stunden nicht auf ihr Handy geschaut haben. Sie haben stattdessen mit Begeisterung Roboter gebaut und programmiert. Wer wird gewinnen? So die große Frage zum Schluss, wenn die einzelnen Gruppen mit ihren programmierten Robotern gegeneinander angetreten sind.

Ein anderer Kunde hat zusammen mit dem Deutschen Museum Bonn ein spezielles Workshopformat entwickelt. Hier matschen Kinder Bälle aus Schlamm, Effizienten Mikroorganismen und Urgesteinsmehl. Diese Dangos werden in Teiche und Gewässer geworfen, um etwas gegen die Gewässerverschmutzung zu tun. Ein Erfolgsgarant, zu Coronazeiten und als Event für Kindergeburtstage.

Im Museum lassen sich ebenso Firmenevents oder Pressegespräche in Szene setzen, und natürlich haben wir Kunden auch dabei bereits begleitet. Ein Multitalent – das Deutsche Museum Bonn, oder?

Die Menschen machen den Unterschied

Ja, so könnte man es sagen. Doch das wäre weniger als die halbe Wahrheit. Ohne die Menschen, die mit uns gemeinsam Ideen entwickelt, Formate begleitet und umgesetzt haben, wäre all dies nicht gegangen. Wer bewirtet schon gerne an seinem einzigen freien Tag in der Woche, rund 100 Gäste für ein größeres Pressegespräch? Oder wer investiert seine Freizeit, um neue Workshopformate zu entwickeln, dass sie auch für Schulen geeignet sind?

Das Team um Andrea Niehaus hatte immer ein offenes Ohr. Niemals hieß es: „Oh, Frau Lötters nicht schon wieder eine Idee…“ Wir als Agentur wissen, dass jede Idee bei der Umsetzung Arbeit macht, und dies nicht selten über das normale Maß hinaus.

Deshalb sagen wir: Danke und freuen uns, nun den Turnaround in Richtung KI Inkubator am Standort in Bonn mit begleiten zu dürfen. Herzlichen Dank auch dafür, dass wir Gast bei der Geburtstagsfeier am 25.9.2020 im Museum sein durften. Aufgrund der aktuellen Beschränkungen konnte dort nur eine handverlesene Gästeschar Platz nehmen.

Mobiles Arbeiten bei SC Lötters: Ob Bonn oder London – Philipp Röttgers arbeitet „beyond time and place“

Am 26.08.2020 haben wir bei SC Lötters unser traditionelles jährliches „Weihnachtsfest im Sommer“ mit Grillen und Cheese Cake veranstaltet. Dabei wurde mir vom Rest des Teams eine kleine „britische“ Überraschung übergeben. Wie kam es dazu?

London beyond time and place

Ich bin schon immer anglophil gewesen und fühle mich zur Stadt London so verbunden wie zu keinem anderen Ort. Nicht zuletzt durch mein Studium „English Literatures and Cultures“ an der Uni Bonn konnte ich diese Faszination ausbauen und mich auch wissenschaftlich mit der britischen Hauptstadt auseinandersetzen. Zuletzt hat sich dies in einem Buch niedergeschlagen, welches im November 2019 veröffentlicht wurde und sich auf die Suche nach dem „Geist des Ortes“, dem „spirit of place“ Londons, begibt. Selbstverständlich komplett in englischer Sprache.

All dies natürlich parallel zu meiner Haupttätigkeit bei SC Lötters. Hauptberuf und Leidenschaft unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer ganz leicht, lässt sich aber vor allem realisieren, wenn man offen kommuniziert.

Hauptberuf und Leidenschaft vereinen

Durch mehrere Besuche in London und „netzwerken“ in der örtlichen Stadtführerszene, ergaben sich für mich stetig neue Kontakte und immer wieder wurde ich gefragt, ob ich nicht selbst einmal Touren geben, bei verschiedenen Projekten mitarbeiten oder anderweitig kooperieren möchte. So kam es beispielsweise, dass ich im Februar meine erste „Jack the Ripper“ Tour durch das Londoner East End führte.

Alles abgestimmt mit SC Lötters, dort hat man mir beim Nachgehen meiner Leidenschaft nicht nur alle Freiheiten gewährt, sondern diese auch unterstützt.

Dann kam Corona und jeglicher Ausflug nach London lag erst einmal in weiter Ferne und wir bei SCL haben uns ins Homeoffice begeben. Dies war für uns nichts Neues, da wir in „normalen“ Zeiten immer einen festen Homeoffice Tag in der Woche gehabt haben. Das hybride Arbeiten funktionierte also einwandfrei, auch über den langen Zeitraum hinweg.

Ab Oktober nächster Schritt des „hybriden Arbeitens“

Mittlerweile sind wir wieder (fast täglich) im Büro angekommen. Und die Rufe aus London werden wieder lauter. Die Erkenntnis, dass unser flexibles „New Work“ System funktioniert, führte dazu, dass wir ab Oktober den nächsten Schritt des „hybriden Arbeitens“ gehen.

So werde ich komplett ins Homeoffice – zuerst nach Iserlohn – gehen. Doch weitere Stationen sind möglich, also durchaus auch London oder jeder andere Ort der Erde, um weiter für SC Lötters zu arbeiten und parallel meinen Projekten und Leidenschaften nachzugehen. Kommunikation ist alles, nicht nur in unserem Spezialgebiet Unternehmenskommunikation nach außen, sondern auch untereinander. Und so wundert es nicht, dass Christine Lötters selbst mir diese Option des mobilen Arbeitens vorgeschlagen hat und nun auch gemeinsam mit mir umsetzten wird. Danke!

Danke an SC Lötters für die neuen Möglichkeiten

Was bringt also die Zukunft? Für unsere Kunden ändert sich kaum etwas. Ich bin weiterhin erreichbar, denke mit, schreibe und teile, wie bisher auch. Bürointern werden wir uns ein wenig umstellen müssen, da wir uns nun nicht mehr täglich sehen, sondern über Videochats und Telefon konferieren. Da dies in Corona-Zeiten bereits bestens funktioniert hat, sind wir für das neue Kapitel „Mobiles Arbeiten“ bereit. Und ich kann die nächsten London-Projekte angehen. Ein paar sind bereits in Sichtweite: Eine Talk-Reihe, erste virtuelle Touren und auf lange Sicht natürlich auch wieder echte Touren vor Ort…

Bis dahin kann ich mich mit der britischen Überraschung von der Weihnachtsfeier einstimmen. Vielen Dank dafür und vielen Dank an SCL für die neuen Möglichkeiten!

Philipp Röttgers

Wir bringen zusammen, was zusammen gehört … Netzwerke richtig nutzen!

Wer jemanden kennt, kennt jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt. Eine altbekannte Weisheit. Doch ist dem so?

Netzwerken, auch unter „networken“ oder „networking“ bekannt, meint den Aufbau und die Pflege eines Kontaktnetzwerks, mit dem Ziel, dieses zu erweitern und gegenseitige Vorteile daraus zu gewinnen. Beim Netzwerken werden Kontakte gesucht, um sich auszutauschen, sich zu informieren und sich gegenseitig zu unterstützen.

Und über ein solches gewachsenes Netzwerk mit Kontakten, die wir ansprechen, fragen und informieren können, verfügen wir. Und natürlich nutzen wir dies zum Wohle unserer Kunden. Wir hören rein, hören zu und bringen zusammen, was zusammengehört und passt.

Wer jemanden kennt, kennt jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt.

Unser Netzwerk wächst kontinuierlich. Stetig kommen neue Kontakte hinzu, die wiederum neue Ideen einbringen. Und so sind wir in der Lage, immer wieder neue Kontakt zwischen Kunden und Interessenten herzustellen, die beide befruchten und weiterbringen.

Natürlich müssen Netzwerke gepflegt werden. Dies kann persönlich und auch über soziale Medien erfolgen. Wichtig ist bei beiden Wegen, der stetige freundschaftliche, interessierte Kontakt und Austausch. Man interessiert sich füreinander, stellt fest, dass man Gemeinsamkeiten hat oder eben auch nicht.

Wichtiger Impulsgeber für unser großes Netzwerk ist der „Ludwig„, der Mittelstandspreis, den wir zusammen mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg seit 8 Jahren begleiten dürfen. Hier lernen wir von Jahr zu Jahr interessante, spannende Unternehmen kennen, die uns bereichern und inspirieren, die wir untereinander in Kontakt bringen.

Richtiges Netzwerken ist die Suche nach dem richtigen Partner und der richtigen Idee!

Was macht uns zu besonderen Netzwerkern? Wir wissen, wer wie tickt, wer zu wem passt und wissen, wie wir beide miteinander ins Gespräch bringen. Dies ist nicht unbedingt trivial, nicht selten muss man um die Ecke denken. Und aus Erfahrung wissen wir, dass unsere Kunden vielfach stark im Tagesgeschäft verankert sind und zu direkt denken. Und passt es nicht direkt, also auf den ersten Blick, erlischt schon mal das Interesse. Dann kommen wir ins Spiel, weil wir um die Ecke denken und aus Erfahrung über den Tellerrand hinausschauen.

Richtiges Netzwerken ist die Suche nach dem richtigen Partner und der richtigen Idee! Und dazu gehört Erfahrung und ein ausgesuchtes Netzwerk.

SC Lötters vernetzt erfolgreich und legt so Grundstein für erfolgreiche Kooperation

Die Don Bosco Mission Bonn und das Tanzhaus Bonn sind gemeinsam mit dem Projekt „Beethoven-Moves“ zum Beethoven-Jahr auf Erfolgskurs.

Die Don Bosco Mission Bonn begeht ihr 50-jähriges Jubiläum und das Beethovenjahr 2020 mit einem besonderen Projekt: „Beethoven Moves!“. Es handelt sich um ein gemeinsames Kunstprojekt mit dem Beethoven Orchester Bonn nach der Idee und unter der Projektleitung von Rita Baus. Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Dirk Kaftan, die Regie bei Anselm Dalferth.

Gemeinsam mit Jugendlichen aus Kolumbien und aus der Region Bonn/Rhein-Sieg soll Ludwig van Beethovens fünfte Sinfonie in die Gegenwart übersetzt werden. Medellín, einst ein Zentrum des Drogenhandels und der Kriminalität, ist der Ausgangspunkt für eine musikalische Reise. Sie führt wie die Sinfonie „vom Dunkel ins Licht“ und regt zur Auseinandersetzung mit den Erfahrungen von Gewalt, Ausgrenzung und Freiheit an.

Das Tanzhaus Bonn als Partner

Um das von BTHVN2020 anteilig geförderte Projekt in der Region abbilden zu können, suchte man gezielt Partner und Unterstützer. Und genau aus diesem Grund kam man 2018 mit dem Bonner Dienstleister SC Lötters ins Gespräch. Zunächst erarbeitete man gemeinsam eine grundlegende Konzeption in Form eines Workshops. Im Juni 2018 begannen die Partner mit der Umsetzung des Konzeptes. Gemeinsam wurden mittelständische Unternehmen in der Region angesprochen und für eine Partnerschaft gewonnen.

Einer dieser Partner ist das Tanzhaus Bonn. „Neben unseren Kommunikationsideen ist Netzwerken auf Augenhöhe eine unserer Kernkompetenzen“, erklärt Inhaberin Dr. Christine Lötters. „Mir war schnell klar, dass das Tanzhaus Bonn für die Projektumsetzung vor Ort genau der richtige Partner ist.“ Und so sehen es auch die beiden Projektbeteiligten. Für Don Bosco ist diese Partnerschaft „ein echter Glücksfall“ und die ideale Ergänzung für das ungewöhnliche und sehr aufwendige Projekt.

SC Lötters ist im Mittelstand zu Hause

Timo Müller und Sandor Krönert, beide Geschäftsführer der Tanzhaus Bonn GmbH, waren von Beginn an Feuer und Flamme. Sandor Krönert übernahm die interne Koordination für die gemeinsamen Aktionen. Inzwischen laufen alle Aktivitäten, die in Bonn stattfinden, in Kooperation mit dem Tanzhaus. Also der perfekte Partner für dieses internationale Kunstprojekt, in dem Tanz eine wichtige Rolle spielt. Hierzu gehören Kick-offs sowie die Challenge zur Auswahl regionaler Tänzer / Tänzerinnen und die Vorbereitungen für den großen Auftritt im Telekom Forum.

„Um die Sichtbarkeit der international bekannten und tätigen Mission Don Bosco am Standort in Bonn erhöhen, haben wir ganz bewusst den Bonner Dienstleister SC Lötters beauftragt“, erklärt Don Bosco Geschäftsführer Dr. Nelson Penedo. „Frau Dr. Lötters und ihr Team sind in der Region im Mittelstand zu Hause. Sie wissen, wie man die Unternehmer/innen erreicht. Und auch, welches Unternehmen man bei welchen Fragestellungen bzw. Projekten anspricht.“ Neben einem umfangreichen persönlichen Netzwerk hat Lötters individuelle Ideen für eine Projektzusammenarbeit eingebracht.

„Beethoven Moves“ beim Mittelstandspreis „Ludwig“

Um den rund um Bonn ansässigen Mittelstand zusätzlich als langfristigen und tatkräftigen Partner zu gewinnen, hat Lötters die Don Bosco Mission mit „Beethoven Moves“ 2018 und 2019 zum „Ludwig“, dem regionalen Mittelstandspreis, geholt, den sie zusammen mit der IHK jährlich organisiert. Dies erhöhte die Sichtbarkeit von Don Bosco in der Zielgruppe. „Im Bereich Fundraising werden die Mittel knapper. Die Unternehmen schauen genauer hin, welche Organisationen und Projekte gefördert werden“, weiß Thomas Becker, Leiter Fundraising und Marketing der Don Bosco Mission Bonn.

„Da geht es um Vertrauen, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit. Und genau hier hat Don Bosco sehr viel zu bieten, auch oder gerade für Unternehmen des Mittelstandes. Ohne SC Lötters und der Präsenz beim Ludwig hätten wir diese Aufmerksamkeit in der Region nicht bekommen und einige partnerschaftliche Zusammenarbeiten wären so wahrscheinlich nicht zustande gekommen.“ Die Liste der Partner des Projektes „Beethoven Moves“ bestätigt dies.

Mal sehen, was die Bonner erwartet, wenn alle Beteiligten 2021 gemeinsam auf der Bühne im Telekom Dom stehen.

Die Preisverleihung des „Ludwig“ 2020 – wir fahren auf ZuverSicht

Eigentlich hätten wir diese Woche den Gewinner des „Ludwig 2020“ bekannt gegeben und gemeinsam mit 36 Unternehmern und ihren Mitarbeitern – geplant hatten wir mit mehr als 300 Gästen – in Siegburg ausgiebig gefeiert.

Ja, eigentlich, denn natürlich hat auch uns die Corona Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bereits Mitte März stand fest, dass im laufenden Wettbewerb 2020 alles anders sein würde. Und im April haben wir dann zunächst die Abgabe der Fragebögen um einige Wochen verschoben, dann gleich nochmals und auch den Termin der Preisverleihung selbst. Diese soll nun am 4. November 2020 stattfinden.

Ja, soll, denn sicher ist das nicht. Aber was ist schon sicher in Zeiten, in denen ein Virus die Welt im Griff hat, man abends einschläft mit Plänen für den nächsten Tag, die man dann am Morgen gleich wieder vergessen kann, weil wieder alles anders ist.

 

Was ist sicher?

Sicher ist, dass wir weiter machen. Sicher ist auch, dass wir den „Ludwig 2020“ vergeben werden, aber wie, wann und unter welchen Umständen, all das ist momentan alles andere als sicher. Leider!

Sicher werden wir die Veranstaltung nicht digital durchführen. Wie soll das gehen? Eine solche Preisverleihung lebt von Nähe, Emotionen und unbändiger Freude zum Anfassen, keinesfalls nur zum Sehen und Hören auf einem kleinen Bildschirm jeder für sich! Das ist zu wenig. Also warten wir ab und sind zuversichtlich.

 

Wir stimmen uns wieder ein

Um den Kontakt zu den Mitmachern der aktuellen Wettbewerbsrunde wieder zu festigen, planen wir für den 25. August 2020 ein gemeinsames Treffen. Wir wollen die Unternehmer an einen Tisch bringen und wieder einstimmen auf den Wettbewerb um den „Ludwig 2020“. Das ist uns wichtig. Denn wir – die Macher – des Wettbewerbs wollen zusammenbringen, vermitteln und das Knüpfen von Kontakten fördern. Kontakte sind die Basis für eine Zusammenarbeit und zukünftige Geschäfte. Wir lieben und leben Netzwerken, und zwar mit allen Sinnen. Und genau das wünschen wir uns zurück, eben mit allen Sinnen. Dies kommt momentan leider viel zu kurz. Kontakte brauchen Erlebnisse und Erleben eben mit allen Sinnen.

 

Wir fahren auf ZuverSicht

Jetzt drücken wir uns allen die Daumen, dass wir bald wieder Fahrt auf dem Weg zum „Ludwig 2020“ aufnehmen können. Unsere Planungen laufen aktuell unverändert.

Aber natürlich fahren wir – wie andere auch – „auf Sicht“. Allerdings „auf ZuverSicht„. Denn diese macht den Mittelstand aus. Er gibt nicht auf, sondern schaut zuversichtlich nach vorne!

Foto: Jo Hempel

Homeoffice – ein Erfahrungsbericht

SC Lötters im Homeoffice: Schon mehrere Wochen gehört Homeoffice für uns zum Arbeitsalltag. Ein fester Heimarbeitstag in der Woche war auch zu „normalen“ Zeiten bei uns Standard.

 

Das Konzept des Homeoffice ist nun schon seit einigen Wochen nicht mehr nur auf einen Tag beschränkt. Da wir Erfahrung mit dem Arbeiten aus dem Homeoffice haben, läuft eigentlich alles problemlos weiter. Die Kommunikation für unsere Kunden läuft genauso geschmiert wie auch die Kommunikation untereinander. Man möchte meinen, dass es keinen Unterschied macht, ob wir im Büro oder zu Hause am Schreibtisch sitzen.

Doch ist das so?

Nicht unbedingt. Wenn man zu Hause arbeitet, sollte man einige grundlegende Dinge beachten. Hierzu gehören ein geregelter Tagesablauf und ein fester Arbeitsplatz. Diesen kann man „betreten“ oder „verlassen“. Diese Rituale dienen dazu, eine feste Struktur, einen Alltag, aufrecht zu halten. Da wir dies einhalten und auf die aktuelle Situation flexibel und schnell reagieren können, können wir immer wieder spontan die Arbeit im Homeoffice um Tage oder Wochen verlängern. Der Austausch und das Arbeiten funktionieren einwandfrei, wobei uns natürlich der tägliche, spontane Austausch im persönlichen Gespräch fehlt.

Denn auch im Büro fühlen wir uns wohl und „zu Hause“. Das liegt nicht nur daran, dass wir uns gut verstehen, sondern auch an der offenen Atmosphäre im Büro. Beispielsweise hatten wir zeitweise den Hund einer Mitarbeiterin als Bürohund bei uns, der oft für Spaß und das eine oder andere Schmunzeln sorgte, ja uns sogar soweit inspirierte, dass er eine eigene Reihe als Verfasser von Blogbeiträgen bekam. Bürohunde sind für das Arbeitsklima im Büro von Vorteil. Dieses oft theoretische Statement konnten wir in der Praxis erleben und es bestätigen.

Oder wir setzen uns im Sommer mit dem Laptop nach draußen in den Garten oder auf die Terrasse (Geht auch im Winter, passiert aber eher seltener).

Bei uns sind die Türen immer offen, man kann sich schnell aushelfen, etwas nachfragen oder auch einfach nur kurz plauschen, um den Kopf freizubekommen. Und manchmal hilft es auch, eine Problemstellung mit Kollegen statt mit sich selbst zu diskutieren, und schon hat man die Antwort, ohne eigentliches Zutun des Gegenübers.

Homeoffice wird bleiben, so wie es bei uns immer schon der Fall war. Die aktuelle Entwicklung bestätigt uns nur darin. Vielleicht werden wir zu einem festen Homeofficetag noch die Option auf weitere Tage am heimischen Schreibtisch einführen. Warten wir ab, ob es sich ergibt. Ganz sicher aber werden wir mit Freude wieder ins Büro zurückkehren und die Kombination aus persönlichem Austausch im Büro und Homeoffice genießen.

Bleiben Sie gesund!

Kommunikation in der Krise ist nicht gleich Krisenkommunikation

In der aktuellen Situation spüren wir Veränderungen in der Kommunikation unserer Kunden. Die Rolle der sozialen Medien bekommt eine andere Bedeutung, das Thema „Digitalisierung“ ist aktueller denn je und ja, es sollte auch gerade jetzt gute Nachrichten geben. SC Lötters über die Erfahrungen als Kommunikationsagentur in der Krise und die Bedeutung der Kommunikation.

 

SC Lötters hat einen besonderen Fokus auf Unternehmen aus der IT-Branche: Gerade dort bemerken wir aktuelle Veränderungen. Für einige Unternehmen der Branche geht die Kommunikation nahezu normal weiter, andere Kunden bereiten sich auf die Zeit nach Corona vor. Für alle Unternehmen gilt jedoch in gleichem Maße, sie sollten am Ball bleiben, weiter mit Kunden und Lieferanten kommunizieren, denn Nicht-Kommunikation verunsichert.

Kommen wir zu unserem Kerngeschäft, der IT-Kommunikation. Gerade jetzt ist die Digitalisierung nicht mehr nur mit „Wollen“ verbunden, sondern wird zum Alltag vieler Branchen und Unternehmen gehören. Und auch wenn nach der Krise die Arbeit im Betrieb wieder möglich ist, wird es anders sein als vorher. Das Modell Homeoffice funktioniert in vielen Bereichen, dort wird es sich etablieren. Für die Unternehmen bedeutet dies, sie müssen die entsprechende Infrastruktur technisch festigen und ausbauen. Unsere IT-Kunden sollten somit eher gestärkt aus der Krise hervorgehen. Für uns heißt das, die Angebote unserer Kunden aufbereiten, diese zu schärfen und natürlich nach außen zu tragen. All dies bereiten wir aktuell vor.

Alles wird anders oder auch nicht?

Wichtig ist, dass man auch in einer Krisensituation Erfolge und positive Nachrichten kommunizieren kann und auch sollte. Dies bestärkt und motiviert andere Unternehmen. Hier kommt es auf das Wie an, sprich die Formulierung ist entscheidend, diese sollte mit Fingerspitzengefühl erfolgen.

Aktuell verschiebt sich das Mediennutzungsverhalten nochmals deutlich in Richtung digitaler Medien, hierzu gehören ganz oben die sozialen Medien. Jeder nutzt sie in einer nie gekannten Intensität. Wir als Agentur bespielen die unterschiedlichen Kanäle schon länger, aktuell noch etwas mehr und dies für unsere Kommunikation und auch die Kommunikation unserer Kunden. Ob das so bleibt? Kann sein, muss aber nicht. Bleiben wird jedoch, dass die Kommunikation über die sozialen Medien längst auch im Bereich B2B zur Pflicht wird.

Was ist mit dem „Ludwig“ in Corona-Zeiten?

Die aktuelle „Ludwig-Wettbewerbsrunde“ ruht gezwungenermaßen, aber das Netzwerk funktioniert und lebt. Gerade jetzt zeigt sich, dass wir ein starkes Netzwerk geschaffen haben, das sich gegenseitig unterstützt und die Region stärkt. Wir haben die „Ludwigs helfen“-Seite eingerichtet, auf der die Unternehmen ihre Hilfsangebote präsentieren können. Dies wird dankend angenommen, die Unternehmen bestärken sich gegenseitig. Für uns zeigt sich hier, dass der Preis mehr als nur ein Wettbewerb ist, der Mittelstandswettbewerb ist zu einem belastbaren Unternehmernetzwerk geworden.

SC Lötters – Homeoffice und PR im Zeitalter von Corona

SC Lötters im Homeoffice: Nicht ganz ungewöhnliche Maßnahmen in ungewöhnlichen Zeiten. Unsere Arbeit geht von zu Hause aus weiter. Social Distancing heißt auch, Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Kunden zu übernehmen. Da wir regelmäßig Homeoffice praktizieren, ist die Situation für uns kein Problem und das Konzept des Homeoffice dementsprechend nicht neu. Neu ist allerdings die Idee, eine Hotline zum Thema Kommunikation für mittelständische Unternehmen anzubieten.

Nicht ganz ungewöhnliche Maßnahmen in ungewöhnlichen Zeiten

Denn wir bleiben natürlich ihr Kommunikationspartner. Daher haben wir uns entschlossen, eine kostenlose Hotline einzurichten, um Tipps und Ratschläge zum Thema Kommunikation für klein- und mittelständischen Unternehmen zu geben. Auf der neuen Seite gibt es Tipps zur Nutzung der sozialen Medien sowie Hilfen bei Formulierungsschwierigkeiten. Der FAQ-Bereich der Seite wird stetig erweitert. Die „Hotline“ ist eingerichtet, sodass man uns bei Fragen anrufen oder schreiben kann.

Natürlich wissen auch wir nicht, wie lange die Krise anhalten wird. Ein Ende ist vorerst nicht abzusehen, daher wollen wir den Kontakt zu unseren Kunden nicht verlieren und wiederum dafür sorgen, dass diese Kunden den Kontakt zu ihren Kunden nicht verlieren. Grundsätzlich ist die Hotline als vorübergehendes Angebot gedacht, das sich auf Hilfestellungen konzentriert.

Wir haben eine Webpage zum Thema „Kommunikation in der Krise“ eingerichtet

Neben den FAQs finden Sie auf der Seite auch eine Liste mit Do’s und Don’ts in der aktuellen Situation. Ansonsten halten Sie sich einfach an die grundlegenden Maßnahmen: Seien Sie vorbereitet, sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern und legen Sie Kommunikationswege fest, um Kunden und Lieferanten schnell und effektiv erreichen zu können. Vertrauen und Kontakt sind in dieser Phase wichtig und müssen unbedingt aufrechterhalten werden. Und ganz wichtig: Sorgen Sie für die Zukunft nach Corona! Irgendwann wird diese Krise wieder vorbei sein! Blicken Sie also auch nach vorne.

Auch wenn wir die Arbeit aus dem Homeoffice kennen und schätzen, so freuen wir uns, wenn wir wieder im Büro sitzen und uns im persönlichen Gespräch austauschen können. Homeoffice ist eine tolle Alternative, aber kein Allheilsmittel. Nützliche Tipps für die Arbeit von zu Hause, damit Ihnen nicht die Decke auf den Kopf fällt, hat das Bonner IT-Unternehmen BusinessCode zusammengestellt. Wir halten uns an diese Tipps!

Bleiben Sie gesund!

Mein Praktikum bei SC Lötters – Als Schülerpraktikant ein spannendes Berufsfeld kennenlernen

Als Schülerpraktikant in einer PR-Agentur: 2 Wochen lang durfte ich Teil des Teams von SC Lötters sein und viele neue und spannende Erfahrungen sammeln. Jetzt ist es leider schon an der Zeit, die Dinge Revue passieren zu lassen und rückblickend zu betrachten.

Natürlich sind zwei Wochen keine lange Zeit. Jedoch reicht es, um Einblicke in einen Beruf zu gewinnen, den ich mir vorher anders vorgestellt hatte. Ich war sehr positiv davon überrascht, wie abwechslungsreich die Arbeit in der Öffentlichkeitsbranche ist. Man verbringt nicht nur Zeit am Schreibtisch und es gibt es enorm viele Themenfelder, die dieser Beruf bietet.

Meine Erwartungen

Ehrlich gesagt wusste ich nicht wirklich, was auf mich zukommen wird. Natürlich hat man vorher ein bisschen Angst, dass man nur für den Kaffeenachschub zuständig ist. Oder dass man den ganzen Tag lang nur herumsitzt, ohne „richtige“ Aufgaben zu haben. Ich aber hatte Glück. Ich stellte Pressereports zusammen, verfasste Blogbeiträge (wie diesen hier), recherchierte nach Bildern (was mir im übrigen sehr viel Spaß bereitete) und trug Presse-Clippings (in den Medien veröffentlichten Berichte zu einer bestimmten Pressemeldung) zusammen. Mir war also nie langweilig und ich hatte auch immer das Gefühl, etwas Produktives zum Ganzen beizutragen.

Praktikum – Warum eigentlich?

Praktika helfen uns, neue Einblicke in einen Beruf zu gewinnen, für den man sich interessiert. Erst mit einem kleinen Einblick in den vielleicht zukünftigen Beruf, lässt sich eine rationale Entscheidung fällen. Warum eigentlich Angst davor haben, etwas Neues auszuprobieren? Nicht nur für den Lebenslauf hat ein Praktikum eine positive Auswirkung. Selbst in der kurzen Zeit konnte ich mich weiterbilden und praktische Erfahrung in dem Bereich PR sammeln, der nun für mich eine gute Option für die Zukunft ist. Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, für zwei Wochen Teil von SC Lötters zu sein und wäre gerne noch länger geblieben!

Eine schöne Zeit

Die beiden Nominierungsveranstaltungen des Ludwigs waren ein besonders Erlebnis, bei dem ich viele interessante und innovative Unternehmen kennenlernen durfte (mehr dazu in meinem vorherigen Blogbeitrag). Auch hier merkte ich, dass man sich auf mich verlassen hat und das ist natürlich ein schönes Gefühl. Schon nach wenigen Tagen bei zwei wichtigen Veranstaltungen mitwirken zu dürfen, ist, meiner Meinung nach keine Selbstverständlichkeit. Das Vertrauen zeigt sich auch darin, dass ich unter Aufsicht den einen oder anderen Pressereport an verschiedene Kunden verschickte und selbstständig Blogbeiträge verfassen durfte.

Zusammenfassend stelle ich fest, dass ich nur positive Erfahrungen in dieser doch recht kurzen Zeit sammeln durfte. Ich kann mir einen zukünftigen Beruf im Bereich PR nun besser vorstellen und bedanke mich dafür herzlich bei SC Lötters.

Emil Nolte (Schülerpraktikant)

Meine Eindrücke als Schülerpraktikant: Die Ludwig-Nominierungsveranstaltungen am 11.02. und 12.02.2020

Sein eigenes Unternehmen in 3 Minuten vorstellen – für manche eine Herausforderung, doch genau das wird bei der Ludwig Nominierungsveranstaltung von den Unternehmen erwartet.

Auch für mich, einen Schüler-Praktikanten bei SC-Lötters, war dies eine spannende und neue Erfahrung. Obwohl ich erst vor einer Woche begann, durfte ich an meinem zweiten und dritten Tag schon den beiden Nominierungsveranstaltungen des Ludwigs beiwohnen. Nachdem ich erste Erfahrungen im Bereich PR sammelte, hatte ich die Chance, den Mittelstand Bonns, und damit viele interessante und innovative Unternehmen, kennenzulernen. Diese hatten die Aufgabe, sich mit maximal fünf Folien oder einer Animation bzw. einem Video in drei Minuten vorzustellen.

Veranstaltungsbeginn

Schon um 17:15, einer Dreiviertelstunde vor Beginn der Veranstaltung, kamen bereits die ersten Vertreter der nominierten Unternehmen, um sich ihre Sitzplätze zu sichern. Dieses Jahr waren jedoch genug Stühle vorhanden, sodass niemand auf die Tische ausweichen musste. Pünktlich um 18:00 eröffneten die Gründer des 2013 entstandenen Preises, Michael Pieck von der IHK Bonn/Rhein-Sieg und Dr. Christine Lötters, als Vertreterin der Oskar-Patzelt-Stiftung, die Veranstaltung.

Technische Probleme traten an einem sonst fast reibungslosen Abend kaum auf. Ein Film konnte nicht in der PowerPoint-Präsentation abgespielt werden. Das Problem löste man, indem man das Video einfach auf Youtube abspielte.

Der Ludwig als Chance

Nach der ersten Vorstellungsrunde kamen einige Preisträger der letzten Jahre ins Gespräch. Schnell wurde mir klar, dass der Ludwig viel mehr als nur ein Preis ist. Laut Werner Vendel, der mit seinem Getränkeservice 2019 Gesamtsieger wurde, wächst der Mittelstand trotz der Rivalität bei dem Wettbewerb enger zusammen. Vernetzung sei für jedes Unternehmen essentiell und genau das bietet der Ludwig auch. Kontakte werden geknüpft und nur durch die Nominierung werden die Unternehmen schon Teil eines starken Netzwerks der „Ludwigs“. Auch beim zweiten Abend berichteten die Ehemaligen von den positiven Auswirkungen der Teilnahme beim Ludwig. Im Laufe dieses Abends merkte ich langsam, was für eine große Bedeutung dieser Preis für die Unternehmen hat. Dem Mittelstand, der sonst oft im Schatten der großen Unternehmen steht, wird eine Bühne geboten, welche die Nominierten für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen können.

Der Abend nimmt seinen Lauf

Weil der Inhaber von „Grillmais„, Mario Sacilotto, aus Krankheitsgründen absagen musste, wurde seine Präsentation auf den nächsten Tag verschoben. Die zweite Runde startete also direkt mit dem Unternehmen „Helm Einrichtung GmbH„. Besonders im Gedächtnis blieb mir die Vorstellung von „Malentes Theater Palast“. Während bei einigen Vortragenden die Nervosität zu spüren war, merkte man Herrn Vossberg-Vanmarcke, dem Geschäftsführer des Musiktheaters, die jahrelange Bühnenerfahrung an.

Nachdem bei der dritten und letzten Vorstellungsrunde verschiedene Möglichkeiten der Unternehmensnachfolge vorgestellt wurden, war der offizielle Teil des Abends beendet. Natürlich nicht ohne die ein oder andere Anspielung Michael Piecks auf seinen geliebten Bonner SC.

Der zweite Abend – ein Murmeltiertag?

Meine Aufgabe war es diesmal, bei den Präsentationen die Zeit zu stoppen und den Vortragenden mit Schildern auf die verbleibende Redezeit hinzuweisen. Unabhängig davon dachte ich, dass der zweite Abend genau wie der erste Abend abliefe, doch falsch gedacht. Natürlich gab es eine gewisse Ähnlichkeit zum ersten Abend, jedoch wurde eine neue Kategorie eingeführt: „Best of Beethoven“. Unternehmen, die sich teilweise erst vor wenigen Wochen gegründet hatten, stellten ihre „Beethoven-Produkte“ vor.

Während ein Unternehmen einen Jubiläums-Schein entworfen hatte, gab es andere, die eine Süßigkeit mit Bezug zum in Bonn geborenen Künstler kreierten. Ich glaube ich kann im Sinne der Allgemeinheit sprechen, wenn ich die Beethoven-Kekse von der Mauel GmbH als ein Highlight des Abends beschreibe. Die neben dem Buffet stehende Keksbox leerte sich zumindest fast so schnell, wie die zwei Kästen Kölsch auf dem Getränketisch.

Nicht nur durch die neue Kategorie wurde Abwechslung zum ersten Abend geschaffen. Ich durfte erneut viele interessante Unternehmen kennenlernen, die sich innerhalb der bereits erwähnten drei Minuten vorstellten. Außerdem wurden wieder neue Gesprächsteilnehmer eingeladen, die andere Erfahrungen mit dem Ludwig gemacht hatten.

Am Ende zwei gelungene Veranstaltungen

Die positive Stimmung der Teilnehmer war deutlich merkbar, als die meisten noch blieben, um sich bei leckerem Buffet und dem ein oder anderen Bier über die gegenseitigen Erfahrungen auszutauschen. Insgesamt kann man die beiden Veranstaltungsabende nur als gelungen bezeichnen, weil der Mittelstand Bonns so mal wieder ein Stück aneinandergewachsen ist.

Emil Nolte (Schülerpraktikant)

Foto: Jo Hempel

Best Of Beethoven – 04.02.2020 im Haus der Volksbank Bonn

Ideenmarkt Spezial: Best of Beethoven – Beethoven mit allen Sinnen“ – das klingt nach ganz schön viel Beethoven. Konkret bedeutet das: Beethoven zum Betrachten, zum Anfassen, zum Schmecken, als besonderes Geschenk oder Erinnerungsstück. Die Stadt Bonn feiert im Jubiläumsjahr ihren Ausnahmekomponisten mit allen Mitteln. Die Unternehmen der Region machen mit. Sei es in Form von Veranstaltungen, Projekten oder Produkten.

SC Lötters ist mit Storytelling-Erfolgspaket zum Jubiläumsjahr dabei

Viele interessante Unternehmen aus der Region haben sich zum Beethovenjahr ein besonderes Produkt oder Projekt einfallen lassen, die sie auf diesem besonderen Ideenmarkt vorstellten. Und selbstverständlich war SC Lötters mit dem „Erfolgspaket“ zum Jubiläumsjahr ebenfalls vertreten. Unser Paket enthält einen Erfolgsmix aus Beratung, Tipps und konkrete Anleitung für persönliches Storytelling im B2B Bereich. Dieser Dreiklang bildet die Basis dafür, dass man Unternehmen nicht mehr überhört. Genau wie Beethoven, der für seine Skizzenbücher bekannt ist und in unermüdlicher Arbeit und wiederholten Versuchen, daran arbeitete, seinen Werken eine besondere Gestalt zu geben, begleiten wir Unternehmen dabei, erfolgreicher und bekannter zu werden. Wir schaffen für unsere Kunden Wahrnehmung und legen gemeinsam mit dem Jubiläumspaket den Grundstein für die Erfolgsgeschichte.

Initiiert wurde der Ideenmarkt von der IHK Bonn/Rhein-Sieg, der Synergie Vertriebsdienstleistung GmbH und der Volksbank Bonn EG. Von 15.30 bis ca. 18.30 Uhr stellten die Unternehmen aus, dazu gab es begleitende Talks und musikalische Begleitung.

Musikalische Untermalung natürlich mit Beethoven

Zu den Talkgästen gehörten unter anderem Malte Boecker (Beethovenhaus Bonn), Ralf Birkner (Beethoven Jubiläums Gesellschaft) und Ernst Ludwig Hartz (ELHartz Promotion). Doch nicht nur das: Auch die Aussteller wurden interviewt und gefilmt und konnten ihre Produkte vorstellen. Musikalisch wurde das Event unterlegt von – klar – der Musik Ludwig van Beethovens.

Es spielte die Kommunale Musikschule Voreifel, die mit Schülern an Cello und Klavier solistisch und im Duo vertreten war, die alle beim Wettbewerb Jugend Musiziert 2020 teilnehmen. Außerdem sorgte Rolf Schmitz-Malburg, Juror bei der WDR Show „Der Beste Chor im Westen“ und 25 Jahre Bassist im WDR Rundfunkchor, mit drei Sängerinnen/Sängern aus dem WDR Rundfunkchor Irene Carpentier, Sabine Kallhammer und Frederik Schauhoff mit Beethovens Musik für Stimmung. Sie kreierten einen Kanon auf „Freude schöner Götterfunken“, in den sie „Happy birthday lieber Ludwig“ und andere bekannte Stücke einbanden.

Wir haben viele ehemalige, aktuelle und potenzielle Ludwig-Kandidaten getroffen

Im Anschluss an Ausstellung und Programm gab es die Ideen der Aussteller zum Probieren. Ob deftig oder süß, ob Bier oder Wein – die Unternehmen zeigten allesamt Kreativität und sorgten für zufriedene Gesichter und volle Mägen.

Eine tolle Veranstaltung also, die einmal mehr zeigt, dass der berühmteste Sohn der Stadt nicht nur in der Musik, sondern auch in der Wirtschaft zu Hause ist. Das Jubiläumsjahr 2020 soll auch weiterhin Möglichkeiten für regionale Unternehmen und Dienstleister bieten, sich mit Beethoven und Beethoven-Produkten auch über die Region hinaus zu präsentieren. Natürlich konnten wir an dem Abend auch viele ehemalige, aktuelle und potenzielle Ludwig-Kandidaten treffen. In der laufenden Ludwig-Runde gibt es mit dem „Ludwig-Produkt“ auch eine Unterkategorie, die extra zum Jubiläumsjahr geschaffen wurde. Manche dieser Produkte konnten wir beim „Best Of Beethoven“ bereits testen und waren begeistert.

Handlettering – die neue Lust am Schreiben!

Finnland schafft die Schreibschrift ab. Flächendeckend haben PCs und Tablets Stifte und Papier bereits ab der ersten Klasse ersetzt. Handlettering? Schreiben? Das Motto heißt Digitalisierung!

Auch bei uns zu Lande werden Papier und Stift durch digitales Equipment verdrängt. Unsere Gesellschaft schreibt nicht mehr mit der Hand, so scheint es. Doch halt, ist das so?

„Handlettering – Die neue Lust am Buchstabenmalen“ las ich vor Kurzem mit großem Erstaunen. Der Trend gehe in Richtung Selbstmachen. Unsere Gesellschaft verspüre Lust, am Ausmalen und am Schreiben mit der Hand. Das Interesse an einer spielerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Stifte, hieß es da, nehme zu.

Buchstaben und Formen fühlen, statt wischen und tippen

Ist das so? Oder ist dies nur ein PR-Artikel der Stiftehersteller? Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Sagen kann ich jedoch, dass Menschen fünf Sinne haben und die Haptik einer dieser Sinne ist. Und dass die haptischen Erlebnisse, wenn Stifte über das Papier gleiten, um dort Buchstaben und Bilder zu hinterlassen, völlig andere sind, als wenn man mit der Tastatur Buchstaben in den PC jagt, ist auch klar. Man erspürt die einzelnen Buchstaben, begreift im wahrsten Sinne des Wortes, den Unterschied der einzelnen Rundungen, die zusammen Buchstaben und Wörter ergeben.

Und genau dies scheint der Grund für diese Gegenbewegung zur Digitalisierung zu sein. Menschen gieren nach Verbindlichkeit, sehnen sich nach alten Werten, nach vertrauten Dingen, wie eben dem Schreiben von Buchstaben auf einem Stück Papier. Wischen und tippen sind auf Dauer einfach zu wenig.

Schluss mit dem immer schneller, immer weiter, egal was, Hauptsache schnell und unverbindlich.